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Diebstahlsicherungs- und Unfallwarnanlage für Kraftfahrzeuge
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Mit einer an der Warnanlage vorgesehenen Handbetätigung kann diese aber auch in Tätigkeit ge- setzt werden, wenn das Fahrzeug z. B. aus Gründen notwendiger Reparaturen an ungeeigneten Stellen parken muss. Diese Handbetätigung ist zur Verriegelung durch das Sicherheitsschloss eingerichtet.
Die Erfindung wird nunmehr unter Bezug auf die anliegenden Zeichnungen an Hand einer bevor- zugten Ausführungsform beispielsweise beschrieben, in welchen Fig. 1 ein Schaltschema dieser bevor- zugten Ausführungsform einer Warnblinkschaltung nach der Erfindung zeigt, wobei sich der Schalter in
Normalbetriebs-Schaltstellung befindet, und Fig. 2 das Schaltschema gemäss Fig. l zeigt, wobeisich jedoch der Schalter in verriegeltem Zustand in derjenigen Schaltstellung befindet, in welcher entweder bei ordnungsgemäss eingeschaltetem Motorzündstromkreis die Warnblinkschaltung in Tätigkeit tritt oder aber auch bei ordnungsgemäss unterbrochenem Motorzündstromkreis die Warnblinkschaltung in Tätigkeit tritt, sobald eine unbefugte Schliessung des Motorzündstromkreises erfolgt.
Der Einfachheit der Darstellung halber ist die Schaltung in den Zeichnungen so dargestellt, dass nur die beiden hinteren Blinkerlampen des Fahrzeuges in die erfindungsgemässe Blinkschaltung einbezogen sind. Aus der dargelegten Schaltung ergibt sich für den Fachmann jedoch ohne weiteres, wie die Schaltung für den Fall der Einbeziehung sämtlicher Blinkerlampen ausgestaltet werden muss.
Die in den Zeichnungen dargestellte Warnanlage nach der Erfindung weist als auf Stoss ansprechende
Schaltermasse gemäss einer bevorzugtenAusführungsform der Warnanlage ein kugelig aufgehängtes Pen- del auf, welches mittels einer Federzunge in einer Normallage gehalten wird. Dieser Pendel ist aus
Gründen besserer Übersichtlichkeit der Darstellung in den Zeichnungen nicht in seiner wirklichen, vertikalen Lage gezeigt, sondern um 900 verdreht.
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Schaltung nach der Erfindung sind die eigentliche Blinkeranlage und die Elemente des Zündstromkreises von an sich bekannter normaler Bauart. Sie sind gemäss der Erfindung in besonderer Weise durch eine Anzahl von Kontaktzungenpaaren miteinander verbunden, wodurch die durch die Erfindung angestrebte Wirkungsweise erzielt wird.
Demgemäss verläuft der Motorzündstromkreis vom Pluspol der Fahrzeugbatterie --1-- über den Zündschalter-2-. Leitungen"-3 und 4-- zu einer Kontaktzunge-5-und weiter über eine Kontaktzunge --6-- und eine Leitung --7-- zur Zündspule --8--. Hochspannungsseitig verläuft der Zündstromkreis von der Zündspule --8-- über eine Leitung --9-- zum Zündverteiler --10--. Eine Leitung --11-führt vom Zündverteiler --10-- über einen Kondensator-12-- an Masse.
Gemäss der Erfindung ist die Hochspannungsseite des Zündkreises über Leitungen--13, 14 und 15-- an eine Kontaktzunge --16-angeschlossen, welche mit einer Gegen-Kontaktzunge-17-- Berührung haben kann, die ihrerseits über eine Leitung --18-- an Masse angeschlossen ist.
Der Blinkerstromkreis der erfindungsgemässen Warnanlage verläuft vom Pluspol der Batterie-1- über den Zündschalter --2-- und die Leitung --3-- zu einer Leitung --19--, welche am Pluspol des Blinkerschalters --20-- angeschlossen ist. Von diesem führen die üblichen Verbindungsleitungen-21, 22,23 und 24-- zu den linken und rechten vorderen und hinteren Blinkerlampen-25v, 25h, 26v und 26h--.
. Der Blinkerunterbrecher -- 27-- ist in üblicher Weise mit seiner Plusklemme über die Leitung --3-und eine Leitung --28-- an den Zündschalter --2-- und somit an den Pluspol der Batterie-l-angeschlossen, während seine Klemme -- 0-- in ebenfalls üblicher Weise über eine Leitung --29-- an Masse angeschlossen ist und seine Klemme -- K-- über eine Leitung --30-- zu einer Blinker-Anzeigelampe --31-- am Armaturenbrett führt. Die Klemme-S-- des Blinkerunterbrechers-27-- ist in üblicher Weise über eine Leitung --32-- mit der Klemme --S-- des Blinkerschalters --20-- verbunden.
Gemäss der Erfindung zweigt von der Leitung --23-- eine Leitung --33-- ab, welche zu einer Kon- taktzunge --34-- führt, die mit einer Kontaktzunge --35-- zusammenwirkt, welche ihrerseits über eine Leitung --36-- mit einer Leitung --37-- Verbindung hat, welche letztere wieder an die Klemme --5-- des Blinkerschalters --20-- angeschlossen ist. In gleicher Weise zweigt gemäss der Erfindung von der Leitung --24-- eine Zweigleitung --38-- ab. die an eine Kontaktzunge --39-- angeschlossen ist, welche ihrerseits wieder mit einer Kontaktzunge --40-- zusammenwirkt.
Diese Kontaktzunge --40-ist wieder an die zur Klemme --S-- des Blinkerschalters --20-- führende Leitung --37-- angeschlossen.
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etwas länger ausgeführt und an ihren freien Enden so gebogen, dass sie mit einem Schaltkegel--43-der Zug-Druck-Taste --44-- zusammenwirken, welche im Schaltergehäuse --45-- axial verschiebbar
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gelagert ist und durch eine, sich anderseits an einer FührungsstUtze --46-- und anderseits an einem Bund --47-- des Schalters abstützende Druckfeder --48-- in eine mit Bezug auf das Gehäuse --45-- herausgezogene Stellung gedrängt wird.
Der als Doppelkegel ausgebildete Schaltkegel-43-kann mittels einer im Gehäuse --45-- federnd gehaltenen Halteklinke --49-- entgegen der Wirkung der Feder --48-- in einer Stellung gehalten werden, in welcher sich seine eine Kegelfläche an den zu diesem Zweck besonders gebogenen Enden der Kontaktzungen --17 und 34-- abgestützt und in welcher seine andere Kegelfläche sich an dem entsprechend gebogenen freien Ende der federnden Halte- klinke--49-- abstützt. Die Anordnung ist so getroffen, dass in dieser Stellung die Kontaktzungen --5 und 6-miteinander Berührung haben, während die übrigen Kontaktzungen keine Berührung untereinander haben.
Die federnde Halteklinke --49-- ist über einen Zwischenlenker --50-- an eine federnde Haltezunge -- 51-- angelenkt, durch welche das Schalterpendel -- 52-- in Normallage gehalten wird.
Wird das Schalterpendel --52-- infolge Auftretens eines Stosses von bestimmter Stärke aus seiner
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schnappt unter der Wirkung der Druckfeder --48-- aus der in Fig. 1 dargestellten Schalterstellung in die in Fig. 2 dargestellte Schaltstellung, in welcher die äussere Kegelfläche des Schaltkegels --43-- die abgebogenen Enden der Schaltzungen --17 und 34-- freigibt, was zur Folge hat, dass in dieser Schaltstellung nunmehr die Schaltzungen --5 und 6-- voneinander entfernt sind, während nunmehr die Schalt- zungen --16, 17 sowie 34,35 und 39, 40-- jeweils paarweise miteinander Berührung haben.
In dieser Stellung der Zug-Druck-Taste --44-- befindet sich ausserdem eine zwischen dem Bund--47--
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des Sperrschlosses-55-- in die Riegeinut --53-- der Zug-Druck-Taste --44-- eingerastet, während anderseits ein weiterer Sperrbolzen -- 57-- sich hinter die Vorderwandung des Schaltergehäuses--45-- gelegt hat und so verhindert, dass das Sperrschloss --55-- durch Herausschrauben aus dem Schaltergehäuse entfernt und somit unwirksam gemacht werden kann.
Da die Halteklinke-49-federnd ausgeführt ist, kann die Zug-Druck-Taste--44-- unter Über- windung des abgebogenen Endes dieser Halteklinke auch von Hand in die verriegelbare Stellung verschoben werden.
Der Schalter der Warnanlage kann, wie in den Zeichnungen dargestellt, als gesondertes Aggregat
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bunden und baulich vereinigt sein.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Warnanlage ergibt sich ohne weiteres aus den Zeichnungen.
In der, in Fig. 1 dargestellten Normalbetriebs-Schaltstellung der Zug-Druck-Taste --44-- haben die Kontaktzungen --5 und 6-- gegenseitige Berührung, während die Kontaktzungen --16, 17 sowie 34,35 und 39, 40-- keine gegenseitige Berührung haben. Die Folge ist, dass bei Einschaltung des Zündstromes durch Drehen des Zündschlüssels am Zündschloss --2-- der Zündstrom nunmehr vom Pluspol der Batterie --1-- über das Zündschloss --2--, die Leitungen --3 und 4-- zur Kontaktzunge --5--, weiter zur Kontaktzunge --6-- und über die Leitung --7-- zur Zündspule --8-- fliessen kann. Dadurch ist der normale Motorbetrieb sichergestellt.
Die Richtungssignalgebung erfolgt in normaler Weise durch entsprechende Verschwenkung des Schalthebels des Blinkerschalters --20--, wobei der Blinkerstrom in üblicher Weise über die Leitungen --21, 22,23 und 24-- zu den jeweils eingeschalteten linken oder rechten vorderen und hinteren Blinkerlampen --25v, 25h, 26v und 26h-- fliesst.
Wird nun durch einen Unfall, beispielsweise durch Auffahren des Kraftfahrzeuges auf ein anderes Kraftfahrzeug oder durch Anfahren an einem Hindernis infolge des hiebei auftretenden Stosses das Schalterpendel-52-- aus seiner in den Zeichnungen dargestellten Normallage ausgelenkt, so wird die Haltezunge --51-- federnd mit Bezug auf die in den Zeichnungen dargestellte Lage nach rechts ausgebogen. Diese elastische Ausbiegung teilt sich über den Zwischenlenker -- 50-- der elastischen Halteklinke --49-- mit, die folglich ebenfalls elastisch nach rechts ausgebogen wird. Dadurch wird der Schaltkegel--43-- der Zug-Druck-Taste --44-- freigegeben und die Taste-44-- schnappt unter der Wirkung der Druckfeder --48-- in die in Fig. 2 dargestellte Warnschaltstellung.
In dieser Schaltstellung haben die Kontaktzungen --5 und 6-- keine gegenseitige Berührung mehr, während nunmehr die Kon-
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taktzungen-16, 17 sowie 34,35 und 39, 40--jeweils paarweise miteinander Berührung haben. Dies hat zur Folge, dass, obwohl der Schlüssel im Zündschloss--2-- nicht gedreht wurde und somit über das Zündschloss noch Zündstrom fliessen könnte, der Zündstromkreis nunmehr zwischen den beiden Kontaktzungen --5 und 6-- unterbrochen ist, wodurch der Motor still gesetzt und eine Explosions- bzw. Brandgefahr ausgeschlossen wird. Da der Zündstrom jedoch über das Zündschloss --2-- noch fliessen kann, hat der Blinkerunterbrecher --27-- über die Leitungen--3 und 28-- noch Strom.
Dieser kann, obwohl der
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--20-- sichbeider Fahrzeugseiten gleich-oder wechselseitig in Tätigkeit treten. Aus Gründen der einfachen Dar- stellung wurde in den Zeichnungen die erfindungsgemässe Schaltung nur in Anwendung auf die hinteren
Blinkerlampen des Fahrzeuges gezeigt. Es ergibt sich aus dem vorstehenden jedoch für den Fachmann eindeutig, wie eine Parallelschaltung der vorderen Blinkerleuchten des Fahrzeuges vorgenommen werden kann.
Ausser der soeben dargelegten selbsttätigen Auslösung der Taste --44-- durch Wirksam werden des
Schalterpendels --52-- kann der Schalter jedoch auch von Hand in die Warn-Schaltstellung bewegt werden, indem er mit Bezug auf das Schaltergehäuse --45-- unter Überwindung des federnden Wider- standes der Halteklinke --49-- nach aussen in die in Fig. 2 dargestellte Schaltstellung gezogen wird.
Dieser Fall ist überall dort von Bedeutung, wo das Fahrzeug sich im Stillstand in einer gefährlichen Lage befindet, beispielsweise also dann, wenn das Fahrzeug infolge Reifendefektes oder Schleudern bei Glatteis eine Lage quer zur Fahrbahn einnimmt, jedoch sonst kein weiterer Unfall eingetreten ist und der Fahrer somit in der Lage ist, durch Ziehen der Taste-44-- das nunmehr ein gefährliches Hindernis bildende Fahrzeug besonders zu kennzeichnen. Auch in diesem Fall tritt durch Ziehen der Taste --44-selbsttätig eine Unterbrechung des Zündstromkreises auf, so dass der Motor selbsttätig still gesetzt wird.
Sowohl beim selbsttätigen Auslösen der Taste-44-- durch den Stosspendel-52-als auch beim Ziehen der Taste --44-- von Hand werden die Kontaktzungen --16 und 17-- in gegenseitige Berührung gebracht. Dies hat zur Folge, dass der Zündstrom hochspannungsseitig kurzgeschlossen wird, da nunmehr die Hochspannungsleitungen --11, 13,14 und 15-- über die Kontaktzungen --16 und 17-- sowie die Leitung --18-- an Masse angeschlossen sind. Dies stellt eine weitere Sicherung gegen Brand- und Explosionsgefahr dar.
Durch die Erfindung ist jedoch ausser der selbsttätigen bzw. gewollten Warnwirkung bei Unfall auch noch eine Warnwirkung im Falle unbefugter Benutzung des Kraftfahrzeuges möglich. Dies geschieht in einfacher Weise durch Verriegelung der von Hand gezogenen Taste -- 44-- mittels des Sperrschlosses --55--. Diese verriegelte Stellung ist in Fig. 2 dargestellt. In diesem Falle ist der Zündstrom am Zündschloss --2-- unterbrochen.
Der häufigste Fall von Fahrzeugdiebstahl ist erfahrungsgemäss dadurch möglich, dass der Dieb das Zündschloss durch Kurzschliessung zwischen Batterie und Zündspulen-Primärzuleitung überbrückt und dadurch den Motor in Gang zu setzen vermag. Eine solche Ingangsetzung des Motors ist jedoch bei der, in Fig. 2 der Zeichnungen dargestellten Warn-Schaltstellung, in welcher die Taste --44-- in ihrer gezogenen Stellung verriegelt ist, nicht mehr möglich, da in dieser gezogenen Stellung einerseits der Zündstrom zwischen den Kontaktzungen-5 und 6-- unterbrochen ist und anderseits die Hochspannungsseite der Zündspule--8-- über die miteinander in Berührung stehenden Kontaktzungen-16 und 17-geerdet ist.
Der Dieb könnte also eine Funktion des Motors nur dadurch herbeiführen, dass er versucht, durch Umklemmen der Leitungen--4 und 7 bzw. 15 und 18-- ein ordnungsgemässes Arbeiten des Zündstromkreises herbeizuführen. Dies ist jedoch nicht möglich, da sich, wie aus den Zeichnungen ersichtlich, die Anschlussklemmen der betreffenden Leitungen an den dazugehörigen Kontaktzungen innerhalb des Schaltergehäuses -- 45 -- befinden. Da anderseits in der Verriegelungsstellung des Sperrschlosses-55-ein Herausschrauben des Sperrschlosses aus dem Schaltergehäuse nicht möglich ist, da der zusätzliche Sperrbolzen --57-- an der Innenwand des Schaltergehäuses anliegt, ist ein Zugang zu den Anschlussklemmen der Zündleitungen ohne Zerstörung des Schaltergehäuses, welches entsprechend kräftig ausgeführt werden kann, nicht möglich.
Als zusätzliche Sicherung kann die Anordnung noch so getroffen sein, dass die Befestigungsschrauben des Schaltergehäuses --45-- derart angeordnet sind, dass sie vom Schaltersperrschloss oder in Verriegelungsstellung von den Sperrbolzen des Schalterschlosses verdeckt sind.
Die Verriegelung der Taste --44-- in der gezogenen Stellung hat aber nicht nur die Folge, dass in der soeben beschriebenen Weise eine Ingangsetzung des Fahrzeugmotors ausgeschlossen wird, sondern,
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dass für den Fall einer Überbrückung des Zündschalters --2-- gleichzeitig auch die Warnblinkschaltung in Tätigkeit tritt, da in dem Augenblick, in welchem beispielsweise zwischen der Batterie-l-und der Leitung --3-- oder der Leitung --4-- eine unmittelbare Verbindung hergestellt ist, auch die Leitung --28-- und damit der Blinkerunterbrecher -- 27-- Strom bekommen.
Da aber in der gezogenen Schalterstellung die Kontaktzungenpaare --34, 35 und 39, 40-- miteinander Berührung haben, treten die Blinkerlampen beider Fahrzeugseiten genauso in Tätigkeit, wie wenn bei gezogener Taste --44-durch Drehen des Schlüssels im Zündschloss --2-- der Zündstrom eingeschaltet werden würde. Dadurch wird aber sofort eine wirksame Warnung der Umgebung herbeigeführt, denn es wird jedem Dritten sofort auffallen, dass mit dem betreffenden Fahrzeug etwas nicht in Ordnung ist, wenn sämtliche Blinkerlampen gleichzeitig in Tätigkeit sind.
Selbst, wenn es dem Dieb gelingen sollte, etwa durch Abzwicken der Kurzschlussleitungen-15 oder 18-- und unmittelbarem Anschluss der Leitung --7-- an die Batterie-l-den Motor in Gang zu setzen, würde es trotzdem sofort auffallen, dass bei dem in Fahrt befindlichen Fahrzeug sämtliche Blinkerlampen in Tätigkeit sind. Das betreffende Fahrzeug wird also sofort als gestohlenes Fahrzeug erkennbar sein.
Die Warnaniage nach der Erfindung stellt somit eine sehr zweckmässige Kombination von selbsttätiger oder willkürlich betätigbarer Unfall-Warnblinkschaltung und selbsttätiger Diebstahl-Warnblink- schaltung sowie Diebstahlsicherung dar. Die gesamte Schalteranordnung nach der Erfindung ist in ihrem Aufbau einfach und kann baulich klein ausgeführt werden. Dadurch ist es möglich, die erfindungsgemässe Warnanlage schnell und billig herzustellen. Sie ermöglicht einen nachträglichen Einbau in alle gängigen Fahrzeugtypen, ohne dass zusätzlich besondere Umbaumassnahmen getroffen zu werden brauchen, wobei nur ein Mindestaufwand an zusätzlicher Leitungsverlegung erforderlich ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Diebstahlsicherungs- und Unfallwarnanlage für Kraftfahrzeuge mit einem zusätzlich zu dem Zündschalter den Zündstromkreis in der Sicherungsstellung unterbrechenden und einen Warnstromkreis vorbereitend schliessenden Schalter, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Schalter in seiner Sicherungsstellung ein vom Blinkgeber unter Umgehung des Fahrtrichtungsschalters zu den Blinkleuchten führender Warnstromkreis geschlossen ist, so dass bei unbefugter Überbrückung des geöffneten Zündschalters die Blinkleuchten gleichzeitig eingeschaltet werden und dass der Schalter in die Betriebsstellung schaltbar ist, in welcher er durch eine Verriegelung gehalten wird, die durch eine auf ungewöhnlich starke Verzögerung des Fahrzeuges ansprechende Auslösevorrichtung gelöst werden kann,
so dass der Schalter in die Sicherungsstellung zurückgeschaltet wird und den Warnstromkreis über den geschlossenen Zündschalter schliesst.