<Desc/Clms Page number 1>
Befestigungselement für ein in die Aussparung einer Tragplatte eingesetztes Einbauspülbecken
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Abhängigkeit von der Drehrichtung nach dem Abheben von der Unterseite der Tragplatte bzw. vor dem Anlegen an diese selbsttätig in die richtige Stellung einschwenkt und sich in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Gewindespindel ohne äusseres Eingreifen gegen die Unterseite der Tragplatte legt bzw. sich von dieser abhebt.
Gemäss der- Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass jedes
Befestigungselement einen vom Rand des Spülbeckens getragenen, die beiden Enden der Gewindespindel lagernden U-förmigen Bügel, dessen Steg mit seiner Innenfläche eine das Verdrehen des Klemmkörpers bei dessen Bewegung zur Tragplatte hin verhindernde Führung bildet, und eine von dieser Führung unabhängige zweite Führung für den Klemmkörper bei dessen Bewegung von der Tragplatte weg umfasst, wobei die zweite Führung, winkelig zur ersten Führung und achsparallel zur Gewindespindel verlaufend, in einem Abstand oberhalb des unteren Schenkels des Bügels endet und die den beiden Führungen zugewandten, winkelig zueinander liegenden Flächen des Klemmkörpers, dessen
Verschwenken beim Verlassen der zweiten Führung ermöglichend, bogenförmig ineinander übergehen.
Derartige Befestigungselemente sind, da sie nur wenige, einfach zu fertigende Einzelteile umfassen, wirtschaftlich herzustellen und beim Einbau des Einbauspülbeckens einfach zu handhaben.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die zweite Führung durch den Steg eines fest mit dem Rand des Spülbeckens verbundenen und den U-förmigen Bügel tragenden, U-förmig gebogenen Blechteil gebildet sein, an dessen einem Schenkel der Steg des U-förmigen Bügels anliegt. Auf diese Weise kann jedes Befestigungselement mit dem Blech des Einbauspülbeckens durch Punktschweissen verbunden werden, was bei den bekannten Befestigungselementen, die wandstarke Führungen für die Gewindespindel besitzen, nicht möglich war.
Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Befestigungselementes für ein Einbauspülbecken darstellt, näher erläutert. In diesen Zeichnungen zeigen : Fig. l eine Seitenansicht eines mit dem Rand des Spülbeckens verbundenen Befestigungselementes, Fig. 2 eine Vorderansicht des gleichen Befestigungselementes, jedoch ohne Spülbecken und Fig. 3 eine Draufsicht auf das Befestigungselement.
Ein Einbauspülbecken, das in den Zeichnungen durch den Rand-l--angedeutet ist, ist in die Aussparung einer Tragplatte --2-- eingesetzt und durch Befestigungselemente --3-- fest mit dieser verbunden. Die Befestigungselemente --3-- sind in bekannter Weise jeweils an den Ecken des Einbauspülbeckens und, falls die Entfernung zwischen den Ecken zu gross ist, in gleichmässigen Abständen über den Umfang des Spülbeckens verteilt angeordnet. Um eine vollständige Abdichtung zwischen der oberen Fläche der Tragplatte und dem zu dieser hin abgebogenen Rand des Spülbeckens zu erreichen, wird vor dem Einsetzen des Spülbeckens in die Aussparung die Oberfläche der Tragplatte mit einem selbstklebenden Dichtungsstreifen belegt.
Jedes Befestigungselement --3-- umfasst eine mit ihren beiden Enden in einem U-förmigen Bügel-5-gelagerte Gewindespindel-4--. Die Enden der Gewindespindel --4-- und die Bohrungen in dem U-förmigen Bügel-5-sind so ausgebildet, dass die Spindel --4-- durch die eine Bohrung mit ihrem Gewinde leicht eingeführt werden kann, während die im gegenüberliegenden Schenkel des Bügels-5-vorgesehene Bohrung einen solchen Durchmesser besitzt, dass das Ende der Gewindespindel in die Bohrung einzutreten vermag, sich das Gewinde jedoch gegen die Innenkante des Schenkels legt und so die Weiterbewegung der Gewindespindel begrenzt.
Um die Gewindespindel in dieser Lage gegen eine axiale Bewegung zu sichern, ist das abgesetzte Ende der Spindel nach dem Aufbringen einer Unterlegscheibe --6-- vernietet worden. Das den einen Schenkel des U-förmigen Bügels-5-durchdringende Ende-7-der Gewindespindel-4-ist, um diese verdrehen zu können, geschlitzt. Der U-förmige Bügel wird in dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel über einen Blechteil --9-- mit dem Rand-l--des Einbauspülbeckens fest verbunden. Der Blechteil --9-- ist im Querschnitt U-förmig gestaltet und die beiden seitlichen, an ihren Enden abgewinkelten Schenkel sind durch Punktschweissen mit dem Rand-l-des Spülbeckens verbunden.
Der Abstand der beiden Schenkel--10, 11- des Blechteiles-9voneinander ist so gewählt, dass der U-förmige Beugel --5-- mit seinen Schenkeln gerade eingefügt
EMI2.1
--5-- istu. zw. derart, dass ein Schenkel des Bügels-5-den Blechteil-9-mit Abstand überragt.
Die Gewindespindel --4-- trägt eine den Klemmkörper --8-- bildende Mutter, die so ausgebildet ist, dass sie mit zwei im rechten Winkel zueinander stehendenn Seitenflächen --15, 17-- an den beiden durch den Steg --16-- des U-förmigen Bügels --5-- und den Steg-18-des Blechteiles-9-gebildeten Führungen anliegt. Wie am besten aus Fig. 3 der Zeichnungen zu ersehen ist, ist die von den senkrecht zueinander stehenden Seitenflächen gebildete Ecke-12-des
<Desc/Clms Page number 3>
Klemmkörpers ---8-- so abgerundet, dass die Seitenflächen-15, 17- Tangenten zur Abrundung bilden.
Die der Abrundung abgewandte Seite des Klemmkörpers --8-- ist durch eine Nase --13--
EMI3.1
diese Weise das Spülbecken, gegen jede seitliche Verschiebung gesichert, fest.
Soll ein mit den in den Zeichnungen dargestellten Befestigungselementen versehenes Spülbecken an einer Tragplatte, beispielsweise an der Platte eines Spültisches, angebracht werden, so wird zunächst,
EMI3.2
gehindert und kann sich daher nur axial, u. zw. zum Spindelende--7--hin bewegen. Hat bei dieser Drehung der Spindel --4-- der Klemmkörper --8-- die freie Kante des Steges-18- überschritten, so wird eine weitere Drehbewegung den Klemmkörper in der in Fig. 3 angedeuteten Pfeilrichtung verschwenken" da seine dem Steg--18--des Blechteiles--9--zugewandte Seitenfläche-17-nicht mehr geführt ist und die Abrundung --12-- ein Verdrehen ermöglicht. Auf diese Weise bewegt sich die Nase --13-- des Klemmkörpers --8-- zum Spülbecken hin.
Das Spülbecken kann nun in die vorbereitete Aussparung der Tragplatte eingeführt werden. Zum Festlegen des Spülbeckens in dieser Stellung ist es nur erforderlich, die Gewindespindeln aller Befestigungselemente in die entgegengesetzte Richtung, nämlich nach rechts, zu drehen. Bei dieser
EMI3.3
--13-- unter- -5--. Jede weitere Drehung der Gewindespindel --4-- bewirkt nun eine Annäherung des Klemmkörpers --8-- mit seiner Nase --13-- an die untere Fläche der Tragplatte-2--. Ein Verschwenken der Nase während dieser Annäherungsbewegung ist durch die vom1 Steg-16-des Bügels --5-- gebildete Führung unmöglich.
Diese Rechtsdrehung der Spindel wird so lange fortgesetzt, bis sich die Nase-13-mit ihrer der Tragplatte zugewandten Spitze --14-- in diese eingedrückt hat. In dieser Lage des Klemmkörpers ist das Spülbecken nicht nur gegen jede Auf- und Abbewegung, sondern auch gegen jedes seitliche Verschieben gesichert, da beide Seitenflächen
EMI3.4
17-- PATENTANSPRÜCHE :
1. Befestigungselement für ein in die Aussparung einer Tragplatte eingesetztes Einbauspülbecken, das vom Rand des Spülbeckens getragen wird und unter die Tragplatte greift und je eine senkrecht zum Rand des Spülbeckens stehende, drehbare Gewindespindel umfasst, auf der ein mit einer sich radial erstreckenden Nase versehener, in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Gewindespindel von der Tragplatte weg bzw.
zu dieser hin bewegbarer Klemmkörper sitzt, der bei seiner Bewegung nach der Tragplatte hin diese fest gegen den Rand des Spülbeckens drückt, und mit einer mit dem Klemmkörper zusammenwirkenden Führung, die nach dem Abheben des Klemmkörpers von der Tragplatte ein selbständiges Verschwenken der Nase beim Drehen der Gewindespindel ermöglicht, gekend- z e i c h n e t d u r c h einen vom Rand des Spülbeckens getragenen, die beiden Enden der Gewindespindel (4) lagernden U-förmigen Bügel t5), dessen Steg (16) mit seiner Innenfläche eine das Verdrehen des Klemmkörpers (8) bei dessen Bewegung zur Tragplatte (2) hin verhindernde Führung bildet, und durch eine von dieser Führung unabhängige zweite Führung (18) für den Klemmkörper (8) bei dessen Bewegung von der Tragplatte weg, wobei die zweite Führung,
winkelig zur ersten Führung und achsparallel zur Gewindespindel verlaufend, in einem'Abstand oberhalb des unteren Schenkels des Bügels (5) endet und die den beiden Führungen zugewandten, winkelig zueinander liegenden Seitenflächen (15, 17) des Klemmkörpers (8), dessen Verschwenken beim Verlassen der zweiten Führung ermöglichend, bogenförmig (bei 12) ineinander übergehen.
EMI3.5