AT267358B - Vorrichtung zur Befestigung eines Gewindezapfenbandes an Metallrahmenprofilen von Tür- und Fensterkonstruktionen - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung eines Gewindezapfenbandes an Metallrahmenprofilen von Tür- und Fensterkonstruktionen

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AT267358B
AT267358B AT78666A AT78666A AT267358B AT 267358 B AT267358 B AT 267358B AT 78666 A AT78666 A AT 78666A AT 78666 A AT78666 A AT 78666A AT 267358 B AT267358 B AT 267358B
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Blum Gmbh Julius
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   Vorrichtung zur Befestigung eines Gewindezapfenbandes an Metallrahmenprofilen von   Tür-und   Fensterkonstruktionen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung eines Gewindezapfenbandes an Metallrahmenprofilen von Tür- oder Fensterkonstruktionen, wobei an der Innenwand des Metallrahmenprofils ein, vorzugsweise in Form einer kleinen Platte ausgebildeter Muttergewindeteil aus Metall befestigt ist. 



   Wenn Gewindezapfenbänder bzw. auch nur einer der Gewindezapfen eines Gewindezapfenbandes an Metallrahmenprofilen befestigt werden müssen, was z. B. bei Türzargen aus Metall der Fall ist, dann sind besondere Massnahmen erforderlich, die eine hinreichend gute Führung und Ausreissfestigkeit des oder der Gewindezapfen des Scharnierbandes gewährleisten, da die relativ dünne Wandstärke von Metallrahmenprofilen dazu nicht ausreicht. 



   Die bisher bekannten Lösungen einschlägiger Art sind nicht befriedigend, beispielsweise die bekannte Anordnung eines Muttergewindeteiles aus Metall an der Innenwand des Metallrahmenprofils, weil dabei immer noch eine bloss kurze Führung des Gewindezapfens gegeben ist und eine zusätzliche Kontramutter zur Verdrehsicherung des Gewindebolzens nötig ist. 



   Diesem Mangel wird erfindungsgemäss dadurch abgeholfen, dass an dem Muttergewindeteil ein mit einer Bohrung versehener Führungsteil aus Kunststoff angeschlossen ist, wobei der Durchmesser der Bohrung des Führungsteiles kleiner ist als der Aussendurchmesser (Kopfkreisdurchmesser) des zu befestigenden Gewindezapfens. 



   Der metallische Muttergewindeteil, welcher vorzugsweise aus Stahl besteht und zweckmässig plattenförmig ausgebildet ist, gewährleistet auf Grund des eingeschnittenen Muttergewindes eine gute Ausreissfestigkeit, während der aus Kunststoff bestehende Führungsteil, welcher zweckmässig die Form eines Klotzes besitzt, durch die Möglichkeit, dass der Gewindebolzen des Scharnierbandes selbstschneidend in das im Vergleich zu Stahl relativ weiche Kunststoffmaterial der Bohrungswand des Führungsteiles eindringt, eine gute Führung und einen guten Halt des Gewindebolzens bedingt. Dadurch wird es möglich, den einen Gewindebolzen eines zweiteiligen Gewindebolzenbandes frei von zusätzlichen Verdrehsicherungen in einem Metallrahmenprofil, z. B. einer Türzarge aus Metall zu verankern, während bei den bisher bekannten Einrichtungen entweder dreiteilige Gewindebolzenbänder (wobei z.

   B. der obere und untere Gewindebolzen in der Tür und der mittlere in der Türzarge befestigt wurden) oder bei zweiteiligen   Gewindebolzenbändern - wie   bereits   erwähnt-eine   zusätzliche Kontramutter zur Verdrehsicherung des im Metallrahmenprofil eingeschraubten Gewindebolzens verwendet werden mussten. 



   Es ist zweckmässig, wenn die Bohrung des Führungsteiles eine Sackbohrung ist, weil dann der Führungsteil den Gewindebolzen vollständig gegenüber dem z. B. hinter Türzarge vorhandenen Baumaterial (Beton) abschliesst und schützt. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert ohne darauf beschränkt zu sein. Fig.   l   zeigt einen Querschnitt und Fig. 2 einen Vertikalschnitt gemäss I bis 

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   1   der Fig.   l   einer erfindungsgemässen Vorrichtung. 



   Das Ausführungsbeispiel zeigt ein zweiteiliges Gewindezapfenband, welches zur gelenkigen Ver- 
 EMI2.1 
 



   Der längere Gewindezapfen --4-- wird, wie bei Gewindezapfenbändern üblich, in eine Bohrung des Türholzes eingeschraubt oder eingeschlagen. Der kürzere   Gewindezapfen --5-- würde   aber weder in der relativ dünnen Wand der   Türzarge --3-- noch   im Beton des   Mauerwerks --2-- genügend   Halt finden. 



   Gemäss der Erfindung ist daher an der Innenwand der TUrzarge - 3-- hinter dem für den Durchtritt des Gewindebolzens --5-- bestimmten Loch der   Türzarge-3-ein Muttergewindeteil-6-aus   Stahl 
 EMI2.2 
 zw.Muttergewindeteiles --6-- mit dem Führungsteil --7-- erfolgt durch die wie eine Klammer wirkenden seitlichen Ans tze --9-- am Muttergewindeteil--6--. Der Innendurchmesser der Sackbohrung-8ist kleiner als der   Aussendurchmesser (Kopfkreisdurchmesser)   des Gewindebolzens --5--. 



   Die Erfindung ist auf das beschriebene Ausführungsbeispiel nicht beschränkt. Es bestehen z. B. verschiedene andere Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich der Form des Muttergewindeteiles --6-- und des   Führungsteiles --7-- aus   Kunststoff. Ferner kann die Verbindung zwischen Muttergewindeteil --6-- und Türzarge --3-- einerseits sowie zwischen   Muttergewindeteil-6-- und Führungsteil-7-- anderseits   auch anders als beschrieben gelöst werden. Wichtig ist jedoch, dass diese Verbindungen in bezug auf die Achse des Gewindebolzens --5-- verdrehsicher ist. Weiters lässt sich die erfindungsgemässe Vorrichtung nicht bloss bei   Türzargen-3-anwenden,   welche in dem die   Türöffnung   umgehenden Mauerwerk, z.

   B. aus Beton, versetzt sind, sondern beispielsweise auch zur Befestigung von Gewindezapfenbändern in Hohlprofil-Rahmenteilen von Tür-und Fensterkonstruktionen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Befestigung eines Gewindezapfenbandes an Metallrahmenprofilen von   Tür- und   Fensterkonstruktionen, wobei an der Innenwand des Metallrahmenprofils ein, vorzugsweise in Form einer kleinen Platte ausgebildeter Muttergewindeteil aus Metall befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Muttergewindeteil (6) ein mit einer Bohrung (8) versehener Führungsteil (7) aus Kunststoff angeschlossen ist, wobei der Durchmesser der Bohrung des Führungsteiles kleiner ist als der Aussendurchmesser (Kopfkreisdurchmesser) des zu befestigenden Gewindezapfens (5).

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff-Führungsteil (7) in Form eines Klotzes ausgebildet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Muttergewindeteiles (6) mit dem Kunststoff-Führungsteil (7) durch seitliche, am Muttergewindeteil abstehende, den Kunststoff-Führungsteil klammerartig fassende Ansätze (9) erfolgt.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (8) des Kunststoff-Führungsteiles (7) eine Sackbohrung ist.
AT78666A 1966-01-28 1966-01-28 Vorrichtung zur Befestigung eines Gewindezapfenbandes an Metallrahmenprofilen von Tür- und Fensterkonstruktionen AT267358B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT395037B (de) * 1989-05-12 1992-08-25 Schebesta Franz Zapfenbuchse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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