DE1817184A1 - Verfahren zur Herstellung eines schlauchfoermigen Gegenstandes durch Kettenwirken sowie nach dem Verfahren hergestellter Gegenstand - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines schlauchfoermigen Gegenstandes durch Kettenwirken sowie nach dem Verfahren hergestellter GegenstandInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines schlauchförmigen Gegenstandes durch Kettenwirken sowie nach dem Verfahren hergeatellter Gegenstand Die erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines schlauchförmigen Gegenstandes durch Kettenwirken sowie einen nach dem Verfahren hergestellten kettengewirkten Gegenstand.
- Die Erfindung betrifft vorzugsweise die Herstellung schlauchförmiger gewirkter Gegenstände, wie s.B. Strumpfhosen sowie ihre Herstellung auf nahtlose Weise an einer Raschel-Maschine. Obwohl schlauchförmige Gegenstände in der Regel auf Rundwirkmaschinen gewirkt werdende ist es auch bekannt, sie in der Form eines Kettengewirks auf Flachbett-Maschinen wie z.B. Raschel-Maschinen herzustellen. Beim Kettenwirken von schlauchförmigen Gegenständen werden zwei flache Teile gewirkt, und zwar Je einer auf einem von zwei geraden Nadel barren, die parallel und nahe zueinander in der Maschine angeordnet sind. Die Ränder der flachen Wirkteile werden miteinander durch Wirken verbunden, um auf diese Weise die schlauchförmige Ausbildung zu vervollständigen. Vorzugsweise werden die flachen Wirkteile durch eine Portsetzung der gleichen Maschen verbunden, die an den Wirkteilen verwendet wurden, so dass keine Naht am fertigen Produkt sichtbar ist.
- Sohlauchförmige Gewirke sind insbesondere notzlich bei der Herstellung von Kleidungsstücken. die mindestens einen Teil des Rumpiea und mindestens einen Teil von Gliedern der tragenden personen bedecken, wie z.3. Leibchen, Hosen, Strumpfhosen und ähnlichen gabelförmig ausgebildeten Kleidungsstücken.
- Das Wirken ist ein bevorzugtes Herstellungsverfahren bei vielen leidungsstticken, da durch die dem Gewirke eigene Elastizität eine bessere Passform erzielbar ist, wobei schlauchförmige Gewirke ohne Nähte hergestellt werden kdnnen. Bei der Herstellung der erwähnten Rohteile für gabelfbrmig ausgebildete Kleidungsstücke müssen jedoch die bekannten schlauchförmigen Gewirke miteinander zusammengenäht werden, und zwar normalerweise nachdem sie entsprechend zugeschnitten wurden.
- So werden nach einem Verfahren schmale Schläuche gewirkt, die z.B. zum Bedecken der Beine der tragenden Person bestimmt sind und mit einem breiten U-förmigen oder schlauchfdrmigen Gewirk verbunden sind, welches den Schritteil und einen Teil des Rumpfes der tragenden Person bedeckt. Andererseits können auch die schmalen Schläuche in längsrichtung entlang einer Seite vom oberen Ende aufgeschlitzt werden, und zwar entlang einer Entfernung, die dem Mass der tragenden Person vom Gürtel bis zur Gabelung entspricht, worauf die Schläuche miteinander entlang der Schlitzkante vernäht werden, Dadurch entsteht ein breiter Schlauch, der mit seinem Ende mit den Enden der beiden schmalen Schläuche verbunden ist, wobei an der Schrittstelle ein Stück Gewirk-eingelegt werden kann, um den Uebergang von der Beinweite auf die Körperweite zu unterstützen.
- Deartige Nähte, die entweder kreisförmig oder U-förmig sind, oder eine andere Ausbildung haben und sich an der Verbindungsstelle der entsprechenden Teile befinden, sind aus Grtinden von Komfort und aus ästhetischen Gründen unerwünscht, da sie beim Tragen unangenehm und unansehnlich sind. Es ist auch unwirtschaftlich, die verschiedenen Gewirke zuerst zu schneiden und dann wieder zusammenzunähen. Es besteht daher ein dringender Bedarf an einem geeigneten Verfahren zur Herstellung der artiger gegaoelter Kleidungsstücke kontinuierlich in einem Stück.
- Die Erfindung hat die Schaffung eines Verfahrens zur Her stellung von gegabelten nahtlosen schlauchförmigen Gewirken auf nahtlose Weise in einem Stück zum Ziel, die zur Herstellung von Hosen, Leibchen, Strumpfhosen usw. geeignet sind. Die Her-Stellung erfolgt dabei vorzugsweise auf einer Raschel-Maschine, bei welcher die Anzahl der Legeschienen, die zur gegenseitigen Verbindung der Ränder der hergestellten Wirkteile eine verminderte Anzahl von Legeschienen für das Garn benötigt.
- Das erfindungsgemässe Verfahren, durch welches dieses Ziel erreicht wird, ist dadurch gekennzeichnet, daas ein Paar von schmalen schlauchförmigen Teilen Seite an Seite gewirkt wird sowie ein breiter schlauchförmiger Teil, welcher an einem seiner Enden an die inden der beiden schlauchförmigen Teile angeschlossen ist, wobei die Kontinuität des Wirkvorganges und der waschen bezüglich der Anzahl und der Breite der schlauchförmigen 7eile beim Uebergang beibehalten wird.
- Der nach dem Verfahren hergestellte Gegenstand ist gekennzeichnet durch ein Paar von schalen schlauchförmigen Teilen, die Seite an Seite angeordnet sind und zu einem mindestens teilweisen Bedecken von Gliedern der tragenden Person dienen, sowie einen einzigen breiten schlauchförmigen Teil, welcher dem Bedecken mindestens eines den Gliedern benachbarten @umpfteiles der tragenden Person dient, wobei der breite schlauchförmige Teil an einem seiner Enden nahtlos mit Je einem Ende der schmalen schlauchförmigen Teile verbunden ist.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung. Es zeigt: Fig.l eine Ansicht der flachen Seite eines zusammenhängenden Bandes von schlauchrmigen durch Kettenwirken hergestellten Gegenständen, wobei das Band eine Folge von Paaren von Seite an Seite angeordneten schmalen schlauchförmigen eilen und einzelnen breiten schlauchförmigen Teilen enthält, die abwechselnd einander folgen und mit ihren Enden miteinander verbunden sind, Fig.2 eine Ansicht eines flachen Teiles einer ersten Aus führung eines mit einer Gabelung versehenen schlauchförmigen Gewirkes, welches aus einen Band nach der i?ig.l durch eine Trennung entlang der strichpunktierten Linien hergestellt werden kann, um einen Rohteil eines Kleidungsstückes zu bilden, Fig.3 ein Arbeitsdiagramm der Legeschienen einer Raschelmaschine, zur Herstellung des schlauchförmigen Gewirke kes nach den vorangehenden Gesichtspunkten, Fig.4 ein Maschendiagramm des vorderen Wirkteiles, Fig.5 ein Maschendiagramm des hinteren Wirkteiles, Fig.6 ein Arbeitsdiagraum einer Raschel-Maschine fijlr eine zweite Ausführung eines nahtlosen schlauchförmigen Gewirkes, Fig.7 ein Maschendiagramm fir die Ausbildung dieser zweiten Form des Gewirkes, Fig.8 ein Maschendiagramm mit der Darstellung der Verbindung der vorderen und aer hinteren Teile der zweiten Ausführung des Gewirkes in nahtlose Weise, Fig.9 eine Teilansicht der zweiten Ausführung des Gewirkes in grösserem Massstab, wobei die miteinander verbundenen Ränder wie auch je ein Teil der auf diese Weise verbundenen Wirkteile gezeigt sind, Fig.1O die Legende zur Fig.9, Fig.11 eine Teilansicht eines Details der zweiten Ausführung des Gewirkes mit der Darstellung einer undurchsichtigen Stelle und des sie unmittelbar umgebenden Bereiches und Fig.12 eine Teilansicht einer abgeänderten Form der zweiten Ausft:ung des Gewirkes.
- Durch die vorliegende Erfinduag ist es möglich, Bettengewirkte, schlauchförmige Gegenstände herzustellen, welche ein Paar von engen schlauchförmigen Teilen enthalten, die Seite an Seite angeordnet sind, und dem Bedecken mindestens eines Teiles der Glieder einer tragenden Person dienen, sowie einen einen gen breiten schlauchförmigen Teil, zum Bedecken mindestens des benachbarten Teiles des Rumpfes der tragenden Person.
- Der breite schlauchförmige Teil ist dabei nahtlos an einem seiner Enden mit Je einem Ende der schmalen schlauchförmigen Teile verbunden. Das derartig ausgebildete Gewirke ist vorzugsweise entlang der ganzen länge der schlauchförmigen Teile nahtloe ausgebildet, inabesondere auch entlang des breiten Teile.
- Bei der Herstellung kommen derartige Gegenstände aus der llaschine in der Form eines Bandes, welches in der Querrichtung in eine Mehrzahl einzelner Gegenstände getrennt werden kann.
- Das Band entnält eine Folge von breiten schlauchförmigen Teilen und Paaren von Seite an Seite befindlichen schrnelen schlauchförmigen Teilen, die sich mit den breiten Teilen ab wechseln und mit ihnen nahtlos verbunden sind. Die Anzahl der Rippen in Jedem der breiten schlauchförmigen Teile des bundes beträgt vorzugsweise die doppelte Anzahl der Rippen jedes der schmalen schlauchfdrmigen Teile des Bandes.
- In der Flg.l ist ein derartiges Rand dargestellt, wobei die einzelnen Teile, in welche es unterteilt werden soll, entsprechend bezeichnet sind. Die quer verlaufenden strichpunktierten Linien, welche sich über die Ränder des Bandes hinaus erstrecken, zeigen die Stellen an, an welchen das Band durch einen, geeigneten Trennvorgang getrennt werden soll.
- Es sind dies die Stellen C-01, C-12, C-23, C-34 und C-45.
- Quer zum Band erstrecken sich noch strichpunktierte Linien, welche an den Rändern enden und welche die Stellen anzeigen, an welchen ein Wechsel der Breite und der Anzahl der schlauchförmigen Teile erfolgt. Obwohl das Band schlauchförmig ausgebildet ist, so iet es aus Gruilden der Einfachheit flach dargestellt. Die erste Linie 1-1, welche einen derartigen Ueber gang anzeigt1 bestimmt die Stelle, an welcher ein breiter schlauchförmiger Teil B-1 mit einem Paar von schmalen schlauchförmigen Teilea L-l, L-1' verbunden ist. Die folgenden Linien I-2, I-3, I-4 und I-5 bezeichnen Begrenzungslinien zwischen ähnlich bezeichneten breiten Teilen und Paaren von schmalen Teilen. Es sind dies Teile B-2 und L-2, L-2'; B-3 und L-3, L-3'; B-4 und L-4, L-4'; sowie B-5 und L-5, L-5'. Die entgegengesetzte quer verlaufende Kante des breiten schlauchförmigen Teiles B-1 ist durch die Schnittlinie C-01 begrenzt. Das entsprechende Ende aller anderen Teile ist durch Schnittlinien C-xy begrenzt, wobei x und y die Nummern der benachbarten Teile sind, die durch die betreffende Linie unterteilt sind. So bezeichnet die Schnittlinie C-12 die Trennung eines Paares von schmalen schlauchförmigen Teilen Irl, L-1' von einem benachbarten Paar von schmalen schlauchförmigen Teilen 1-2, 1-2'. Die Schnittlinie C-23 trennt den breiten Teil B-2 vom breiten Teil B-3. Die Schnittlinien C-54 und C-45 begrenzen in ähnlicher Weise weitere aufeinander folgende Rohteile von Kleidungsstücken, in welche das Band get@ennt werden soll.
- Es versteht sich, dass jeder Rohteil eines Kleidungsstückes, welcher durch eine Trennung des Bandes erhalten wird, durch den Hersteller der Kleidungsstücke, welcher das Band vom Wirker erhält, verschiedenen ergänzenden Operationen unter worfen werden kann, bevor das fertige Kleidungsstück in den Verkauf gelangt. So kann z.B. Jeder der Gegenstände mit einem elastischen Band oder einem genähten Rand an der Stelle des Gürtels und an den Enden der Beinteile versehen werden, so dass z.B. Strumpfhosen entstehen. Die Enden der Beinteile können Jedoch auch zugenäht werden, um den Fuse zu umschliesten, und zwar mit oder ohne ergänzende Operationen zum Einsetzen der Fersenteile. Das gegenseitige Verhältnis der Dimensionen des Körperteiles und der Beinteile eines derartigen Rohteiles des Kleidungsstückes hängt von der Anzahl der Rippen und Reihen der Maschenform eb, sowie von der Stärke und Zusammensetzung des Garnes, der Maschenform und dem Muster, wie es an sich bekannt ist.
- Die Figur 2 zeigt einen Aussclmitt eines gegabelten schlauchförmigen Rohteiles wie er von in der Fig.1 dargestelltem Band getrennt wurde. Der Rohteil enthält die benachbarten Bereiche des weiten schlauchförmigen Teiles B-1 und der schmalen schlauchförmigen Teile 1-1, L-1' zu beiden Seiten der Übergangsstelle I-1, welche einen Uebergang von einem einzigen Schlauch auf die Gabel, zweier Schläuche darstellt. Aus Gründen der Einfachheit ist das Gewirk Jedoch als flach dar gestellt. Das Gewirk hat eine Rautenform der Maschen, welche in der Fig.l schematisch dargestellt ist. Die genaue Form der Maschen ergibt sich aus den weiteren Piguren und der zugeordneten Beschreibung der Ausbildung einer Raschel-Maschine zur Ausfahrung des Verfahrens und zur Herstellung des Produktes.
- Wie an sich bekennt ist, werden der vordere und der hintere Nadelbarren einer Rasohel-Masohine abwechselnd gehoben und gesenkt. Wenn sich die Nadeln in der gehobenen Stellung befinden, so sind ihre Zungen offen, um Legungen des Garnes von den Führungsaugen der Legeschienen zu empfangen, welche sich entlang der Nadelbarree abwechselnd nach vorne und nach hinten bewegen. Geeignete Nusterorgane, die in der Regel als Musterketten ausgebildet sind, die aus Gliedern bestehen, welche verschiedene Höhen haben oder als nockenartige Scheiben oder Räder ausgebildet sind, erteilen den entsprechende Legeschienen und somit den Führungsaugen und dem durch sie geführten Garn eine Bewegung in längsrichtung der Nadelbarren.
- Auf gifte Weise wir eine legung des Garnes um die entsprechenden Nadeln erhalten. Jede Legeschiene wird individuell bewegt, unabhängig von jeder anderen Lageschiene, obwohl bei vielen Mustern mehrere Legeschienen in ähnlicher Weise bewegt werden können, mindestens während der Herstellung einzelner Bereiche des Gewirkes. Es ist üblich, dass Muster der Bewegung der Legeschienen numerisch durch gerade Zahlen zu bezeichnen: 0, 2 , 4t 6, 8 usw. Eine Bezeichnung 0 bedeutet die kleinste Stellung der Legeschiene, d.h. die dem Ende der Maschine nächste Stellung, an welchem das Musterorgan anger ordnet ist. Die Bezeichnungen 2, 4 und 6 bedeuten eine Verschiebung der Legeschiene und somit auch aller an ihr befestigten Führungsaugen um eine, zwei oder drei Nadeln. Wenn das Maschendiagramm, die Ausgangspunkte und die Bezeichnungen der Musterkette für ein Muster gegeben sind, so kann der Fachmann aui einem sog@nannten Musterpapier eine graphische Darstellung der Bewegungen der Legeschi@n@n und der Maschen, welche durch die von ihnen geführten Garne gebildet werden, aufzeichnen.
- Eine Raschel-Maschine, welche zur Ausführung des Verfahrens und zur Herstellung des naoh dem Verfahren ausgebildeten Gegenstandes verwendet wird, dies einen Austausch der Muster der Verbindungs-Legeschienen gestatten, welche an den Stellen der benachbarten inneren Ränder der schmalen Wirkteile angeordnet sind, derart. dass diese Legeschienen eus einer Stellung, in welcher sie die Verbindung der entgegengesetzten sch@alen vorderen und hinteren Teile miteinander bewirken, in eine Stellung gebracht werden, in welcher die schmalen vorderen Teile seitlich su eine breiteren vorderen Wirkte verbunde werden und gleichzeitig die schmalen hinteren Wirkteile in einer ähnlichen Weise. Mine Möglichkeit besteht darin, dass eine zusätzliche Trommel verwendet wird, welche zwei Musterketten für jede der Legeschienen enthält und gegenüber den Legeschienen verschiebbar ist, 80 dass die Ketten, welche die Bewegung der Legeschienen steuern, ausgewechselt werden können. Die Ausstattung einer Raschel-Maschine mit einem derartigen Musterorgan, welches eine augenblickliche Aenderung ohne einen Unterbruch des Betriebes der Maschine gestattet, ist nun auf dem Fachgebiet bekannt.
- Die folgende Tabelle zeigt die Ausgangspunkte der Legeschienen einer Maschine, die zur Herstellung einer ersten Ausführung des erfindungsgemäss ausgebildeten Gewirkes ausgerüstet ist.
- Zwölf Legeschienen fiir das Garn genügen fir die Herstellung des Gewirkes, obwohl die Maschine auch mehr Legeschienen haben kann. Die Legeschienen, welche zum Wirken der flachen Wirkteile verwendet werden, werden durch Musterketten ge steuert, welche Aber die Trommel an der rechten Seite der Maschine geführt sind. Die Legeschienen, welche das Garn für die gegenseitige Verbindung der entsprechenden flachen Wirkteile zuführen, sind durch Musterketten gesteuert, welche über eine Trommel am linken Ende der Maschine geführt sind.
- Jeder Legeschiene sind dabei zwei verschiedene Ketten zugeordnet. Die Bezugszeichen der Legeschienen sind unterstrichen, zur Unterscheidung von den niedrigen Zahlen der Nadeln. Die Nadeln sind nacheinander vom rechten Ende der Maschine numeriert.
- Tabelle I Ketten- Legeschie- Muster- Ausgangspunkt trommel nen Nr. kette zwischen Nadeln rechts 1 4/2 2,3 rechts 2 4/2 3,4 rechts 2 2/0 1,2 recnts 4 4/2 96,97 links 5 2/4 48,49 links 6 2/4 49,50 links 1 2/2 48,49 links 8 2/2 49,50 rechts 2. 2/2 1,2 recht 10 4/4 96,97 rechts 11 4/4 2,3 rechts 12 2/2 2,3 Bemerkung: Die Legeschienen 1,2, 11 und 12 sind mit einer halben Garnführung versehen (einmal ein , einmal aus ). Jede der Legeschienen f bis 0 ist mit einer Garnführung einmal ein, 95-mal aus versehen. Alle Ausgangspunkte befinden sich as vorderen Nadelbarren, d.h. bei gehobenem vorderen Nadelbarren.
- Die Fig.3 zeigt ein entsprechendes Schema der Garnführung einer Maschine, die zur Herstellung der ersten Ausführung des Gewirkes ausgerüstet ist. Die am unteren Rand befindlichen Zahlen bezeichnen die Nadeln, welche nacheinander vom rechten Ende der Maschine ftlr jeden Nadelbarren einzeln numeriert sind.
- Die Bezugszeichen an der rechten und der linken Seite bezeichnen die Legeschienen. Die grossen Klammern und die Pfeile am oberen Rand bezeichnen die Breite des Bandes und die Endnadel.
- Die kürzeren Klammern bezeichnen die halben Breiten. Die Punkte und Kreise, die den Zahlen der Lageschienen zugeordnet sind, bezeichnen Führungsaugen der Legeschienen, die mit Garn versehen sind. Die Zahlen zwischen den Kolonnen £1r die Nadeln und die Legeschienen bezeichnen die Anfangs-Kettenglieder der einzelnen Legeschienen, die auch in der Tabelle 1 angegeben sind. Die Klammern bei gewissen Zahlen der Lageschienen an der rechten Seite bezeichnen eine Gegenüberstellung der Führungbaugal der entsprechenden Legeschienen, um den UBang der Bewegung nach vorne und nach rückwärts der Legeschienen gegenüber den Nadelbarren zu vermindern.
- Wenn bei der Anordnimg der Nadeln nach der Fig.3 an 1824 Nadeln gearbeitet wird, so werden 19 identische getrennte Bänder des Gewirkes Seite an Seite hergestellt. Bs versteht sich, dass bei abweichenden Einstellungen oder anderen Gesamtzahlen der verwendeten Nadeln d.h., Nadeln, welchen der Garn zugeführt wird,(wie durch die kleinen Punkte oder Kreise dargestellt ist), eine andere Anzahl von Bändern hergestellt werden kann. Die folgende Beschreibung ist aus Gründen der Einfachheit auf ein einzelnes Bsnd beschränkt.
- Es versteht sich, dass das Produkt aus einem geeigneten Garn hergestellt werden kann, wie s.B. aus einem Nylongarn der Nummer 70 mit zwei Strähnen hergestellt werden kann, das Moh dem bekannten Falsch-Zwirnverfahren behandelt wurde, um die erforderliche Dehnbarkeit zu erhalten. Die Werte der Musterkette iiir diese Ausführung sind in der folgenden Tabelle enthalten, in welcher dio aufeinander folgenden Paare von Reihen die Werte für den vorderen Nadelbarren (F) und den hinteren Nadelbarren (8) liefern. Die Legeschienen 5, 6, 7 und ß haben während der zwanzig aufeinander folgenden Werte.
- welche zehn Arbeitsgängen entsprechen, verschiedene Funktionen.
- Sie wirken entweder mit dem Satz A der Musterkette zusammen, welcher zusammen mit den Werten der anderen Stangen der Bildung der gegabelten schmalen Schlauchteile dient oder mit dem Satz B der Musterkette, wodurch der einzelne breite Schlauchteil entsteht. Jedes der Muster A oder B wird so oit wie erforderlich wiederholt, bevor nach der gewünschten Anzahl von Arbeitsgängen bzw. Reihen von einem Muster auf das andere umgeschaltet wird, wie bereits erwähnt. Die durch das beschriebene Muster erhaltene rautenförmige Maschenbildung ist unter der Beseichnmg "@etz" bekannt.
- Taballe II rechte linke Trommel rechte Trommel (doppelte Kette) Trommel 5 6 7 Legeschienen Nr. 1 2 3 4 A B A B A B A B 9 10 11 12 Nadelbarren F 4/2 4/2 2/0 4/2 2/4 2/4 2/4 2/4 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 4/4 4/4 2/2 B 2/2 2/2 0/0 2/2 4/4 4/4 4/4 4/4 2/4 2/4 2/4 2/4 2/0 4/2 4/2 4/2 F F 2/+ 2/4 0/2 2/4 4/2 4/2 4/2 4/2 4/4 4/4 4/4 4/4 0/0 2/2 2/2 2/2 B 4/4 4/4 2/2 4/4 2/2 2/2 2/2 2/2 4/2 4/2 4/2 4/2 0/2 2/4 2/4 2/4 1 4/2 4/2 2/0 4/2 2/4 2/4 2/4 2/4 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 4/4 4/4 4/4 B 2/2 2/2 0/0 2/2 4/4 4/4 4/4 4/4 2/4 2/4 2/4 2/4 2/0 4/2 4/2 4/2 F 2/4 2/4 0/2 2/4 4/2 4/2 4/2 4/2 4/4 4/4 4/4 4/4 0/0 2/2 2/2 2/2 B 2/2 4/4 2/2 2/2 2/2 2/2 0/0 0/0 4/2 4/2 4/2 4/2 0/2 2/4 2/4 2/4 r 2/0 6/4 4/2 2/0 4/6 4/6 0/2 0/2 2/2 2/2 0/0 0/0 2/2 2/2 2/2 4/4 B 0/0 2/2 0/0 0/0 4/4 4/4 2/2 2/2 4/6 4/6 0/2 0/2 4/2 2/0 2/0 6/4 P 2/4 2/4 0/2 2/4 4/2 4/2 4/2 4/2 4/4 4/4 2/2 2/2 0/0 0/0 O/0 2/2 B 4/4 4/4 2/2 4/4 2/2 2/2 2/2 2/2 4/2 4/2 4/2 4/2 0/2 2/4 2/4 2/4 F 4/2 4/2- 2/0 4/2 2/4 2/4 2/4 2/4 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 4/4 4/4 4/+ B 2/2 2/2 0/0 2/2 4/4 4/4 4/4 4/4 2/4 2/4 2/4 2/4 2/0 4/2 4/2 4/2 F 2/4 2/4 0/2 2/4 4/2 4/2 4/2 4/2 4/4 4/4 4/4 4/4 0/0 2/2 2/2 2/2 B 4/4 4/4 2/2 4/4 2/2 2/2 2/2 2/2 4/2 4/2 4/2 4/2 0/2 2/4 2/4 2/4 F 4/2 4/2 2/0 4/2 2/4 2/4 2/4 2/4 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 4/4 4/4 4/4 3 2/2 0/0 0/0 2/2 4/4 2/2 4/4 4/4 2/4 2/4 2/4 2/4 2/0 4/2 4/2 4/2 F 4/6 0/2 0/0 2/2 4/4 2/0 4/4 6/4 4/2 2/2 4/2 4/4 0/2 2/4 4/4 0/0 B 4/4 2/2 0/2 2/4 4/2 0/0 4/2 2/2 2/2 0/2 2/2 6/4 2/2 4/4 4/6 0/2 Bei der Herstellung einer Abbildung des auf diese Weise erhaltenen Gewirkes. z.B. auf einen mit einem Liniennetz versehenen Papier auss berücksichtigt werden, dass die Zahlenwerte £ur die Musterglieder der Ketten der linken und der rechten frommel direkt entgegengesetzt verlaufen, im Sinne der Annahme, dass eine Vergrösserung der Zahl des Gliedes der Musterkette eine Verschiebung der Legeschiene vom Ende der Maschine bedeutet, an welchem sich die Steuertrommel befindet. Abwechselnde Reihen von Zahlen sind den einzelnen Nadelbarren sugeordnet, beginnend oben mit dem ersten Arbeitsgang auf dem vorderen Nadelbarren. Ptlr Jeden der Nadelbarren, der durch die Kettenglieder der linken Trommel betätigt wird, bestehen zwei derartige Ketten mit gleichen Werten, mit der Ausnahme der letzten $vollständigen Schwenkbewegun der Nadelbarren über beiden Legeschienen. Diese ungleiche Kettenglieder in den betreffenden Ketten bilden den Unterschied bei der Herstellung des einzigen Wirkteiles, welcher Iber die ganze Breite verläuft und des gegabelten Wirkteiles, welcher zwei Hälften aufweist. Wie bereits erwähnt, werden die entsprechenden Regel schienen bei der Herstellung der gegabelten Teile durch die Kette A betätigt und bei der Herstellung des gemeinsamen Teiles durch die Kette B. Auf diese Weise stellt die Tabelle II eine einfache Wiederholung von jedem dieser beiden verschiedenen Muster dar, welche zusammen die Herstellung der ersten Ausführung des Gewirkes darstellen.
- Die Figuren 4 und 5 zeigen Maschendiagramme der Wiederholungen der Muster der flachen Wirkteile, welche am vorderen und am hinteren Nadelbarren hergestellt werden. Gleichzeitig enthält jedes Diagramm auch eine Anzeige der gegenseitigen Verbindung der einzelnen Wirkteile entlang ihrer Ränder sowie des Ueberganges zwischen einem gegabelten Gewirke mit Je halber Breite (d.h. die Beinteil einer Strumpfhose) auf ein einziges Gewirk mit voller Breite (den Hosenteil einer Strumpfhose).
- Klammern und unterbrochene Unten bedeuten eine Trennung des Bandes rechts und links sowie eine Trennung der Fussteils in der Mitte. Die Reihen sind an der linken Seite mit einer Bezeichnung der Nadelbarren nach der Tabelle II versehen, Dio Augen der betreffenden Legeschienen sind unten vor der Reihe 1P bezeichnet, welche den ersten Arbeitsgang am vorderen Nadelbarren darstellt. Die Maschenmuster der Nadelstellungen, die von den Trennstellen entfernt sind, sind aus Gründen einer Anschaulichkeit der Darstellung weggelassen. Die Nadeln in zur dem dargestellten Band sind von 1 bis 96 numeriert, und zwar aus Gründen der Anschaulichkeit nicht durchgehend. Das Maschenmuster wird von unten nach oben gelesen.
- Aus den Tabellen I und II sowie den Figuren 3, 4 und 5 ergibt es eich, dass die Maschine bei der Herstellung der ersten Ausführung des Gewirkes zwei mit halber Garnführung versehene Legeschienen (1 , 2) zum Wirken auf dem vorderen Nadelbarren verwendet, zwei mit halber Garnführung versehene Legeschienen zum Wirken auf den hinteren Nadelbarren (11, 12), dass für Jeden äusseren Rand des Gewirkes an den entsprechenden Nadel barren eine Verbindungs-Legeschine verwendet wird, welche mit Garn nur an der Stelle des Randes versehen ist und prinzipiell nur an einem Nadelbarren wirkt (Legeschiene 3 rechts vorne, Legeschiene 4 links vorne, Legeschiene 9 rechts hinten, Legeschiene 10 links hinten). Mit Unterbrüchen wird dabei zur Bildung einer Masche auf dem anderen Nadelbarren übergangen, wodurch die flachen Wirkteile der einzelnen Nadelbarren auf nahtlose Weise miteinander an den Rändern verbunden werden.
- Ausserdem werden bei der Maschine dazwischen befindliche Legeschienen verwendet, welche mit dbn entsprechenden Nadelbarren entlang der Trennstellen zwischen den linken und den rechten schmalen Wirkteilen wirken (Legeschiene 5 rechts vorne, Legeschiene 6 links vorne, Legeschiene z recht hinten, Legeschiene 8 links hinten). Diese Legeschienen folgen der Bewegung der äusseren Verbindungs-Legeschienen während der Herstellung des Paares schlauchförmiger Teile und der Bewegung der Legeschienen der Wirkteile während der Bildung des einzigen breiten schlauchförmigen Teiles.
- Dae auf diese Weise erhaltene Maschenmuster hat die Form einer einfachenRaute iit vier Maschen an Jeder Seite und einer Masche in jeder Ecke. Es wird durch die Legeschienen@der Wirkteile gebildet. welche Jeweils vier Maschen auf einer einzigen Nadel herstellen, um eine Seite der Raute zu bilden, worauf eine Masche an einer banachbarten Nadel folgt, um eine Spitze der Raute au bilden. Auf diese Weise bewegen sich bei der vierten Reihe ( neunte und zehnte Zahlenwerte von der unteren Seite in den Figuren 4 und 5) die Legeschienen 1 und 11 um eine Nadel nach rechts und die Schienen 2 und li um eine Nadel nach links. Mach dieser fünften Masche kehren die Legeschienen zur Ausführung von vier hinteren Maschen auf der ersten Nadel zurück und werden darauf seitlich auf die andere Seite bewegt (die Schienen 1 und 11 nach links, die Schienen ,2 und 12 n nach rechts). Dadurch wird LIle zehnte Masche gebildet, bevor zur ersten Nadel zurückgekehrt wird. Die Verbindungs-Legeschienen 3, 4, i und 6 bilden Maschen an den linken Nadeln, die sich an den Rändern des Bandes befinden, durch eine seitliche Bewegung der Legeschienen des flachen Wirkteilen, wodurch auf nahtlose Weise die vorderen und hinteren Wirkteile entlang ihrer useeren Ränder verbunden werden. Der Wechsel des Musters betrifft dabei nur die an der Zwischenstelle befindlichen Legeschienen 7, 8, 9 und 10 und entsteht jeweils bei den neunzehnten und zwanzigsten Zahlwerten ( Reihen 10F und 10B). Wie mit vollen Linien für die gegabelte Ausftihrung dargestellt ist, bewegen sich die an der Zwischanstelle befindlichen Legeschienen 5 und 6 vom vorderen Nadelbarren zum hinteren Nadelbarren, um auf diesem eine Masche an der gleichen Nadel auszubilden0 Die entsprechenden Legeschienen 7 und 8 bewegen sich in gleicher Weise von hinten nach vorn. Wie jedoch in gestrichelten Linien für den aus einem StUck bestehenden Teil gezeigt ist, führen in diesem Falle die entsprechenden Legeschienen die Bewegung von einem Nadelbarren zum anderen nicht aus und werden anstatt dessen seitlich bewegt, in Maschen an ihren zugeordneten Nadel barren auszuführen, die Legeschienen 5 und 6 am vorderen Nadelbarren und die Legeschienen 7 und 8 am hinteren Nadelbarren.
- Der Uebergang Bes Musters kann Jeweils dann erfolgen, wenn die Werte der Musterketten A und B für beide an der Zwischenstelle befindlichen Legeschienen gleich sind, somit nicht beim neunzehnten oder zwanzigsten Zahlenwert.
- Die länge der einzelnen Abschnitte der Wirkteile hängt vor allem von der Anzahl der Maschenreihenab, welche Jeweils von einer Umstellung der legeschienen vom Muster A auf das Muster B gebildet werden. Es liegt im üblichen Rahmen, wenn ein Hosenteil ( einfache Breite) ein Tausend Maschenreihen enthält und ein Beinteil (gegabelter schmaler Wirkteil) je vier oder hat Tausend Maschenreihen erfordert. Bei Strumpfhosen erstrecken sich die Beinteile in der Regel ilber die ganzen Beine während bei Hosen nur die oberen Teile der Beine bedeckt sind. Die Breite der Wirkteile hängt haup'tsächlich von der Anzahl der gebildeten Maschensäulen ab, wobei die dargestellte Ausführung mit 96 Nadeln nur als Beispiel dient und entsprechend abgeändert werden kann. Des normalerweise hergestellte Gewirke hat Jedoch eine ausreichende Dehnbarkeit, um sich an verschiedene Grössenbereiche anzupassen. Die Anzahl der Garne, ihre Starke, Zusammensetzung, die Maschenbildung und ihr Muster können auch gegenüber dem angeführten Beispiel abgeändert werden, Je nach dem erwünschten Aussehen des hergestellten Gewirkes und des Kleidungsstückes, was sein Wirkmuster, seine Dicke, seine Deckfähigkeit, Elastizität, seinen Griff, seine Widerstandsfähigkeit $gegen Abnützung usw. betrifft. So können z.B.
- ein oder mehrere Garne eingelegt werden, um die Hose oder den Körperteil undurchaichtiger zu machen als die Beinteile, welche verhältniamässig durchsichtig sein können. Auch kann die Maschenform zum gleichen Zweck geändert werden, wie z.B. durch eine Verwendung von mehrfachen Musterketten für die legeschienen, welche des Garn den flachen Wirkteilen selbst zuftihren.
- Das Gewirke kann Jedoch auch in seinem ganzen Bereich gleich förmig Bein, entweder durchsichtig oder undurchsichtig wie gewünscht.
- Verschiedene Aenderungen der Ausbildung des Gewirkes sowie des Verfahrens zur erstellung nahtlose schlauchförmiger Gewirke insbesondere in gegabelter Form filr Kleidungszwecke sind im folgenden beschrieben und in den weiteren Diagrammen dar gestellt.
- Bin Problem, welches bei der Herstellung von schlauchförmigen Gewirken an Raschel-Maschinen entsteht, besteht darin, dass die erforderliche Anza,hl der Legesohienen grösser sein kann, als die Anzahl der baden Maschinen tatsächlich vorhandenen Schienen. Die Zahlen der bei der Herstellung des Gewirkes verwendeten Legeschienen beeinflussen auch die Geschwindigkeit, mit welcher die Maschine arbeiten kann, was auch der Grund ist, warum die Legeschienen, wenn möglich miteinander verbunden werden.
- Wenn gegabelte schlauchförmige Gewirke hergestellt werden, so erhöht sich zwangsweise die erforderliche Anzahl der Regel schienen, und zwar aus dem Grunde, dass die Zwischenschienen benötigt werden, die eich an der Trennstelle der beiden achmalen schlauchförmigen Zeile befinden. In der Regel ist wie bei der varhe-rigen Ausführung des Gewirkes an Jedem Rand nur eine Legeschiene erforderlich, bei welcher nur ein Führungsauge mit Garn versehen ist.
- Nach einer zweiten Ausführung der Erfindung, die im folgenden beschrieben und dargestellt ist, kann das Kettenwirken von nahtlose achlauchfidrmigen Netz-Gewirken an einer Maschine mit zwei Nadelbarren mit einer um zwei kleineren Anzahl von.
- Legeschienen ausgeführt werden, und zwar dadurch, dass von Jedem Nadelbarren an Jedem Ende des herzußtellenden sandes eine Nadel entfernt wird und dass Jede von zwei Legeschienen verwendet wird, von denen jede.je an einer Stellung an ihren entgegengesetzten Enden mit Garn versehen ist, um auf nahtlose Weise die äusseren Ränder zu verbinden. An der Stelle, wo sich keine Nadel befindet, wird keine Masche gebildet, was zur Folge hat, dass das Muster, welches sich in den Wirkteilen an den vorderen und hinteren Nadelbarren befindet, an der Verbind'ungsstelle der Wirkteile entlang ihrer seitlichen Ränder fortgesetzt wird. wodurch ein nahtloses schlauchförmiges Gewirk entsteht. Wenn z.B. das grundlegende Netz eine Porm eines verstärkten Sechskantes hat, so bilden die entsprechenden Zwischenschienen abwechselnd eine Mehrzahl von Maschen ( in der Regel drei) an der betreffenden Endnadel der entsprechenden Nadelbarren. Wenn darauf die Zwischenschiene in die nadelfreie Stellung bewegt wird, so bildet sie eine Mehrzahl von Waschen an entgegengesetzten Nadelbarren. Die Verbindungsschienen wechseln in diesem Falle ihre Punktion, nachdem sie in die nadelfrele Stellung bewegt werden, und zwar von der Maschen bildung, welche durch die Legeschienen des grundlegenden Musters gebildet wird, auf eine einliegende Funktion der verstärkenden Legeschienen. Die Funktion und ihr Resultat sind in den Diagrammen dargestellt.
- Aus Gründen der Einfachheit ist diese zweite Ausführung des Gewirkes sowie des Verfahren tu seiner Herstellung nur in Bezug auf die Wirkteile und ihre Verbindung an den äuseren Rändern beschrieben. Bei Strum'-pfhosen oder ähnlichen gegabelten Kleidungsstücken wird der Uebergang zwischen dem breiten schlauchförmigen Körperteil und den beiden engen schlauchförmigen Teilen vier die Glieder durch eine Aenderung des Musters bewirkt, und etrar im gleichen Augenblick, wie er bereits im Zusammenhang mit der ersten Ausfuehrung der Erfindung beschrieben wurde. Bs besteht einzig die Aenderung, dass die Zahlenwerte der Kette für die vier an der Zwischenstelle befindlichen Legeschienen (nicht dargestellt) der Ausbildung dieser zweiten Ausführung des Gewirkes entsprechen, wie sie durch die Zahlenwerte der anderen Lageschienen gegeben ist, welche von den Zahlenwerten der vorherigen Ausfihrung abweichen. Der artige Zwischenschienen müssen zwischen den Verbindungs-Legeschienen 5 und 6 angeordnet werden, wodurch die Legesohiene 6 zur Schiene 10 wird. Die folgenden Legeschienen müssen darauf entsprechend umnumeriert und bezüglich ihrer Garnführung geändert werden. Es handelt sich dabei um eine Arbeit, welche eine Person mit durchschnittlichen Kenntnissen auf dem Gebiet der Raschel-Wirkmaschinen nach dem Kenntnis der vorliegenden Lehre ohne Schwierigkeiten ausführen kann.
- Die Figur 6 zeigt ein Diagramm der Garnführung einer erfindungsgemäss ausgebildeten Maschine mit zwei Nadelbarren. Es handelt sich dabei um eine Garnführung für ein besonders verlangtes Muster, welches "point d'esprit" bezeichnet wird und auf einer grundlegenden nahtlosen sechseckigen Netzform basiert. Das Diagramm ist zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen unterbrochen. Um die besondere Ausführung an den Rändern der Bänder zu betonen, sind Teile zweier Bänder dargestellt. Pfeile am oberen Rand bezeichnen die Endnadeln jedes Bandes sowie eine nadelfreie Stellung, die sich neben einer derartigen Endnadel befindet. Die Figur 6 zeigt sechsundfünfzig Nadelstellungen und zwei nadelfreie Stellungen, wobei sich h jeweils eine an jedem Ende eines Bandes befindet. Die beiden ersten nadelfreien Stellungen am rechten Ende der Maschine und der Fig.6 sind mit 00 und 0 bezeichnet. Die folgenden Nadelstellungen sind mit 1 beginnend fortschreitend nach links bezeichnet, wobei die Bezeichnung 00 und O der normalen Numerierung der Stellungen, an welchen Nadeln entfernt wurden beigefügt wird. So bedeutet z.B. die Bezeichnung 57(00,) die letzte Stellung im ersten Band und die Beselchaung 58(0) die erste Stellung i zweiten Band.
- Die Legeschienen 4 und 7 sind an allen Nadelstellungen mit Garn versehen, mit der Ausrmahme der letztenXund sind so gemustert, dass die von ihnen zugeführten Garne am vorderen und am hinteren Nadelbarren das grundlegende Netz bilden. Die Regel schienen 1 und 10 sind jeweils an drei aufeinander folgenden Stellungen von vier mit Garn versehen (d.h. Zdrei in, eine aus"). Sie sind so gemustert, dass die doch. sie gefiihrten Garne eine Verstärkung des grundlegenden Netzes am vorderen und am hinteren Nadelbarren bilden. Die Legeschienen 2 und 8 sind an der Hälfte der Stellungen mit Garnen versehen, an welchen die Legeschienen 1 und 10 ohne Garn sind. Die Legeschienen 3 und ,2 sind an der anderen Hälfte der Stellungen mit Garn versehen. Jede dieser vier Legeschienen ist mit einer Garng "eins in, sieben aus" versehen. Dabei wirken die Legeschienen 2 und 3 mit den vorderen Nadelbarren und die Legeschienen 8 und 2 mit den hinteren Nadelbarren zusammen und bilden undurchsichtige Punkte im fertigen Gewirk.
- Die Klammern am rechten Rand des Diagrammes bedeuten, dass die legeschienen 2 und 9 zu einer Gruppe verbunden sind.
- In der gleichen Weise sind die Legeschienen 8 und a verbunden.
- Die Ausgangsstellung der ersten mit Garn versehenen Führung der entsprechenden Legeschienen (auch der letzten mit Garn versehenen Führung des Bandes bei den Legeschienen 5 und 6) ist in der folgenden Tabelle angeführt.
- Tabelle III Legeschiene Kettenglied Beginn zwischen Nadeln 1 0 1 und 2 2 0 0 und 1 3 0 0 4 und 5 2 1 1 und 2 5 0 00 und 0, 55 und 56 § 2 0 und 1, 56 und 57 2 2 1 und 2 8 0 6 und 7 a 0 2 und 3 10 0 0 und 1 Anhand der Fig.6 und der Tabelle III ist es einem Fachmann möglich, eine Raschel-Maschine mit einer derartigen Garnführung au versehen, dass die zweite Ausführung des Gewirkes hergestellt werden kann, Normalerweise sind auch Angaben betreffend das kettenmaterial gegeben, und zwar der Typ bzw.
- die Typen des Garnes sowie die Grösse und Anzahl der Spulen oder Bäume, die verwendet werden sollen. Es ist jedoch an sich Jedes geeignetes Garn, wie z.B. gekräuseltes Nylongarn der Nummer 50 sowie eine übliche Anordnung der Zahl und Grössen der Spulen verwendbar. Die Zahlenwerte der Ketten für die Ausführung eines s Beispieles des Gewirkes sind in der folgenden Tabelle enthalten.
- Tabelle IV Legeschienen Nadelbarren 1 2 3 4 5 F 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 2/0 0/0 B 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 2/4 F 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 0/2 2/2 B 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 4/2 F 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 2/0 0/0 B 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 2/2 2/4 F 4/4 0/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 0/4 4/4 2/4 4/4 B 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 2/o F 2/2 4/0 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 4/0 2/2 4/2 2/2 B 2/2 0/0 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 0/0 2/2 2/2 0/2 F 4/4 0/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 0/4 4/4 2/4 4/4 B 4/4 2/2 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 2/2 4/4 2/2 2/0 Tabelle IV (Fortsetzung) Legeschiene Nadelbarren 6 7 8 9 10 F 2/0 2/2 0/0 2/2 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 2/2 0/0 B 4/4 2/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/i 4/4 F O/2 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 B 2/2 4/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 F 2/0 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 B 4/4 2/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 F 2/4 2/2 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 4/4 B 0/0 2/0 4/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 4/0 0/0 0/0 4/2 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 B 2/2 0/2 0/4 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 0/4 2/2 2/2 F 2/4 2/2 4/4 2/2 2/2 2/2 2/2 2/2 4/4 2/2 2/2 B 0/O 2/0 4/0 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 4/0 0/0 0/0 Obwohl die Tabelle IV nur ein halbes Dutzend von Reihen umfasst, d.h. zwölf Reihen von Zahlenwerten, die abwechselnd für den vorderen und den hinteren Nadelbarren gelten, so versteht es sich, dass die Musterketten für die Legeschienen 2, 3, 8, und 9 viermal so viel Glieder enthalten und dass die vier Kolonnen unter Jeder Bezeichnung der Schiene in vertikaler Ric'htung und wiederholt gelesen werden müssen. Die Kolonnen dürfen nicht mit Kolonnen von abwechselnden Mustern für die gegabelte und die gemeinsame Ausführung verwechselt werden, welche hier nicht enthalten sind.
- Die Figur 7 enthält ein üblichen Punktmuster der Maschenbildung anhand einer Darstellung der Bahn der Garnführungen, welche den einzelnen Legeschienen zugeordnet sind,und zwar jeweils gegenüber siner einzigen Nadelstellung. Sechs Reihen, die mit 1F, lB, 2P usw. bis 6B bezeichnet sind, sind für alle Legeschienen angegeben, während die Reihen 16F bis 19P und 23F bis 24B für die Legeschienen 2, 3, 8 und 9 gezeigt sind.
- Wie bereits erwähnt,wäre eine weitere Angabe eines halben Dutzends von Reihen der anderen Legeschienen nur eine Wiederholung der ersten sechs Reihen und wurde daher in Diagramm nicht dargestellt.
- Aus der Fig.7 ist ersichtlich, dass die Legeschienen 4 und 7 die Maschen des grundlegenden Netzes an den vorderen und hinteren Nadelbarren bilden und dass die Legeschienen 1 und 10 in der üblichen Weiae der Einlage einer Verstärkung dienen. Die Legeschienen 2 und 3 bilden sogenannte undurchsichtige "Punkte" im Wirkteil am vorderen Nadelbarren, während die Schienen 8 und 9 die gleichen Punkte im hinteren Wirkteil bilden.
- Die Legeschinen 2 und 6 dienen der Verbindung der Wirkteile entlang ihrer seitlichen Kanten unter Beibehaltung einer Kontinuität der Maschen und des Musters, so dass der erhaltene schlauchförmigs gewirkte Gegenstand tatsächlich nahtlos ist.
- Das dies der Fall ißt, ergibt sich aus der folgenden Figur.
- Die Figur 8 ist ein Maschendiagramm ftir die Legeschienen des Wirkteiles und die Verbindungsschienen an einzelnen Nadelstellungen entlang des äusseren Randes eines Bandes. Es sind dabei beide Ränder dargestellt. Die äusserste rechte und linke Stellung sind nadelfrei und sind mit 0 und 00 beseichnet. Die drei dazwischen befindlichen Nadelstellungen sind anschliessend an die Stellung O - mit 1, 2 und 3 bezeichnet sowie mit 54, 55 und 56 anschliessend an die Stellung 00. Es versteht sich, dass im Diagramm die Aufmerksamkeit mehr den Rändern gewidmet wird als den zwischen den Stellungen 3 und 54 befindlichen Zwischenteilen der hergestellten Wirkteile.
- Aus den vorangehenden Zeichnungen und Tabellen ergibt es sich, dass die mit Garn versehenen rungen der Verbindunge-Logeschienen 5 und 6 an den seitlichen Rändern des Bandes sich an der Seite der mit Garn versehenen Führungen der Legeschienen und 7 befinden und in der gleich Weise bewegen.
- Wenn somit eine Legeschiene zur Bildung einer Masche eine Nadel an einem Ende eines Nadelbarrens freiläßt, so bewegt sich die daneben befindliche mit einem Garn versehene Führung einer Verbindungs-Legeschiene von der benachbarten nadelfreien Stellung und bildet eine Masche an der vorher besetzten Jedoch nun verlassenen Nadel, während a entgegengesetzte Ende des Bandes die andere mit einem Garn versehene Führung zu einer nadelfreien Stellung bewegt wird und dort ihremaschenbildenden Bewegungen fortsetzt. Wenn sich an den nadelfreien Stellungen Nadeln befinden würden, so müssten in der üblichen Weise zwei zusätzliche Verbindungs-Legeschienen verwendet werden, wobei Jede der vier Verbindungs-Legeschienen nur eine einzige Führung mit einem Garn versehen hätte. Dabei wären zwei Schienen mit dem Garn am linken Ende und zwei Schienen am rechten Ende versehen. Bei der beschriebenen Anordnung reichen Jedoch zwei Verbindungs-Legeschienen aus,und die beiden anderen sind überflissig.
- Die Figur 9 zeigt ein@nAusschnitt des erhaltenen Gewirkes, ausser der undurchsichtigen "Punkt-Bereiche" von denen einer getrennt in einer folgenden Figur dargestellt ist. In dieser Figur sind die Randbereiche der entsprechenden flachen Wirkteile des Gewirkes dargestellt, während der dazwischen befindliche sich wiederholende Körperteil aus Gründen der Einfachheit weggelassen wurde. Die gestrichelten vertikal Iinien zeigen die Stellung der "Naht", wobei der vorder Wirkteil zwischen den beiden Nähten befindlich ist und der hintere Wirkteil an beiden Seiten. Es versteht sich, dass das Gewirk auf diese Weise nur außerhalb der Maschine betrachtet werden kann und auch dann nur, wenn die weggelassenen Teile der betreffenden Wirkteile hinter der Bildebene ersetzt werde. Die Garne der entsprechenden Legeschienen sind durch eine Schraffur im Sinne der Fig.10 bezeichnet.
- Die Tabelle in der Fig.10 zeigt die Bezeichnung der Garne in der Fig.9. Des voll schwarz bezeichnete Garn wird von der Legeschiene 1 am vorderen Nsdelbarren geliefert und von der Legeschiene 10 am hinteren Nadelbarren. Das quer schraffierte Garn stammt von der Legeschiene 4 am vorderen NSdelbarren sowie von der Begeschiene 7 am hinteren Nadelbarren. Das Garn ohne Schraffur wird von der Legeschiene 6 geliefert und das mit Punkten versehene Garn von der Legeschiene , und zwar an beiden Nad elbarren.
- In diesem als Beispiel angeführten Muster bildet die Regel schiene 4 , welche mit Je einem Garn pro Nadel im Band versehen ist, das grundlegenden sechseckige Netz am vorderen Nadel barren. Sie bildet zuerst drei Maschen an einer Nadel, darauf drei Maschen an der nächsten linken Nadel und wiederholt den Zyklus. Während der ganzen Zeit legt die Legeschiene 1 das verstärkende Garn ein, wodurch ein zweites Garnende entlang des einfachen Endes und der gebogenen Ränder ( des Sechseckes) gebildet wird. Das ergibt sich aus einem Wechael des ersten Garnes von einer Nadel auf die benachbarte Nadel.
- Während die grundlegenden Garne zur Bildung des Netzes und der Verstärkung ihre Funktion durchgehend ausführen, ergibt es sich aus den Figuren 8 und 9, dass die von den Verbindungslegeschienen gelieferten Garne nach Je drei Arbeitsgängen ihre Funktion wechseln. So bildet z.B an der linken Naht, d.h.
- dem Rand, welcher durch die linke vertikale gestrichelte linie dargestellt ist, das Garn von der legeschiene 6 drei Maschen im vorderen Wirkteil, die gleich sind wie die, welche vom Garn von der Legeschiene 4 gebildet werden. Gleichzeitig befestigt sie das Garn, welches von der Verbindungs-Legeschiene 2 eingelegt wird, als eine Folge von erfolglosen Maschen an den linken nadelfreien Stellungen des hinteren Nadelbarrens. In der gleichen Weise wird das von der Legeschiene 1 zugeführte Garn eingelegt. Darauf bildet das Garn, von der Legeschiene 5 drei Maschen am hinteren Wirkteil, die gleich sind wie die Xaschender Legeschiene 7. Das Garn der Legeschiene 6 wird eingelegt,als Folge von nicht ausgeführten Maschen an den linken nadelfreien Stellungen des vorderen Nadelbarrens, wie das Garn von der Legeschiene 10. Inzwischen bildet an der rechten "Naht" die Legeschiene 5 zuerst Maschen, während die Legeschiene 6 das Gern legt, worauf sie das Garn einlegt, während die Legeschiene 6 Maschen bildet.
- Diese Aenderung der Funktionen der Verbindungs-Legeschienen entsteht nur an den bogenförmigen Teilen des Sechseckes, wo die beiden Endgarne parallel zueinander verlaufen. An dieser Stelle ist durch das menschliche Auge ohne ein genaue Verfolgung des Garnes durch das Muster nicht erkenntlich, um welches der beiden Garne es sich handelt. Es kann daher die Ausbildung als tatsächlich nahtlos bezeichnet werden.
- Die undurchsichtigen oder verdichteten "Punkte" des als Beispiel angefährten Gewirkes erfordern zwei Legeschienen, die an jedem Nadelbarren arbeiten. Es sind dies die Legeschienen 2 und 3 des vorderen Naä'elbarrens und die Legeschiene 8 und 9 des hinteren Nadelbarrens. Jede dieser Legeschienen ist mit einem Garn an jeder achten Nadel versehen. so dass si.e zusammen an Stellungen mit Garnen versehen sind, an welchen die verstärkenden Legeschienen 1 und 10 kein Garn aufweisen,wie dies aus der Fig.6 ersichtlich ist. An Jedem derartigen"Punkt" wird eines der Sechsecke des Netzes oder der Maschen mit einem dichteren Aussehen versehen, dadurch, dass das Garn von der betreffenden Legeschiene eingelegt wird. Obwohl die Anordnung der "Punkte" bezüglich der Maschensäulen in jedem Wirkteil durch die betreffende Leges¢hiene bestimmt ist, so sehen alle derartige "Punkte" genau gleich aus, wie es in der Fig.11 dargestellt ist. Aus den Figuren 6 und 7 ergibt es sich, d2ss die "Punkte" in Intervallen von vier Maschensäulen auftreten und sich in Abständen von vierundzwanzig Maschen in der gleichen Maschensäule befinden. Gegenüber der benachbarten Maschensäule sind sie Jedoch um zwölf Maschen versetzt. Es kann jedoch in Abhängigkeit von der Grösse una er Form der erwünschten Undurchsichtigkeit des Gewirkes eine gröseere oder kleinere Anzahl von Punkten oder eine ungleichmässige anstatt einer gleichmässigen Verteilung vorgesehen sein.
- Die Figur 12 zeigt ein anderes eingelegtes Muster, welches im Zusammenhang mit dem gleichen grundlegenden sechseckigen Netz verwendbar ist. Bei dieser Ausfahrung wird ein viel stärkeres Garn zur Einlage als beim grundlegenden Netz verwendet. Auch erstreckt sich das starke eingelegte Garn über mehr als zwei benachbarte Maschensäulen, wodurch es zur Bildung eines Musters beiträgt, wie dies an sich bekannt ist.
- Wie bereits erwähnt, ist die zweite Ausführung vorteilhaft.
- da sie die Verwendung von zwei legeschienen weniger erfordert, ale sie sonst bei der Herstellung von kettengewirkten nahtlosen schlauchförmigen Gewirken erforderlich wäre. Wenn gegabelte schlauchförmige Gewirke für Kleidungsstücke hergestellt werden sollen, z.B. auf einer Raschel-Maschine, welche mit vierzehn Legeschienen versehen ist, so ist eine derartige ersielbare Verminderung der Anzahl der Legeschienen wesentlich, da bei diesen Mustern sonst sechzehn Legeschienen erforderlich wären.
- Es versteht sich, dass die als Beispiele beschriebenan und dargestellten Ausführungen durch Zugabe, Kombination, Unterteilung von Teilen oder Stufen usw. im Rahmen der folgenden Ansprüche abgeändert werden können.
Claims (22)
1. Verfahren zur Herstellung eines schlauchförmigen Gegenstandes durch
Kettenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar von schmalen schlauchförmigen
Teilen Seite an Seite gewirkt wird sowie ein breiter schlauchförmiger Teil, welcher
an einem seiner Enden an die Enden der beiden schlauchförmigen Teile angeschlossen
ist, wobei die Kontinuität des Wirkvorganges und der Maschen bezüglich der Anzahl
und der Breite der schlauchförmigen Teile beim Uebergang beibehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wiederholt
von einem Wirken eines Paares von schmalen schlauchförmigen Teilen Seite an Seite
auf ein Wirken eines breiten schlauchförmigen Teiles und vom Wirken des breiten
schlauchförmigen Teiles auf das Wirken eines Paares von schmalen schlauchförmigen
Teilen übergegangen wird, wodurch ein Band von schlauchförmigem Gewirke erhalten
wird, welches eine Folge von breiten schlauchförmigen Teilen und Paaren Seite an
Seite angeordneter schmaler schlauchförmiger Teile enthält, die abwechselnd angeordnet
und miteinander an den Enden nahtlos verbunden sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder schlauchfölmige
Teil aus zwei.flachen Wirkteilen besteht, die gegenseitig umgekehrt und parallel
zueinander gewirkt
werden, wobei die flachen Teile Je eines schlauchförmigen
Teiles miteinander entlang ihrer Ränder gleichzeitig bei der Herstellung zusammengewirkt
werden, wodurch ihre Runder miteinander nahtlos verbunden werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren
Ränder der flachen Teile miteinander derart zusammengewirkt werden, dass an jeder
Kante zwei getrennte Verbindungsgarne vorgesehen werden und die Bewegung Jedes der
vier Verbindungsgarne unabhängig von den anderen gesteuert wird, derart, dass Maschen
um die betreffende äusserste Nadel am Nadelbarren gebildet werden, an welchem einer
der beiden Wirkteile hergestellt wird, zeitweilig um eine benachbarte Nadel des
gleichen Wirkteiles und zeitweilig um die ausserste Nadel des anderen Wirkteiles,
wobei durch die Steuerung der Bewegung an den Rändern dle gleiche Maschenform entsteht
wie in den Wirkteilen selbst, derart, dass die Wirkteile miteinander nahtlos und
schlauchförmig verbunden werden.
S. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren
Ränder der flachen Wirkt eile miteinander auf die Weise durch Wirken verbunden werden,
dass an Jedem Rand zwei getrennte Verbindungsgarne vorgesehen werden und dass die
Bewegungen der vier Verbindungsgarne in Paaren erfolgen, wobei Jedes Paar Je ein
Garn an Jedem der äusseren Ränder enthält und Jeweils eine Masche um die betreffende
äusserste Nadel am Nadelbarren gebildet wird, an welchem einer der flachen
Wirkteile
gewirkt wird.und zeitweise um eine benachbarte nadellose Stellung, wodurch das Garn
in der letzteren Stellung anstatt der Bildung einer Masche eingelegt wird, und zeitweise
eine Masche um die äusserste Nadel des anderen flachen Wirkteiles gebildet wird,
wobei an den Rändern die gleiche Maschenbildung wie in den flachen Wirkteilen selbst
erzeugt wird, wodurch die Wirkteile nahtlos miteinander zu einer Schlauchform verbunden
werden
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beim Uebergang
bezüglich der Zahl und der Breite der schlauchförmigen Teile der MlirKvorgang an
den beiden äusseren Rändern unverändert fortgesetzt wird, während beim Wirkvorgang
an der Stelle der beiden inneren Ränder, welche die Trennung zwischen benachbarter£
Rändern der Seite an Seite befindlichen schmalen schlauchförmigen Wirkteile bilden,
die Verbindung Jedes der schmalen flachen Wirkteile mit seinem entgegengesetzten
schmalen Wirkteil unterbrochen wird und eine Verbindung jedes der schmalen Wirkteile
seitlich zum benachbarten schmalen Wirkteil gebildet wird, derart, aass durch einen
nahtloses Uebergang ein breiter schlauchförmiger Teil hergestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass abwechselnde
Bewegungen der Legeschienen für die Zufuhr des Garnes zu den entsprechenden Rändern
verwendet werden, wobei eine der Formen der Bewegung der Bildung des Paares von
Seite an Seite angeordneten schmalen schlauchförmigen Teilen
entspricht
und eine andere der Bewegungsformen der Bildung eines breiten schlauchförmigen Teiles,
und die entsprechenden Bewegungsformen sich bezüglich der Bewegung der Legeschienen
unterscheiden, welche bei der Verbindung der entgegengesetzten flachen Wirkteile
verwendet werden, um die inneren Ränder der schalen schlauchförmigen Teile zu .bilden
und andererseits um eine seitliche Verbindung der flachen Wirkteil zur Ausführung
eines breiten schlauchförmigen Teiles auszufahren, wobei der Uebergang von der einen
Bewegungsform der Legeschienen zur anderen Bewegungsform an einer Stelle erfolgt,
wo die Bewegungen bei beiden Bewegungsformen gleich sind.
8. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellter kettengewirkt
er Gegenstand, gekennzeichnet durch ein Paar von schmalen schlauchförmigen Teilen,
die Seite an Seite angeordnet sind und zu einem mindestens teilweisen Bedecken von
Gliedern der tragenden Person dienen, sowie einen breiten schlauchförmigen Teil,
welcher dem Bedecken mindestens eines den Gliedern benachbarten Rumpfteiles der
tragenden Person dient, wobei der breite schlauchförmige Teil an einem seiner Enden
nahtlos mit je einem Ende der schmalen schlauchförmigen Teile verbunden ist.
9. Gegenstand nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine nahtlose
Ausbildung im ganzem Bereich der schmalen schlauchförmigen Teile.
10. Gegenstand nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine nahtlose
Ausbildung im ganzen Bereich des breiten schlauchförmigen Teiles.
11. Gegenstand nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch-eine Porm eines
Bandes, welches aus einer Ifehrzahl voneinander trennbarer Gegenstände besteht,
und eine Folge von breiten schlauchförmigen Teilen und Paaren von Seite an Seite
ausgebildeten schmalen schlauchförmigen Teilen enthält, welche abwechselnd angeordnet
und miteinander an den Enden nahtlos verbunden sind.
12. Gegenstand nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die
Anzahl der Maschensäulen in jedem der breiten schlauchförmigen Teile des Bandes
im wesentlichen doppelt so gross ist wie die Anzahl der Maschensäulen in jedem der
schmalen schlauchförmigen Teile des Bandes.
13. Gegenstand nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch die Form einer
Strumpfhose, wobei der breite Teil zur Bedeckung des Unterkörpers der tragenden
Person vom Gürtel abwärts bestimmt ist und die schmalen Teile ausreichend lang sind,
um die Bedeckung mindestens des oberen Teiles der Beine der Person zu ermöglichen.
14. Gegenstand nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die
schmalen Teile ausreichend lang sind, um die Beine
der tragenden
Person im wesentlichen vollständig zu bedecken.
15. Gegenstand nach einem der Ansprüche 13 oder-14 , dadurch gekennzeichnet,
dass das Gewirke durchgehend ein im wesentlichen durchsichtiges Aussehen hat.
16. Gegenstand nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gewirke durchgehend ein im wesentlichen undurchsichtiges Aussehen hat.
17. Gegenstand nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gewirke in den schmalen Beinteilen ein im wesentlichen durchsichtiges Aussehen
und im breiten Karperteil em undurchsichtiges Aussehen hat.
18. Gegenstand nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine netzartige
Maschenform.
19. Gegenstand nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine rautenförmige
Maschenform.
20.. Gegenstand nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine sechseckige
Maschenform.
21. Gegenstand nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Undurchsichtigkeit
des Gewirkes, welche durch zusätzlich eingelegte Fäden verursacht ist, die in der
Maschenstruktur eingelegt sind.
22. Gegenstand nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschen
an Punkten mit verhältnismässig undurchsichtigem Aussehen verdichtet sind, und zwar
in Abständen innerhalb mindestens eines Teilbereiches des Gegenstandes.
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| US75958768A | 1968-09-13 | 1968-09-13 |
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