AT26929B - Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung von Ablaßschleusen. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung von Ablaßschleusen.

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AT26929B
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drain
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Ignaz Franz Wessely
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Ignaz Franz Wessely
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung von Ablassschleusen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, welche das Öffnen oder Schliessen von   Ab) asssch ! cuscn   durch Veränderungen eines Wasserspiegels selbsttätig bewirkt. Diese Veränderung der Öffnung der Schleuse kann entweder von dem Ober-oder dem   Unterwasserspiegel bedingt   sein und erfolgt in der Weise, dass der betreffende Wasserspiegel innerhalb geringer, vom Standpunlite der Bedürfnisse der Praxis nicht in Betracht kommender Grenzen konstant erhalten wird, wobei in letzterem Falle erreicht wird, dass von der Schleuse selbst bei verschiedenen   Druc1dÜihen   stets eine gleich grosse Wasser- 
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   Die Vorrichtung besteht aus einem ausbalancierten, unter dem Einflusse eines Schwimmers stehenden Winkeihebel, von welchem ein Arm normal   wagerecht   steht, jedoch bei Veränderungen des Wasserstandes durch den   Einfluss   eines Schwimmers sich neigt und dadurch eine das Triebwerk der Schleuse   betätigende Kraftmaschine   in entsprechender Weise einschaltet, so dass die Stellung der Schleuse dem Zwecke entsprechend geregelt wird. Durch diese Bewegung der Schleuse wird gleichzeitig der Hebel dadurch wieder in seine normale wagerechte Lage gebracht, dass der Drehpunkt des Winkelhebels nach der- 
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 gestellt. 



   Auf der Welle a für das Triebwerk der Ablassschleuse sitzt eine schnecke b, die 
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 ist derart bestimmt, dass beim vollständigen Öffnen der geschlossenen Schleuse bezw. um-   gekehrt   das Schneckenrad e nicht ganz um 360  gedrcht wird. Mit dem   Schneckenrade   c fest verbunden ist ein exzentrischer Mitnehmer d, eine Daumenscheibe oder dgl. Bei der dargestellten Ausführungsform ist dieser   Mitnehmer d   als exzentrische seitliche Flansche gedacht, die von zwei Rollen eines lotrecht geführten Schlittens e   umfasst   wird. An dem Schlitten ist bei f ein ausbalancierter Winkelhebel drehbar gelagert, dessen Arm   9   mit 
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 wird durch zwei Stellschrauben k und l begrenzt.

   Der andere Arm m des Winkelhebels wirkt auf die Steuerungsstange n einr Kraftquelle, von welcher aus die Welle a an-   getrieben wird.   
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   Winkelhebels   bewegt und da das äussere Ende des Winkelhebels durch den Schwimmer als fix angenommen werden kann, wird der Hebelarm g wieder wagerecbt eingestellt. Durch diese Bewegung des   Winkelbebels wird   aber gleichzeitig die   Stouerungsstange   n in die Ausschaltstellung verschoben, so dass der Motor abgestellt wird und die Schleuse in der zugehörigenStellungstehenbleibt. 



   Zur Verwendung des Apparates zur IKonstanterhaltung des Oberwasserspiegels wird die Vorrichtung in der Weise eingestellt, dass bei vollständig geschlossener Schleuse der   Schlitten e sich in   seiner tiefsten Lage befindet. Die untere Stellschraube k wird nun derart eingestellt, dass der Arm 9 des Winkelhebels wagerecht steht. In dieser Stellung des Hebels wird an demselben der auf dem normalen Wasserspiegel frei schwimmende Schwimmer i mit Hilfe der verstellbaren Stange h in seiner natürlichen Lage befestigt. Sodann wird die Schleuse in die der grössten verlangten Abflusswassermenge entsprechende Stellung gebracht, wobei auch der Schlitten in eine höhere Lage gelangt. In dieser Stellung des Schlittens wird die Stellschraube l so weit eingeschraubt, dass sie den wagerecht gestellten Hebelarm g gerade berührt.

   Diesen beiden Grenzlagen des Hebelarmes   9   in seiner wagerechten Stellung entsprechen die Stellungen der   Schleuse #geschlossen" und #geöffnet"   und können höhere oder tiefere   Wasserstände   als die durch diese Grenziagen gegebenen eine Bewegung der Schleuse nicht mehr   herbeiführen.   Die vorstehend beschriebene Wirkung der Vorrichtung erfolgt zwischen diesen beiden Grenzen. 



   Zur Regelung der Schleuse nach dem Unterwasserspiegel erfolgt die Einstellung in gleicher Weise, jedoch mit dem Unterschiede, dass der unteren Grenziage des Armes   9   in der wagerechten Lage die   Stellung #Schleuse offen" und   der oberen die   Stellung Se) lieuse   geschlossen"entspricht. 



   Da die   Höhe   des Unterwasserspiegels von der von der   Schleuse abfliessenden   Wassermenge bedingt ist und diese für eine bestimmte Öffnung der Schleuse von dem Drucke des gestauten Wassers abhängig ist, so wird mittels der vorliegenden Vorrichtung die
Konstanterhaltung der Abflusswassermenge dadurch herbeigeführt, dass bei Änderung des
Druckes die dadurch bedingte Änderung der   abfliessenden Wassermenge, welche   wieder eine
Veränderung des Unterwasserspiegels herbeiführt. durch   entsprechende Vergrösserung   oder
Verkleinerung des   Abnussquerschnittcs   aufgehoben wird. 



   Durch entsprechende Wahl der   Dimensionen   des Schwimmers sowie der Länge der
Arme des Winkelhebels und Entfernung der   Grenzlagen   des Armes   9   für   #Schleuse offen"   
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   Kraftquelle@ kann die Empfindlichkeit der Vorrichtung den Bedürfnissen   der Praxis entsprechend gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung von Ab I assschleusen, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (a) für das Triebwerk der Schleuse mit der Steuerstange (n) des Antriebsmotors dieser Welle durch einen ausbalancierten Winkelbehel verbunden ist, der an einem von der triebwerkswelle entsprechend der Stollung der Schleuse eingestellten Schlitten (e) drehbar befestigt ist, wobei ein Arm (q) des Winkelhebels in bekannter Weise unter der Einwirkung eines Schwimmers (i) steht, während der andere Arm (m) bei normaler Lage die Steuerstange des Motors in der Ausschaltstellung hält, bei Bewegung durch den Schwimmer den Motor jedoch in dem einen oder anderen Sinne im Ausmasse des jeweiligen nedarfes einschaltet,
    wobei die Grenzen der Bewegung des den Schwimmer tragenden EMI2.2
AT26929D 1905-08-08 1905-08-08 Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung von Ablaßschleusen. AT26929B (de)

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