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Leitplankenbahn
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Nach der Erfindung wird der Vorteil erreicht, dass bei schnellem und leichtem Hochklappen der Schranke von seiten einer einzigen Person in Gefahrenmomenten, in denen ein schnelles Überqueren des Mittelstreifens vorzugsweise durch Polizei-und Krankenwagen in Betracht kommt, nach Schliessen der Schranke diese praktisch keine Unterbrechung der Leitplankenbahn darstellt, so dass abkommende Fahrzeuge ungestört auch an dieser Schranke entlanggleiten können, ohne an irgendwelchen, etwa durch die Konstruktion der Schranke bedingten Teilen hängen zu bleiben. Hiebei ist es von besonderem Vorteil, dass die Schranke praktisch ohne Unterbrechung in geschlossenem Zustand sich im Verlauf der Leitplankenbahn befindet, wodurch das störungsfreie Entlanggleiten des Fahrzeuges bei Aufprallvorgängen gewährleistet ist.
Die Zeichnungen stellen die Erfindung in Ausführungsbeispielen dar. Es zeigen Fig. l eine Seitenansicht auf einen Teil einer Leitplankenbahn an der Stelle der Leitplankenschranke, Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Leitplankenanordnung im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 einen andern Vertikalschnitt durch die Leitplankenanordnung nach der Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Leitplankenanordnung der Fig. 1, Fig. 5 einen weiteren Vertikalschnitt durch die Leitplankenanordnung nach der Schnittlinie V-V der Fig. 1, Fig. 6 einen teilweisen Vertikalschnitt durch den Schwenkpfosten im Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 4, Fig.
7 einen teilweisen Vertikalschnitt an der Stelle des Befestigungsbolzens der Leitplankenstütze im Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 4.
Nach der Ausführungsform, gemäss den Zeichnungen, besteht die Leitplankenschranke--l--bei einer doppelten Leitplankenbahn aus zwei Leitplanken--2--, die in der Nähe des einen Endes --3-- um zwei in gegenseitiger axialer Verlängerung vorgesehene Schwenkbolzen--4--gemeinsam verschwenkbar sind. Jeder Schwenkbolzen ist am zugehörigen Schenkel --5-- des U-förmigen Leitplankenpfostens--6--angeordnet.
Um der Schranke beim Verschwenken eine gute Führung zu geben, sind an den Schenkeln
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der Stütze--6--Führungsbleche--7--angeschweisst,Leitplankenteiles --8-- Verlängerungen --9-- aufweisen, die mit dem jeweiligen Mittelsteg --10-- der Leitplankenbahn --11-- vorzugsweise durch Schweissen überlappt verbunden sind. Für die zusätzliche Versteifung ist zwischen den Führungsblechen --7-- ein versteifungsblech --12-eingeschweisst.
Um trotz festen Anziehens der Schwenkbolzen --4-- die Leichtgängigkeit der Verschwenkbarkeit der Schranke zu gewährleisten, ist wie Fig. 6 zeigt, anschliessend an den Rundkopf --13-- ein Kragenabsatz--14--vorgesehen, dessen Höhe--15--grösser ist als die Blechstärke - 16-- des Stegteiles --17-- der Leitplanke --11-- der Schranke. Beim Anziehen der Mutter - wird durch den Kragenabsatz-14-mittels seines Stufenrandes-19--das Führungsblech--7--fest auf den Schenkel--5--des U-Trägers aufgepresst.
Um die Schräge des Schenkels auszugleichen, ist unter die Anzugmutter-18-eine entsprechend schwach keilförmig ausgebildete Unterlegscheibe --20-- vorgesehen.
Damit die Leitplankenschranke leicht hochklappbar ist, ist es zweckmässig, in der Nähe des hinteren Endes--3--eine Gegengewichtsfüllung vorzusehen. Zu diesem Zweck wird die mehrfach profilierte Gestalt der Leitplanke ausgenutzt, und es werden die beiden an den Mittelsteg --10-- sich anschliessenden Räume durch Schliessbleche --21, 22, 23 und 24--zu je einem Kasten-25geschlossen, in den eine geeignete Füllung aus Eisen, Blei, Steinen, Schwerspat od. dgl. vor dem
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ist es erforderlich, im oberen Teil der Leitplankenschranke einen schräg verlaufenden Abschnitt - -27-- vorzusehen, der ebenfalls mit einem Schliessblech-28-für die Aufnahme der Füllung versehen ist.
Die aus den beiden Leitplankenstücken --29-- aufgebaute Leitplankenschranke wird durch Plankenstege-30-versteift, die in Abständen --31-- an den Mittelstegen --32-- der Leitplanken angeschweisst sind. In der Nähe des freien Endes--33--der Schranke ist zusätzlich ein Profilsteg --34-- angeschweisst, der sich über die ganze Höhe eines jeden Leitplankenprofils erstreckt und ausserdem den Zwischenraum --35-- ausfüllt.
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- bezeichneter Pfosten vorgesehen, an dessen Schenkeln --37-- Führungsbleche --38-anliegen, die nach der Seite der festen Leitplankenbahn--39--übergreifen und hier an den Stellen - mit dem jeweiligen Mittelsteg --41-- der Leitplanken --39-- verschweisst sind.
Ein zusätzlicher Steg-42-ist zwischen die Führungsbleche --38-- eingeschweisst.
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In der Schliessstellung der Schranke ist durch Bohrungen in den Schenkeln --37-- des Verriegelungspfostens-36-ein Verriegelungsbolzen-43-hindurchgeführt, der mittels einer Verriegelungsmutter--44-die Schranke verriegelt. Um gewisse Toleranzen im Abstand der Pfosten --6, 36-- auszugleichen, werden im jeweiligen Steg der einzelnen Leitplanken der Schranke horizontal verlaufende Langlöcher-45-vorgesehen.
Um die Schranke in der Offenstellung zu sichern, ist in der Nähe des Endes --3-- eine Bohrung --63a-- vorgesehen und am Leitpfosten im Schenkel eine entsprechende Bohrung - -62a-- angeordnet ; in diese Bohrungen kann ein Feststellbolzen eingebracht werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Leitplankenbahn, die an den Stellen der Verbindungsbahn zwischen den Gegenfahrbahnen bei Autobahnen durch eine hochklappbare Leitplankenschranke zeitweilig unterbrochen werden kann, wobei die Schranke in der Nähe des einen Endes an einem Pfosten schwenkbar gelagert ist,
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Form einer Gegengewichtsfüllung vorgesehen sind, die im Innern eines Kastens (25) angebracht ist, der dadurch gebildet ist, dass zu beiden Seiten am Mittelsteg (10) des Leitplankenprofils sich anschliessende Räume durch Schliessbleche (21 bis 24) vorgesehen sind, und dass nach Anbringen der Gegengewichtsfüllung der Kasten mit einem rückseitigen Schliessblech vorzugsweise durch Schweissen verschlossen ist (s. Fig. 1 bis 3).
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