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Gerät zum Messen der Länge und Breite von Füssen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Messen der Länge und Breite von Füssen.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art sind sowohl die der Lage von in einer Richtung verschiebbaren, die Messlänge festlegenden Anschläge entsprechenden als auch die der Lage von quer zur dieser Richtung verschiebbaren, die Fussbreite festlegenden Anschlägen entsprechenden Messwerte für die Schuhgrösse an nebeneinander liegenden Stellen anzeigbar.
Auf einer unter einer Platte angeordneten Führung ist, nahe deren einem Ende, ein die Oberfläche dieser Platte überragender, Anlageflächen für die Fussfersen aufweisender Teil ortsfest angeordnet, und zwei Verschiebeglieder sind längsleitend geführt, von denen das erstere den dem Messen der Fusslänge dienenden Anschlag trägt, mit dem der Sichtbarmachung der Fusslängenwerte dienende Mittel verbunden sind, während das zweite Verschiebeglied einen sich zu seiner Verschieberichtung senkrecht erstreckenden Arm trägt, auf dem ein drittes, mit dem der Fussbreitenmessung dienenden Anschlag verbundenes Verschiebeglied längsgleitend geführt ist.
Das erste Verschiebeglied ist über einen Lenker mit dem einen Schenkelende eines Winkelhebels gelenkig verbunden, der mit seinem Scheitel am zweiten Verschiebeglied schwenkbar gelagert und mit seinem andern Schenkelende in einer Führung geführt ist, die zu der erstgenannten Führung hin unter einem spitzen Winkel geneigt verläuft. Da das Ablesen der Fusslänge und der Fussbreite an einer einzigen Stelle zu erfolgen hat, die in unmittelbarer Nähe der Klappe liegt, auf die ein zu messender Fuss aufgesetzt wird, spricht ein solches Fussmessgerät den Käufer nicht an und erschwert dem Verkäufer das Ablesen der angezeigten Werte.
Andere Fussmessgeräte verlangen das Vorsehen zahlreicher Schalter-Relais und sonstiger Einzelteile, die einen derart kostspieligen Aufbau bedingen, dass diese Art von Fussmessgeräten für den grössten Teil der Schuhverkaufsstellen kaum in Frage kommen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum Messen der Länge und Breite von Füssen zur Verfügung zu stellen, das ausgeht von dem eingangs zuerst erwähnten Fussmessgerät, und es auch gestattet, die Messwerte an nebeneinanderliegenden Stellen anzuzeigen und durch mittels mit den Anschlägen verbundener Schleifkontakte einschaltbare Lichtquellen zur Sicht zu bringen, wobei die Teile des Gerätes so ausgebildet werden sollen, dass es mit weniger und einfacheren Mitteln als bisher herstellbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass mindestens das dritte, mit dem der Fussbreitenmessung dienenden Anschlag verbundene Verschiebeglied einen an sich bekannten, mit durch kurvenförmige Kanten begrenzten, gegeneinander elektrisch isolierten Flächen zusammenwirkenden Schleifkontakt trägt, mittels dessen eine von verschiedenfarbigen Lichtquellen jeweils mit der dieser zugeordneten Fläche über Leitungen in einem geschlossenen elektrischen Stromkreis verbindbar ist.
Nach einer Ausführung der Erfindung ist auch das erste, mit dem Fusslängenanschlag verbundene Verschiebeglied mit zwei an sich bekannten Schleifkontakten versehen, von denen der erste auf einem Kontaktstreifen längsbewegbar ist, der aus drei in Längsrichtung hintereinander angeordneten und voneinander isolierten Teilen besteht, die je mit einer eine entsprechende Zehnerziffer anzeigenden Anzeigeröhre elektrisch verbunden sind, und der zweite auf einem Kontaktstreifen längsbewegbar ist, der ebenfalls aus drei in Längsrichtung hintereinander angeordneten und voneinander isolierten Teilen
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--4-- starrKontaktstreifen --55-- in Berührung, dann ist im Sichtfenster-57-die Zehnerziffer"4"zu erkennen.
Je nachdem, mit welchem kurzen Kontaktstreifen --56-- der Kontakt --51-- in Berührung ist, wird eine Einerziffer wiedergegeben, beispielsweise die Einerziffer"2". Im Falle des Ausführungsbeispieles wird in den Sicht fenstern --57 und 58--, weil der Kontakt --50-- auf dem Kontaktstreifen --55-- und der Kontakt --51-- auf dem vorletzten, kurzen Kontaktstreifen - steht, die Schuhgrössenangabe"49"sichtbar. In dem Sichtfenster-59--, das die jeweils gemessene Fussbreite als Schuhweite angibt, würde im dargestellten Fall durch das grüne Licht der Lichtquelle-31-die Schuhweite"weit"angegeben.
Zu bemerken ist schliesslich noch, dass die einzelnen, vorstehend erwähnten Bestandteile des Fussmessgerätes, wie durch gestrichelte Linien angedeutet, miteinander elektrisch verbunden sein müssen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gerät zum Messen der Länge und der Breite von Füssen, bei dem sowohl die der Lage von in einer Richtung verschiebbaren, die Fusslänge festlegenden Anschlägen entsprechenden als auch die der Lage von quer zu dieser Richtung verschiebbaren, die Fussbreite festlegenden Anschlägen entsprechenden Messwerte für die Schuhgrösse an nebeneinanderliegenden Stellen anzeigbar sind, wobei auf einer unter einer Platte angeordneten Führung, nahe deren einem Ende, ein die Oberseite dieser Platte überragender, Anlageflächen für die Fussfersen aufweisender Teil ortsfest angeordnet ist, und zwei Verschiebeglieder längsgleitend geführt sind, von denen das erstere den dem Messen der Fusslänge dienenden Anschlag trägt, mit dem der Sichtbarmachung der Fusslängenwerte dienende Mittel verbunden sind,
während das zweite Verschiebeglied einen sich zu seiner Verschieberichtung senkrecht erstreckenden Arm trägt, auf dem ein drittes, mit dem der Fussbreitenmessung dienenden Anschlag verbundenes Verschiebeglied längsgleitend geführt ist, und wobei das erste Verschiebeglied über einen Lenker mit dem einen Schenkelende eines Winkelhebels gelenkig verbunden ist, der mit seinem Scheitel am zweiten Verschiebeglied schwenkbar gelagert und mit seinem andern Schenkelende in einer Führung geführt ist, die zu der erstgenannten Führung hin unter einem spitzen Winkel geneigt verläuft,
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dienenden Anschlag (19) verbundene Verschiebeglied (18) einen an sich bekannten, mit durch kurvenförmige Kanten begrenzten, gegeneinander elektrisch isolierten Flächen (23, 24, 25, 26) zusammenwirkenden Schleifkontakt (20) trägt, mittels dessen eine von verschiedenfarbigen Lichtquellen (28,
29, 30, 31) jeweils mit der dieser zugeordneten Fläche (23 bzw. 24 bzw. 25 bzw. 26) über Leitungen (21 bzw. 32 bzw. 27) in einem geschlossenen, elektrischen Stromkreis verbindbar ist.
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