AT272970B - Hubkippvorrichtung, insbesondere für Müllgefäße - Google Patents
Hubkippvorrichtung, insbesondere für MüllgefäßeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Hubkippvorrichtung, insbesondere für Muügefässe
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<Desc/Clms Page number 2>
Diese obere und untere Anbringung des Hubzylinders mit Spiel ergibt zusammen mit dem in die Druckmittelleitung eingesetzten flexiblen Schlauchstück eine bisher unerreichte Leichtgängigkeit des Hubwagens und eine bisher unerreichte Schonung des Hubzylinders, insbesondere an dessen Führung und Dichtung des Kolbens und der Kolbenstange.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. l eine Hubkippvorrichtung nach der Erfindung für Müllgefässe in rückwärtiger Ansicht ; Fig. 2 die Hubkippvorrichtung nach Fig. l von der Seite gesehen und Fig. 3 einen Schnitt durch das Schwenkarmauge und den Schwenkarm.
Zwischen den Seitenwänden --1-- des Schüttungsgehäuses ist die mit einer Verschlussklappe ausgerüstete Frontplatte --2-- koaxial zu einem Schwenkarm --4-- auf der Schwenkwelle-3gelagert. Der Schwenkarm --4-- ist aus einem I-Proftleisen gebildet, in dessen Ausnehmungen die Rollen eines Hubwagens --6-- seitlich eingreifen. Der Schwenkarm --4-- ist mit einem Lagerauge --5-- in einer Ausnehmung der Frontplatte auf der Schwenkwelle --3-- gelagert.
Auf der einen Seite des Schüttungsgehäuses --1-- ist ein Kippzylinder-9-angeordnet, der über eine Zahnstange und ein Ritzel auf die Schwenkwelle --3-- einwirkt. Auf der andern Seite des
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ebenfalls mit der Schwenkwelle --3-- in Verbindung steht.
Zwischen der Druckmittelzuleitung und einer Rohrleitung-15-zum Kippzylinder-9und einer axial in der Schwenkwelle --3-- angeordneten Bohrung --16-- für den an der Rückseite des Schwenkarmes --4-- vorgesehenen Hubzylinder --11-- ist ein mit einer Rückstellvorrichtung
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Absperrventil-13-vorgesehen.--13-- öffnet einerseits oder schliesst anderseits die Bohrungen für den Durchfluss des Druckmittels sowohl zum Kippzylinder--9-als auch zum Hubzylinder --11-- gleichzeitig. Durch dieses gleichzeitige öffnen und Schliessen wird erreicht, dass die Hub- und Schwenkbewegungen synchron verlaufen, wodurch ein bedeutend schnellerer Ablauf des gesamten Entleerungsvorganges erreicht wird.
Die in der SChwenkwelle --3-- vorgesehene axiale Bohrung --16-- ist mit einer radialen Bohrung --17-- verbunden. In diese Bohrung --17-- ist ein Dichtungsring --18-- eingelegt, auf den ein mit einem Rohr --19-- fest verbundenes Druckstück --20-- einwirkt. Eine im Schwenkarmauge --5-- vorgesehene, mit der Bohrung --17-- fluchtende Bohrung weist ein Innengewinde auf zur Aufnahme einer mit Aussengewinde ausgerüsteten Druckmutter-21--. Durch Anziehen dieser Druckmutter-21-wird das Druekstück-20-auf den Dichtungsring--IS-- gedrückt, so dass eine absolute Abdichtung auch gegen hohe Drücke gewährleistet ist.
Sowohl der Hubzylinder --11-- ist mit Spiel oben am Schwenkarm --4-- gelagert als auch die Kolbenstange --12-- mit Spiel mit dem Hubwagen --6-- verschraubt. Zwischen dem Rohr --19-- und dem Einlassnippel am unteren Ende des Hubzylinders --11-- ist ein Schlauchstück vorgesehen, so dass keine starre, sondern eine leicht einstellbare Verbindung besteht.
Für hydraulische Systeme ist am Absperrventil --13-- noch ein Anschluss für die gemeinsame Druckmittelrückleitung und für pneumatische Systeme eine gemeinsame Entlüftungsöffnung vorzusehen, die aber in den Zeichnungen nicht dargestellt sind.
Sobald der Schalthebel --14-- des Absperrventils --13-- betätigt wird, wird dem Druckmittel der Durchfluss durch die Rohrleitung-15-zum Kippzylinder-9-und gleichzeitig durch die Bohrung --16-- in der Schwenkwelle --3-- über das Rohr-19-zum Hubzylinder - -11-- geöffnet. Hiedurch erfolgt das Anheben des in den Anhängehaken-7-des Hubwagens - 6-- hängenden Müllgefässes als auch die Kippbewegung von Schwenkarm-4-, Hubwagen - und Müllgefäss gleichzeitig. Diese synchronen Bewegungen gewährleisten ein schnelles Einkippen in die Entleerungslage, da die Bewegungsabläufe in einem Schwung erfolgen. Die Praxis hat ausserdem ergeben, dass weniger Druckmittel verbraucht und damit Energie eingespart wird.
Je umfangreicher die Hubvorrichtung ausgebildet ist, desto leichter ereignen sich wegen des grossen Platzbedarfes Unfälle, ebenso wie bei der Anwendung von schwingenden Schläuchen. Die
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--4-- verhindert--12-- zusammen mit der Anordnung eines Schlauchstückes zwischen dem Einlassnippel am Hubzylinder --11-- und dem Rohr --19-- ermöglichen einen einfachen und schnellen Einbau.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Hubkippvorrichtung zum Entleeren von Gefässen, insbesondere Müllgefässen, bestehend aus einem mittels eines Auges auf einer Schwenkwelle angebrachten Schwenkarm mit Kippvorrichtung und einem zum Heben und Senken mittels Hubzylinder entlang des Schwenkarmes geführten Hubwagen zur Aufnahme des zu entleerenden Gefässes, wobei das Druckmittel zum Hubzylinder durch eine axiale EMI3.1 dassDruckmittelbohrung (16) und dem Druckmittelanschluss des Hubzylinders (11) ein Leitungsstück (19) eingesetzt ist, und die Druckmittelbohrung (16) der Schwenkwelle (3) dazu über eine radiale Bohrung (17) mit einem am Auge (5) des Schwenkarmes (4) angebrachten Anschluss für das Leitungsstück (19) in Verbindung steht.EMI3.2 Bohrung (17) in der Schwenkwelle (3) zur Aufnahme eines Dichtungsringes (18) und eines mit dem Druckmittel-Leitungsstück (19) fest verbundenen Druckstücks (20) ausgebildet ist, während das Schwenkarmauge (5) eine entsprechende radiale Bohrung zur Aufnahme einer Druckmutter (21) aufweist.3. Hubkippvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Schwenkarm, der als unmittelbare Führung des Hubwagens mit 1-Profil ausgebildet ist, in dessen seitlich angeordnete Führungsnuten die EMI3.3 der an der Rückseite des Schwenkarmes (4) angeordnete Hubzylinder (11) mit Spiel oben am Schwenkarm (4) gelagert und mit seiner Kolbenstange (12) ebenfalls mit Spiel mit dem Hubwagen (6) verschraubt ist und die Druckmittelleitung zwischen der radialen Bohrung (17) der Schwenkwelle (3) und dem Druckmittelanschluss des Hubzylinders (11) ein flexibles Schlauchstück enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT632367A AT272970B (de) | 1967-07-06 | 1967-07-06 | Hubkippvorrichtung, insbesondere für Müllgefäße |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT632367A AT272970B (de) | 1967-07-06 | 1967-07-06 | Hubkippvorrichtung, insbesondere für Müllgefäße |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT272970B true AT272970B (de) | 1969-07-25 |
Family
ID=3585141
Family Applications (1)
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| AT632367A AT272970B (de) | 1967-07-06 | 1967-07-06 | Hubkippvorrichtung, insbesondere für Müllgefäße |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT272970B (de) |
-
1967
- 1967-07-06 AT AT632367A patent/AT272970B/de active
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