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Drehspulmesswerk
Die Erfindung betrifft ein Drehspulmesswerk mit einem Kern oder Kernmagneten und mit Innenspannbandlagerung der Drehspule.
Messwerke von solcher Art vereinigen die Vorteile der spannbandgelagerten Geräte mit der geringen Bauhöhe der spitzengelagerten Geräte.
Es sind Drehspulmesswerke mit einem Kern oder Kernmagneten und Spannbandinnenanordnung bekannt, deren bewegliche Spannbandenden an der Drehspule federnd befestigt sind und deren ortsfeste Enden durch die Axialöffnung des Magneten verlaufen und in einer in einer Radialöffhung des Magneten angeordneten Isolierbüchse festgehalten wird. Zum Beispiel sind in der österr. Patentschrift Nr. 182779 die beweglichen Spannbandenden federnd an den, in Form von Blattfedern ausgebildeten und an den Stirnseiten der Drehspule von aussen angebrachten Halterungen befestigt.
Der Nachteil solcher Messwerke besteht in der schwierigen Zentrierung und Nullkorrektur des beweglichen Organs und Sicherstellung des Schutzes gegen Beschädigungen bei Axial-und Radialverschie- bungen des beweglichen Organs, die durch Einwirkung von mechanischen Stössen und Erschütterungen verursacht werden können.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Drehspulmesswerk mit Innenspannbandlagerung zu entwickeln, dessen Aufbau die Zentrierung und Nullkorrektur erleichtert und welches gegen Beschädigungen geschützt ist, die bei Einwirkung von mechanischen Stössen und Erschütterungen und von diesen verursachten Axial-und Radialverschiebungen des beweglichen Organs auftreten können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind erfindungsgemäss an sich bekannte Tellerhalter und in diesem um die Längsachse drehbar angeordnete, flache, tellerförmige, mit den beweglichen Enden der Spannbänder verbundene Spannfeder koaxial in den Stirnseiten der Drehspule angeordnet und die innerhalb der Drehspule axial verlaufenden Spannbänder mit ihren ortsfesten Enden mittels an sich bekannten Stiften und Keilen in einer in einer mittleren Öffnung des Kernes oder Kernmagneten um die Längsachse der Öffnung verdreh-und justierbar angeordneten Isolierbüchse gegeneinander isoliert befestigt. Die Isolierbüchse weist auf der Aussenseite radiale Längsnuten auf, die zur Aufnahme der freien Abschnitte der Spannbänder heranziehbar und annähernd mit gleicher Breite wie diese ausgebildet sind.
Am Magnetehäuse sind Abschlussdeckel befestigt, die mit der Drehspule konzentrische, zylindrische Vertiefungen aufweisen, in denen die Tellerhalter mit geringem Spiel drehbar angeordnet sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles, in der Fig. 1 einen Axialschnitt des erfindungsgemässen Messwertes, Fig. 2 einen Schnitt der Isolierbüchse des in der Fig. 1 dargestellten Messwerkes, längs der Linie A-A, und Fig. 3 eine Draufsicht des Messwerkes bei abgenommenem oberen Abschlussdeckel zeigt.
Das Messwerk (Fig. 1, 2, 3) weist eine Drehspule --1-- auf, die mittels Innenspannbändern-2, 3--
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gelagert ist. Innerhalb der Drehspule --1-- ist ein Kernmagnet-4-angebracht, in dessen mittlere Öffnung eine zylindrische aus einem Isoliermaterial hergestellte und mit einem Flansch versehene Büchse - 5-- eingesetzt ist. Die Isolierbüchse --5-- bestitzt eine durchgehende Axialöffnung und senkrecht zu ein-
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In der Aussenfläche der Isolierbüchse --5-- sind radiale Längsnuten --2a, 3a-- vorgesehen, deren Breite annähernd gleich der der Spannbänder --2,3-- ist. Die Achsen der Längsnuten --2a,3a-- verlaufen in zueinander normalen Ebenen, deren Schnittlinie mit der Achse der durchgehenden Axialöffnung der Büchse --5-- zusammenfällt.
Die Spannbänder --2,3-- sind von entgegengesetzten Seiten durch die Axialöffnung in die Büchse-5-eingeführt, um die Stifte --6, 7-- an die sie mittels der Keile --8,9-- angedrückt sind, herumgebogen, sodann aus der Büchse --5-- herausgeführt und an Stromzuleitungen --10, 11-- angelötet, die an den Stirnenden der Büchse --5-- befestigt sind.
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von der einen Seite her mittels eines Schiebers --12-- befestigt. Eine an der andern Seite der Büchse - 5-- angebrachte Feder --13-- presst dieselbe dicht an denMagneten-4--.
Die äusseren Abschnitte der Spannbänder --2,3-- sind durch die Öffnungen der Drehspule --1-- gefädelt, um die Stifte --14, 15-umgebogen und an der Peripherie der flachen Tellerspannfedern --16,17-- befestigt, die in an der Drehspule-l-von beiden Seiten befestigten Tellerhaltern --18, 19-- drehbar angeordnet sind.
Der Kernmagnet --4-- mit der Büchse --5-- und der Drepspule --1-- ist in ein ringförmiges Ma-
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22-Abschlussdeckel --23, 24- angeklebt, die das Gerät vor Schmutz und Beschädigungen schützen. Die Abschlussdeckel --23,24-- weisen zylindrische mit der Drehspule konzentrisch angeordnete Vertiefun- gen-18a, 19a-auf, in denen die Tellerhalter --18, 19-- mit geringem Spiel drehbar angeordnet sind.
Die erforderliche Spannung der Spannbänder--2, 3-- während der Montage wird, mittels einer einfachen Einrichtung erreicht, die Hebel und Gewichte besitzt, mit deren Hilfe die Spannfedern --16.
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leisten die selbsttätige Zentrierung der Spannbänder und des gesamten beweglichen Organs.
Der Schutz des Messwerkes gegen Stösse und Erschütterungen wird durch Begrenzung der Axial- und Radialverschiebungen des beweglichen Organs sichergestellt. Bei Einwirkung eines Stosses in axialer oder radialer Richtung des Messwerkes wird das bewegliche Organ so lange verschoben, bis die Tellerhalter - 18, 19- an die Innen- oder Seitenfläche der zylindrischen Vertiefungen --18a, 19a-- in den Abschlussdeckeln--23,24--anschlagen.
Bei der Montage wird die Nullkorrektur des beweglichen Organs durch Axialdrehung der Spannfe- dern-16, 17- gegenüber den Tellerhaltern --18,19-- erreicht, wonach die Spannfedern --16, 17- an die Tellerhalter-18, 19- angeklebt werden. In dem zusammengebauten Messwerk wird die Nullkorrektur des beweglichen Organs durch Axialdrehung der Büchse -5-- mittels der Stromzuleitungen -10, 11--ohne Verdrehung der Spannbänder --2,3-- erreicht.
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