AT121214B - Einrichtung zur Messung der gegenseitigen Verdrehung oder Verschiebung zweier Körper mittels einer elektrischen Spannungsteileranordnung. - Google Patents

Einrichtung zur Messung der gegenseitigen Verdrehung oder Verschiebung zweier Körper mittels einer elektrischen Spannungsteileranordnung.

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AT121214B
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Volkmar Dipl Ing Vieweg
Richard Dr Vieweg
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Volkmar Dipl Ing Vieweg
Richard Dr Vieweg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung   zur Messung der gegenseitigen Verdrehung oder Verschiebung zweier
Körper mittels einer elektrischen Spannungsteileranordnung. 



   Zur elektrischen Messung der gegenseitigen Verdrehung oder Verschiebung zweier Körper sind zahlreiche Anordnungen bekannt, die meist auf   Brückenschaltungen   beruhen. Die an derartige Einrichtungen zu stellenden   Hauptanforderungen,   nämlich der Verdrehung oder Verschiebung proportionale Ausschläge und hohe Messgenauigkeit auch bei nur geringen Gesamtverdrehungen oder Verschiebungen. werden von den bekannten Einrichtungen nicht oder doch nicht gleichzeitig erfüllt. Die Messgenauigkeit wird meist durch die Verwendung einer grösseren Anzahl von Schleifringen sowie nicht sicher arbeitender Kontakte herabgedrückt.

   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, bei der nicht nur alle genannten Nachteile vermieden werden, sondern auch dadurch, dass das   Messgerät   in der Mitte der Spannungsquelle angeschlossen ist, der Vorteil erreicht, dass die Nullstellung des Messers genau festgelegt ist. Ferner wird dadurch ermöglicht, die jeweilige Richtung der Verdrehung bzw. Verschiebung ohne weiteres kenntlich zu machen. 



   Die Erfindung beruht auf der Verwendung einer einfachen Spannungsteileranordnung, die schematisch in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt ist, u. zw. für den Fall der Messung einer Verschiebung, z. B. bei Maschinen, die auf Zug oder linearen Druck arbeiten, Zugdynamometer od. dgl. 



   Auf dem mit dem einen Körper verbundenen Widerstand a--b bewegt sich ein mit dem andern Körper verbundener Schleifkontakt   c.   Der Widerstand ist unter Einschaltung eines Stromzeigers A über die Regelwiderstände   jssi   und   J. mit   den Endklemmen einer Spannungsquelle, z. B. den beiden in Reihe liegenden Batterien B1 und   B2   verbunden. Der Schleifkontakt   c   ist über ein   Messgerät     F,   im allgemeinen ein Voltmeter, an die Mitte der Spannungsquelle angeschlossen. Der Ausschlag des Voltmeters ist proportional der Verschiebung von c auf a--b. Der Mittelstellung entspricht der Nullpunkt, der ebenso wie die Stromstärke im Widerstand a, b durch die Regelwiderstände R1 und R2 eingestellt werden kann. 



   Gemäss Fig. 2 dient ein unter Strom stehendes Verbindungsstück c1 c2 als Schleifkontakt, wodurch eine sichere Kontaktgebung erzielt wird. Die Anordnung ist hier so getroffen, wie sie zur Messung der gegenseitigen Verdrehung umlaufender Körper in Frage kommt. Es ist bei einem Drehmomentmesser 
 EMI1.1 
 dem anderen Messquerschnitt verbundene   Verbindungsstück     ('1 C2   auf den Drähten bewegt. Die freien Enden a2 und b2 der Drähte   können   verbunden werden, es ist aber auch möglich, die Drähte zur Verbesserung des Stromausgleichs durch Verbindung von al mit b2 und   b,   mit a2 parallel zu schalten (in 
 EMI1.2 
 Spannungsabnahme. Im übrigen ist die Spannungsteileranordnung die gleiche wie gemäss Fig. 1.

   Als Messgeräte können beliebige unmittelbar zeigende oder schreibende   Spannungszeiger verwendet werden.   für schnell veränderliche Vorgänge kommt auch dei   Oszillograph   in Frage. 



   Zur Erhöhung der   Messgenauigkeit,   insbesondere für den Fall, dass nur kleine   Gesamtausschläge   zur Verfügung stehen, werden nach Fig. 3 vier Widerstandsdrähte so angeordnet, dass sich der Ausschlag am Messgerät vervielfacht. Hiebei sind die beiden inneren dieser vier Drähte von der Stelle c aus mit dem   Schleifring 82   fest verbunden, während die   Spannungsteihmg durch   zwei auf den anderen Drähten a und b schleifende Verbindungsstücke k1 und k2 bewirkt wird. Auch bei dieser Anordnung wird der Widerstand im Stromkreis bei Drehung der Verbindungsstücke nicht verändert. Die Drahtstrecken können wieder auch in Reihe oder parallel gescnaltet werden.

   Ohne dass zusätzliche Übergangswiderstände 

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 auftreten, können hier mit Vorteil Rollen für die   Stromverbindungsstücke   verwendet werden, die nur eine sehr geringe Abnutzung der Drähte bedingen. 



   Verwendet man bei   Drehn : omentmessern   der beschriebenen Art eine Spannungsquelle mit pro- portional der Drehzahl veränderlicher Spannung, so ist der Ausschlag am Messgerät sowohl dem Drehmoment als der Drehzahl proportional, d. h. das Gerät misst die mechanische Leistung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Messung der gegenseitigen Verdrehung oder Verschiebung zweier Körper mittels einer elektrischen Spannungsteileranordnung, bei welcher sich auf einem an die Endklemmen einer
Spannungsquelle angeschlossenen, mit dem einen Körper verbundenen Widerstand bei einer gegenseitigen
Verdrehung oder Verschiebung der beiden Körper ein mit dem anderen Körper verbundener Schleifkontakt bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkontakt über ein Messgerät mit der Mitte der
Spannungsquelle verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbesserung der Kontaktgebung der Schleifkontakt als einfaches Stromverbindungsstück (e, c,) auf zwei parallel oder in Reihe geschalteten. den Widerstand bildenden Drähten (al, a, und b"b,) schleift (Fig. 2).
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Messgenauigkeit vier in Reihe gesch. Itete Widerstandsdrähte so angeordnet sind, dass je zwei von ihnen über das Messgerät mit der Mitte der Spannungsquelle verbunden sind, während die Spannungsteiluns EMI2.1 EMI2.2
AT121214D 1928-08-10 1928-08-10 Einrichtung zur Messung der gegenseitigen Verdrehung oder Verschiebung zweier Körper mittels einer elektrischen Spannungsteileranordnung. AT121214B (de)

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