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Explosionskraftmaschine mit verzögerter Verdichtung.
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vcrlust dadurch, dass nur ein Teil des durch die Treibflüssigkeit auf den Kolben ausgeübten Druckes wirklich zur Erzeugung der Drehung ausgenützt wird, und zwar wegen der schrägen Stellung der Kurbelstange in bezug auf die Treibstange, was zur Folge hat, dass haupt- sächlich am Anfang und am Ende des Hubes beinahe die ganze Kraft zur Erzeugung von Spannungen in den arbeitenden Gliedern der Kraftmaschine verbraucht wird, und nur ein ganz kleiner Teil derselben zur Erzeugung der Drehung der Kurbel beiträgt.
Dieser Übel- stand wirkt in Expansionskraftmaschinen, Dampfmaschinen und hauptsächlich in Explosions- kraftmaschinen sehr schädlich, indem er deren Nutzeffekt bedeutend vermindert.
In den letzteren ist in der Tat die Spannung im Anfang, d. h. im Augenblick der Explosion, eine sehr hohe, dieselbe fällt aber schnell ab und es kommt dabei vor, dass gerade in dieser hohen Spannungsperiode der ausgenützte Teil des Druckes ein sehr kleiner und demnach der totale mechanische Nutzeffekt ein sehr geringer ist.
Ausserdem hat der Kolben in dieser Periode, d. h. in der Nähe des toten Punktes,
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ihren geringsten Wert erreicht hat.
In don Zeichnungen steHt die
Fig. 1 einen den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Motor im Längendurch- schnitt dar.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung zur Übertragung der Bewegung auf den beweglichen Zylinderdeckel.
Fig. 3 und 4 sind zwei in senkrechter Richtung zueinander geführte Längenschnitte
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Die entsprechenden Teile der beiden Ausführungsformen der Kraftmaschine sind mit den gleichen Bezugsnummern bezeichnet.
In dem Innern des Zylinders 1 läuft der mittels der Treibstange 3 mit der Kurbel 4
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gebrachten Kolben 6, welch erstere durch Spiralfedern 8 beständig nach oben gedruckt worden. Auf der Aussenseite des Zylinderdeckels 6 ist eine Reibungsrolle 9 vorgesehen,
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festigt1 welch letzterer durch ein Zahnräderwerk 12, 13, 14, 15 die Bewegung von der Triebwelle 5 übermittelt wird. Das Verhältnis der Durchmesser der Zahnräder ist so gewählt, dass bei je zwei Drehungen der Welle 5 die Welle 11 nur eine Drehung macht.
Ausserdem ist die liubscheibo 10 so gestaltet und auf die Welle 11 in einer derartigen Stellung aufgekeilt, dass die Innenseiten der beiden Kolben 2 und 6 am Ende des Auspuffhubes beinahe in Berührung kommen, während sich dieselben am Ende des Kompressionshubes bei der Explosion in nächster Entfernung befinden, und zwar wenn der Kolben 2 seinen Rückgang bereits angefangen hat.
Der bewegliche Deckel 6 des Zylinders kann auch als Treibkolben angewendet werden, wodurch die Geschwindigkeit und folglich auch die Leistungsfähigkeit erhöht wird, indem man die in Fig. 3 und 4 angegebene Anordnung annimmt. Hiebei wird der Kolben 6
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gekröpften Treibwelle 5 angreifen.
Die Kniestücke der Welle 5 haben eine verschiedene Länge und bilden einen Winkel von ungefähr 1200, wie aus der Fig. 4 ersichtlich, so dass sich die zwei Kolben in nächster Entfernung voneinander befinden, wenn die Explosion erfolgt : der Kolben 2 hat dann bereits einen Teil seines Rückwärtslaufes zurückgelegt, wobei die Treibstangen 16 im Begriff sind, bei dem unteren toten Punkt anzukommen.
Wie aus der Fig. 4 deutlich ersichtlich ist, erfolgt die Explosion in dieser Kraftmaschine, wenn die Kurbelstange 3 in bezug auf die Achse des Zylinders bereits genügend geneigt ist, was infolge der starken Spannung in dem Augenblick der Explosion eine rasche Abnützung der Zylinderwandungen verursachen würde. Um diesem Übelstand vorzubeugen, sind die Treibstangen nicht unmittelbar an den Kolben gelenkt, sondern an ein mit Reibungsrollen 19 versehenes Zwischenstück 18, wobei, um die Reibung zu vermindern,
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die Abnützung bedeutend vermindert.
PATENT-ANSPRÜCHE : ]. Explosionskraftmaschinc, dadurch gekennzeichnet, dass die Explosion während des
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kreiszurwirkungzubringen.