AT269209B - Verfahren zur Absteuerung bewegter Objekte, insbesondere Seilbahnen - Google Patents

Verfahren zur Absteuerung bewegter Objekte, insbesondere Seilbahnen

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AT269209B
AT269209B AT549765A AT549765A AT269209B AT 269209 B AT269209 B AT 269209B AT 549765 A AT549765 A AT 549765A AT 549765 A AT549765 A AT 549765A AT 269209 B AT269209 B AT 269209B
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pulses
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AT549765A
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Rudolf Dipl Ing Gipp
Erich Ing Brunner
Herbert Ing Pitsch
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Elin Union Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Absteuerung bewegter Objekte, insbesondere Seilbahnen 
Bei der Verwendung von Digitalkopierwerken für bewegte Objekte, insbesondere Seilbahnen, ergibt sich das Problem der geschwindigkeitsabhängigen Absteuerung, Um die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe und ihre erfindungsgemässe Lbsung besser verständlich zu machen, seien im nachfolgenden zunächst die prinzipiellen Grundprobleme, u. zw. am Beispiel einer Pendelseilbahn, näher erläutert. 



   Die Absteuerung des Antriebes erfolgt bei der Pendelseilbahn durch ein Kopierwerk in einem Punkt (Absteuerpunkt A), dessen Abstand (sm) vom Regelhaltepunkt durch die zulässige Maximalgeschwindig- 
 EMI1.1 
 mit vm = Maximalgeschwindigkeit ist 
 EMI1.2 
 Setzt man   tm   aus Gleichung (2) in Gleichung   (1)   ein, so erhält man 
 EMI1.3 
 Analog gilt für jede andere Geschwindigkeit Vx <   vm :   
 EMI1.4 
 
Naturgemäss ist auch Sx    < sm, d.   h., die Bahn kommt bei kleinerer Geschwindigkeit viel früher zum Stillstand, wenn sie beim gleichen Absteuerpunkt zu bremsen beginnt, wie bei Maximalgeschwindigkeit. 



   Aus Sicherheitsgründen hat jede Bahn für das letzte Wegstück (zirka 10 m) einen Schleichweg mit zirka   0, 3 m/sec   Schleichgeschwindigkeit zu durchlaufen, sie wird also nicht bis v= 0, sondern bis v= 0, 3 m/sec abgebremst. Das bedeutet also,   dass es bei kleineren Betriebsgeschwindigkeiten zu be-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 deutenden Schleichwegverlängerungen kommt, die Zeit und damit Geld kosten. 



   Es besteht also der Wunsch, die Lage des Absteuerpunktes immer so festzulegen, dass der Absteuervorgang beim gleichen Punkt beendet ist, wie bei Höchstgeschwindigkeit. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Absteuerung bewegter Objekte, insbesondere Seilbahnen, die mit verschiedenen frei wählbaren   Geschwindigkeiten-v-fahren   können, aber einefestgesetzte   Maximalgeschwindigkeit-v-haben   und die mit durch Regelung konstant gehaltener Bremsverzöge-   rung-b-gebremst   werden, das diese Forderungen erfüllt,   u.

   zw.   erfindungsgemäss dadurch, dass als Bremsbeginn für das bewegte Objekt ein   Punkt-A-der Fahrstrecke bestimmt wird, der gegenüber   jenem Punkt-A-, bei welchem der Bremsbeginn bei Maximalgeschwindigkeit einsetzt, um einen      
 EMI2.1 
 
Betragder Wegstrecke bestimmt wird, die das Objekt, ausgehend von einem bestimmten, frei wählbaren Punkt   - K-der   Fahrstrecke, in einer vorgegebenen Zeiteinheit durchläuft. 



   In Weiterbildung des Erfindungsgedankens werden bei einer Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, die mit einem Kopierwerk zur Nachbildung der Fahrstrecke ausgerüstet ist, erfindungsgemäss   zur Bestimmung der Istgeschwindigkeit   und zur Bildung des   Wertes-sv--Zähleinrich-   tungen für den Weg und Zähleinrichtungen für die Zeit vorgesehen, die durch Torschaltungen freigebbar und sperrbar sind, wobei die Torschaltungen ihrerseits durch das Durchlaufen den Punkten-K und Ader Wegstrecke entsprechender Punkte am Kopierwerk durch das bewegte Objekt bzw. durch die Zustände der Zähler selbst beeinflussbar sind. 



   Gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung werden 2 Zähleinrichtungen für den Weg vorgesehen, die jede einen der maximal erforderlichen Wegstrecke für die Absteuerung des bewegten Objektes 
 EMI2.2 
 in einem wählbaren Massstab entspricht, weiters wird eine 1. Zähleinrichtung für die Zeit vorgesehen, die über ein Tor mit Impulsen gespeist wird, deren Zahl der Zeit proportional ist und deren Speicherinhalt der vorgegebenen Zeiteinheit entspricht, wobei diese 1. Zähleinrichtung für die Zeit nach Verbrauch ihres Speicherinhaltes Schliessbefehle für die Tore der beiden Zähleinrichtungen für den Weg und der 1. Zähleinrichtung für die Zeit abgibt, weiters weist die 1. Zähleinrichtung für den Weg ein weiteres Tor auf, welches durch das Durchlaufen des Punktes-A-am Kopierwerk geöffnet wird und diese 1.

   Zähleinrichtung für den Weg mit Impulsen speist, deren Anzahl der durchlaufenen Wegstrecke entspricht, weiters ist eine 2. Zähleinrichtung für die Zeit vorgesehen, die über ein Tor, welches nach dem Auffüllen der 1. Zähleinrichtung für den Weg öffnet, mit Impulsen gefüllt wird, deren Zahl zeitproportional ist und deren Speicherinhalt der Zeit entspricht, die erforderlich ist, um die durch den wählbaren Massstab für die   wegabhängigen Impulse   definierte Wegeinheit mit der Maximalgeschwindigkeit zu durchlaufen, wobei diese 2. Zähleinrichtung für die Zeit nach jedem Auffüllen einen Impuls über ein Tor der 2. Zähleinrichtung für den Weg, das nach dem Auffüllen der 1. Zähleinrichtung für den Weg geöffnet wird, in die 2. Zähleinrichtung für den Weg abgibt, wobei die 2.

   Zähleinrichtung für den Weg nach Verbrauch ihres Speicherinhaltes den Absteuerbefehl gibt. 



   Selbstverständlich kann durch Vergrösserung der Anzahl der Impulse/Wegeinheit der Abstand des frei wählbaren   Punktes-K-auf   der Fahrstrecke vom   Absteuerpunkt-A--verkleinert   werden. 



   Zum besseren Verständnis sei das erfindungsgemässe Verfahren an Hand einer mathematischen Ableitung näher erläutert. 
 EMI2.3 
 muss dieser Absteuerpunkt-   gegenüber   dem Regelhaltepunkt um den Betrag   Sv = Sj -sSx   verschoben werden,   wobei--s-   die Wegverkürzung bedeutet, um die der   Absteuerpunkt gegen   den Regelhaltepunkt verschoben wird. 



   Mit den Gleichungen (3) und (4) erhält man 
 EMI2.4 
 
Damit diese Gleichung mit den Mitteln der digitalen Rechentechnik gelöst werden kann, wird sie etwas umgeformt : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 und schliesslich : 
 EMI3.2 
 Diese Gleichung (6) soll nun diskutiert werden. Betrachtet man den ersten Teil, also 
 EMI3.3 
 so erkennt man, dass das erste Glied-s-entspricht und das zweite Glied sich aus der Konstanten m v v 
 EMI3.4 
   :notwendig ist, um den Weg-s-mit der konstanten Geschwindigkeit --v-- zu durchmessen, denn m m   
 EMI3.5 
 
Werden einem Zähler (Hauptzähler), dessen Speicherinhalt dem maximalen Weg--sm-- entspricht,   lurch eine Zeit, die-tm-   (7) entspricht, aus der Geschwindigkeit-vx-abgeleitete Impulse zugeführt,   ;

   0   ist am Schluss dieser Kontrollperiode der Restinhalt des   Zählers   
 EMI3.6 
 Der zweite Teil der Gleichung (6) muss etwas umgeformt werden. Es ist 
 EMI3.7 
 
 EMI3.8 
 
 EMI3.9 
 Multipliziert und dividiert man diese Gleichung (8)   mit-v-,   so erhält man : m 
 EMI3.10 
 Nimmt man also einen zweiten Zähler gleicher Ausführung, wie oben beschrieben und multipli- 
 EMI3.11 
 - ergibt. Praktisch geschieht dies folgendermassen :
Die Zeit wird am einfachsten von der Netzfrequenz abgeleitet. Wird die Netzspannung ohne Sieung gleichgerichtet, so erhält man 100 Halbimpulse je Sekunde.

   Diese Impulse werden einem Im- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
Beschickt man nun einen Zähler mit dem   Restinhalt-s,-mit   diesen Teilerimpulsen, so erhält man die Zeit denn es ist : 
 EMI4.2 
 und 
 EMI4.3 
 
Da   der Hauptzähler   in dieser Zeit mit Vx weiterläuft, wird vom zweiten Zähler ein Impuls abgegeben, wenn die   Zeit-t-abgelaufen   und der Weg 
 EMI4.4 
 durchgelaufen ist. 
 EMI4.5 
 
 EMI4.6 
 
Beim Absteuerpunkt wird zuerst der erste Zähler auf die geschwindigkeitsabhängigen Impulse   ge-   schaltet und gibt am Ende seiner Speicherfähigkeit den Freigabeimpuls für den zweiten   Zähler ab. Bis   zu diesem Zeitpunkt hat die Bahn, vom Absteuerpunkt gerechnet, den Weg 
 EMI4.7 
 zurückgelegt. 



   Der zweite Zähler zählt nun die Zeit, die vergehen würde, wenn der Inhalt des zweiten Zählers mit Impulsen der Maximalgeschwindigkeit ausgezählt würde, also die Zeit 
 EMI4.8 
 In dieser Zeit legt die Bahn aber den Weg, 
 EMI4.9 
 zurück und da sich dieser Weg   zu -S1- addiert,   hat die Bahn den Weg 
 EMI4.10 
 zurückgelegt, womit die Anordnung den gestellten Anforderungen entsprochen hat. 



   Der Aufbau der der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dienenden Einrichtungwird im folgenden näher beschrieben. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 
 EMI5.5 
 
 EMI5.6 
 
 EMI5.7 
 
 EMI5.8 
 
 EMI5.9 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 b) Sobald der Absteuerpunkt für die Maximalgeschwindigkeit sm = 200 m vor dem Endpunkt erreicht ist, wird die zweite Torschaltung --t12 von z1 -- allein geöffnet und die restlichen 60 Impulse herausgezählt. Die Bahn hat sich dabei dem Endpunkt auf 200 bis 60 = 140 m genähert. 
 EMI6.1 
 chert sind, werden   60#5   = 300 Zeitimpulse benötigt, was 6 sec entspricht, da ja für 1 sec 50 Impul- se benötigt werden. In 6 sec legt aber die Bahn bei der Geschwindigkeit   Vx   = 7 m/sec noch   6#7   = 42 m zurück.

   Sobald-z-voll ist, gibt er den Absteuerimpuls ab, so dass die Bahn also   200-60-42=98   m vor dem Zielpunkt abgesteuert wird. Dieser Wert ergibt sich aber auch aus der Rechnung, da ja 
 EMI6.2 
   ist. Damit hat also die Einrichtung die an sie gestellte Aufgabe erfüllt. 



  Die weitere Erläuterung der Erfindung erfolgt an Hand der Zeichnungen, in der Fig. 1 die Absteuerkennlinien für die Maximalgeschwindigkeit-vrr-und eine beliebige Geschwindigkeit --vx-- gemäss den Gleichungen (--3--) und (--4--) darstellen, u.zw. zeigt Kurve --a-- das Verhalten bei Maximalgeschwindigkeit (10 m/sec), Kurve --b-- die Absteuerung bei kleinerer Geschwindigkeit (7 m/sec) ohne   
 EMI6.3 
 Regelung   (Absteuerpunkt-A-).   



   In Fig. 2 ist das Prinzipschaltbild des elektronischen Zählwerkes dargestellt, wobei --K-- den Kon- 
 EMI6.4 
 mit-z., z., z und z.-bezeichnet. Die Zähler-zl(Auffüllung seines Speicherinhaltes) einen Impuls   tuber-tan   den Zähler --z2-- ab. Die genauere Erläuterung dieser Vorgänge kann besser mit Hilfe der Eig. 3 erfolgen. 



     Fig. 3   zeigt ein Diagramm über die Folge der   einzelnen Impulsphasen   bei den Zählern, wobei jene   Schaltgruppen,   die beider entsprechenden Phase nicht mitwirken, strichliert gezeichnet sind und durch die Schraffierung der Zähler ausserdem angezeigt wird, wie weit der Speicherinhalt in den einzelnen Phasen bereits ausgenutzt ist. 



   In der ersten Phase, bei Erreichen des Punktes-K-, werden die   Zähler-zu   und   zo- mit   Weg- 
 EMI6.5 
 beispielsweise 50 Impulsen/sec. Sobald der Speicherinhalt des Zählers --z3-- aufgebraucht ist (die Anzahl der eingelaufenen Zeitimpulse gleich dem Speicherinhalt ist), werden von ihm die Torschaltun- s v 
 EMI6.6 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 8> richtung für den Weg (z1) öffnet, mit Impulsen gefüllt wird, deren Zahl zeitproportional ist und deren Speicherinhalt der Zeit entspricht, die erforderlich ist, um die durch den wählbaren Massstab für die wegabhängigenimpulse definierte Wegeinheit mit der Maximalgeschwindigkeit zu durchlaufen, und dass diese 2. Zähleinrichtung für die Zeit (z ) nach jedem Auffüllen einen Impuls über ein Tor (t 22), das nach dem Auffüllen der 1. Zähleinrichtung für den Weg (z1) geöffnet wird, an die 2. Zähleinrichtung für den Weg (z2) abgibt, wobei die 2. Zähleinrichtung für den Weg (Z2) nach Verbrauch ihres Speicherinhaltes den Absteuerbefehl gibt.
AT549765A 1965-06-18 1965-06-18 Verfahren zur Absteuerung bewegter Objekte, insbesondere Seilbahnen AT269209B (de)

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