AT264173B - Prüfeinrichtung für Aufzeichnungsträger, insbesondere Lochkarten - Google Patents

Prüfeinrichtung für Aufzeichnungsträger, insbesondere Lochkarten

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AT264173B AT536566A AT536566A AT264173B AT 264173 B AT264173 B AT 264173B AT 536566 A AT536566 A AT 536566A AT 536566 A AT536566 A AT 536566A AT 264173 B AT264173 B AT 264173B
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Description


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  Prüfeinrichtung für Aufzeichnungsträger, insbesondere Lochkarten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 selbsttätig geprüft werden, ohne dass es für die einzelnen Prüfvorgänge eines manuellen Eingriffs durch den
Bediener bedarf. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird   erfindungsgemäss   vorgeschlagen, dass zur Prüfung einer Mehrzahl von aufeinanderfolgenden Linke-Nullen-bzw. Leerspalten-Stellen ein die vom Aufzeichnungsträger stellenweise abgetasteten Daten aufnehmendes Abtastregister und ein mittels Voreinstellung für
Linke-Nullen-Prüfung bzw. Leerspalten-Prüfung konditionierbares Prüfregister sowie eine Vergleicher- schaltung vorgesehen sind, wobei in Abhängigkeit vom Vergleichsergebnis bei Übereinstimmung ein den
Aufzeichnungsträger-Vorschub steuernder Schalter und bei Nicht-Übereinstimmung ein den   Aufzeichnungsträger-Vorschub   unterbrechender und das Prüfregister auf manuelle Prüfung umsteuernder
Schalter wirksam wird. 



   Durch die erfindungsgemässe Einrichtung wird erreicht, dass eine Mitbeteiligung des Bedieners einer
Prüfmaschine bei der Prüfung von aufeinanderfolgenden Linke-Nullen-bzw. Leerspalten-Stellen nicht mehr erforderlich ist. Wird in dem genannten Fall in jeder Spalte eine Null bzw. eine Leerspalte abgetastet, so rückt die Karte automatisch schrittweise bis zur nächsten manuell zu prüfenden Spalte vor. Wird jedoch beim Vergleichsvorgang zwischen dem Inhalt der beiden Register Nicht-Übereinstimmung festgestellt, indem beispielsweise in einem an sich leeren Feld eine Wertstelle abgetastet wird, so wird der Prüfvorgang augenblicklich unterbrochen, der Vorschub des Aufzeichnungsträgers zur nächsten Spalte verhindert und die Einrichtung selbsttätig zur Durchführung einer manuellen Wertstellenprüfung über die Tastatur vorbereitet. 



   Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemässen Einrichtung ist zur Linke-Nullen-Prüfung im Prüfregister mittels des die Voreinstellung bewirkenden Schalters das dem Wert Null entsprechende Speicherelement wirksam, während zur Leerspalten-Prüfung mittels der die Voreinstellung bewirkenden Schalter alle Speicherelemente abgeschaltet sind. Somit befinden sich für einen automatischen Prüfvorgang im Prüfregister immer diejenigen Werte, die beim Vergleich mit dem richtig angetasteten Wert einer Spalte Übereinstimmung ergeben. 



   Eine weitere vorteilhafte Massnahme gemäss der Erfindung wird darin gesehen, dass ein bei Linke-Nullen- bzw. Leerspalten-Prüfung mittels des in beiden Fällen wirksamen Schalters betätigter, die Tastatur blockierender Schalter angeordnet ist ; dieser Schalter wird jedoch zurückgestellt, sobald eine Wertstelle manuell geprüft und die Einrichtung für weitere automatische Linke-Nullen- bzw. 



  Leerspalten-Prüfung eingestellt wird. 



   Bei einer weiteren besonders zweckmässigen Ausführungsform der   erfindungsgemässen   Einrichtung ist bei Feststellung einer Wertstelle im Abtastregister, d. h., wenn ein Wert   =1=   Null bzw. "nicht leer" festgestellt wird, ein durch den auf manuelle Prüfung umschaltenden Schalter gesteuerter weiterer Schalter zur Vorbereitung eines Stromkreises zur manuellen Prüfung vorgesehen und für die Dauer eines   Wertstellen-Prüfvorganges   wirksam. 



   Mit der erfindungsgemässen Einrichtung ist eine sehr hohe, bei der beschriebenen automatischen Prüfung die mögliche Arbeitsgeschwindigkeit der mechanischen Teile voll ausnützende Leistung erreichbar. Ausserdem arbeitet die erfindungsgemässe Einrichtung mit sehr hoher Sicherheit und vollständig verschleiss frei. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel erläutert. 



  Es zeigen : Fig. l die teilweise Vorderansicht einer Maschine zur Prüfung von Lochkarten, Fig. 2 in schematischer Darstellung eine Draufsicht auf die Kartentransporteinrichtung einer in die Maschine gemäss   Fig. l   eingebauten Prüfeinrichtung, Fig. 3 die schematische Darstellung einer optischen Abtasteinrichtung für Lochkarten, wie sie in der Kartenprüfeinrichtung Verwendung findet und Fig. 4a bis 4c ein Schaltbild der Prüfeinrichtung. 



   Gemäss Fig. 1 enthält die Maschine, in die die Prüfeinrichtung eingebaut ist, ein Kartenmagazin   --16--,   aus dem die Karten einzeln entnommen und über eine   Transportbahn--18--durch   eine   Prüfstation--20--und   eine   Abtaststation--22--einem Kartenablagefach--24--zugeführt   werden. Der Prüfvorgang wird durch eine   Tastatur--26--und   durch eine   Programmtrommel--28--   gesteuert.

   Während des Durchlaufes einer Karte durch die Prüfstation--20--, gilt die betreffende Karte als "Detailkarte", während sie beim Durchgang durch die Abtaststation--22--als"Hauptkarte" bezeichnet wird, aus der Daten abgetastet und mit denjenigen der nächsten Detailkarte verglichen werden 
 EMI2.1 
 blockiert, bis die Tasten durch einen Rückstellmagneten wieder freigegeben werden. 



   Die Haupt- und Detailkarten gelangen mittels der in Fig. 2 gezeigten Transporteinrichtung durch die verschiedenen Stationen. Diese besteht aus einem Paar mit   Führungsrollen --31-- zusammenwirkenden   

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 EMI3.1 
 
Schaltklinke-36-zusammenwirkendes Schaltrad-34-verhindertSchaltmagneten-38-- gibt die   Schaltklinke --36-- das Schaltrad --34-- frei,   bis anschliessend eine   Feder--40--die   Schaltklinke hinter den nächsten Zahn des   Schaltrades--34-zum   Eingriff bringt. Durch diese Anordnung wird die Karte schrittweise, u. zw.

   Spalte auf Spalte durch die Abtaststation und die Prüfstation bewegt. 
 EMI3.2 
 --28-- lösbarSteuerlochreihe der   Programmkarte-54--.   Gemäss Fig. 4c wird die Sternradabfühleinrichtung --56-durch einen   Schalter--58--überwacht,   mittels dessen die Sternräder in ihre wirksame Stellung eingestellt und die erforderlichen elektrischen Verbindungen für die Programmsteuerung hergestellt werden können. 



   Das in Fig. 3 gezeigte optische Zeitgeber- und Abtastsystem enthält eine   Lichtquelle-72--,   deren Lichtstrahlen durch optische Leitungen-73, 74 und 75-- der Prüfstation --20--, der Abtaststation - bzw. dem   Senderad-52-zugeführt   werden. Wie aus Fig. 3 erkennbar, sind die Ende der optischen   Leitungen--73   und 74--in je 12 Stränge unterteilt, die das übertragene Licht der   Lichtleitungen--84-Phototransistoren   VT12 bis VT9 der   Prüfstation--20   bzw. RT12-RT9-- der Abtaststation --22-- zuführen.

   Die Prüf- und Abtasttransistoren werden synchron mit dem Vorrücken der Karte entsprechend den jeweiligen Kartenspalten vom Kollektor zum Emitter angeschaltet, so dass das durch ein Kartenloch hindurchtretende Licht auf die Basis des Phototransistors gerichtet wird, um diesen leitend zu machen. 



   Das ausgangsende des   Bündels-75--ist   in zwei Stränge unterteilt, durch die das übertragene Licht gegen die Innenseite des   Senderades--52-und   gegen Phototransistoren-Tl und T2-gerichtet wird. Das Senderad-52-ist an sich lichtundurchlässig ausgebildet, jedoch mit einer Anzahl kurzer   Schlitze--88--und   einem langen   Schlitz--92--für   die Steuerung des vom Phototransistor - empfangenen Lichtes ausgestattet, und weiterhin mit einem langen   Schlitz-90-- zur   
 EMI3.3 
 -- T2-- empfangenenVorschubbewegung der Karte Takt- bzw. Steuerimpulse erzeugt werden. Durch die langen Schlitze --90 und   92--werden   weitere Funktionen ausgelöst. 



   Die in den Fig. 4a, 4b und 4c dargestellten Arbeitsstromkreise der Einrichtung liegen zwischen der   Spannungsleitung--A-und   der   Nulleitung-B--.   Gemäss Fig. 4a ist je ein Register mit den   Abtastrelais-R12   bis Round den   Prüfrelais-V12   bis V9-vorgesehen. Die in die Register eingegebenen Daten werden jeweils miteinander verglichen, und bei übereinstimmung rückt die Karte weiter vor, während bei Nicht-Übereinstimmung ein weiteres Vorrücken der Karte verhindert und Nicht-Übereinstimmung angezeigt wird. Es liegt also bei der manuellen Prüfung ein Fehler vor oder während der Leerspalten-Prüfung oder der Linksnullen-Prüfung wurde eine Wertziffer angetroffen.

   Die prüfrelais --V-- sind in Reihe mit den Kollektoren der   Prüftransistoren--VT--angeordnet,   deren Emitter gemeinsam über die Relaiskontakte--El und CL2--mit der Leitung-A--verbunden sind. 



  Es wird bemerkt, dass ein durch einen von den Detailkarten betätigten Kartenhebel erregbares Kartenhebel-Relais --CL-- vorgesehen ist, das bei Vorhandensein einer Detailkarte Kontakte-CL1 bis   CL7-- schliesst.   Parallel zu den   Transistoren-VT--sind Haltekontakte--V12-1   bis V9-1-gelegt, die bei Erregung des zugehörigen Relais geschlossen werden. Der Sendekontakt-El--wird synchron mit der Bewegung der Karten durch die   Prüfstation--20-geschlossen,   und er ist jeweils geschlossen, wenn eine Spalte der Karte zur Abtastung ausgerichtet ist, wodurch eine Spannung über den Emitter und Kollektor jedes   Transistors-VT-angelegt   wird.

   Das nun bei Abtastung eines Loches erregte Relais schliesst seinen Haltekontakt und dadurch eine   Überbrückung   des zugeordneten Transistors, wobei der Haltestromkreis der Prüfrelais vom   Sendekontakt-El-abhängig   wird. Bei darauffolgenden öffnen des Kontaktes --El-- fallen sodann die Prüfrelais ab. 



   In gleicher Weise sind die Abtastrelais-R--in Reihe mit den Kollektoren der Abtasttransistoren verbunden, deren Emitter gemeinsam über den Kontakt des Hauptkarten-Hebelrelais 

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   - MCL--und über   die parallel geschalteten Kontakte eines Relais --VD-- oder eines Prüfrelais   --AV-- mit   dem Sendekontakt--El--verbunden sind. Die Abtastrelais steuern die zugeordneten Haaltekontakte --R9-1 bis R12-1--, die in der gleichen Weise wie die Prüfrelais-Haltekontakte angeordnet sind mit der Ausnahme, dass der vom Nullrelais --R-0-- gesteuerte Haltekontakt   --RO-1-- in   Reihe mit dem normalerweise geschlossenen Wertziffer-Relaiskontakt--SD1--geschaltet ist. 



   Während der manuellen Prüfung werden die Daten mittels der   Tastatur--26--in   das Abtastrelais-Register eingeführt. Die   Tastatur--26--ist   über die Relaiskontakte --CL1 und MF-1-mit der Leitung--A--verbunden. Der Kontakt --MF-1-- wird vom manuellen   Feldrelais--MF-   (Fig. 4c) gesteuert, das in Reihe mit dem normalerweise geschlossenen Kontakt-LZ1--eines Linksnullen-Relais--LZ--liegt und sperrend wirkt zur Blockierung der   Tastatur--26--und   der Erregung der   Abtastrelais--R--während   einer Leerspalten- oder Linksnullen-Prüfung.

   Entsprechend dem der Tastatur zugeordneten Code werden während der manuellen Prüfung bei der Betätigung einer Taste der   Tastatur--26--eines   oder einige der   Relais--R--erregt   und durch ihre Haltekontakte   --R9-1   bis R12-1--erregt gehalten. 



   Im Prüfrelais-Register wird eine linke Null durch Erregung des Relais--VO--und eine Leerspalte dadurch dargestellt, dass keines der Relais--V--erregt ist. Entsprechend wird durch Erregung des Relais --R0-- oder durch das Fehlen der Erregung eines der   Relais-R-eine   Null oder eine Leerspalte im Abtastrelais-Register dargestellt. Da jedoch während der Leerspalten- oder der Linksnullen-Prüfung weder die Abtasttransistoren--RT--noch die Tastatur --26-- benutzt werden können, dient ein 
 EMI4.1 
 geschlossener Kontakte-R12-2 bzw. R12-3, V12-2 bzw.

   V12-3   usw.-,   die in Gruppenschaltung angeordnet sind, so dass sie eine   Prüfschaltung--VN--bilden,   deren Funktion die Erregung der   Gegenwicklung--BC--eines Prüfrelais--TR--und   eines   Relais--OK--ist,   wenn die geprüften Daten übereinstimmen, und die bei Nicht-Übereinstimmung die Erregung verhindern. Die Prüfschaltung enthält zwölf in Reihe geschaltete Kontaktgruppen, die den   Kartenreihen--12   bis 9--entsprechen. In jeder Gruppe sind die normalerweise offenen Kontakte der Abtast- und Prüfrelais in Reihe angeordnet und zu den ebenfalls in Reihe liegenden normalerweise geschlossenen Kontakten parallel geschaltet.

   Die   Kontakte--R12-2   und V12-2-- z.B. liegen hintereinander und parallel zu den in Reihe liegenden   Kontakten--R12-3   und V12-3-- ; diese Gruppe ist in Reihe mit den übrigen Gruppen verbunden. Für den Stromdurchgang durch die Prüfschaltung müssen daher die jede der Kontaktgruppen steuernden Relais   --V   und R--in gleichem Zustand also erregt oder abgeschaltet sein. Das   Prüfrelais--TR--hat eine     Prüfspule--TC--,   die entgegengesetzt zur Gegenwicklung--BC--gewickelt ist, so dass bei der Erregung beider Wicklungen ihre Wirkung aufgehoben wird, um die Erregung des   Prüfrelais--TR-zu   verhindern.

   Ist aber nur die Prüfwicklung --TC-- erregt, so spricht das   Prüfrelais--TR--an.   Die Prüfwicklung --TC-- des Prüfrelais --TR-- liegt parallel zur Reihenschaltung der Prüfschaltung --VN-- und des   Kontaktes--TR1--und   ebenso parallel zur   Gegenwicklung--BC-und   zum Relais --0K--, jedoch sind alle diese Relais in Reihe mit dem Kontakt eines   Verzögerungsrelais-D--   verbunden, durch das die Prüfschaltung gesteuert wird. Die Prüfschaltung dient zum Vergleich der beiden Relaisregister. Das Relais OK--steuert den parallel zur   Prüfschaltung--VN--liegenden   Kontakt --0K1--. 



   Das   Verzögerungsrelais--D--wird   durch ein Reihenfolge-Steuerrelais--SS--gesteuert (Fig. 4c), dessen Kontakt --SS1-- im Stromkreis über die Erregungs- und Haltewicklung des   Verzögerungsrelais--D--liegt.   Eine   Drosselspule--107--liegt   in Reihe mit dem Verzögerungsrelais --D--, und ein Widerstand --106-- und ein   Kondensator--108--sind   parallel zum Relais   --D--   geschaltet, um nach dem Abfallen des   Relais--SS--eine   Zeitverzögerung zu bewirken. Dadurch wird gesichert, dass die Kontakte der Prüfschaltung--VN--ohne Prellwirkung zur Zeit des Schliessens des Verzögerungsrelaiskontaktes geschlossen werden, wodurch ein Prüfimpuls zur Prüfschaltung gelangt.

   Wie aus   Fig. 4b   ersichtlich, ist der Kontakt des   Verzögerungsrelais--D--über   den Sendekontakt   --E2-- und   den Kontakt --CL3-- mit der Leitung--A--verbunden. 



   Das   Reihenfolge-Startrelais--SS--bewirkt,   dass zuerst geprüft und dann die Karte weiter 

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 transportiert wird, wenn Übereinstimmung festgestellt ist. 



   Während der manuellen Prüfung bzw. des Vergleichens wird das   Relais--SS--durch   einen Stromkreis erregt, der den Kontakt --MF2-- und einen Kontakt eines Jedes-Schriftzeichen-Relais enthält. Wie bereits erläutert, ist der   Kontakt--MF2--während   der manuellen Vergleichsvorgänge geschlossen. Das Jedes-Schriftzeichen-Relais ist so geschaltet, dass es erregt bleibt, solange keines der Abtastrelais erregt ist. Daher bleibt das Jedes- Schriftzeichen-Relais während der manuellen Prüfvorgänge bis zum Drücken einer Taste erregt, und das Startrelais-SS-ist während dieser Zeit stromlos. Bei Betätigung einer Taste wird eines der Abtastrelais erregt und somit das Jedes-Schriftzeichen-Relais abgeschaltet ; dadurch wird das   Reihenfolge-Startrelais--SS-erregt   und bleibt dies durch die Kontakte --SS2 und SD3--.

   Während der Linksnullen- und Leerspalten-Prüfung wird das Reihenfolge-Startrelais - durch einen Stromkreis über die   Kontakte-SD4   und   LZ3-- erregt,   so dass, weil diese Kontakte bis zur Feststellung einer Wertziffer geschlossen sind, die Steuerung des Relais-SS-auf den Sendekontakt--E2--übertragen wird. 



   Aus den Fig. 3 und 4b ist ersichtlich, dass der Phototransistor--T1-im Ansprechen auf die durch das Senderad--52--bewirkte taktweise Belichtung als Schalter wirksam ist, solange sich das Senderad dreht, wodurch ein Sender-Abtastrelais --127-- gesteuert wird, das seinerseits das Senderelais-E-- 
 EMI5.1 
    --88-- der Transistor --T1-- leitend- -E2--,   wodurch das   Relais-OK--abfällt   und der   Schaltmagnet--38--stromlos   sowie die   Schaltklinke --36-- in   den nächsten Zahn gelangt. Der   Kontakt-OK3- (Fig. 4b)   wird auch zur Freigabe der   Tastatur --26-- verwendet   und ist deshalb in Reihe mit einem Relais-133verbunden, das den Tastaturrückstellmagneten steuert. 



   Der prüfrelaiskontakt --TR2-- (Fig.4c) macht die Erregung des Prüfrelais-TR-als Steuerfunktion wirksam. Während des manuellen Vergleichs wird beim Schliessen des Kontaktes   - TR2-das Fehlerfeststellrelais   erregt zur Anzeige, dass ein Fehler festgestellt wurde und ein entsprechender Vorgang zur Fehlerbeseitigung notwendig ist, bevor der weitere Vorschub der Detailkarte ausgelöst wird. Während der   Linksnullen- und Leerspalten- Prüfungen   steuert der   Kontakt--TR2-   
 EMI5.2 
    -130--,- SD   und   LZ-zu   verhindern. 



   Die Leerspalten-Prüfung wird entweder durch Betätigung einer Leerspaltentaste der Tastatur --26-- oder automatisch unter der Programmsteuerung eingeleitet, wozu z. B. ein"Eins"-Loch in der ersten Spalte eines Feldes dient und   aufeinanderfolgende"ZwölP'-Löcher   zur Begrenzung des Leerspaltenfeldes benutzt werden. Der Programmsteuerung ist ein Programmschalter zugeordnet. Wird die Leerspaltentaste zur Einleitung einer Leerspalten-Prüfung betätigt, so kann der Vorgang ohne Programmsteuerung fortschreiten, wobei der Programmschalter sich in seiner Aus-Stellung befindet ; in diesem Fall werden Leerspalten geprüft, bis eine Wertziffer festgestellt wird.

   Sodann kehrt die Einrichtung automatisch zur manuellen Prüfung zurück, um die Wertziffer zu prüfen bzw. - bei der Umstellung des Programmschalters in die Ein-Stellung - die Leerspaltenprüfung fortzusetzen, bis entweder eine Wertziffer oder das Ende eines durch   die"Zwölf-Löcher   in der Programmkarte bestimmten Feldes erreicht wird. 



   Bei der Betätigung der Leerspaltentaste (Fig. 4c) wird das Relais-BC-über den Kontakt   - -SD6-- erregt,   das seinen   Kontakt-BC2--schliesst   und dadurch einen Haltestromkreis über den   Kontakt--SD5--und-abhängig   von der Stellung des Programmschalters - entweder über den Kontakt 
 EMI5.3 
 -STW12-- oder über--LZ-- die Erregung des   Linksnullen-Relais-RO--.   Die Erregung des   Relais--LZ--erfolgt   über den bei der Erregung des Relais--BC-ebenfalls geschlossenen Kontakt-BC3-- (Fig. 4c). 
 EMI5.4 
 

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    (Fig. 4a)Reihenfolge-Startrelais--SS--erregt wird ;

     der   Kontakt--LZ4-- (Fig. 4c)   wird geschlossen und errichtet einen primären Haltestromkreis, der über den gleichen Weg wie der Haltestromkreis für das Relais   --BC--   verläuft. Der   Kontakt--LZ5-- (Fig. 4c)   wird geöffnet und verhindert das Erregen des Fehlerfeststellrelais, falls das Prüfrelais-TR--infolge einer Nicht-Übereinstimmung zwischen den Registern-erregt sein sollte ; schliesslich wird auch der Kontakt--LZ6-geschlossen und bereitet einen Stromkreis für die Erregung des   Relais--SD--im   Ansprechen auf das Schliessen des Kontaktes   - -TR2-- vor.    



   Die Erregung des   Reihenfolge-Startrelais-SS-leitet   die beschriebene Folge von Abläufen ein. 



  Somit spricht beim Abfallen des Verzögerungsrelais das   Relais--OK--an,   wenn die Register übereinstimmen, und die Karte rückt zur nächsten Spalte vor ; oder aber, wenn die Register nicht übereinstimmen, spricht es das Prüfrelais--TR--an. Enthält die erste Spalte eine Wertziffer, so würde eines der   Prüfrelais--V--ansprechen,   so dass beim Abfallen des Verzögerungsrelais das   Relais--TR--   
 EMI6.1 
 errichtet dieser einen Haltestromkreis über den Sendekontakt--E5--und den   Kontakt--CL5--,   so dass beim folgenden Vorschub der Karte und dem sich daraus ergebenden Abfallen des Senderelais --E-- der Kontakt --E5-- geöffnet und das   Relais-SD-wieder   stromlos wird.

   Dieses öffnet seinen   Kontakt-SD5-und   die Relais-BC und LZ-werden nun über die   Diode --130-- und   den geschlossenen   Relaiskontakt-TR2-erregt   gehalten. 



   Beim Abfallen des   Relais--SD--werden   auch die   Kontakte--SD3   und   SD4--geöffnet,   um den Haltestromkreis des Reihenfolge-Startrelais--SS--zu unterbrechen und das Verzögerungsrelais zu erregen. Infolgedessen fällt das   Prüfrelais--TR--ab   und öffnet den   Kontakt--TR2--,   so dass auch die   Relais-LZ   und   BC-abfallen   und einen manuellen Prüfvorgang zur Prüfung der Wertziffer erfordern, die die Leerspalt prüfung unterbrochen hat.

   Wenn nun über die Tastatur die Wertziffer geprüft ist und die Detailkarte vorgerückt wird, fällt das Senderelais-E-ab und öffnet den Kontakt   --E5--,   worauf das   Wertziffer-Relais--SD--abfällt.   Dadurch wird der Ausgangszustand wieder hergestellt, so dass für den Fall, dass die geprüfte Wertziffer unrichtig ist, das Fehlerfestellrelais anspricht, da der   Kontakt-LZ5-zur   Vorbereitung dieses Vorganges geschlossen ist. 



   Wird die Leerspalten-Prüfung vollständig durch die Programmtrommel--28--gesteuert, so ist der 
 EMI6.2 
 eines Feldes vorgerückt wird, schliesst sich der Funktionskontakt--STW1--kurz vor dem Ansprechen des Senderelais--E-, so dass das Relais-BC-beim Schliessen des   Kontaktes-E3--erregt   wird. Der   vom"Zwölf-Sternrad   betätigte   Kontakt--STW12--ist   so angeordnet, dass er vor dem öffnen der Sternradkontakte beim Vorrücken der Karte zur nächsten Spalte geöffnet wird, und der Kontakt   --STW12-- bleibt   geschlossen, bis das Ende des Feldes erreicht ist. Darauf rückt die Programmkarte aus der letzten Feldspalte vor, und der   Kontakt-STW12-öffnet   und die Relais-BC und   LZ-fallen   ab. 



   Wenn der   Programmschalter --58-- eingeschaltet   ist, wird auch die Linksnullen-Prüfung vollständig unter Programmsteuerung durchgeführt. Angenommen, ein"Zwei"-Loch in der Programmkarte dient zur Einleitung eines solchen Vorganges und   die"Zwölf-Löcher   werden zur Bestimmung des Linksnullen-Feldes benützt.

   Schliessen sich die   Kontakte-STW2   und E4--, so wird das   Linksnullen-Relais-LZ--erregt.   Die weiteren Vorgänge stimmen mit denjenigen an Hand der Leerspalten-Prüfung beschriebenen überein, jedoch mit der Ausnahme, dass jetzt die Erregung des Relais - und das Schliessen dessen   Kontaktes-LZ2- (Fig. 4a)   wegen des zu diesem Zeitpunkt abgeschalteten   Relais--BC--die   Erregung des   Relais--RO--bewirkt,   um im Abtastregister eine Null darzustellen. Zur Übereinstimmung beim Vergleich ist somit die Abtastung einer Null in der Prüfstation erforderlich, wodurch der Kartenvorschub ausgelöst wird, bis entweder eine Wertziffer oder das Ende des Feldes erreicht ist.

   Tritt eine Wertziffer auf, so entsprechen die weiteren Vorgänge den vorher beschriebenen, und die Maschine stellt sich auf manuelle Prüfung von Wertziffern um. Hiezu ist die Rückstellung des   Abtastrelais--RO--in   den Normalzustand erforderlich, was deshalb eintritt, weil bei der Erregung des Relais--SD--dessen Kontakte--SD1 und   SD2--geöffnet   wurden. 



   Es ist zu bemerken, dass der in der vorhergehenden Beschreibung verwendete Ausdruck "Wertziffer" unterschiedliche Bedeutungen hat, je nachdem ob er in bezug auf eine Leerspalten-Prüfung oder eine Linksnullen-Prüfung angewendet wurde. Bei einer Leerspalten-Prüfung bedeutet er, dass in der betreffenden Spalte irgendein Kennzeichen abgetastet wurde ; bei der Linksnullen-Prüfung hingegen bedeutet er eine Ziffer anders als Null oder eine Leerspalte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Prüfeinrichtung für maschinell abtastbare Aufzeichnungsträger, insbesondere Lochkarten, zur selbsttätigen Prüfung der im Aufzeichnungsträger enthaltenen Kennzeichnungen unter Steuerung durch eine spaltenweise synchron abtastbare Programmkarte und/oder über eine Tastatur, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Prüfung einer Mehzahl von aufeinanderfolgenden Linke-Nullen- bzw.
    Leerspalen-Stellen ein die vom Aufzeichnungsträger stellenweise abgetasteten Daten aufnehmendes Abtastregister (RT12-RT9, R12-R9) und ein mittels Voreinstellung für Linke-Nullen-Prüfung (LZ) bzw.
    Leerspalten-Prüfung (BC und LZ) konditionierbares Prüfregister (VT12-VT9, V12-V9) sowie eine Vergleicherschaltung (VN) vorgesehen sind, wobei in Abhängigkeit vom Vergleichsergebnis bei Übereinstimmung ein den Aufzeichnungsträger-Vorschub (34 bis 46) steuernder Schalter (OK) und bei Nicht-Übereinstimmung ein den Aufzeichnungsträger-Vorschub (34 bis 46) unterbrechender und das Prüfregister (VT12-VT9, V12-V9) auf manuelle Prüfung umsteuernder Schalter (TR) wirksam wird. EMI7.1 fung im Prüfregister (VT12-VT9, V12-V9) mittels des die Voreinstellung bewirkenden Schalters (LZ) das dem Wert Null entsprechende Speicherelement (VO) wirksam ist und zur Leerspalten-Prüfung mittels der die Voreinstellung bewirkenden Schalter (BC und LZ) alle Speicherelemente (V.. ) abgeschaltet sind. EMI7.2 bzw.
    Leerspalten-Prüfung mittels des in beiden Fällen wirksamen Schalters (LZ) betätigter, die Tastatur blockierender Schalter (MF mit MF1) angeordnet ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gek e, n nzeichnet, dass bei Feststelung einer Wertstelle (=1= 0 bzw. + Leer) im Abtastregister (TR12-TR9, R12-R9) ein durch den auf manuelle Prüfung umschaltenden Schalter (TR) gesteuerter Schalter (ST) zur Vorbereitung eines Stromkreises zur manuellen Prüfung vorgesehen und für die Dauer eines Wertstellenprüfvorganges wirksam ist.
AT536566A 1965-06-21 1966-06-06 Prüfeinrichtung für Aufzeichnungsträger, insbesondere Lochkarten AT264173B (de)

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