AT266739B - Versteifungseinlage für Bekleidungsstücke - Google Patents

Versteifungseinlage für Bekleidungsstücke

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AT266739B
AT266739B AT434066A AT434066A AT266739B AT 266739 B AT266739 B AT 266739B AT 434066 A AT434066 A AT 434066A AT 434066 A AT434066 A AT 434066A AT 266739 B AT266739 B AT 266739B
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kaolin
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polymer
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Versteifungseinlage für Bekleidungsstücke   Die Erfindung betrifft eine Versteifungseinlage für Bekleidungsstücke, z. B. Kragenversteifer ; insbesondere bezieht sie sich auf Versteifer aus Polyäthylenterephthalat. 



  Versteifungseinlagen der oben bezeichneten Art werden im allgemeinen aus Polyäthylenterephthalat-Folien oder-Filmen der gewünschten Dicke hergestellt, indem man sie mit einem Messer der geforderten Ausmasse ausstanzt. Bei diesem Verfahren entsteht eine hohe lokale Scherkraft und in der Nachbarschaft der Schnittkanten besteht die Neigung zur Faserung und Entschichtung. Zweck der Erfindung ist die Vermeidung dieser MängeL Die Erfindung betrifft daher eine Versteifungseinlage für Bekleidungsstücke, bestehend aus Poly- äthylenterephthalat, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass das Einlagematerial 0,25 bis 10,0 Gew.-o inerte Teilchen, z. B. aus Titandioxyd, Kaolin u. dgL mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von 0, 1 bis 10 li enthält. 



  Ein Film, der weniger als 0, 2ff1/o inerte Teilchen enthält, kann die Faserung nicht mit Erfolg unterbinden, während in Film, der mehr als zo dieser Teilchen enthält, nicht bequem herstellbar ist. 



  Unter "inerten Teilchen" sind Substanzen zu verstehen, die in Wasser im wesentlichen unlöslich sind, durch atmosphärische Einflüsse und Feuchtigkeit nicht angegriffen werden und mit Polyäthylenterephthalat sogar bei Temperatur bis zu 3000C keine chemische Reaktion eingehen. Die inerten Teilchen sind geeignet, in das Polymere oder die polymerbildenden Reagenzien eingearbeitet zu werden, bevor das Polymere nach dem herkömmlichen Verfahren des Schmelzpressens in einen Film überführtwird. 



  Sehr geeignete inerte teilchenförmige Materialien sind Titandioxyd, Silicate oder Silico-Aluminate, wie Kaolin. Als inerte teilchenförmige Materialien werden Kaolin mit einer Teilchengrösse im Bereich von 1 bis 10 jj und Titandioxyd mit einer Teilchengrösse im Bereich von 0,1 bis 0,6 bevorzugt. 



  Der Polyäthylenterephthalatfilm, der die inerten Teilchen enthält, kann entweder in einer oder in beiden Richtungen der Filmebene orientiert sein ; vorzugsweise wird er durch Strecken des auf bekannte Weise hergestellten amorphen Filmes bei einer Temperatur oberhalb seines Umwandlungspunktes zweiter Art in jeder von zwei zueinander senkrechten Richtung biaxial orientiert. Der orientierte Film wird vorzugsweise durch Erwärmen unter Zug bei einer Temperatur von 150 bis 2500C warmgehärtet, wodurch seine Dimensionsstabilität bei hohen Temperaturen verbessert wird. 



  Wie bereits gesagt, kann das inerte teilchenförmige Material in die polymerbildenden Reagenzien eingearbeitet werden. In diesem bevorzugten Fall werden die Teilchen des inerten Materials mit Äthylenglykol in einer Kugelmühle gemahlen und die so gewonnene Suspension wird zu dem bei der Herstellung des Polymeren verwendeten Äthylenglykol und Dimethylterephthalat hinzugefügt. 



  Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele, auf welche sie jedoch nicht beschränkt ist, näher erläutert. Alle Teile und Prozente sind Gew. -Teile und Gew.-o. 



  Beispiel 1 : Eine Dispersion von Kaolin und Äthylenglykol wird wie folgt hergestellt. 0, 45 kg    

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Kaolin mit einer Teilchengrösse von 5 werden mit 0,68 kg Äthylenglykol gemischt und in einen Steintopf von 0,29 m3 Inhalt, welcher 6 mm Glasperlen enthält, deren Raumvolumen dem dritten Teil des Gefässvolumens entspricht, eingebracht. Der Topf wird verschlossen und in Umdrehungen mit einer Geschwindigkeit von 20 Umdr/min versetzt. Nach 24 h wird der Mahlprozess beendet ; es wurde eine gut j ausgebildete Dispersion erhalten. 



  100 Teile Dimethylterephthalat werden geschmolzen, mit 71 Teilen Äthylenglykol gemischt und und nach dem für die Herstellung von Polyäthylenterephthalat üblichen Umesterungsverfahren umgesetzt. Bei einer Ansatztemperatur von 1500C werden 0, 0, Wo, bezogen auf Dimethylterephthalat, Manganacetat und 0, 040/0, bezogen auf Dimethylterephthalat, Antimontrioxyd, jedes mit Äthylenglykol ver- ) mischt, zu der Schmelze hinzugesetzt. 



  Anschliessend an die Zugabe dieser Katalysatoren wird die oben beschriebene Dispersion von Kaolin in 4 Teilen Glykol zugesetzt und auf dem Filter mit einer geringen Menge Äthylenglykol gewaschen. 



  Die Umesterung wird durch Verdampfen von etwa 28 Teilen Methanol und 10 Teilen Äthylenglykol vervollständigt. 10 min vor der Überführung der Schmelze in den Polykondensations-Autoklaven werden i 0, 037'%), bezogen auf Dimethylterephthalat, Phosphorsäure zu der Schmelze in Form einer Emulsion in Form einer Emulsion in Äthylenglykol hinzugefügt. Sodann wird die Schmelze unter Vakuum bei 2850C polykondensiert, zu einem Band gegossen, unter Wasser gekühlt und in Würfel geschnitten. Die Strukturviskosität, gemessen an einer l'% igen Lösung in Ortho-Chlorphenol bei 25 C, betrug 0,649. 



  Durch Mischen der Würfel aus dem wie oben hergestellten Originalansatz mit einer geeigneten Menge von Würfeln aus auf gleiche Weise hergestelltem Polyäthylenterephthalat, die jedoch kein Kaolin enthalten, wird ein Film mit 1% Kaolin hergestellt. Nach dem Trocknen wird das Polymere zu einem Film schmelzgepresst und der abgeschreckte Film wird wieder auf 90 bis 1100C erwärmt und mit einem Verhältnis von 3, 5 : 1 sowohl in der Maschinenrichtung als auch in derQuerrichtung hiezu unter Bildung eines Filmes mit einer Dicke von 1000 Normalmass (gauge) gestreckt. Der biaxial orientierte Film wird bei konstanten Dimensionen bei einer Temperatur von 2100C warmgehärtet. 



  Wenn aus diesem Film Kragenversteifer ausgestanzt werden, so zeigt der Film eine bedeutend geringere Neigung auszufasern und zu entschichten als der ungefüllte Film. 



  Beispiel 2 : Eine Dispersion von Titandioxyd mit einer Teilchengrösse von 0,2 in Äthylenglykol wird gemäss dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren zur Herstellung der Kaolindispersion erzeugt. 



  Das Polymere wird gemäss Beispiel 1 hergestellt, jedoch unter Verwendung einer Dispersion von Ti- tandioxyd in Äthylenglykol an Stelle der in Beispiel 1 verwendeten. Der resultierende Polymere-Originalansatz wird mit dem Titandioxyd-Polymere verdünnt, so dass der Endgehalt an Titandioxyd 10/0 beträgt ; diese Zusammensetzung wird gemäss Beispiel 1 in einen biaxial gestreckten und warmgehärteten Film überführt. 



  Auch hier war beim Ausstanzen der Kragenversteifer die Neigung des Filmes zum Entschichten bedeutend geringer als beim ungefüllten Film. 



  Die gefüllten Filme gemäss Beispiel 1 und 2 wurden dann dem folgenden Entschichtungs-Versuch unterworfen. Aus dem gefüllten Film und einem ungefüllten Kontrollfilm wurden rechtwinkelige Proben ausgestanzt und diese Proben untersucht. Es wurde gefunden, dass in dem Masse, in dem das Messer stumpfer wird, sich die Neigung der Proben zum Ausfasem und Entschichten erhöht. Jedoch ist das Ausmass, mit dem diese Neigung zunimmt, für die ungefüllten Filmproben bedeutend grösser als für die gefüllten Filmproben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Versteifungseinlage für Bekleidungsstücke, bestehend aus Polyäthylenterephthalat, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Einlagematerial 0,25 bis 10,0 Gew. -0/0 inerte Teilchen, z. B. aus Titandioxyd, Kaolin u. dgL mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von 0,1 bis 10 zo enthält.
AT434066A 1966-05-06 1966-05-06 Versteifungseinlage für Bekleidungsstücke AT266739B (de)

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