AT272970B - Hubkippvorrichtung, insbesondere für Müllgefäße - Google Patents

Hubkippvorrichtung, insbesondere für Müllgefäße

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AT272970B
AT272970B AT632367A AT632367A AT272970B AT 272970 B AT272970 B AT 272970B AT 632367 A AT632367 A AT 632367A AT 632367 A AT632367 A AT 632367A AT 272970 B AT272970 B AT 272970B
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AT
Austria
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lifting
pressure medium
bore
lifting cylinder
swivel arm
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AT632367A
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Elisabeth Zoeller
Helga Schulz-Zoeller
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Elisabeth Zoeller
Helga Schulz-Zoeller
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hubkippvorrichtung, insbesondere für   Muügefässe   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Diese obere und untere Anbringung des Hubzylinders mit Spiel ergibt zusammen mit dem in die Druckmittelleitung eingesetzten flexiblen Schlauchstück eine bisher unerreichte Leichtgängigkeit des Hubwagens und eine bisher unerreichte Schonung des Hubzylinders, insbesondere an dessen Führung und Dichtung des Kolbens und der Kolbenstange. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. l eine Hubkippvorrichtung nach der Erfindung für Müllgefässe in rückwärtiger Ansicht ; Fig. 2 die Hubkippvorrichtung nach Fig. l von der Seite gesehen und Fig. 3 einen Schnitt durch das Schwenkarmauge und den Schwenkarm. 



   Zwischen den   Seitenwänden --1-- des   Schüttungsgehäuses ist die mit einer Verschlussklappe ausgerüstete   Frontplatte --2-- koaxial   zu einem   Schwenkarm --4-- auf   der Schwenkwelle-3gelagert. Der   Schwenkarm --4-- ist   aus einem   I-Proftleisen   gebildet, in dessen Ausnehmungen die Rollen eines   Hubwagens --6-- seitlich   eingreifen. Der   Schwenkarm --4-- ist   mit einem Lagerauge --5-- in einer Ausnehmung der Frontplatte auf der Schwenkwelle --3-- gelagert.

   Auf der einen Seite des Schüttungsgehäuses --1-- ist ein   Kippzylinder-9-angeordnet,   der über eine Zahnstange und ein Ritzel auf die   Schwenkwelle --3-- einwirkt.   Auf der andern Seite des 
 EMI2.1 
 ebenfalls mit der   Schwenkwelle --3-- in   Verbindung steht. 



   Zwischen der Druckmittelzuleitung und einer Rohrleitung-15-zum Kippzylinder-9und einer axial in der Schwenkwelle --3-- angeordneten Bohrung --16-- für den an der Rückseite des Schwenkarmes --4-- vorgesehenen Hubzylinder --11-- ist ein mit einer   Rückstellvorrichtung   
 EMI2.2 
    Absperrventil-13-vorgesehen.--13-- öffnet   einerseits oder schliesst anderseits die Bohrungen für den Durchfluss des Druckmittels sowohl zum   Kippzylinder--9-als   auch zum   Hubzylinder --11-- gleichzeitig.   Durch dieses gleichzeitige öffnen und Schliessen wird erreicht, dass die Hub- und Schwenkbewegungen synchron verlaufen, wodurch ein bedeutend schnellerer Ablauf des gesamten Entleerungsvorganges erreicht wird. 



   Die in der SChwenkwelle --3-- vorgesehene axiale Bohrung --16-- ist mit einer radialen   Bohrung --17-- verbunden.   In diese   Bohrung --17-- ist   ein   Dichtungsring --18-- eingelegt,   auf den ein mit einem   Rohr --19-- fest   verbundenes   Druckstück --20-- einwirkt.   Eine im   Schwenkarmauge --5-- vorgesehene, mit   der   Bohrung --17-- fluchtende   Bohrung weist ein Innengewinde auf zur Aufnahme einer mit Aussengewinde ausgerüsteten   Druckmutter-21--.   Durch Anziehen dieser   Druckmutter-21-wird   das   Druekstück-20-auf   den   Dichtungsring--IS--   gedrückt, so dass eine absolute Abdichtung auch gegen hohe Drücke gewährleistet ist. 



   Sowohl der Hubzylinder --11-- ist mit Spiel oben am Schwenkarm --4-- gelagert als auch die   Kolbenstange --12-- mit   Spiel mit dem   Hubwagen --6-- verschraubt.   Zwischen dem Rohr --19-- und dem Einlassnippel am unteren Ende des   Hubzylinders --11-- ist   ein Schlauchstück vorgesehen, so dass keine starre, sondern eine leicht einstellbare Verbindung besteht. 



   Für hydraulische Systeme ist am   Absperrventil --13-- noch   ein Anschluss für die gemeinsame Druckmittelrückleitung und für pneumatische Systeme eine gemeinsame Entlüftungsöffnung vorzusehen, die aber in den Zeichnungen nicht dargestellt sind. 



   Sobald der Schalthebel --14-- des Absperrventils --13-- betätigt wird, wird dem Druckmittel der Durchfluss durch die   Rohrleitung-15-zum Kippzylinder-9-und   gleichzeitig durch die   Bohrung --16-- in   der   Schwenkwelle --3-- über   das   Rohr-19-zum   Hubzylinder   - -11-- geöffnet.   Hiedurch erfolgt das Anheben des in den   Anhängehaken-7-des   Hubwagens - 6-- hängenden Müllgefässes als auch die Kippbewegung von Schwenkarm-4-, Hubwagen -   und Müllgefäss   gleichzeitig. Diese synchronen Bewegungen gewährleisten ein schnelles Einkippen in die Entleerungslage, da die Bewegungsabläufe in einem Schwung erfolgen. Die Praxis hat ausserdem ergeben, dass weniger Druckmittel verbraucht und damit Energie eingespart wird. 



   Je umfangreicher die Hubvorrichtung ausgebildet ist, desto leichter ereignen sich wegen des grossen Platzbedarfes Unfälle, ebenso wie bei der Anwendung von schwingenden Schläuchen. Die 
 EMI2.3 
    --4-- verhindert--12--   zusammen mit der Anordnung eines Schlauchstückes zwischen dem Einlassnippel am Hubzylinder --11-- und dem Rohr --19-- ermöglichen einen einfachen und schnellen Einbau.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Hubkippvorrichtung zum Entleeren von Gefässen, insbesondere Müllgefässen, bestehend aus einem mittels eines Auges auf einer Schwenkwelle angebrachten Schwenkarm mit Kippvorrichtung und einem zum Heben und Senken mittels Hubzylinder entlang des Schwenkarmes geführten Hubwagen zur Aufnahme des zu entleerenden Gefässes, wobei das Druckmittel zum Hubzylinder durch eine axiale EMI3.1 dassDruckmittelbohrung (16) und dem Druckmittelanschluss des Hubzylinders (11) ein Leitungsstück (19) eingesetzt ist, und die Druckmittelbohrung (16) der Schwenkwelle (3) dazu über eine radiale Bohrung (17) mit einem am Auge (5) des Schwenkarmes (4) angebrachten Anschluss für das Leitungsstück (19) in Verbindung steht.
    EMI3.2 Bohrung (17) in der Schwenkwelle (3) zur Aufnahme eines Dichtungsringes (18) und eines mit dem Druckmittel-Leitungsstück (19) fest verbundenen Druckstücks (20) ausgebildet ist, während das Schwenkarmauge (5) eine entsprechende radiale Bohrung zur Aufnahme einer Druckmutter (21) aufweist.
    3. Hubkippvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Schwenkarm, der als unmittelbare Führung des Hubwagens mit 1-Profil ausgebildet ist, in dessen seitlich angeordnete Führungsnuten die EMI3.3 der an der Rückseite des Schwenkarmes (4) angeordnete Hubzylinder (11) mit Spiel oben am Schwenkarm (4) gelagert und mit seiner Kolbenstange (12) ebenfalls mit Spiel mit dem Hubwagen (6) verschraubt ist und die Druckmittelleitung zwischen der radialen Bohrung (17) der Schwenkwelle (3) und dem Druckmittelanschluss des Hubzylinders (11) ein flexibles Schlauchstück enthält.
AT632367A 1967-07-06 1967-07-06 Hubkippvorrichtung, insbesondere für Müllgefäße AT272970B (de)

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