AT265778B - Verfahren zur Dichtung von Leckstellen in Rohren - Google Patents

Verfahren zur Dichtung von Leckstellen in Rohren

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AT265778B
AT265778B AT575365A AT575365A AT265778B AT 265778 B AT265778 B AT 265778B AT 575365 A AT575365 A AT 575365A AT 575365 A AT575365 A AT 575365A AT 265778 B AT265778 B AT 265778B
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sep
bitumen
emulsion
dmm
weight
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AT575365A
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Shell Int Research
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Dichtung von Leckstellen in Rohren 
Die Erfindung betrifft das Dichten von Leckstellen in Rohren ; insbesondere betrifft sie das Abdichten von Flanschendichtungen bei Gashauptleitungen. 



   Wenn Erdgas durch Gashauptleitungen mit Flanschendichtungen geleitet wird, so werden diese Verbindungsstellen nach einiger Zeit undicht, da durch das trockene Erdgas relativ flüchtige Bestandteile aus der Dichtung herausgelöst werden. Diese Art von Leckstellen tritt besonders dann auf, wenn bereits bestehende Gasleitungen von der Verwendung für relativ feuchtes synthetisches Gas,   z. B. Stein-   kohlengas, auf die Verwendung für trockenes Erdgas umgestellt werden. Das Problem der Abdichtung von Leckstellen in Rohren und insbesondere von undichten Flanschendichtungen in Gashauptleitungen ist nicht einfach. Die Anwendung der Elektrophorese zur Ablagerung von Dichtungsmaterial bleibt erfolglos, da sich das Dichtungsmaterial nur an den leitenden Rohrwandungen, aber nicht an den nichtleitenden Verbindungsstellen ablagert.

   Die Verwendung von Flüssigkeiten, die in die Flanschendichtungen eindringen und dort nach dem Trocknen oder Härten Stoffe zurücklassen, hat sich nicht bewährt, da nach dem Trocknen neue Poren entstehen und das Härten gewöhnlich mit   einer Volumsänderung   des gehärteten Materials verbunden ist, wodurch sich neue Leckstellen bilden. Weiters sind Verfahren bekannt, denen zufolge man eine zu dichtende Rohrleitung zuerst mit einer Emulsion oder Lösung eines Dichtungsmittels füllt, anschliessend entleert und dann mit einem Fällungsmittel für das Dichtungsmittel erneut füllt. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Dichtung von Leckstellen in einem Rohr durch Einführen einer Dichtungsmittel enthaltenden Flüssigkeit, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass das Rohr mit einer wässerigen Emulsion behandelt wird, die Bitumen und ein Emulgiermittel enthält. 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren wird also eine wässerige Emulsion für die Dichtung von Leckstellen in Rohren verwendet, ohne dass eine Nachbehandlung mit einem Fällungsmittel notwendig ist. Die Emulsion dringt in die Dichtungspackungen ein und bricht, wobei Bitumen in den Poren und Zwischenräumen der Dichtung zurückbleibt und diese gegen den Durchtritt von Gas abdichtet. Auch Risse in den Rohrwandungen werden bei Verwendung des erfindungsgemässen Verfahrens mit Emulsion gefüllt und anschliessend durch Bitumen abgedichtet. 



   Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens kann ein Rohrabschnitt isoliert und vollständig mit der Emulsion gefüllt werden, wobei die Emulsion in eine Leckstelle eindringt, danach wird die Emulsion aus dem Rohr entfernt. Es muss darauf hingewiesen werden, dass es unter Umständen nicht notwendig ist, das Rohr vollständig zu füllen. Die Füllung kann durch eine Pumpe oder mit Hilfe eines Druckes von geeigneter Höhe erfolgen, wie z. B. mittels eines Behälters auf ebener Erde, der mit einer 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Stadtgasleitung in etwa 3 m Tiefe unter der Erde verbunden ist. Während der Füllung wird das Gas aus dem Rohr abgeführt. Der Druck und die Verweilzeit der Emulsion in dem Rohr (welche wenigstens einen
Teil der Entleerungszeit der Emulsion aus dem Rohr mitumfasst) tragen zu der Wirksamkeit der Dichtung bei.

   Das Brechen der Emulsion in der Leckstelle erfolgt, wenn die Emulsion in die Leckstelle eindringt, oder es kann z. B. durch Durchleiten von Luft durch den isolierten Rohrabschnitt nach der Entfernung der Emulsion herbeigeführt werden. Im letzteren Fall kann das Brechen der Emulsion auch herbeigeführt werden, wenn an Stelle von Luft ein Gas durch das Gasrohr geleitet wird, sofern das Gas genügend trocken ist. 



   Die Emulsion enthält vorzugsweise 20 bis 70 Gew.-% des dispergierten Materials   (d. h.   der bitu- menhaltigen Phase), wobei z. B. sowohl ein geeigneter Füllstoff als auch irgendein Verdünnungsmittel (z. B. wenn ein Verschnittbitumen verwendet wird) in dem Bitumen enthalten sein kann. An der oberen
Grenze dieses Bereiches kann die Emulsion als ein zur Verdünnung geeignetes Konzentrat angesehen werden. Ob es jedoch vor der Verwendung verdünnt wird oder nicht, hängt von den praktischen Bedin- gungen ab oder ist eine Sache der Praxis. 



   Als Bitumen kann praktisch ein Naturasphalt, ein durch Destillation von Erdöl gewonnenes Bitumen, Steinkohlenteer oder Pech verwendet werden. Gemische solcher Bitumen können mit oder ohne Ver- dünnungsmittel oder Zusatzstoffe zur Herstellung der Emulsion verwendet werden. Am besten geeignet sind im allgemeinen Bitumen mit einer Penetration von 60 bis 500 dmm (zehntel Millimeter) bei 250 C (z. B. Typen von 60 bis 70,90 bis 110 und 280 bis 320 dmm bei   250 C)   und Verschnittbitumen (z. B. ein Bitumen mit einer Penetration von 20 bis 500 dmm bei 250 C) mit einem Zusatz von 1 bis 15   Gel.-%   eines Verdünnungsmittels (z. B. Kreosot oder Kerosin). 



   DieMenge des Emulgiermittels kann 0, 2 bis 5   Gew. -%   der wässerigen Phase der Emulsion betragen. 



  Es kann irgendein geeignetes Emulgiermittel oder ein Gemisch von Emulgiermitteln verwendet werden. 



  Als Emulgiermittel geeignet sind anionische Emulgiermittel (z. B. Alkalimetallsalze organischer Säuren, wie das Kaliumsalz der Holzharzsäure, die durch zersetzende Destillation von Kiefernholz gewonnen wird und im Handel unter dem   Namen"Vinsol"erhältlich ist,   oder ein 50/50 Gemisch des genannten Kaliumsalzes mit Milcheiweiss),   kationische Emulgiermittel (z. B. Salze von aliphatischen   Aminen, beispielsweise ein Gemisch von Alkylaminopropylaminen mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, die im Handel unter dem   Namen"Duomeen T"erhältlich sind,   oder Salze von Fettsäureamiden oder   Aminofettsäuren),   Proteine   (z. B.   Milcheiweiss) und kolloidale Tone   (z. B.   Bentonit). 



   Die Erfindung wird nun durch die folgenden Beispiele näher erläutert. 



     Beispiel l :   An sechs Emulsionen, die in der nachstehenden Tabelle 1 angegeben sind, wird die Wirksamkeit des erfindungsgemässen Verfahrens gezeigt. Jede Emulsion wird in einer Testanordnung getestet, die eine kurze Strecke einer Gasleitung vorstellt. 



   Das Testgerät besteht aus einem kurzen Stück von 76, 2 mm eines an beiden Enden verschlossenen gusseisernen Rohres. Das Rohr hat zwischen seinen Enden einen konischen Teil und eine Muffenverbindung, die eine aus 40 cm feuchtem Hanfseil bestehende Dichtung enthält. Zum Zusammenpressen der Dichtung bis zu einem bestimmten Grad wird ein Weissmetall-Stellring angebracht, wodurch sich ein für die Testzwecke geeigneter Grad der Undichtigkeit in der Verbindungsstelle ergibt. Das Zusammenpressen der Dichtung wird erreicht, indem der Metallstellring durch Schrauben in die Verbindungsstelle gezogen wird. 



   In das Rohr des Testgerätes wird eine Emulsion eingeführt und eine bestimmte Zeit unter einem spezifischen Druck gehalten. Dann wird das Rohr entleert und Luft mit einem Überdruck von   0, 28 kg/cm   lurch das Rohr geleitet. 



   Tabelle 1 gibt die Testbedingungen und die Testergebnisse für die Emulsionen an. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Tabelle 1: 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Imprägnierung <SEP> teckgesch <SEP> windigkeiten
<tb> Dauer <SEP> des <SEP> Luft- <SEP> (l/h/cm <SEP> Länge <SEP> der <SEP> Dichtung)
<tb> Druck <SEP> der <SEP> durchblasens <SEP> (h)
<tb> Emulsion <SEP> Emulsion <SEP> Abfluss- <SEP> (bei <SEP> 0, <SEP> 28 <SEP> kg/cm <SEP> 2 <SEP> 14 <SEP> Tage
<tb> (kg <SEP> I <SEP> cm <SEP> 2 <SEP> Dauer <SEP> zeit <SEP> Überdruck) <SEP> nach <SEP> Vor <SEP> der <SEP> Im- <SEP> nach <SEP> der <SEP> ImDisperse <SEP> Phase <SEP> Wässerige <SEP> Phase <SEP> Überdruck) <SEP> (min) <SEP> (h) <SEP> dem <SEP> Abfliessen <SEP> prägnierung <SEP> prägnierung
<tb> 1.

   <SEP> 56 <SEP> Gew.-% <SEP> eines <SEP> Bitumens <SEP> 44 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser <SEP> mit <SEP> einem
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Penetration <SEP> von <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> 1,5 <SEP> Gel.-% <SEP> der
<tb> 60 <SEP> bis <SEP> 70 <SEP> dmm <SEP> bei <SEP> 25 C <SEP> Kaliumseife <SEP> einer <SEP> Holzharzsäure <SEP> (Vinsol) <SEP> 4, <SEP> 2 <SEP> 10 <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> 17 <SEP> 178 <SEP> 0,04
<tb> 2.43 <SEP> Gew.-% <SEP> eines <SEP> Bitumens <SEP> 57 <SEP> Gew.%- <SEP> Wasser <SEP> mit <SEP> einem
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Penetration <SEP> von <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> 1,5 <SEP> Gew.-% <SEP> der
<tb> 180 <SEP> bis <SEP> 200 <SEP> dmm <SEP> bei <SEP> 250 <SEP> C <SEP> Kaliumseife <SEP> einer <SEP> Holzharzsäure <SEP> (Vinsol) <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 100 <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 40 <SEP> 198 <SEP> < <SEP> 0, <SEP> 04
<tb> 3.54 <SEP> Gew.

   <SEP> -% <SEP> eines <SEP> Bitumens <SEP> 46 <SEP> Gew. <SEP> -l1jo <SEP> Wasser <SEP> mit <SEP> einem
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Penetration <SEP> von <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> der
<tb> 90 <SEP> bis <SEP> 110 <SEP> dmm <SEP> bei <SEP> 250 <SEP> C <SEP> Kaliumseife <SEP> einer <SEP> Holzharzund <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> säure <SEP> (Vinsol)
<tb> 10 <SEP> Gew.-% <SEP> Kerosin <SEP> 1,4 <SEP> 80 <SEP> 2,0 <SEP> 17 <SEP> 184 <SEP> < <SEP> 0,04
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 T a b e l l e 1 (Fortsetzung) 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Imprägnierung <SEP> Leckgeschwindigkeiten
<tb> Dauer <SEP> des <SEP> Luft- <SEP> (l/h/cm <SEP> Länge <SEP> der <SEP> Dichtung)
<tb> Druck <SEP> der <SEP> durchblasens <SEP> (h)
<tb> Emulsion <SEP> Emulsion <SEP> Abfluss- <SEP> (bei <SEP> 0,

  28 <SEP> kg/cm2 <SEP> 14 <SEP> Tage
<tb> (kg/cm2 <SEP> Dauer <SEP> zeit <SEP> Überdruck) <SEP> nach <SEP> Vor <SEP> der <SEP> Im- <SEP> nach <SEP> der <SEP> ImDisperse <SEP> Phase <SEP> Wässerige <SEP> Phase <SEP> Überdruck) <SEP> (min) <SEP> (h) <SEP> dem <SEP> Abfliessen <SEP> prägnierung <SEP> prägnierung
<tb> 4.52 <SEP> Gew.-% <SEP> eines <SEP> Bitumens <SEP> 48 <SEP> Gew.-lo <SEP> Wasser <SEP> mit <SEP> einem
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Penetration <SEP> von <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> 1,2 <SEP> Gew.-% <SEP> der
<tb> 90 <SEP> bis <SEP> 110 <SEP> dmm <SEP> bei <SEP> 250C <SEP> Hydrochloride <SEP> eines <SEP> Gemisches
<tb> und <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> von <SEP> Alkylaminopropylaminen
<tb> 10 <SEP> Gew.-% <SEP> Kreosot <SEP> mit <SEP> 16 <SEP> bis <SEP> 18 <SEP> Kohlenstoffatomen <SEP> (Duomeen <SEP> T) <SEP> 0, <SEP> 09 <SEP> 100 <SEP> 0,

   <SEP> 5 <SEP> 19 <SEP> 170 <SEP> < <SEP> 0, <SEP> 04 <SEP> 
<tb> 5.57 <SEP> Gew.-lo <SEP> eines <SEP> Bitumens <SEP> 43 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser <SEP> mit <SEP> einem
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Penetration <SEP> von <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> 0,6 <SEP> Gew.-lo <SEP> der
<tb> 280 <SEP> bis <SEP> 320 <SEP> dmm <SEP> bei <SEP> 250C <SEP> Hydrochloride <SEP> eines <SEP> Gemisches
<tb> von <SEP> Alkylaminopropylaminen
<tb> mit <SEP> 16 <SEP> bis <SEP> 18 <SEP> Kohlenstoffatomen <SEP> (Duomeen <SEP> T) <SEP> 0,09 <SEP> 100 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 28 <SEP> 188 <SEP> < <SEP> 0,04
<tb> 6.

   <SEP> 60 <SEP> Gew.-To <SEP> eines <SEP> Stein-40 <SEP> Gew.-lo <SEP> Wasser <SEP> mit <SEP> einem
<tb> kohlenteeres <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> eines
<tb> Ausflusszeit <SEP> von <SEP> 50 <SEP> sec <SEP> 50/50 <SEP> Gemisches <SEP> der <SEP> Kaliumbei <SEP> 30To <SEP> im <SEP> Standard-seife <SEP> einer <SEP> Holzharzsäure
<tb> Teer-Viskosimeter <SEP> (Vinsol) <SEP> und <SEP> Milcheiweiss <SEP> 0,09 <SEP> 100 <SEP> 0,5 <SEP> 24 <SEP> 175 <SEP> 99
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

   Beispiel 2 :   Eine Emulsion wird hergestellt, wie sie in Tabelle 2 angegeben ist, und in einem Rohr getestet, das von einer alten, vorher für Steinkohlengas von hoher Feuchtigkeit verwendeten Leitung stammt. 



   Drei Abschnitte dieses Rohres (100 mm Durchmesser) von jeweils etwa 120 cm Länge und mit einer Verbindungsstelle in der Mitte werden vorsätzlich undicht gemacht, indem man das Blei der Verbindungsstelle erhitzt und Löcher hineinschlägt. Die so verursachten Leckgeschwindigkeiten betragen 30 l/h, 150   l/h   und   300l/h für   die entsprechenden Abschnitte, wenn bei einem Überdruck von 76, 2 mm Wassersäule (einem typischen Arbeitsdruck im praktischen Gebrauch) getestet wird. Jeder Abschnitt wird an jedem Ende mit einem Verschlussstück, einer Einlassöffnung und einem Ventil versehen. 



  Die innere Oberfläche des Rohres war stark korrodiert und es waren etwas loser Rost, Schuppen und Staub vorhanden. 



   Jeder Abschnitt wird mit der Testemulsion gefüllt und eine bestimmte Zeit unter einem spezifischen Druck gehalten. Die Abschnitte werden dann entleert und bei   76,     2 mm Wasserüberdruck auf   Leckstellen geprüft. 



   Tabelle 2 gibt die Testbedingungen und Testergebnisse für die Emulsion an. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



  Tabelle   2 :   
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> Imprägnierung <SEP> Leckgeschwindigkeiten <SEP> (l/h)
<tb> Emulsion
<tb> Druck <SEP> der <SEP> Emulsion <SEP> Dauer <SEP> Vor <SEP> der <SEP> ImDisperse <SEP> Phase <SEP> Wässetige <SEP> Phase <SEP> cm <SEP> Wasser <SEP> Überdruck <SEP> (min) <SEP> prägnierung <SEP> Nach <SEP> der <SEP> Imprägnierung
<tb> 55 <SEP> Gew. <SEP> -% <SEP> eines <SEP> Bitumens <SEP> 45 <SEP> Gew.-% <SEP> Wasser <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> Tage
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Penetration <SEP> von <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> 152,4 <SEP> - <SEP> 182,9 <SEP> 80 <SEP> 30,0 <SEP> 0 <SEP> 7 <SEP> Tage
<tb> 30 <SEP> bis <SEP> 40 <SEP> dmm <SEP> bei <SEP> 25  <SEP> C <SEP> von <SEP> 1,2 <SEP> Gew.

   <SEP> -%
<tb> und <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> Duomeen <SEP> T <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 14 <SEP> Tage
<tb> 10 <SEP> Gew.-% <SEP> Kreosor <SEP> 12,0 <SEP> 21 <SEP> Tage
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> Tage
<tb> 152, <SEP> 4-182, <SEP> 9 <SEP> 60 <SEP> 150, <SEP> 0 <SEP> 12, <SEP> 0 <SEP> 7 <SEP> Tage
<tb> 30, <SEP> 0 <SEP> 14 <SEP> Tage
<tb> 40, <SEP> 0 <SEP> 21 <SEP> Tage
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> Tage
<tb> 0 <SEP> 7 <SEP> Tage
<tb> 152, <SEP> 4 <SEP> 30 <SEP> 300, <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 14 <SEP> Tage
<tb> 0 <SEP> 21 <SEP> Tage
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
Beispiel 3 :

   Eine Emulsion, die zu   55 Gew.-lo aus einer dispersen Phase eines Bitumens,   mit einem Gehalt von 10   Gew. - go   Kreosot und mit einer Penetration von 40 bis 50 dmm bei 250 C und zu 45   Gew. -0/0   aus einer wässerigen Phase mit einem Gehalt von 1,2 Gew.-% "Duomeen T" besteht, wird nach dem erfindungsgemässen Verfahren an einer bestehenden Gashauptleitung getestet. 



   Die 80 Jahre alte Leitung, die aus Gusseisen besteht und mit Blei abgedichtete Muffenverbindungen hat, wird mit Hilfe von drei Gasmessern (A, B und C) in zwei Abschnitte (I und II) unterteilt. Das Gasrohr hat einen inneren Durchmesser von 125 mm, eine ungefähre Länge von 4 m/Abschnitt und im Inneren einen dünnen Teerfilm. Der Gasdruck beträgt 300 mm Wasserüberdruck. 



   Abschnitt I wird als Bezugsrohr verwendet und bleibt unbehandelt. Die Testergebnisse zeigt Tabelle 3. 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 



  Tabelle   3 :   
 EMI8.1 
 
<tb> 
<tb> Vor <SEP> der <SEP> Behandlung <SEP> Nach <SEP> der <SEP> Behandlung
<tb> Zählerkontrolle <SEP> Zählerkontrolle
<tb> Zeit <SEP> Ablesung <SEP> des <SEP> Gasmessers <SEP> Gasdurchfluss <SEP> Gasverlust <SEP> Ablesung <SEP> des <SEP> Gasmessers <SEP> Gasdurchfluss <SEP> Gasverlust
<tb> Gasmesser <SEP> (Tage) <SEP> Abschnitt <SEP> (m3) <SEP> (m@) <SEP> (m@) <SEP> (m3) <SEP> (m3) <SEP> (m3)
<tb> 0 <SEP> 161, <SEP> 44 <SEP> 1816, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> 395, <SEP> 10 <SEP> 233, <SEP> 66 <SEP> 13, <SEP> 45 <SEP> 1853, <SEP> 7 <SEP> 37, <SEP> 3 <SEP> 10, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> 474, <SEP> 81 <SEP> 79, <SEP> 71 <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 1867, <SEP> 2 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> A <SEP> 5 <SEP> I <SEP> 690,00 <SEP> 215,19 <SEP> 4,8 <SEP> 1880,8 <SEP> 13,6 <SEP> 4,0
<tb> 6 <SEP> 866,81 <SEP> 176,81 <SEP> 4,

  1 <SEP> 1894,0 <SEP> 13,2 <SEP> 3,9
<tb> 7 <SEP> 1092, <SEP> 47 <SEP> 225, <SEP> 66 <SEP> 4, <SEP> 1 <SEP> 1921, <SEP> 4 <SEP> 27, <SEP> 4 <SEP> 8, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 8 <SEP> 1288, <SEP> 75 <SEP> 196, <SEP> 28 <SEP> 5, <SEP> 61 <SEP> 1948, <SEP> 4 <SEP> 27, <SEP> 4 <SEP> 8, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> 9 <SEP> 1477, <SEP> 14 <SEP> 188, <SEP> 39 <SEP> 5, <SEP> 39 <SEP> 1961, <SEP> 9 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 4, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 0 <SEP> 188, <SEP> 49 <SEP> 1775, <SEP> 99 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> 408, <SEP> 70 <SEP> 220, <SEP> 21 <SEP> 55, <SEP> 93 <SEP> 1802, <SEP> 56 <SEP> 26, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> 483, <SEP> 91 <SEP> 75, <SEP> 21.

   <SEP> 19, <SEP> 18 <SEP> 1812, <SEP> 08 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> B <SEP> 5 <SEP> II <SEP> 694,30 <SEP> 210,39 <SEP> 18,52 <SEP> 1821,68 <SEP> 9,6 <SEP> 0,1
<tb> 8 <SEP> 870,29 <SEP> 176,99 <SEP> 18,0 <SEP> 1830,90 <SEP> 9,3 <SEP> 0,1
<tb> 7 <SEP> 1088,53 <SEP> 218,24 <SEP> 18,0 <SEP> 1850,10 <SEP> 19,2 <SEP> 0,3
<tb> 8 <SEP> 1279, <SEP> 20 <SEP> 190, <SEP> 67 <SEP> 18, <SEP> 92 <SEP> 1868, <SEP> 90 <SEP> 18, <SEP> 8 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 9 <SEP> 1462, <SEP> 20 <SEP> 183, <SEP> 00-1878, <SEP> 20 <SEP> 9, <SEP> 3 <SEP> 0, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 0 <SEP> 128, <SEP> 22 <SEP> 1506, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> 292, <SEP> 50 <SEP> 164, <SEP> 28 <SEP> 1532, <SEP> 9 <SEP> 26, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> 348, <SEP> 53 <SEP> 56, <SEP> 03 <SEP> 1542.

   <SEP> 3 <SEP> 9, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> 5 <SEP> 540, <SEP> 40 <SEP> 191, <SEP> 87 <SEP> 1551, <SEP> 8 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 6 <SEP> 692, <SEP> 25 <SEP> 151, <SEP> 85 <SEP> 1561, <SEP> 0 <SEP> 9, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 7 <SEP> 899, <SEP> 40 <SEP> 207, <SEP> 15 <SEP> 1579, <SEP> 9 <SEP> 18, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> 8 <SEP> 1071, <SEP> 25 <SEP> 171, <SEP> 85 <SEP> 1598, <SEP> 5 <SEP> 18, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> 9 <SEP> 1240, <SEP> 97 <SEP> 169, <SEP> 72 <SEP> 1607, <SEP> 8 <SEP> 9, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Dichtung von Leckstellen in einem Rohr, durch Einführung einer Dichtungsmittel enthaltenden Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrmit einer wässerigen Emul- sion, die Bitumen und ein Emulgiermittel enthält, behandelt wird. EMI9.1 70 Gew. -0/0 dispergiertes Material enthält.
    3. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bitumen mit einer Penetration von 60 bis 500 dmm bei 250 C verwendet wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschnittbitumen verwendet wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Verschnittbitumen eine Penetration von 20 bis 500 dmm bei 250 C aufweist.
    6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschnittbitumen 1 bis 15 Gew. -0/0 eines Verdünnungsmittels enthält.
    7. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Phase der Emulsion 0, 2 bis 5 Gew. -0/0 eines Emulgiermittels enthält.
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Emulgiermitteleine Kaliumseife einer Holzharzsäure verwendet wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Emulgiermittel ein C16-C18-Alkylaminopropylaminsalz verwendet wird.
    10. Wässerige Emulsion aus einem Bitumen und einem Emulgiermittel zur Durchführung des Verfahrens nach denAnsprüchen 1 bis9, dadurch gekennzeichnet, dass sie 20 bis 70 Gew.-lo dispergiertes Material enthält, das aus Bitumen mit einer Penetration von 60 bis 500 dmm bei 250 C besteht.
    11. Emulsion nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie 20 bis 70 Gew.
    Verschnittbitumen als dispergiertes Material enthält, das aus einem Bitumen mit einer Penetration von 20 bis 500 dmm bei 250 C und 1 bis 15 Gew.-% eines Verdünnungsmittels besteht.
AT575365A 1964-06-26 1965-06-24 Verfahren zur Dichtung von Leckstellen in Rohren AT265778B (de)

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GB265778X 1964-06-26

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AT575365A AT265778B (de) 1964-06-26 1965-06-24 Verfahren zur Dichtung von Leckstellen in Rohren

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