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Leuchte
Gegenstand der Erfindung ist eine Leuchte, insbesondere eine geschlossene Warn- bzw. Signal-, Hand- oder Hängeleuchte, mit einem aus zwei oder mehreren gegeneinander verdrehbaren Teilen bestehenden Gehäuse mit einer durch die Relativbewegung der Gehäuseteile betätigbaren Kontaktvorrichtung mit mehreren rastbaren Schaltstellungen zum Ein- und Ausschalten des jeweiligen Lampenstromkreises.
Durch die USA-Patentschrift Nr. 2, 623, 158 ist eine Handleuchte bekannt, deren Gehäuse aus zwei gegeneinander verdrehbaren Teilen besteht. Dabei ist eine durch die Relativbewegung der beiden Gehäuseteile betätigbare Kontaktvorrichtung für den Lampenstromkreis vorgesehen. Diese öffnet und schliesst in den verschiedenen Raststellungen die Stromkreise für die einzelnen Lampen.
Nach der Erfindung sind die kalottenförmig ausgebildete Leuchtenabdeckung und der topfförmig ausgebildete Leuchtenunterteil gegeneinander verdrehbar, wobei an einem ringförmigen Ansatz am Rande der Leuchtenabdeckung einerseits und an einem in diesem Ansatz verdrehbar angeordneten ringförmigen Ansatz am Rande des Leuchtenunterteils anderseits ein in Form mehrerer mehrstufiger Bajonettverschlüsse ausgebildeter, in den einzelnen Stufen der jeweils quer zur Achse der Leuchte vorgesehenen Querschlitze oder Quernuten der Bajonettverschlüsse mit je einer Raste versehener Drehverschluss zum Verbinden der beiden drehbaren Gehäuseteile sowie zum rastbaren Ein- und Ausschalten des Lampenstromkreises angeordnet und zwischen den beiden drehbaren Gehäuseteilen eine mit Federn am Ansatz des Leuchtenunterteils in Richtung der Achse der Leuchte sich abstützende,
mit einer leuchtenabdeckungsseitigen Lampenfassung und den zugehörenden leuchtenunterteilseitigen Kontaktfedern versehene Isolierstoffplatte angeordnet ist, die mittels in Ausnehmungen am Rande derselben eingreifender Nocken des ringförmigen Ansatzes der Leuchtenabdeckung in dieselbe unverdrehbar form- und kraftschlüssig eingesetzt ist, so dass die Kontaktfedern durch gegenseitiges Verdrehen der beiden Gehäuseteile mit den als Gegenkontakte ausgebildeten Kontakten einer im Gehäuseunterteil mittels eines Isolierstoffteiles lösbar fixierten Leuchtenstromquelle in oder ausser Kontakt bringbar sind. Die erfindungsgemässe Leuchte weist eine vorteilhafte Kombination aus einem mehrstufigen Drehverschluss der Gehäuseteile und einem Leuchtenschalter auf.
Die Erfindung ist an Hand einer in den Zeichnungen dargestellten Warnleuchte beispielsweise erläutert, u. zw. zeigt Fig. l zum Teil die Vorderansicht bzw. den vertikalen Mittelschnitt der Leuchte.
In Fig. 2 ist die Leuchte in der linken Hälfte der Zeichnungen im vertikalen Schnitt und in der rechten Hälfte in Seitenansicht dargestellt. In Fig. 3 sind links die Draufsicht in den Leuchtenunterteil samt Stromquelle sowie ein diese fixierender Isolierstoffteil und rechts die Leuchtendraufsicht abgebildet. In Fig. 4 ist schliesslich die Innenansicht jenes Teilstückes des ringförmigen Ansatzes der Leuchtenabdeckung gezeigt, dessen innere Ansenkung mit einer Nocke versehen ist, die in eine Ausnehmung der schraffiert dargestellten Isolierstoffplatte eingreift. Darunter ist im Randteil des Ansatzes ein Teil des Bajonettverschlusses zu sehen, bei dem die für die Betriebsstellungen EIN, AUS und AUF bzw. ZU charakteristischen Lagen des zugehörigen Zapfens im Schnitt symbolisch angedeutet sind.
Die dargestellte Leuchte ist insbesondere als geschlossene Warn- bzw. Signal-, Hand- oder
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Hängeleuchte zu verwenden. Sie hat ein aus gegeneinander verdrehbaren Teilen bestehendes Gehäuse, das eine durch die Relativbewegung der Gehäuseteile betätigbare Kontaktvorrichtung enthält. Diese besitzt mehrere rastbare Schaltstellungen zum Ein- und Ausschalten des jeweiligen Lampenstromkreises.
Gemäss der Erfindung sind die kalottenförmig ausgebildete Leuchtenabdeckung-l-und der topfförmig ausgebildete Leuchtenunterteil--2--gegeneinander verdrehbar, wobei an einem ringförmigen Ansatz--3--am Rande der Leuchtenabdeckung--l--einerseits und einem in diesem Ansatz --3-- verdrehbar angeordneten ringförmigen Ansatz-5-am Rande des Leuchtenunterteils--2--anderseits ein Drehverschluss zum Verbinden der beiden drehbaren Gehäuseteile --1, 2-- sowie zum rastbaren Ein- und Ausschalten des Lampenstromkreises angeordnet ist.
Dabei ist dieser Drehverschluss in Form mehrerer mehrstufiger Bajonettverschlüsse ausgebildet und ist in den einzelnen Stufen der jeweils quer zur Achse der Leuchte vorgesehenen Querschlitze oder Quernuten --4-- der Bajonettverschlüsse mit je einer Raste versehen. Nach der Erfindung ist weiter
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Vorteilhaft enthält der aus mehreren Bajonettverschlüssen gebildete Drehverschluss Quernuten - -4--, die im ringförmigen Ansatz --3-- der Leuchtenabdeckung --1-- quer zur Achse der Leuchte angeordnet sind, und in diese Quernuten --4- eingreifende Zapfen --6--, die an dem ringförmigen Ansatz--5--des Leuchtenunterteils--2--angeordnet sind. Dabei ist dieser Ansatz --5-- durch den Ansatz --3-- der Leuchtenabdeckung --1-- geführt oder führt denselben.
Vorzugsweise sind die Quernuten--4-- (Fig. 4), die an einem Ende geschlossen und am andern Ende unter einer Abwinkelung von 90 in Richtung der Achse der Leuchte zum Rand des Ansatzes
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in die Quernuten--4--eingreifenden Zapfen--6--einrasten können.
Aus den Fig. 1 und 2 ist zu erkennen, dass die am gehäuseunterteilseitigen Rand ringförmig verstärkte kalottenförmige Leuchtenabdeckung--l--auf der kreisscheibenförmigen Isolierstoffplatte - aufsitzt, wobei sich drei auf der Plattenoberseite befestigte, jeweils um 1200 versetzt
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drei an der Aussenseite der zylindrischen Erweiterung bzw. am ringförmigen Ansatz--5--des Leuchtenunterteils --2-- angeordnete, jeweils um 1200 versetzte Zapfen-6-in die Quernuten - des ringförmigen Ansatzes --3-- der Leuchtenabdeckung --1-- eingreifen.
Die Leuchtenabdeckung--l--ist demnach mittels dreier Quernuten --4-- durch drei Zapfen--6-des Leuchtenunterteils --2-- gehalten. In Fig. 4 ist eine der drei Quernuten --4-- dargestellt, die sich an der Innenseite des ringförmigen Ansatzes --3-- der Leuchtenabdeckung --1-- befindet.
Insgesamt sind am inneren Umfang des Ansatzes --3-- drei je um 1200 versetzt angeordnete Quernuten --4-- vorgesehen, die zum Rand der Leuchtenabdeckung--l--parallel verlaufen. Die Bajonettverschlussanordnung ist hiebei so ausgebildet, dass der EIN-Stellung die in Fig. 4 in der Quernut --4-- links dargestellte Zapfenendlage-26-entspricht, wobei der zylindrische Zapfen-6-in eine zylindrische Ausnehmung am Nutende einrastet.
Das Ausschalten der Leuchte erfordert demnach ein axiales Drücken der Leuchtenabdeckung-l-nach unten bzw. in Richtung zur Lichtquelle --14--, wobei die Leuchtenabdeckung--l--ausserdem durch einen Winkel von etwa 22, 50 um die Leuchtensymmetrieachse entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden muss. Durch das Drücken der
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Quernut --4-- in die Rastlage --27-- für die Stellung AUS gebracht.
Der in Fig. 4 von der AUS-Stellung nach rechts sich erstreckende Nutteil ist vom Rand der Leuchtenabdeckung-l--
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weiter entfernt, so dass zum öffnen der Leuchte die Leuchtenabdeckung --1-- intensiver als vorhin nach unten gedrückt werden muss, um das unter einem Knick von 90 zum stirnseitigen Rand hin offene rechtsseitige Ende der Quernut --4-- zu erreichen.
Das Öffnen bzw. Auseinandernehmen der Leuchte erfordert demnach von der Stellung AUS eine weitere Drehung der Leuchtenabdeckung-l-nach links bzw. entgegen der Uhrzeigerumlaufbewegung, so dass die Leuchtenabdeckung-l-nach erfolgter Drehung bei abnehmendem Druck der Federn --10-- vom Leuchtenunterteil --2-- abgezogen werden kann. In der Schaltstellung EIN bzw.
AUS wird demnach die Leuchtenabdeckung-l-durch die Federwirkung der Montageplatte - mit den drei Quernuten --4-- in der jeweiligen Raststellung mit den jeweiligen
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Leuchtenunterteils--2--gepresst,Quernuten --4-- im Mittelteil abgesetzt bzw. nockenartig erhöht, um ein ungewolltes öffnen der durch die Wirkung der Federn --10-- nach unten gepressten Zapfen-6-zu vermeiden. Zum
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umgekehrter Reihenfolge durchführbar, wenn die Leuchte wieder zusammengesetzt und in Betrieb genommen werden soll.
In Fig. 4 ist ausserdem einer der drei ebenfalls jeweils um 1200 versetzt angeordneten und gegenüber den andern beiden Nocken ungleich ausgeführten Nocken --12-- der inneren Ansenkung
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Stellung mögliche gegenseitige Eingreifen der Leuchtenabdeckung-l-und der Isolierstoffplatte - bewirkt in weiterer Folge, dass jeder STellung der Leuchtenabdeckung-l-bzw. der Isolierstofflatte --7-- zwangsläufig nur eine ganz bestimmte Stellung der an der Isolierstoffplatte - 7-- befestigten Kontaktfedern --15-- entspricht, so dass insbesondere in der Stellung AUS die Kontaktfedern --15-- die Kontakte --16-- nicht berühren, während in der Stellung EIN je eine Kontaktfeder --15-- auf einem Kontakt --16-- aufruht bzw.
die Lage der Kontaktfedern
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-15-- in bezugPlattenoberseite mittels Nieten befestigten und an der Peripherie der Isolierstoffplatte --7-- jeweils um 1200 versetzt angeordneten Federn --10-- in der Mitte ihrer abdeckungsseitigen Oberfläche die Lampenfassung-13-, die Lichtquelle --14-- und die Kontaktfedern-15--. Während die lichtquellenseitig befestigten Federn --10-- durch an der Randzone der Isolierstoffplatte-7-
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indem die Nocken --12-- der Leuchtenabdeckung --1-- in die Ausnehmungen --11-- der Isolierstoffplatte --7-- eingreifen, während durch die Wirkung der Federn --10-- zwischen dieser platte --7-- und der Stirnseite des Ansatzes Luftspalt --30-- freigehalten ist,
der sich zwischen dem in den Ansatz --3-- eingesetzten Ansatz --5-- und dem Ansatz --3-- nach aussen fortsetzt. Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführung der Hängeleuchte übergreift die
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Regenwasser seitlich abfliesst, ohne in das Gehäuseinnere zu gelangen, während der vorerwähnte Luftspalt--30-der Belüftung des Leuchteninnenraumes dient. Die aus UV-strahlungsfestem
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Kunststoffmaterial erzeugte durchsichtige Leuchtenabdeckung--l--ist insbesondere als Stufenlinse ausgebildet, um den Lichtstrom in gewünschte Hauptrichtungen bzw. zu beleuchtende Raumabschnitt
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Anwendung einer Blende in ihrer Farbe verändert werden.
Ausserdem ist die Leuchte durch Einsetzen einer Blicklichtquelle oder durch Einbau eines Blinkrelais als Blinkleuchte zu verwenden. Ferner kann
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der gesamten Peripherie mit einem elastischen Mittel ausgestattet sein oder aus einem elastischen Material bestehen, das unter Vorspannung zwischen die Gehäuseteile-l und 2-einsetzbar ist.
Die Stromquelle --8-- der Leuchte ist im topfförmigen Leuchtenunterteil-2-angeordnet, wobei die einschiebbare, z. B. von einem Sammler gebildete Stromquelle-8--, durch einen
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--19-- amTragbügel --22-- kann ferner so gebogen sein, dass er das Aufstellen der Leuchte auf den Fussboden ermöglicht, so dass sie insbesondere als Warn-bzw. Blinkleuchte für Kraftfahrzeuge Verwendung finden
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Leuchte bei stärkeren Erschütterungen, wie sie insbesondere bei Schienenstössen auftreten können, nicht aus der Verankerung gelöst wird.
Als weitere Sicherung kann eine lösbare Kette --24-- vorgesehen sein, die mittels Karabinerhaken --33-- an den beiden Seitenstegen --34-- des Tragbügels --22-- befestigt und gleichzeitig um einen Quersteg-35-des Tragbügels-22-geschlungen ist, so dass die Leuchte nur nach vorherigem öffnen der Kette --24-- bzw. eines Karabinerhakens --33-- abgenommen werden kann.
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Polyvinylchlorid oder ähnlichem, gefertigt, das seine Oberfläche auch unter Einwirkung der UV-Strahlung praktis8h nicht verändert. Der Tragbügel --22-- ist vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung hergestellt, die sich durch besondere Korrosionsfestigkeit auszeichnet.
Die im Ausführungsbeispiel beschriebene Wamleuchte ist einfach und robust ausgeführt. Sie ist unter anderem gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Ihr Sammler kann wie die Lichtquelle--14--mit wenigen Handgriffen ausgewechselt werden. Der Leuchtenschalter ist in einfachster Weise ausgeführt, wobei die Sammlerbolzen als Gegenkontakte benutzt werden, während die Schaltkontakte der Leuchte durch Drehen der Leuchtenabdeckung betätigbar sind. Der Haltegriff der Leuchte ist in beschriebener Weise abnehmbar bzw. schwenkbar angeordnet und durch seine besondere Formgebung zum Aufstellen auf den Fussboden oder zu unverlierbarem Einhängen, insbesondere in eine unter der Waggonpufferbohle angebrachte Rangierschlaufe, geeignet. Die mit wenigstens einer Glühlampe ausgestattete Handleuchte ist sowohl für Batteriebetrieb als auch Sammlerspeisung eingerichtet.
Die Leuchte kann fest angeordnet sein aber auch transportabel verwendet werden und z. B. bei Bahn-, Kraft- und sonstigen Fahrzeugen zum Einsatz gelangen.
Die Form der Leuchte ist nicht auf die im Beispiel gezeigte Ausführung beschränkt. Die vorzugsweise im Baukastensystem hergestellte Leuchte kann z. B. auf eine Blinkleuchte erweitert werden. Auch hinsichtlich des zur Verwendung gelangenden Materials ist keine Einschränkung gemacht.
So können z. B. die Zapfen --6-- aus Metall bestehen, die durchsichtige Leuchtenabdeckung mit einem meischen Schutzgitter versehen sein und am Leuchtenunterteil insbesondere ein Rückstrahler (Katzenauge) oder ein Warn-oder Signalschild angebracht werden. Auch die Fixierung des Isolierstoffteiles--17--bzw. der Stromquelle--8--kann auf andere Weise wie im Ausführungsbeispiel erfolgen, wobei der Isolierstoffteil--17--mittels der Ansätze --36-- und der Schrauben--37--gehalten ist.