AT268501B - Verfahren zur Herstellung der Abziehkante des Zuführtisches einer Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von Faser- oder Haarmaterial - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Abziehkante des Zuführtisches einer Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von Faser- oder Haarmaterial

Info

Publication number
AT268501B
AT268501B AT237866A AT237866A AT268501B AT 268501 B AT268501 B AT 268501B AT 237866 A AT237866 A AT 237866A AT 237866 A AT237866 A AT 237866A AT 268501 B AT268501 B AT 268501B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drum
feed table
edge
pull
loosening
Prior art date
Application number
AT237866A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dr Fehrer
Original Assignee
Fehrer Ernst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fehrer Ernst filed Critical Fehrer Ernst
Priority to AT237866A priority Critical patent/AT268501B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT268501B publication Critical patent/AT268501B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung der Abziehkante des Zuführtisches einer Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von   Faser- oder Haarmaterial   
Es ist bekannt, Faser- oder Haarmaterial mittels einer rasch rotierenden Trommel mit Stift- oder
Zahnbesatz aufzulockern bzw. in Einzelfasern oder-haare aufzulösen, wobei das Material der Trommel durch ein Einlasswalzenpaar zugeführt wird. Die beiden Einlasswalzen, von denen die eine ortsfest und die andere beweglich gelagert und feder- oder gewichtsbelastet ist, bilden zwischen sich eine
Klemmstelle für das zugeführte Material, so dass es von den Stiften oder Zähnen der an den
Einlasswalzen vorbeirotierenden Trommel ausgekämmt werden kann.

   Der Grad der Auflösung des
Materials hängt weitgehend von dem Abstand ab, den die Stifte oder Zähne der Trommel von der eigentlichen Klemmstelle für das zugeführte Material besitzen. Da sich nun die Klemmstelle an der engsten Stelle zwischen den beiden Einlasswalzen befindet und die Trommel nur so weit an das
Einlasswalzenpaar herangerückt werden kann, wie es der Walzenradius zulässt, ergibt sich bei der
Verwendung eines Einlasswalzenpaares ein beträchtlicher Abstand von der Klemmstelle zum
Umlaufzylinder des Trommelbesatzes, welcher Abstand den Auflösungsgrad verschlechtert. 



   Es ist ferner bekannt, die ortsfest gelagerte Einlasswalze durch einen   Zuführtisch   zu ersetzen, der in der Regel im Bereich der über ihm angeordneten, beweglichen und feder- oder gewichtsbelasteten
Einlasswalze muldenförmig ausgebildet ist, so dass dort seine Oberfläche etwa die Form eines zur
Einlasswalze gleichachsigen konvexen Zylindermantels aufweist. Die Trommel dreht sich in diesem Fall an der Tischseite abwärts, so dass die Fasern und Haare über die Tischkante gezogen werden. Obwohl hier der Klemmstellenabstand von der Umlaufbahn des Trommelbesatzes wesentlich verringert ist, ergibt sich doch keine voll befriedigende gleichmässige Auflockerung des gesamten zugeführten Materials.

   Dies liegt daran, dass bisher zwischen der Umlaufbahn der Spitzen des Trommelbesatzes und der Abziehkante des Zuführtisches bzw. der der Trommel zugekehrten Tischseitenfläche immer ein, wenn auch geringer, so doch endlicher Abstand bzw. Zwischenraum vorhanden sein muss. da trotz nachträglicher Bearbeitung nicht alle Spitzen des Besatzes genau auf einem gedachten Zylindermantel liegen, bei der Trommelrotation zufolge des unvermeidlichen Lagerspieles der theoretische Rotationszylinder nicht genau eingehalten wird und es auch nicht möglich ist, den in üblicher Weise bzw. mit üblichen Werkzeugen hergestellten Tisch so nahe an den Trommelbesatz anzustellen, dass die Spitzen des Besatzes die Tischseitenfläche gerade noch berühren, ohne an dieser zu schleifen.

   In dem Zwischenraum zwischen trommelseitiger Tischseitenfläche und dem Umlaufzylinder der Spitzen des Trommelbesatzes bildet sich nun ein von der Abziehkante abwärts reichender Materialbart, der von den Spitzen nicht erreichbar ist und daher auch nicht im gewünschten Masse aufgelöst werden kann. 



   Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung dieses Mangels durch ein Verfahren, mit dessen Hilfe die Abziehkante des Zuführtisches so hergestellt werden kann, dass ihr Abstand vom Trommelbesatz ein Minimum erreicht. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der Abziehkante des Zuführtisches einer aus einer rotierenden, einen Stift- oder Zahnbesatz aufweisenden Trommel und dem Zuführtisch mit darüber angeordneter Einlasswalze bestehenden Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von Faseroder Haarmaterial zeichnet sich dadurch aus, dass auf die der Trommel zugekehrte Seitenfläche des Zuführtisches eine aus einer erhärtenden Metallpaste   od. dgl.   bestehende Auflage aufgebracht und deren 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 vom Trommelbesatz bestrichene Oberfläche vor der vollen Erhärtung durch den Besatz selbst abgearbeitet wird. Es wird also auf die betreffende Tischseitenfläche eine Metallpaste   od. dgl.   in einer Schichtdicke aufgetragen, die grösser als der Abstand der Seitenfläche des Tisches von den Spitzen des Trommelbesatzes ist.

   Bevor noch diese aufgetragene Schicht voll erhärtet, wird dann die Trommel eingesetzt und einige Male gedreht. Dabei bahnen sich die Spitzen selbst entsprechende Rillen in die noch nicht voll erhärtete Auflage und tragen die überstehende Schicht ab, so dass dann nur mehr der Trommelbesatz gereinigt und die volle Aushärtung der Auflage abgewartet zu werden braucht. Nun ist der Abstand der Besatzspitzen von der massgeblichen Oberfläche der erhärteten Auflage praktisch Null, es kann sich mangels eines vorhandenen Zwischenraumes kein unaufgelöster Materialbart bilden und es wird daher eine vollkommene Auflösung des Materials erreicht. Es ist selbstverständlich, dass diese Auflage jederzeit erneuert werden kann, sollte sich ein Verschleiss ergeben haben. Ebenso ist es möglich, bereits bestehende Vorrichtungen in der erfindungsgemässen Weise zu verbessern. 



   Das Aufbringen von härtbaren   metallhältigen   Pasten auf Gegenstände und das Bearbeiten solcher Anformungen auf verschiedene Weise ist zwar im allgemeinen bekannt, doch werden hiefür stets besondere Werkzeuge verwendet, was bei der Herstellung der Abziehkante eines Zuführtisches nicht zum gewünschten Ziele führen würde. 



   In der Zeichnung sind die wichtigsten Teile einer Auflösevorrichtung mit einem Zuführtisch, dessen Abziehkante nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellt ist, beispielsweise und rein schematisch dargestellt. 
 EMI2.1 
 deren Oberfläche profiliert sein kann. Die der   Trommel-l-zugekehrte Seitenfläche-5-des     Zuführtisches-3--trägt   eine   Auflage --6-- aus   einer erhärteten Metallpaste. Die vom   Trommelbesatz --2-- bestrichene   Oberfläche dieser   Auflage --6-- wurde   vor der vollen Erhärtung vom Besatz selbst abgearbeitet, so dass praktisch kein Zwischenraum zwischen den Spitzen des Besatzes und dieser Oberfläche mehr vorhanden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung des Abziehkante des Zuführtisches einer aus einer rotierenden, mit einem Stift- oder Zahnbesatz versehenen Trommel und dem Zuführtisch mit darüber angeordneter Einlasswalze bestehenden Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von Faser- oder Haarmaterial, EMI2.2 Zuführtisches (3) eine aus einer erhärtenden Metallpaste od. dgl. bestehende Auflage (6) aufgebracht und deren vom Trommelbesatz (2) bestrichene Oberfläche vor der vollen Erhärtung durch den Besatz selbst abgearbeitet wird.
AT237866A 1966-03-14 1966-03-14 Verfahren zur Herstellung der Abziehkante des Zuführtisches einer Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von Faser- oder Haarmaterial AT268501B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT237866A AT268501B (de) 1966-03-14 1966-03-14 Verfahren zur Herstellung der Abziehkante des Zuführtisches einer Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von Faser- oder Haarmaterial

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT237866A AT268501B (de) 1966-03-14 1966-03-14 Verfahren zur Herstellung der Abziehkante des Zuführtisches einer Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von Faser- oder Haarmaterial

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT268501B true AT268501B (de) 1969-02-10

Family

ID=3533273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT237866A AT268501B (de) 1966-03-14 1966-03-14 Verfahren zur Herstellung der Abziehkante des Zuführtisches einer Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von Faser- oder Haarmaterial

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT268501B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5125132A (en) * 1989-09-04 1992-06-30 Trutzschler Gmbh & Co. Kg Card feeder having a feed table provided with a carding element

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5125132A (en) * 1989-09-04 1992-06-30 Trutzschler Gmbh & Co. Kg Card feeder having a feed table provided with a carding element

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2011373A1 (de)
DE2533068B2 (de) Refiner zum Mahlen von faserigen Materialien
AT268501B (de) Verfahren zur Herstellung der Abziehkante des Zuführtisches einer Vorrichtung zum Auflockern bzw. Auflösen von Faser- oder Haarmaterial
DE2263904C3 (de) Kardierwalzensatz
DE10328052B4 (de) Umformwerkzeug, insbesondere Knetwerkzeug
DE2628031C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von Ringen zur Innenbeschichtung mittels Spritzen
DE814088C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Beseitigung oertlicher Staerke-unterschiede bei der Herstellung duennen, streifenfoermigen Werkstoffs
CH419799A (de) Vorrichtung zum Entgraten und Reinigen von Werkstücken
DE2344231C2 (de) Mischwerkzeuge bei Vorrichtungen zum Beleimen von Fasern und Verfahren hierzu
DE713884C (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Aufloesen der in Floren o. dgl. enthaltenen Fadenreste, Gewebeteilchen u. dgl.
DE665680C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Isolierband o. dgl. mit Hilfe eines Vierwalzenkalanders
DE608115C (de) Vorrichtung zum Trennen der einzelnen Fasern in Faserstoff
DE910498C (de) Vorrichtung zum Feinverreiben von breiigen, pastoesen Massen
DE734634C (de) Maschine zur Gewinnung der Fasern aus Pflanzenstengeln u. dgl.
DE669689C (de) Maschine zum Kerben von Stiften
DE698477C (de) Einrichtung zur Erzielung einer an allen Stellen gleichen Haerte und Glaette waehrend der elektrolytischen Aufkupferung von Druckzylindern und -walzen
DE1290902B (de) Vorrichtung zum Rundwirken von Teigen
DE1757249C3 (de)
DE482845C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Pflanzenfasern
DE665879C (de) Maschine zum Weichmachen, Glaetten und Ausrichten von Langfasern
DE378279C (de) Krempel
DE592451C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines fallmaschensicheren Trikotstoffes auf Rundwirkmaschinen
DE814262C (de) Fleischwolf
DE405398C (de) Vorrichtung zur Gewinnung von Spinnfasern
DE606872C (de) Vorrichtung zum Festhalten von Fasergut waehrend der Bearbeitung