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Heftmaschine
Die Erfindung betrifft eine mit Druckluft betätigbare Heftmaschine für Kartons od. dgl., bei welcher oberhalb einer Arbeitsfläche ein oberer Heftkopf und unterhalb der Arbeitsfläche ein zum Heften der Böden der auf der Arbeitsfläche vorgeschobenen Kartons od. dgl. dienender unterer Heftkopf vorgesehen sind, wobei am unteren Heftkopf schwenkbar eine Steuerkurvenscheibe für den Amboss dieses Heftkopfes montiert ist.
Bei einer bekannten Heftmaschine dieser Art ist die Steuerkurvenscheibe, mit der die Eindringtiefe der Ambosse in das zu heftende Material eingestellt werden kann, unmittelbar mit einem Handgriff zum Verdrehen versehen und durch eine Mutter, die an einem mit den Ambosshalteplatten verbundenen, an der Kurvenscheibe gleitenden Zapfen aufgeschraubt ist, in gewünschter Winkellage arretierbar. Ein derartiger Einstellmechanismus ist, da der untere Heftkopf in der Regel versenkt in einer Maschinenverkleidung angeordnet ist, schwer zugänglich und daher unbequem zu bedienen.
Die Erfindung beseitigt diesen Mangel dadurch, dass zur Einstellung der Eindringtiefe des Ambosses des unteren Heftkopfes die Steuerkurvenscheibe durch eine Verbindungsstange mit dem einen Arm eines um einen am Maschinenrahmen angeordneten Zapfen schwenkbaren, zweiarmigen Hebels verbunden ist, dessen anderer Arm einen von der Vorderseite der Maschine zugänglichen Handgriff aufweist.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Die Fig. l zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Heftmaschine, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Stirnansicht der Einstelleinrichtung für die Ambosse des unteren Heftkopfes.
Die in Fig. l gezeigte Heftmaschine hat einen den unteren Heftkopf --5-- tragenden Rahmen - -28--, eine automatische Karton-Ausricht- und Zentriereinrichtung --22,25--, einen abnehmbar an einer Seite des Rahmens --28-- befestigten, aufrechtstehenden Staander einen gleitfähig am Ständer-6-gelagerten Schlitten-7-sowie ein zwischen dem Schlitten --7-- und dem
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vorzugsweise mit mehreren Rollen-23--, versehen sind. Jedes Führungsglied --22-- ist gelenkig mit mehreren abwärtsgerichteten Armen --25-- verbunden, die an Zapfen --26-- am Rahmen gelagert sind und in den Zwischenräumen zwischen je zwei benachbarten Transportrollen --24-verschwenkt werden können.
Jeder Arm--25--ist mit einem Lenker--29--verbunden, der über
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an27'--. Die gegenüberliegenden Zahnsegmente --31-- auf den Wellen--27 und 27'-greifen ineinander. Zwischen zwei einander gegenüberliegenden Armen--25--ist in waagrechter Lage ein
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Druckluftzylinder--32--angebracht, der mit einem der Arme--25--über eine Kolbenstange - -32a-- in Verbindung steht.
An einer Seite des Rahmens --28-- ist mittels Halterungen --40-- und eines Widerlagers --41-- ein Ständer--6--abnehmbar montiert. Der als Hohlkörper ausgebildete Ständer nimmt ein Gegengewicht auf, das über eine Kette --49-- mit einem Schlitten --7-- in Verbindung steht, der
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--6-- angeordnetein- und ausgeschaltet werden. Wegen des Gegengewichtes braucht von der Bedienungsperson nur die zur überwindung der Reibung nötige Kraft aufgebracht zu werden. Gegebenenfalls kann jedoch auch für diesen Zweck ein Druckluftmotor vorgesehen werden.
Am Vorderteil des Schlittens --7-- befindet sich ein Arbeitszylinder--82--zum Heben und Senken des oberen Heftkopfes--3-, der seinerseits einen Druckluftzylinder --89-- zur Betätigung der in den Zeichnungen nicht sichtbaren Heftvorrichtung, eine Steuerkurvenscheibe-84--, eine Auslöseeinrichtung --85-- sowie ein ebenfalls nicht sichtbares Klammernmagazin trägt. Die Konstruktion und Arbeitsweise des Arbeitszylinders sind z. B. in der USA-Patentschrift Nr. 2, 900, 637 genauer beschrieben.
Der obere Heftkopf --3-- ist mittels eines Gelenkes--83--schwenkbar an seinem Träger (Kolbenstange) montiert, um eine Beschädigung der Kartons oder der Maschine zu vermeiden, wenn ein höherer Karton noch nicht vom oberen Magazin freigekommen ist, sobald die Bedienungsperson einen kleineren Karton heften und zu diesem Zweck den Heftkopf absenken will.
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2Hebelarm --98-- eines zweiarmigen Winkelhebels gelenkig verbunden ist. Der obere Hebelarm - ist an einem Zapfen --99-- gelagert und starr mit dem unteren Hebelarm--100-verbunden.
An dem Hebelarm --100-- ist eine Armverlängerung --101-- angesetzt, die einen Schlitz --104-- einer gekrümmten Klemmleiste --103-- durchsetzt und an deren Vorderseite einen Handgriff-102-trägt, mit dem der Hebelarm in wählbarer Lage festgestellt werden kann.
In den Fig. 2 und 3 befindet sich der Handgriff --102-- im oberen Teil des Schlitzes - -104--. Wenn der Handgriff Schlitz-104-abwärts bewegt wird, schwenkt der untere Hebelarm --100-- abwärts und der obere Hebelarm --98-- im Uhrzeigersinn, so dass die
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bequem von der Vorderseite der Maschine her eingestellt werden, um die Eindringtiefe der Ambosse zu steuern. Der Handgriff --102-- braucht nur im Schlitz --104-- an der Vorderseite der Maschine auf-oder abwärtsbewegt zu werden.
Im Betrieb wird der zu heftende Karton auf die Arbeitsfläche geleitet, wobei die Führungsglieder --22-- sich normalerweise in auseinandergespreizter Stellung befinden.
Die Zentrierung erfolgt durch den Druckluftzylinder--32--, der über die Kolbenstange
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Teil des Arbeitszylinders--82--eingeleitet, so drückt der Kolben den oberen Heftkopf --3-- nach unten, bis die Auslöseeinrichtung --85-- den Karton berührt. Durch die Auslöseeinrichtung --85-- werden Ventile betätigt, über die Druckluft in die im oberen und unteren Heftkopf-3, 5angeordneten Druckluftzylinder--89, 4-- geleitet wird. Die Druckluftzylinder betätigen sodann die Hefteinrichtungen. Die Arbeitsweise der Druckluftsteuereinrichtungen für den Heftkopf ist in der USA-Patentschrift Nr. 2, 900, 637 genauer beschrieben.
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Der an der Vorderseite der Maschine vorgesehene Handgriff --102-- ermöglicht der Bedienungsperson jederzeit rasch und bequem eine Einstellung der Eindringtiefe der Ambosse des unteren Heftkopfes, ohne dass die Bedienungsperson in die Maschine hineinzugreifen braucht.
Die Steuerkurvenscheibe--84--im oberen Heftkopf--3--ist frei zugänglich und braucht daher nicht über ein besonderes Gestänge betätigt zu werden.
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