AT26611B - Verfahren zur Herstellung von Krägen, Manschetten u. dgl. Wäschestücken. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Krägen, Manschetten u. dgl. Wäschestücken.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Krägen, Manschetten u. dgl. Wäschestücken.
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gewendete Verfahren besteht darin. dass zunächst die Schnitte vorgezeichnet bezw. vor- gedruckt, ausgeschnitten und hierauf aufeinandergelegt werden. In der Mitte werden die feinsten Gewebe angeordnet, welche beim fertigen Stuck aussen liegen, also gesehen werden, zu beiden Seiten oberhalb und unterhalb desselben die gröberen, als Einlagen bestimmten Stücke. Hierauf folgt das Zusammennähen dieser Stücke auf drei Seiten. Die nächste Arbeit bildet das Wenden der (rewebestii ke um die hergestellten Nähte, ähnlich dem Wenden eines Sn kes.
Die Nlihte sind nun im Innern der miteinander vereinigten Stücke, also nicht mehr sichtbar. Die letzte Verrichtung besteht in dem endgiltigen Verbinden der noch offenen Seite des Wäschesttickes durch Steppen von Hand aus, in dem gewählten Beispiel in dem Stoppen der vierten Seite des Kragens, dessen drei anderen Seiten bereits genäht sind, worauf der Hemdkragen durch Ausführung einer sichtbaren Steppnaht längs seines ganzen Umfangos vollständig fertiggestellt wird.
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Nähmaschine, das Verzeichnen, Wenden und Steppen wird von Hand ans durchgeführt : dit'se Arbeiten sind langwierig, erfordern Genauigkeit und Sorgfalt und erhöhen demgemass den Preis des hergestellten Gegenstandes.
Durch das Verfahren nach vorliegender Erfindung soll nun die bisherige HersteUungs- weise der Wäschestücke vereinfacht und die Möglichkeit gegeben werden, Wäschestücke
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zu können. Dies wird dadurch erreicht, dass bei dem neuen Verfahren die Umrisse der genauen Form, welche das fertige Wäschestück erhalten soll, mittels eines Pressstempels
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und dem Kaliber auf die horizontale Platte unter den Pressstempel gesetzt. Senkt sich nun der Pressstempel, so presst er das Kaliber in das Gewebe, das sich in die elastische Unterlage eindrückt, wodurch mit einem Druck alle vier Seiten des Kragens sehr rein und dauerhaft vorgedruckt werden.
Geht der Pressstempel in die Höhe, dann wird alles weggezogen und es wird das gleiche Verfahren für die andere Hälfte des Kragens durchgeführt.
Zwei Drücke des Pressstempels genügen also, um die Umrisse der genauen Form des ganzen Kragens vorzudrucken. Zur Fertigstellung des Kragens werden nun die beiden Kragenhälften mit den feinen Stücken aufeinandergelegt, in der eingangs erwähnten bekannten Weise zusammengenäht und gewendet oder es wird nach einer anderen ebenfalls bekannten Herstellungsweise, um das Zusammennähen und Wenden vollständig zu vermeiden, die
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Seiten zuerst und sodann der Rand der kürzeren Seite nach innen umgebogen werden.
Bei der anderen Hälfte wird zuerst der Rand der kürzeren Seite und hernach der der tangercn Seiten umgebogen. Die umgebogenen Ränder können beim Aufeinanderlegen der leiden Teile ineinander eingreifen. In beiden Fällen erfolgt schliesslich das Umnäben des ganzen Kragens etwa 1 oder 2 nun vom Rande entfernt.
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geschnittenen Gewebe vor dem Pressen mittelst Stärkekleister, Gummi oder dgl. summiert oder gf'leint werden. Dabei ist es zweckmässig, das Kaliber zu erhitzen, indem es vor der Verwendung auf eine geheizte Platte aus Metall gelegt wird. Das Erhitzen ist insbesondere fiir wollene Gewehe notwendig, weil ohne diesem der Eindruck nicht haltbar wätjo.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.4 EMI2.5
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT26611T | 1904-08-08 |
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|---|---|
| AT26611B true AT26611B (de) | 1906-12-10 |
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| AT26611D AT26611B (de) | 1904-08-08 | 1904-08-08 | Verfahren zur Herstellung von Krägen, Manschetten u. dgl. Wäschestücken. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT26611B (de) |
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1904
- 1904-08-08 AT AT26611D patent/AT26611B/de active
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