AT264927B - Schmierölpumpe für Zweitakt-Otto-Motoren - Google Patents

Schmierölpumpe für Zweitakt-Otto-Motoren

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AT264927B
AT264927B AT946764A AT946764A AT264927B AT 264927 B AT264927 B AT 264927B AT 946764 A AT946764 A AT 946764A AT 946764 A AT946764 A AT 946764A AT 264927 B AT264927 B AT 264927B
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AT
Austria
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lubricating oil
fuel
stroke
banjo
pump
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AT946764A
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English (en)
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Leopold Dipl Ing Mueller
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Wtz Feikeramischen Ind
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schmierölpumpe   für Zweitakt-Otto-Motoren   DieErfindung betrifft eineSchmierölpumpe für Zweitakt-Otto-Motoren, In   der eine Verdünnung des Schmieröls durch Zugabe von Kraftstoff erfolgt und das verdünnte Schmiermittel nach Motordrehzahl und Motorbelastung im Vergaser dem Kraftstoff-Luft-Gemisch zugeführt wird, mit   selbststeuerndem För-   derkolbenundeinemmit ihm verbundenen Zahnrad, das auf einer abgefederten Kugel abgestützt ist und durch zwei mit dem Zahnrad verbundenen Flachnocken hin-und herbewegt wird, wobei sich die Nokkenbahnen zwischen zwei annähernd gegenüberliegenden Anschlägen bewegen, von denen einer verstellbar ist und den Hub des Förderkolbens bestimmt. 



   Bekannt ist eine Mischvorrichtung zur Herstellung eines Kraftstoff-Schmieröl-Gemisches, bei der dieHauptantriebswelle eine Schnecke trägt, die mit zwei Schneckenrädern kämmt, von denen das eine zwei Pumpenkolben und das andere eine Schmieröl-Steuerwelle antreibt. Durch die Hübe der Pumpenkolben wird das Schmieröl über die Pumpenzylinder durch die Kanäle im Gehäuse sowohl einem Kom-   pressor oder einem andern   Teil der Maschine als auch einer Mischvorrichtung über ein vom Motor regel-   bares Drosselventil zugeführt.   In der Mischvorrichtung wird die dosierte Schmierölmenge durch eine von der Antriebswelle angetriebene Mischerscheibe zentrifugal in ringförmige Kanäle gedrückt, dort mit dem Kraftstoff vermischt und zum Vergaser gefördert.

   Die vom Drosselventil nach Motorbelastung be-   einflussbareSchmierölmenge soll gleichzeitig durch dieDrehzahl   der Antriebswelle auch nach der Motorbelastung bestimmt werden. 



   Nachteilig ist bei der beschriebenen Ausführung, dass durch die komplizierte konstruktive Gestal-   tungdieHerstellungderPumpesehr   aufwendig ist und durch die über zwei Schneckenräder angetriebenen   PumpenkolbenvielRaumbenötigtwird. Ausserdembeungünstigt   der vom Pumpenzylinder bis zum Mischraum führende lange Schmierölkanal den zuverlässigen Betrieb des Motors dadurch, dass dem Triebwerksraum nicht die augenblicklich annähernde Menge an Schmieröl zugeführt wird, die durch den unterschiedlichen Wechsel der Motordrehzahl und Motorbelastung im Fahrbetrieb notwendig ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine nach Motordrehzahl und Motorbelastung regelbare Schmierölpumpe zu schaffen, die das Schmieröl und den Kraftstoff getrennt ansaugt und getrennt aus dem Pumpengehäuse in die dafür gemeinsame Schmieröldruckleitung fördert. 



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass zur gleichzeitigen Förderung von Schmier- öl und Kraftstoff der Förderkolben aus zwei koaxial hintereinander angeordneten und formschlüssig miteinander verbundenen Kolben verschiedenen Durchmessers besteht, deren Längsnuten vorzugsweise in einer Längsmittelebene verlaufen, welche Längsnuten während des Saug- und Druckhubes gleichzeitig die stirnseitig an den Kolben vorgesehenen Arbeitsräume mit den im Pumpengehäuse angeordneten Zulaufbohrungen oder Ablaufbohrungen für Öl und Kraftstoff verbinden, und dass die Ablaufbohrung des 

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   SchmierölesilbereineHohlschraubeund denBohrungen   einer Schmierölkontrolleinrichtung mit einer der Ablaufbohrung des Kraftstoffes zugeordneten und an der Schmieröldruckleitung angeschlossenen Hohlschraube verbunden ist,

   in welcher die Vermischung von Öl und Kraftstoff erfolgt, wobei die Hohlschrauben gleichzeitig zur Befestigung der Schmierölkontrolleinrichtung mit dem Pumpengehäuse dienen. 



   Durch das gleichzeitige Ansaugen bzw. Andrücken des Schmieröls und Kraftstoffes aus getrennten Räumen wird einmal erreicht, dass Flachnocken nur je eine   Ansaughub-und Druckhubbahn benotigen   und zum andern, dass das Schmieröl - bevor es mit dem Kraftstoff in die gemeinsame   Schmieröldruckleitung   gefördert wird - über die zum Komfort eines Kraftfahrzeuges gehörende Schmierölkontrolleinrichtung geleitet werden kann. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 einen Schnitt der Schmierölpumpe und Fig. 2 eine Seitenansicht der Schmierölkontrolleinrichtung im Schnitt nach Fig. 1. 



   Fig. 1 zeigt, dass sich   im Gehäuse--1-- mit Deckel--2-- und Kolbenbuchse--20-- mit Ver-   
 EMI2.1 
 versehen, die zwischen dem festen Anschlagbund dem verstellbaren Anschlag --8-- gleiten. Das   sich drehende Schneckenrad --10-- liegt ständig   mit dem Flachnocken-11-- durch den Druck der Feder --4-- auf die Kugel--3-- am verstellbaren   Anschlag-8-an   und bewegt sich axial, wobei der   Kolben-16, 18-   innerhalb einer Umdrehung einen Saug- und einen Druckhub ausübt. Die Grösse des 
 EMI2.2 
 den. 



   Fig. 2 zeigt, dass durch den Druckhub des Kolbens --16-- das Schmieröl in die Kontrolleinrichtung --29-- geleitet wird, die ein optisches Signal dann auslöst, wenn der Öldruck nachlässt. Das Schmieröl   wird dabei durch die Hohlschraube --30-- in den Raum --31- und Bohrung -- 34-- des Hohl-     kolbens --33-- gefördert und drückt den Hohlkolben --33-- gegen die Verschlussschraube --37--,   damit das Schmieröl über die   Bohrung-35, 27- und Ringraum-25-- in   die Hohlschraube --26-- strömenkann. Gleichzeitig wird durch den Druckhub des Kolbens--18-- der Kraftstoff über die   Nut--28--   des Kolbens --18-- und der   Ablaufbohrung --24-- in die Hohlschraube --26-- gefördert, wo beide   Flüssigkeiten sich vermischen und in die Leitung zum Vergaser gelangen.

   Beim Nachlassen des Öldrukkes im Raum --31-- drückt die Feder --36-- den Hohlkolben --3-- an den Kontaktstift --32-- und schliesst den Stromkreis für das Auslösen eines Signals. Der Kontaktstift-32-- ist von der Kontrolleinrichtung isoliert und mit einem exzentrischen Zapfen versehen, durch dessen Drehung die Ansprechzeit der Signalauslösung eingestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schmierölpumpefür Zweitakt-Otto-Motoren, in der eine Verdünnung des Schmieröls durch Zugabe von Kraftstoff erfolgt und das verdünnte Schmiermittel nach Motordrehzahl und Motorbelastung im Vergaser dem Kraftstoff-Luft-Gemisch zugeführt wird, mit selbststeuerndem Förderkolben und einem mitihm verbundenen Zahnrad, das auf einer abgefederten Kugel abgestützt ist und durch zwei mit dem Zahnrad verbundenen Flachnocken hin-und herbewegt wird, wobei sich die Nockenbahnen zwischen zwei annähernd gegenüberliegenden Anschlägen bewegen, von denen einer verstellbar ist und den Hub des Förderkolbens bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass zur gleichzeitigen Förderung von Schmieröl und Kraftstoff der Förderkolben aus zwei koaxial hintereinander angeordneten und formschlüssig miteinander verbundenen Kolben (16,18) verschiedenen Durchmessers besteht,
    deren Längsnuten (17,28) vorzugsweise in einer Längsmittelebene verlaufen, welche Längsnuten während des Saugund Druckhubes gleichzeitig die stimseitig an den Kolben vorgesehenen Arbeitsräume (19,23) mit den im Pumpengehäuse (1) angeordneten Zulaufbohrungen (15, 22) oder Ablaufbohrungen (38, 24) für Öl und Kraftstoff verbinden und dass die Ablaufbohrung (38) des Schmieröles über eine Hohlschraube (30) und den Bohrungen (31,34, 35,27) einer Schmierölkontrolleinrichtung (29) mit einer der Ablaufbohrung (24) des Kraftstoffes zugeordneten und an der Schmieröldruckleitung angeschlossenen Hohlschraube (26) ver- <Desc/Clms Page number 3> bunden ist, in welcher die Vermischung von Öl und Kraftstoff erfolgt, wobei die Hohlschrauben (26, 30) gleichzeitig zur Befestigung der Schmierölkontrolleinrichtung mit dem Pumpengehäuse dienen.
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