AT2673U1 - Rohrförmiges element zur verbindung des ausflussrohres einer sanitäranlage mit einer abflussmündung oder einem wandstutzen - Google Patents
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Abstract
Ein rohrförmiges Element zur Verbindung des Ausflußrohres einer Sanitäranlage mit einer Abflußmündung oder einem Wandstutzen, mit wenigstens einem biegsamen Mittelteil (1) und Verbindungsendteilen (2,3) zur Verbindung mit dem Ausflußrohr und dem Wandstutzen. Der Mittelteil (1) ist dreidimensional verformbar ausgebildet und befähigt, in der jeweils eingenommenen Lage zu verweilen und ist in die ursprüngliche Gestalt zurückbringbar. Die Verbindungsendteile (2,3) sind einstückig mit dem Mittelteil ausgebildet und wenigstens teilweise elastisch verformbar, so daß ihnen Ausflußrohre und Wandstutzen mit unterschiedlichen Durchmessern abdichtend zugeordnet werden können.
Description
AT 002 673 Ul
Gegenstand der vorliegenden Neuerung ist ein rohrförmiges Element gemäß dem Oberbegriff der vorliegenden Neuerung. In der vorliegenden Beschreibung sind unter dem Ausdruck Sanitäreinrichtungen insbesondere an der Wand aufhängbare Klosettschüsseln aus Keramik zu verstehen, bei denen das WasserAusflußrohr aus Keramik an einen Wandstutzen angeschlossen wird, der in der Wand, an welcher die Klosettschüssel befestigt ist, eingelassen ist.
Zwecks Verbindung der Klosettschüssel mit dem Wandstutzen ist es bekannt, sowohl Rohre als auch Schläuche zu verwenden.
Wenn die Ausflußrohre der Klosettschüssel und der Wandstutzen nicht fluchten, müssen die Rohre entsprechend gebogen werden, welcher Nachteil mit Schläuchen vermieden wird, die jedenfalls, zugeschnitten werden müssen, damit sie die Klosettschüssel mit dem Wandstutzen in optimaler Weise verbinden. In beiden Fällen müssen überdies an den Enden der Rohre bzw. Schläuche Verbindungsmuffen zum Anschluß an das Ausflußrohr der Klosettschüssel und an den Wandstutzen befestigt werden. Diese Arbeit muß mit extremer Sorgfalt durchgefiihrt werden, da Flüssigkeitsoder Gasaustritte absolut vermieden werden müssen.
Weiters muß beachtet werden, daß sowohl das Ausflußrohr der Klosettschüssel als auch der Wandstutzen unterschiedliche Durchmesser haben können (die typisch bei 0,08-0,11 m bzw. 0,09-0,11 m) liegen). Wenn man daher die bekannten Anschlußelemente verwendet, muß man eine Vielzahl von Muffen mit untereinander verschiedenen Durchmessern zur Verfügung haben.
Ziel der vorliegenden Neuerung ist die Schaffung eines Anschlußelements für die Verbindung von Hygieneeinrichtungen an ein Abflußrohr oder einen. Wandstutzen, welches dreidimensional verformbar ist und in der jeweils eingenommenen Lage verbleibt und an Ausflußrohre der Hygieneeinrichtung und Abflußrohre von verschiedenen Durchmessern anpaßbar ist, so daß die Anschlußarbeiten der Klosettschüssel an den Abfluß schneller, leichter und einfacher durchgefiihrt werden können.
Ein weiteres Ziel der Neuerung ist die Schaffüng eines Anschlußelements, das eine einwandfreie Abdichtung sowohl gegenüber Flüssigkeiten als auch Gasen gewährleistet.
Ein weiteres Ziel ist die Schaffüng eines billigen und leicht herstellbaren Anschlußelements.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Neuerung werden zur beispielsweisen Erläuterung und ohne Einschränkung Zeichnungen beigelegt, worin die Figur 1 eine perspektivische schematische Ansicht eines teilweise verformten Anschlußelementes gemäß der Neuerung zeigt; die Figur 2 eine schematische perspektivische Ansicht eines seiner Enden zeigt, 2 AT 002 673 Ul die Figur 3 eine schematische vergrößerte Ansicht im Schnitt des anderen Endes hiervon zeigt; die Figuren 4 und 5 schematische vergrößerte Ansichten im Schnitt von zwei Mittelabschnitten hiervon in zwei verschiedenen Benützungsstellungen zeigen.
Unter Hinweis auf die Zeichnungsfiguren weist ein Anschlußelement gemäß der Neuerung einen Mittelteil 1 auf, der dreidimensional verformbar ist und in einer einmal eingenommenen Stellung verweilen kann sowie in die ursprüngliche Lage zurückbringbar ist, wobei er im Bereich seiner Enden zwei Verbindungsteile 2 bzw.3 zur Verbindung mit dem Ausflußrohr einer Klosettschüssel und einem Wandstutzen (nicht dargestellt) aufweist.
Der Mittelteil 1 ist von an sich bekannter Ausführung und kann, zur Gänze oder nur teilweise, axial gestreckt (Figur 4) oder axial zusammengedrückt (Figur 5) oder gebogen (Figur 1) werden, so daß man die Verbindungsteile^n die gewünschte Abwinkelung und Lage bringen kann.
Im axial gestreckten Zustand (Figur 4) weist der Mittelteil 1 eine Folge von ringförmigen Erhebungen 9, die von Vertiefungen 9A unterbrochen werden, auf. Die Erhebungen 9 werden von zwei einander entgegengesetzten kegelstumpfförmigen Flächen ΙΟΑ,Β gebildet. Die beiden Flächen ΙΟΑ,Β einer jeden Erhebung haben in bezug auf die größeren Ringbasisabschnitte 11 und kleineren Ringbasisabschnitte 11A eine verschiedene Konizität und Höhe Hl und H2 (Figur 4). Wenn man das Verbindungselement von der Seite betrachtet, so haben alle Erhebungen auf einer Seite dieselbe Konizität.
Wie in den Figuren 4 und 5 gezeigt ist, gelangt die Fläche 10B der Erhebungen 9 des Verbindungselementes beim Übergang von einer gestreckten Lage (Figur 4) in eine zusammengedrückte Lage (Figur 3) von einer ersten Stellung, in welcher die Fläche in bezug auf die Fläche 10A schräg verläuft, in eine zweite Stellung, in welcher die genannten Flächen zueinander parallel verlaufen und sich im wesentlichen berühren.
Es ist zu beachten, daß der Übergang von einer Stellung in die andere eine elastische Verformung der Fläche 10B mit sich bringt und daß beide Stellungen einem stabilen Gleichgewicht entsprechen bzw. die Erhebungen des Verbindungselementes in der Stellung verbleiben, in die sie gebracht worden waren.
Das Verbindungselement gemäß der Neuerung kann nicht nur zweidimensional, sondern auch dreidimensional gebogen werden (siehe beispielsweise in Fig 41). Beim Biegen des Verbindungselementes verläuft ein Teil der Fläche 10B einer oder mehrerer Erhebungen im wesentlichen parallel zur benachbarten Fläche 10A, wogegen der andere Teil in bezug auf die Fläche 10A schräg verläuft, wobei die beiden Teile eine entgegengesetzte Konkavität besitzen. 3 AT 002 673 Ul
Auch diese Verformung des Verbindungselementes ist dank der Elastizität und Verformbarkeit des Materials, aus welchem das Element gefertigt ist, möglich. Diese Elastizität und Verformbarkeit ermöglichen es überdies dem Verbindungselement, stabil in der verformten Stellung zu verbleiben, in welche das Element von Fall zu Fall gebracht wurde.
Das Anschlußelement kann leicht in seine ursprüngliche, im wesentlichen zylindrische Stellung mit aneinandergedrückten Erhebungen (Figu£5) gebracht werden, ohne dabei einen Bruch des Elementes zu riskieren.
Vorzugsweise hat der Mittelteil einen Außendurchmesser von 0,13 m.
Der Mittelteil wird durch Pressen irgendeines bekannten, in wesentlichen elastischen und verformbaren Kunststoffrnaterials hergestellt, vorzugsweise besteht es aus Polypropylen. Da das Element aus Kunststoff besteht, ist es leicht recyclierbar und da es keine Metallteile aufweist, ist es auch keiner Korrosion ausgesetzt.
Der Mittelteil weist im Bereich eines seiner Enden einen zylindrischen Abschnitt 5 ohne ringförmige Erhebungen auf und besitzt, vorzugsweise entlang seiner Außenfläche, eine Rillung (nicht gezeigt), welche die Haftung des Verbindungsteiles 2 auf der Oberfläche begünstigt.
Der Verbindungsteil 2 weist eine elastische Wand 4 mit einem zentralen Loch 6 auf, sowie eine ringförmige Seitenwand 7, welche auf der gerillten Oberfläche des zylindrischen Abschnittes 5 zum Anliegen gelangen kann. Der Verbindungsteil 2 besteht aus irgendeinem bekannten Kunststoffmaterial, das auf den zylindrischen Abschnitt 5 aufgepreßt werden kann.
Da der Verbindungsteil 2 auf den zylindrischen Abschnitt 5 aufgepreßt ist, bildet er mit diesem einen einzigen Teil und gewährleistet somit beste Dichtungseigenschaften.
Das Loch 6 hat einen Durchmesser von weniger als 0,.08 m, vorzugsweise von 0,07 m. Die Ausflußrohre der Klosettschüssel haben dabei variable Durchmesser zwischen 0,08 und 0,11 m und dank der Abmessungen des Loches 6 und der Elastizität der Wand 4 können alle diese Rohre abdichtend in das Loch 6 eingesetzt werden.
Um den Endteil des Anschlußelementes noch weiter zu versteifen, ist im Bereich des Verbindungsteiles 2 ein Ring 8 aus im wesentlichen steifem Material vorgesehen, der über der Ringwand 7 zu liegen kommt.
Im Bereich des anderen Endes weist der Mittelteil 1 einen zweiten zylindrischen Abschnitt 12 auf, der einen kleineren Außendurchmesser als der des Teiles 1 besitzt und eine gerillte Außenfläche besitzt, welche die Haftung des Verbindungsteiles 3 auf der Oberfläche begünstigt.
Der Verbindungsteil 3 ist nach der Art einer Rippendichtung ausgebildet und weist einen Kranz 13 auf, von dem drei Reihen von Rippen 14,15,16 mit verschiedenen 4 AT 002 673 Ul
Außendurchmessem wegstehen, wobei sowohl die Rippen als auch der Kranz aus einem beliebigen bekannten elastischen Kunststoff gefertigt sind, der auf den zylindrischen Abschnitt 12 aufgepreßt werden kann. Dank der Rippen 14-16 kann der Verbindungsteil 3 abdichtend in Wandstutzen mit verschiedenen Durchmessern eingesetzt werden. Vorzugsweise haben die Rippen 14-16 Außendurchmesser von wenig mehr als 0,09, 0,1, 0,11 m, so daß der Teil 3 abdichtend in Wandstutzen mit den obgenannten Abmessungen eingesteckt werden kann.
Dank der Aufpressung des Verbindungsteiles 3 auf den zylindrischen Abschnitt 12 stellen dieser Teil und dieser Abschnitt eine einstückige Ausbildung dar und gewährleisten eine perfekte Abdichtung.
Es ist zu bemerken, daß durch die Verwendung eines Anschlußrohres gemäß der Neuerung der Zeitaufwand für die Arbeiten zum Anschluß der Klosettschüssel an den Wandstutzen weit geringer ist als der bei den bekannten Anschlußrohren.
Da weiters ein Anschlußrohr gemäß der Neuerung durch Pressen bereits vollständig mit den Verbindungsendteilen erhalten werden kann, liegen auch die Gestehungskosten des Anschlußrohres niedriger als bei bekannten Rohren. 5
Claims (10)
- AT 002 673 Ul ANSPRÜCHE 1. Rohrförmiges Element zur Verbindung des Ausflußrohres einer Sanitäranlage mit einer Abflußmündung oder einem Wandstutzen mit wenigstens einem biegsamen Mittelteil (1) und Verbindungsendteilen (2,3) zur Verbindung mit dem Ausflußrohr und dem Wandstutzen, wobei der Mittelteil (1) dreidimensional verformbar ausgebildet und befähigt ist, in der jeweils eingenommenen Lage zu verweilen und in die ursprüngliche Gestalt zurückbringbar ist, und die Verbindungsendteile (2,3) einstückig mit dem Mittelteil ausgebildet und wenigstens teilweise elastisch verformbar sind, so daß ihnen Ausflußrohre und Wandstutzen mit unterschiedlichen Durchmessern abdichtend zugeordnet werden können, wobei ferner ein Endverbindungsteil (2) eine wenigstens teilweise elastische Wand (4) mit einem zentralen Loch (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Wand (4) mit der Mittelwand über eine einstückig mit der elastischen Wand (4) ausgebildeten Ringwand (7) verbunden ist.
- 2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Loch (6) einen Durchmeser von weniger als 0,8 mm besitzt.
- 3. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelwand (1) einen zylindrischen Endabschnitt (5) aufweist, der befähigt ist, als Auflagefläche für die Ringwand (7) der Verbindungsendwand (2) zu fungieren und einen Außendurchmesser von im wesentlichen gleich dem Außendurchmesser der Mittelwand besitzt.
- 4. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es einen auf die Ringwand (7) aufziehbaren Versteifungsring (8) besitzt.
- 5. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungsendteil (3) wenigstens eine wenigstens teilweise elastische Ringrippe (14-16) aufweist.
- 6. Element nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Vielzahl von Ringrippen (14-16) mit unterschiedlichen, von der Mündung des Verbindungsendteiles (3) aus zunehmenden Außendurchmessern aufweist. 6 AT 002 673 Ul
- 7. Element nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Ringrippen zwischen 0,08 und 0,15 m variieren.
- 8. Element nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringrippen (14-16) von einem Kranz (13) aus wegstehen.
- 9. Element nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (1) einen zylindrischen Endabschnitt (12) aufweist, der als Auflagefläche für den Kranz (13) fungiert und einen in bezug auf den Durchmesser des Mittelteiles kleineren Durchmesser besitzt.
- 10. Rohrförmiges Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsendteile (2,3) auf Endabschnitte (5,12) des Mittelteiles aufgepreßt sind. 7
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