AT26557B - Sitzeinrichtung für in Sommer- und Winterwagen umwandelbare Straßenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Sitzeinrichtung für in Sommer- und Winterwagen umwandelbare Straßenbahnfahrzeuge.

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AT26557B
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Michael Power
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   Vorliegende Erfindung betrifft eine Sitzeinrichtung besonders für   Strassenbahn wagen,   die entweder offen, als sogenannte   Sommerwagen,   oder geschlossen,   als Winterwagen,   zu benutzen sind. In derartigen Wagen worden die Bänke bei Benutzung als Sommerwagen 
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 Wagens angeordnet und in beiden Fällen an denselben Stützen befestigt.

   Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, dass zur Befestigung der Sitze in   der Quer- wie auch   in der Längsrichtung von den an den Säulen des Wagenkastens befestigten Stützen Lappen vorspringen, die mit Schlitzen zum Einstecken von Langkopfbolzen versehen sind, mittels welcher die   Sitzhänke   bei Anordnung derselben quer zum Wagen mit   Endstücken   und bri Anordnung derselben längs des Wagens mit an der   Rückseite   der Sitzlehnen angeordneten Flanschen auf den genannten Lappen befestigt werden, wobei die Flanschen höher als die   Endstücke   der Sitzbänke angeordnet sind, so dass die Sitze bei Winterwagenanordnung ge- 
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In der   Zeichnung   zeigt :

   Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht des Wagens, teilweise abgebrochen und im   Schnitt, wobei im vorderen   Teil des Wagens seine Einrichtung als Sommerwagen und im hinteren Teil seine Einrichtung als Winterwagen veranschaulicht ist ; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den als   Sommerwagen   eingerichteten Teil des Wagens mit   (Iuer   angeordneten Banken, Fig. 3 einen wagerechten Schnitt durch einen Teil des Wagens, wobei ein Sitz gemäss der Anordnung nach Fig. 2 in Draufsicht erscheint, Fig. 4 eine schaubildliche Teilansicht des   Winterwagens   und Fig. 5 einen wagerechten Schnitt hiezu, Fig. G ein Endstück der Sitze, mit dem diese bei Winterwagen gegeneinander und bei Sommerwagen auf den Stützlappen liegen, Fig 7 und 8 je einen Querschnitt 
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 oben gesehen. 



   Der in Fig. 1 teils als Sommer- teils als Winterwagen dargestellte Wagen besitzt vom   Dach bis zum Laufbrett hinabreichende,   unten an den Längsträgern befestigte Säulen d, zwischen welche behufs Herrichtung eines geschlossenen Wagens durch   Ricgel p, q ge-     haltens   Füllungen 1'1 eingesetzt werden. Zur Befestigung der   Sitzbänke   sind an den Längsseiten des Wagens auf dem Fussboden a und an den senkrechten Säulen d metallene Stützen t befestigt, die mit vertikalen Rippen   versehen sind und sich seitlich gegen die Säulen d anlegen (Fig. 5).

   Die Lappen v der Stützen t sind mit je einem   Schlitz w aus-   gestattet zum   Einstecken der Langköpfe   der Befestigungsbolzen   P,   9', so dass diese durch   Drohung um !'   ()   O   zum Schlitz gesichert sind. Die Sitze   x   bestehen aus den Randleisten y und den Latten z, die durch die Endstücke 1 zusammengehalten sind (Fig.   6),   so dass die   Sitze der Längsanordnung mit den Flanschen 4 ihrer Endstücke zusammenstossen und nötigenfalls zusammengeschraubt werden können. Mit den Flanschen 3 werden sie bei der   

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 so dass auf diese Weise die Bolzen ohne Verschraubung schnell festgemacht und gelöst werden können.

   In dieser   Queranordnnng   haben die Sitze an allen vier   Eckpu@kten   auf den Lappen v Auflager und bedürfen mithin keiner Füsse zur Unterstützung. Der Fusshoden des Wagens kann daher vollständig frei'bleiben und die Reinigung desselben somit ohne weiteres   durchgeführt   werden. Die Sitzlehnen 7 können nach gebräuchlicher Weise an den Säulen d oder an der hinteren Randleiste y des Sitzes ihre lösbare Befestigung haben. 



   Bei der   Längsanordnung   ruhen die Sitze mittels der an der Rückseite der Sitzlehnen angeordneten Flanschen 10 auf den Lappen v der Stützen t und werden mittels der Langkopfbolzen   9',   wie vorher beschrieben, befestigt. Die Flanschen 10 sind in solcher Höhe angebracht, dass der Sitz bei Winterwagenanordnung etwas tiefer liegt als bei der Sommerwagenanordnung, entsprechend der   Polsterdicke,   mit der die Sitze im Winter belegt werden (vgl. Fig. 7 und 8). Da die Bolzen 9'durch den freitragenden Sitz bei Belastung desselben zu Fehr beansprucht würden, so werden unter dem Vorderrande der Sitze noch   Bankfüsse   12 angebracht. Diese Füsse 12 sind am oberen Ende mit einem Zapfen 13 ausgestattet, der in eine Bohrung der vorderen Randleiste des Sitzes eingreift.

   Das untere Ende des Fusses steckt mit einem Stift 18 in einem Bajonettschlitz 17   der'Muffe 16,   die am Fussboden befestigt ist, so dass die Sitzbank gegen Erschütterung gesichert ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Sitzeinrichtung für in   Sommer- und Winterwagen   umwandelbare Strassenbahn- fahrzeuge, gekennzeichnet durch an den Wagenkastensäulen befestigte Stützen (t) mit vorspringenden Lappen (v), welche mit Schlitzen (w) zum Einstecken von Langkopfbolzen   (f), 9') versehen   sind, mittels welcher die   Sitzbänke   bei Anordnung derselben quer zum
Wagen mit ihren Endstücken   (1)   und bei Anordnung derselben längs des Wagens mit an der Rückseite der Sitzlehnen angeordneten Flanschen   (10)   an den Lappen (v) der
Stützen (t) befestigt werden, wobei die Flanschen (10) höher als die   Endstücke (1)   der   Sitzbänke   angeordnet sind,

   so dass die Sitze bei   Winterwagenanordnung genügend   tiefer als bei Sommerwagenanordnung liegen, um im ersteren Fall Polster auflegen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Sitzeinrichtung nach Anspruch 1, bei welcher zur Entlastung d (l die Sitzbänke bei Anordnung derselben längs des Wagens haltenden Bolzen (9') die Sitzvorderkante durch Bankfüsse (12) unterstützt wird, dadurch gekennzeichnet, dass letztere EMI2.2
AT26557D 1904-01-06 1904-01-06 Sitzeinrichtung für in Sommer- und Winterwagen umwandelbare Straßenbahnfahrzeuge. AT26557B (de)

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AT26557B true AT26557B (de) 1906-11-26

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