AT264701B - Herrenslip und Verfahren zur Herstellung eines Wirkblattes für denselben - Google Patents

Herrenslip und Verfahren zur Herstellung eines Wirkblattes für denselben

Info

Publication number
AT264701B
AT264701B AT594962A AT594962A AT264701B AT 264701 B AT264701 B AT 264701B AT 594962 A AT594962 A AT 594962A AT 594962 A AT594962 A AT 594962A AT 264701 B AT264701 B AT 264701B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
stitches
knitting
pocket
men
sheet
Prior art date
Application number
AT594962A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Simon S A R L Ets
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Simon S A R L Ets filed Critical Simon S A R L Ets
Application granted granted Critical
Publication of AT264701B publication Critical patent/AT264701B/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/06Straight-bar knitting machines with fixed needles with provision for narrowing or widening to produce fully-fashioned goods
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B9/00Undergarments
    • A41B9/02Drawers or underpants for men, with or without inserted crotch or seat parts
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/10Patterned fabrics or articles
    • D04B1/102Patterned fabrics or articles with stitch pattern
    • D04B1/108Gussets, e.g. pouches or heel or toe portions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/243Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel upper parts of panties; pants
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2403/00Details of fabric structure established in the fabric forming process
    • D10B2403/03Shape features
    • D10B2403/032Flat fabric of variable width, e.g. including one or more fashioned panels
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2403/00Details of fabric structure established in the fabric forming process
    • D10B2403/03Shape features
    • D10B2403/033Three dimensional fabric, e.g. forming or comprising cavities in or protrusions from the basic planar configuration, or deviations from the cylindrical shape as generally imposed by the fabric forming process
    • D10B2403/0331Three dimensional fabric, e.g. forming or comprising cavities in or protrusions from the basic planar configuration, or deviations from the cylindrical shape as generally imposed by the fabric forming process with one or more convex or concave portions of limited extension, e.g. domes or pouches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Undergarments, Swaddling Clothes, Handkerchiefs Or Underwear Materials (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Herrenslip und Verfahren zur Herstellung eines Wirkblattes für denselben 
Die Erfindung betrifft einen Herrenslip, der aus einem einzigen Vorder- und Rückteil umfassenden abgepassten Wirkblatt hergestellt ist, dessen Seitenkanten zusammengenäht sind und in dessen Mittelteil durch Verschmälerung des Wirkblattes die Beinauslässe ausgespart sind. Weiters umfasst die Erfindung auch die Herstellung eines Wirkblattes für einen derartigen Herrenslip in verfahrensmässiger Hinsicht. 



   Das Ziel der Erfindung ist es einen Herrenslip zu schaffen, der vollkommen formgerecht gewirkt ist, und bei welchem Unbequemlichkeiten, welche für die Benutzer von Herrenslips, wie sie bisher bekannt sind, eintreten, vermieden sind. 



   Nach dem derzeitigen Stand der Technik werden abgepasste Herrenslips auf Flachwirkmaschinen auf folgende Weise hergestellt. 



   Eine erste Methode zur Herstellung besteht im Wirken eines selbständigen Vorder- und Rückteiles, welche für den Durchtritt der Oberschenkel zugerichtet sind, und die miteinander durch Nähte verbunden werden. Die auf diese Weise erzeugten Slips weisen Maschenminderungen an einem   Umrissteil   der
Wirkblätter auf. 



   Eine zweite Methode besteht im Flachwirken der Slips in einem Stück, indem das Wirkblatt in Breite der Hälfte des Taillenumfangs begonnen wird, dann die Anzahl der Maschen in den aufeinanderfolgen-   denrelhen gemindert und schliesslich wieder zugenommen wird, wodurch eine Einbuchtung entsteht, wel-    che der Umrisslinie der Beine folgt, worauf das Wirkblatt in einer der gewünschten halben Taillenbreite beendet wird. Dieses gewirkte Stück wird dann zusammengefaltet und die auf diese Art gebildeten Vorder- und Rückseiten werden seitlich durch Nähte miteinander verbunden.

   Die so hergestellten Slips weisen zahlreiche Unzulänglichkeiten auf, unter anderem werden die von den Slips umfassten anatomischen Formen mehr oder weniger zusammengedrückt, da zum Ausgleich nur die jeweilige Elastizität des verwendeten Wirkstoffes zur Verfügung steht, weil die Teile des Slipses flach gearbeitet sind. Anderseits ist es aber bekannt, dass es für körperlich schwer arbeitende Männer ratsam ist, einen Druck auf die Organe und insbesondere auf die Geschlechtsorgane zu vermeiden, wenn derselbe auch an sich verhältnismässig gering wäre. Weiters bilden die Vereinigungskanten der Stoffblätter für den BenUtzer einen gewissen Zwang. Insbesondere beim langen Sitzen drücken sie Rillen in die Haut und es wurde z.

   B. auch auf Grund ausgedehnter Tragversuche die Beobachtung gemacht, dass die Falten, welche sich während des Tragens bilden, beim Träger Störungen hervorrufen. 



   Diese Nachteile werden bei einem Herrenslip der eingangs erwähnten Art dadurch erfindungsgemäss vermieden, dass der Herrenslip zur Aufnahme des Geschlechtsorganes eine nahtlos in das Wirkblatt eingearbeitete Tasche aufweist. 



   Es ist zwar bekannt bei aus mehreren   zugeschnittenen Teilen zusammengenähten   Herrenslips im Bereich des Geschlechtsorganes eine Öffnung vorzusehen, die dann durch einen aufgenähte taschenartigen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Teil überdeckt wird. Ganz abgesehen davon, dass für die Herstellung eines solchen Männerslips derart viele Arbeitsgänge notwendig sind, dass die Herstellung unverhältnismässig teuer kommt, was auch für einen Grossteil der andern Männerslipse zutrifft, bewirken die Nähte, wie schon früher gesagt, Druck- und Reibungsstellen am Körper, so dass auch dieser Herrenslip keinesfalls als vorteilhaft angesehen wer- den kann, zumal durch die in noch grösserer Zahl vorhandenen Nähte die Eigenelastizität des Stoffes wei- ter herabgesetzt wird.

   Beim erfindungsgemäss ausgebildeten Herrenslip hingegen fehlt jegliche Scheuer- möglichkeit dadurch, dass infolge der formgerecht miteingewirkten Tasche keine Nähte an den empfind- lichen Körperteilen anliegen und auch die Eigenelastizität des Wirkblattes voll erhalten bleibt. Ausser- dem benötigt die Herstellung des erfindungsgemässen Herrenslipses viel weniger Zeitaufwand. 



   Die Erfindung erstreckt sich auch auf die Herstellung der Taschen beim Flachwirken des Wirkblattes. 



   Bei einer Ausführungsart wird hiebei erfindungsgemäss so verfahren, dass im Anschluss an die letzte vor
Beginn   der Tasche liegende Maschenreihe symmetrisch zur Längsmittelebene des Wirkblattes   angeordne- te Teilmaschenreihen mit von Reihe zu Reihe beidseits zu-bzw. abnehmender Maschenzahl eingewirkt werden und gegebenenfalls weiter Teil-Maschenreihen mit zuerst abnehmender und dann wieder zu- nehmender Maschenzahl bis zur Ausbildung der gewünschten Taschengrösse gearbeitet werden, worauf unter Wiedermiteinbeziehung der bei der Taschenbildung nicht beteiligten äusseren Nadeln die weitere
Fertigstellung des Wirkblattes erfolgt. 



   Eine weitere Möglichkeit besteht erfindungsgemäss darin, dass die Ausbildung der Tasche durch sich jeweils nach mehreren Maschenreihen wiederholendes Ein- bzw. Ausdecken um eine Nadel von symmetrisch beidseits   derLängsmittelachse desWirkblattes befindlichenMaschengruppen   bzw. von einer
Anzahl von Einzelmaschen in den betreffenden Maschenreihen erfolgt, wobei gegebenenfalls die Tasche über einen Teil ihrer Länge durch Eindecken und über den übrigen Teil durch Ausdecken ausgebildet wird. 



   An sich ist es schon versucht   wordeninflachgewirkten Bekleidungsstücken   durch das Wirken Taschen auszuarbeiten. So wurde vorgeschlagen, z. B. zur Herstellung der Brusttaschen in Badetrikots für Frauen erhabene Taschen auszubilden, wobei dies durch Übertragen und Maschenausarbeiten entweder unter   Häufen   oder teilweisem   sogenanntenAbpressen vonMaschenreihen   in veränderlicher Länge längs geraden oder unterbrochenen Linien je nach Wunsch in dem normalen Gewirke erfolgt.

   Ein derartiges bekanntes
Wirkverfahren teilt sich in mehrere Stufen auf : a) Eswerden zuerst auf einer vorbestimmten Anzahl von nebeneinanderliegenden arbeitenden Nadeln vollständige Maschenreihen gewirkt, um den Teil des Blattes   der Bekleidung   bis zur erstenMaschengruppe der zukünftigen Tasche fertigzustellen ; b) im folgenden wird die erste Maschengruppe auf einer Anzahl von arbeitenden Nadeln gewirkt, die an den für die Bildung der Tasche vorbehaltenen Teil anschliesst, derart, dass nur eine Teilreihe von Maschen gebildet wird, während auf den nichtarbeitenden Nadeln die restlichen Maschenhenkel der gesamten Maschenreihe des Wirkblattes hängen bleiben ;

   c) weiterhin werden die Teilreihen von Maschen in dem Teil des Wirkblattes, der für die Tasche vorbehalten ist, gewirkt, indem nach und nach die Anzahl der arbeitenden Nadeln vermehrt wird um Teilreihen mit wachsender Länge in dem Taschenteil zu bilden ; d) hierauf wird die Anzahl der aktiven Nadeln der mittleren Maschenteilreihe des mittleren Teiles der Tasche verwahrt ; e) nach und nach wird die Anzahl der arbeitenden Nadeln gemindert, um Maschenteilreihen mit abnehmender Länge im zweiten Teil der Tasche zu bilden ; f) im weiteren werden neuerlich vollständige Maschenreihen im Gewirkblatt hergestellt. 



   Weiters wurde auch schon versucht, durch die aufeinanderfolgende Ausbildung von sogenannten Zwickeln, die aneinandergeschlossen sind, Brusttaschen bei Büstenhaltern während der Herstellung derselben auf Flachwirkmaschinen mit auszubilden. Auch das Aus- und Eindecken von Maschen oder Maschengruppen ist an sich nicht neu. Es wird aber erfindungsgemäss auf eine besondere Art zur Herstellung einer Tasche mitverwendet. 



   Der erfindungsgemässe Herrenslip, sowie die Herstellungsarten desselben und die besonderen Ausgestaltungen der Flachwirkmaschine soweit sie vorliegendenfalles nötig sind, werden im folgenden ausführlicher im Zusammenhang mit den Zeichnungen beschrieben. in welchen die Fig. 1 und 2 ein auf bekannte Weise massgerecht gewirktes Erzeugnis, die Fig. 3 und 4 eine Vorderansicht bzw. Seitenansicht eines   Männerslips,   in dessen einem Abschnitt eine Ausbauchung oder erhabene Stelle genügender Grösse geschaffen ist, welche den zentralen Teil, oder eine Muschel bildet, darstellen.

   Die Fig. 5 und 6 zeigen schematisch in Vorder- und Seitenansicht die Bildung einer Ausbauchung oder Muschel, und die Fig. 7 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 bis 12 schematisch an Hand von Schnitten durch eine Cotton-Wirkeinrichtung in einer Ebene, welche oberhalb der Wirkebene verläuft, die verschiedenen Stadien der Herstellung eines Gewirkes entsprechend dem erfindungsgemässen Verfahren. Die Fig. 13 gibt   den Vorderteil einesMännerslips   mit der Ausbauchung wieder, welcher durch ein Verfahren des "teilweisen Pressens" erhalten wurde, wobei die Presswerkzeuge schematisiert in zwei verschiedenen Stellungen in bezug auf den   in Fig. 13   gezeigten gewölbten Teil dar- gestellt sind. In der Fig. 14 sind im Schnitt dir zur Bildung der Maschen dienenden Werkzeuge der Cotton- maschine gezeigt, denen zwei Presskämme zugeordnet sind.

   Die Fig. 15 zeigt eine zusätzliche Pressein- richtung, welche mit den wesentlichen Teilen der Einrichtung zusammenarbeitet. In der Fig. 16 sind die
Elemente einer Cotton-Wirkmaschine dargestellt. Die Fig. 17 und 18 zeigen in Vorder- und Seitenansicht einen Männerslip, wie er durch das vorliegende Verfahren erhalten wurde. Die Fig. 19,20 und 21 geben in schematischer Form die Stellungen der Presswerkzeuge, wie sie in den Fig. 13 bis 15 gezeigt wurden, wieder und die Fig. 22 stellt schematisch einen Teil des Slipses dar, wie er durch die Vorgangs- weise nach dem Verfahren erhalten wurde. 



   Unter Bezug auf die vorangeführten Figuren ist in Fig. 1 der Vorderteil eines Slipses in voll ausge- zogenen Linien dargestellt und der Rückenteil ist in unterbrochenen Linien gezeichnet. Dieser Teil ist mit dem Vorderteil entlang der Linie --2-- zusammengekettelt. 



   Die Fig. 2 zeigt einen   flachgewirkten Artikel   wie jener gemäss Fig. 1, aber derselbe ist kontinuierlich in einem Stück auf einer Cottonmaschine erzeugt, wie es zum bekannten Stand der Technik gehört. Der
Vorderteil des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Slipses ist im allgemeinen in den Teilen --1, 2,3, 4-- durch einen Wirkfaden verstärkt. 



   In den Fig. 3 und 4 sind auf dem Vorderteil, auf welchem im Laufe des Wirkens eine erhabene Ta- sche vorgesehen ist, zwei parallele Linien --5 bis 6-- und --7 bis   8-- für   die Endpunkte der symmetri-   schenMaschenübertragungen   und zwei Linien --9 bis 10-- und --11 bis   12-- für   die Reihe der Ausdeck- löcher angemerkt. Zu diesem Zweck sind die zwei Gruppen von Maschen im Bereich --9 bis 5-- und --7 bis   Il-von   den Nadeln der Wirkeinrichtung durch die üblichen Deckwerkzeuge abgenommen wor- den und auf die benachbarten Nadeln nach einer Verschiebung um eine Nadelteilung übergehängt wor- den.

   Am Ende dieses Vorganges werden die Gruppen von Deckwerkzeugen symmetrisch wieder in ihre
Ausgangsstellung zurückverschoben, so dass sie beim folgenden Arbeitszyklus mit den gleichen Nadel- stellen wieder zusammenarbeiten. Der symmetrische Maschenversatz, der sich über eine gewisse Länge der Ware wiederholt, erzeugt eine sehr scharf ausgeprägte Linie in der Mitte des Erzeugnisses. 



   Die beiden parallelen äusseren Linien-9 bis 10-- und --11 bis 12-- sind diejenigen der Ausdeck- löcher, die dadurch hervorgerufen werden, dass von den den Stellen --9 und 11-- entsprechenden Nadeln die Maschen durch die äussersten Deckwerkzeuge abgenommen worden sind. 



   Die Maschenübertragungsvorgänge, die wiederholt werden, werden durch die üblichen Steuerein- richtungen der Cottonmaschine weitergeschaltet. Die Häufigkeit der Maschenübertragungen wird zu- nehmend variieren, bis die gewollte Gestalt erzielt ist. 



   Bei dieser Vorgangsweise werden die Maschenübertragungen entsprechend den Fig. 3 und 4 jeweils nach vier Maschenreihen im oberen Teil durchgeführt ; wenn die Herstellung bis zur Linie --13 bis 14-- gediehen ist, werden sich alle zwei Maschenreihen bis zur Linie --15 bis   16-- und schliesslich   in dem durch die Linie --17 bis   18-- begrenzten   Teil jede Maschenreihe gebildet haben. Man verwirklicht auf diese Weise die gewünschte erhabene Tasche auf einem flachgewirkten Gegenstand. 



   Nach der letzten Maschenübertragung wird die Herstellung des Gegenstandes auf der modifizierten
Cottonmaschine auf die gleiche Weise fortgesetzt wie beim Wirken der bekannten Gegenstände gemäss den Fig. 1 und 2. 



   Es ist auch möglich eine erhabene Tasche zu erzeugen, indem die Richtung der symmetrischen Ma- schenübertragungen in der Hälfte oder im Drittel der Folge der Maschenübertragungen geändert wird. 



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich, werden dann die beiden   Maschengruppen --9   bis 5-- und --7 bis 11--, welche durch die zwei Deckergruppen aufgenommen wurden, um einen Teilungsschritt auf der Wirkein- richtung nach aussen zu übertragen ; es bilden sich dem entsprechend gemäss den Fig. 5 und 6 entlang der der Linien --5 bis 5a-- und --7 bis   7a-- die Ausdecklöcher   aus und an den äusseren Linien --9 bis 9a-- und --11 bis lia-die beiden Eindeckstellen. Das entsprechende Maschengehänge ist in den Fig. 11 und
12 dargestellt. 



   Im oberen Bereich --9 bis 9a, 11 bis   lia-der Fig. 5   sind dieMaschengruppen nach aussen zu übertragen und die Ausdecklöcher bilden sich in der Mitte bei --5 und 7--aus, und die Eindeckungen bei   - 9   und   11--.   



   Im zweiten Teil, das ist von der Maschenreihe --9a bis lia-an, ist die Richtung der Maschen- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Die Drückbewegung entlang des Pfeiles-h-- ist abgeleitet von der Steuerwelle der Einrichtung, wie oben angeführt, durch gebräuchliche   Nbcken   und Hebel, die nicht dargestellt sind. 



   Die Platten --101 und 102-- bewegen sich in einer genauen Höhenlage unterhalb der Reihe der Abschlagplatinen --111-- der Einrichtung und ihre vertikale Lage ist durch den   Arm 12--überwacht,   der auf der   Achse --108-- aufgekeilt   ist. 



   Schliesslich machen die verschiedenen Breiten des Teilgewirkes Längsbewegungen in Abhängigkeit der Einlegebewegung des Fadenführers notwendig ; daher können die Platten, welche in der Stellung   --bbt-- (Fig. 14)   sich überdecken, auf ihre grösste, breiteste Stellung   bei --cc 1-- ausgezogen werden ;   
 EMI5.1 
 welche auf den Führungsstangen --115, 116-- sitzen, die ihrerseits an die gebräuchliche Vorrichtung zur
Begrenzung des Fadenführerweges angeschlossen sind. 



   Bei der Herstellung der erhabenen Tasche durch teilweises Pressen mit Häufung von äusseren Teil- reihen von wachsender oder abnehmender Breite, wirken die   Platten --101, 102-- (Fig.15) symmetrisch   auf die äusseren Wirknadeln z. B. im Bereich --ab und   blal-- (Fig. 17).   Man benötigt dann für das Ein- legen des Fadens zwei verschiedene Fadenführer, wie es bei der Herstellung von Strümpfen und Fussbe- kleidung üblich ist. 



   Die Einrichtung zum ausgewählten Pressen, welche aus den   Platten --101, 102-- besteht,   die die
Nadeln gegen die   Pressbarre --105-- (Fig. 15) drücken,   kann durch andere bekannte Einrichtungen zum ausgewählten Pressen ersetzt werden, wie sie an den Einrichtungen mit Spitzennadeln des Typs Cotton bekannt sind, z.   B. :   a)   beweglicheVorder- und   Hinterplatten, die in Längsrichtung verstellbar und unter der Unterkante der Platinen angeordnet sind, und welche die Presse während der Maschenbildung im Mittelteil ersetzen ; b) bewegliche Zähne einer unabhängigen Presse, die zwischen den Platinen der Einrichtung gleiten und die auswahlgemäss, zum Eingreifen oder Nichteingreifen im Verlaufe der Herstellung des Mittelteiles in Tätigkeit gesetzt werden können. 



   Gemäss den   Fig. 19, 20, 21   ist die Arbeitsweise von drei übereinander schiebbaren Pressplatten --201,   202, 203- die   gleiche, wie diejenige der   Platten --101, 102-- in Fig. 15.   Auch diese drücken inRichtung des   Pfeiles     --h-- die Nadeln --103-- gegen   die Kante der Pressbarre --105--, so dass das Pressen oder
Schliessen der Nadelspitze erzielt wird. 



   DieAuswahl der Gruppen von Nadeln, auf welchen gepresst wird, wird durch Längsverschiebung der
Platten --201 und   203-- erzielt, während   die mittlere   Platte --202-- an ihrer   Stelle bleibt. 



   Die Längsverschiebung der Platten --201 und   203-- erfolgt   in Übereinstimmung mit dem Weg des
Fadenführers, der den Faden in die aktiven Nadeln einlegt. 



   In Fig. 19 ist ein Teilstück des Vorderteiles des Slipses gezeigt, der bis zu der Stelle gewirkt ist, an welcher die Tasche vorgesehen ist ; in diesem Augenblick kommen die   Platten-201,   202,   203-- in ihrer   ganz auseinandergezogenen Stellung entsprechend   derTeilbreite-be-zum   Abpressen der entsprechenden Nadeln zur Wirkung ; letztere haben den zugeführten Faden aufgenommen, während die Nadeln in den Abschnitten --ab und   ef-die fruher   gebildeten Maschen halten und verwahren. Nach jeder Maschenreihenbildung verschieben sich die Platten nacheinander um jeweils zwei Nadelteilungen nach innen zu, bis sie die Breite --cd-- der Mittelplatte --202-- erreichen. In dieser Stellung sind die Platten   - 201   und 103-- über diese übergeschoben. 



   Bei der aufeinanderfolgenden Bildung von Maschenreihen mit abnehmender Breite bewahren diejenigen Nadeln, welche nicht mehr Faden erhalten und nicht mehr abgepresst werden, ihre zuletzt aufgenommene Masche. 



   Ein umgekehrter Vorgang vollzieht sich folgendermassen ; die aufeinanderfolgenden Maschenreihen werden in immer grösserer Breite gewirkt ; hiezu wandern die Platten --201 und   203-- nach   jeder Maschenreihenbildung um jeweils zwei Nadelteilungen auseinander, die Grösse des Fadenführerweges nimmt im gleichen Masse zu, bis die Ausgangsbreite --be-- erreicht ist. 



   Im Zuge der Bildung von Maschenreihen mit wachsender Breite werfen die Nadeln nach und nach die Maschen, welche sie bisher gehalten und verwahrt haben, ab. Es formt sich so eine zur Gänze gewirkte Höhlung der Tasche. 



   Der Zyklus der Maschenbildung von Maschenreihen mit abnehmender und dann wieder zunehmender Breite ist schematisch in der Fig. 22 dargestellt. 



   Dieser gleiche vollständige Zyklus kann mehrmals wiederholt werden, entsprechend der gewünschten Form ; z. B. zeigen die Fig. 16 und 17 eine Ausbildung des Slipses, die mit zwei vollständigen Zyklen erreicht wird. Wenn die Bildung des ausgebauchten Gewirkteiles auf der Breite --be-- vollendet ist 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 (Fig. 20), wird das Wirken des Slipses auf die herkömmliche Weise auf der ganzen   Breite --af-- fortge-   setzt, wozu die Platten --201, 202,   203-- ausgeschaltet   werden und das Pressen der Nadeln auf die beim Flachwirken normale Art erfolgt. 



   Im allgemeinen kann die Erfindung auf Wirkmaschinen unabhängig vom Maschinentyp und sinngemäss auch auf Strickmaschinen durchgeführt werden. Es ist ferner klar, dass die Herstellung von Taschen, wie sie vorstehend beschrieben wurde, nicht nur auf Männerslips beschränkt ist, sondern dass auch bei andern Bekleidungsstücken die aufgezeigte Herstellungsweise Anwendung finden kann, wie z. B. bei weiblichen Badetrikots für die Brusttaschen, bei Cardigans, Pullovern, Trikots oder überhaupt bei enganliegenden Kleidungsstücken, sowie Fussbekleidung, wie   Halbstrumpfen,   Strümpfen und allen gewirkten Artikeln, welche an verschiedenen Stellen die Form von erhabenen Taschen besitzen, ohne den Erfindungsgedanken hinsichtlich der Taschenherstellung zu verlassen. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Herrenslip, der aus einem einzigen Vorder- und Rückteil umfassenden abgepassten Wirkblatt hergestellt ist, dessen Seitenkanten zusammengenäht sind und in dessen Mittelteil durch Verschmälerung des   Wirkblattes die Beinauslässeausgespartsind,   dadurch gekennzeichnet, dass der Herrenslip zur Aufnahme des Geschlechtsorganes eine nahtlos in das Wirkblatt eingearbeitete Tasche aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Wirkblattes für einen Herrenslip nach Anspruch 1 durch Flachwirken, dadurch dur c h ge k e n n z e ich n e t, dass im Anschluss an die letzte vor Beginn der Tasche liegende Maschenreihe durch Einwirken von symmetrisch zur Längsmittelebene des Wirkblattes angeordnete Teil-Maschenreihen mit von Reihe zu Reihe beidseits zu-bzw. abnehmender Maschenzahl eingewirkt werden und gegebenenfalls weiter Teil-Maschenreihen mit zuerst abnehmender und dann wieder zunehmender Maschenzahl bis zur Ausbildung der gewünschten Taschengrösse gearbeitet werden, worauf unter Wiedermiteinbeziehung der bei der Taschenbildung nicht beteiligten äusseren Nadeln die weitere Fertigstellung des Wirkblattes erfolgt.
    3. Verfahren zur Herstellung eines Wirkblattes für einen Herrenslip nach Anspruch 1, durch Flachwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbildung der Tasche durch sich jeweils nach mehrerenMaschenreihen wiederholendes Ein- bzw. Ausdecken um eine Nadel von symmetrisch beidseits der Längsmittellinie des Wirkblattes befindlichen Maschengruppen bzw. von einer Anzahl von Einzelmaschen in der betreffenden Maschenreihe erfolgt, wobei gegebenenfalls die Tasche über einen Teil ihrer Länge durch Eindecken und über den übrigen Teil durch Ausdecken ausgebildet wird.
AT594962A 1961-07-22 1962-07-23 Herrenslip und Verfahren zur Herstellung eines Wirkblattes für denselben AT264701B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR868878A FR1303055A (fr) 1961-07-22 1961-07-22 Procédés de fabrication d'articles tricotés à plat avec reports ou travail de mailles pour la formation de poches ou reliefs et applications à la fabrication de sousvêtements tels que des slips masculins

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT264701B true AT264701B (de) 1968-09-10

Family

ID=8759968

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT594962A AT264701B (de) 1961-07-22 1962-07-23 Herrenslip und Verfahren zur Herstellung eines Wirkblattes für denselben

Country Status (6)

Country Link
AT (1) AT264701B (de)
CH (1) CH421024A (de)
DE (1) DE1585010B1 (de)
ES (1) ES279415A1 (de)
FR (3) FR1303055A (de)
GB (1) GB1023973A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1106145A (en) * 1964-04-18 1968-03-13 Cotton Ltd W Production of knitted articles having pouches on straight bar knitting machines
US3537279A (en) * 1967-06-28 1970-11-03 Pilot Res Corp Knit seamless brassiere and method of forming same
GB2136675B (en) * 1983-03-22 1986-11-26 Frank Lord Protective sports clothing

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE138709C (de) *
GB189426A (en) * 1921-11-25 1923-12-19 Moritz Sml Esche Improvements in or relating to knitted articles with bulged portions or pouches
GB388448A (en) * 1930-09-02 1933-03-02 Magnavox Co Improvements in electrical sound reproducers
DE581361C (de) * 1930-12-24 1933-07-26 Bonneterie Soc Gen De Pressvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen
CH175994A (de) * 1933-03-20 1935-03-31 Berliner Corsetfabrik W & G Ne Verfahren zur Herstellung eines Büstenhalters.
US2460674A (en) * 1943-02-01 1949-02-01 Trubenised Ltd Shaped fabric article
GB576662A (en) * 1943-11-06 1946-04-15 I L Berridge & Company Ltd Improvements in stockings and socks for wear and in the method of manufacturing same
DE852891C (de) * 1950-05-06 1952-10-20 Guenther Hopf Strumpfware, insbesondere formgerecht gearbeiteter Strumpf mit Keilferse, sowie Verfahren und flache Kulierwirkmaschine zur Herstellung eines solchen Strumpfes
BE560188A (de) * 1956-08-20
GB903643A (en) * 1959-02-02 1962-08-15 Barnett David Gordon Improvements in or relating to methods of making panels for women's garments
US2987899A (en) * 1959-05-05 1961-06-13 Singer Fidelity Inc Multiple yarn feed circular hosiery knitting machines
FR1282857A (fr) * 1961-02-21 1962-01-27 M K M Knitting Mills Maillot de bain et procédé pour son tricotage

Also Published As

Publication number Publication date
GB1023973A (en) 1966-03-30
ES279415A1 (es) 1963-02-01
DE1585010B1 (de) 1971-01-21
FR1303055A (fr) 1962-09-07
FR86903E (fr) 1966-05-06
CH421024A (fr) 1966-09-30
FR81920E (fr) 1963-11-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1585117C3 (de) Rundgestrickter Strumpf
DE2248462A1 (de) Nahtlose gestrickte kleidungsstuecke und verfahren zu ihrer herstellung
DE1410758C3 (de) Nahtlos gewirkter Schlüpfer
DE1760822A1 (de) Nahtlos gewirkte Kleidungsstuecke und Verfahren zu deren Herstellung
DE818542C (de) Verfahren zum Anfertigen von Schlupfhosen und aehnlichen Kleidungsstuecken
DE4228408A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines formgerechten, einstückigen Flachgestricks, für ein mit Ärmeln versehenes Kleidungsstück
DE2147580A1 (de) Kettengewirktes Kleidungsstück und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2518508C2 (de) Beinloser Slip
DE1785468A1 (de) Strickverfahren fuer Bekleidungsstuecke
DE1273112B (de) Flachgewirktes Vorderteil fuer ein Damenbekleidungsstueck sowie flache Kulierwirkmaschine zu dessen Herstellung
DE2449253A1 (de) Kleidungsstueck fuer den unteren teil des menschlichen koerpers und verfahren zu seiner herstellung
AT264701B (de) Herrenslip und Verfahren zur Herstellung eines Wirkblattes für denselben
DE2121026B2 (de) Kettengewirktes elastisches Band
DE2504028C2 (de) Verfahren zum Stricken eines mit Ärmeln versehenen Kleidungsstückes
DE7433912U (de) Kleidungsstueck fuer den unteren teil des menschlichen koerpers
DE1817184A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines schlauchfoermigen Gegenstandes durch Kettenwirken sowie nach dem Verfahren hergestellter Gegenstand
DE2259973C2 (de) Verfahren zum Stricken eines mit Ärmeln versehenen Kleidungsstücks auf einer Flachstrickmaschine
DE1231384B (de) Verfahren zum Herstellen von Einziehsocken bzw. Fuesslingen
DE1585010C (de) Flache Kulierwirkmaschine System Cot ton mit einer Vorrichtung zum Bilden von Teilmaschenreihen beim Herstellen von ge wölbten Taschen in regulären Warenstucken
DE829041C (de) Verfahren zur Herstellung von Struempfen und aehnlichen Arbeitsstuecken auf der flachen Kulierwirkmaschine und nach diesem Verfahren hergestellter Strumpf
DE2909426A1 (de) Maschenstrumpf sowie verfahren zu seiner herstellung
DE1760996C3 (de) Rundgestrickter Hosenteil einer Strumpfhose oder Slip
DE2556704A1 (de) Verfahren zur herstellung eines erzeugnisses aus maschenware und mit dem neuen verfahren hergestelltes erzeugnis
DE152390C (de)
DE614544C (de) Strickware, insbesondere fuer Strumpfraender, und Verfahren zu ihrer Herstellung auf der Rundstrickmaschine