AT263444B - Legenest - Google Patents

Legenest

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AT263444B
AT263444B AT710365A AT710365A AT263444B AT 263444 B AT263444 B AT 263444B AT 710365 A AT710365 A AT 710365A AT 710365 A AT710365 A AT 710365A AT 263444 B AT263444 B AT 263444B
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AT
Austria
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nest
hen
laying
laying nest
hole
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AT710365A
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Friedrich Heindl
Original Assignee
Friedrich Heindl
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Description


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  Legenest 
Die Erfindung betrifft ein Legenest mit einer am Eingang des Nestloches angeordneten, beim Durchschlüpfen der Henne ansprechenden Registriervorrichtung, mit welcher die Legeleistung der einzelnen Hennen auf Grund der Häufigkeit ihres Eintrittes in das Nestloch ermittelt wird. 



   Zu diesem Zwecke wurden bereits Fallennester vorgeschlagen, bei welchen die Hennen beim Betreten des Nestloches durch ihr Gewicht einen absenkbaren Boden betätigen, der mit einer Registriervorrichtung gekoppelt ist. Solche Nester haben den Nachteil, dass sie die Henne erschrecken und demzufolge die Hennen diese Nester in Hinkunft meiden. 



   Weiters sind Registriervorrichtung bekanntgeworden, bei welchen die Henne einen Teil der Vorrichtung trägt, welcher beim Durchschlüpfen der Henne durch den Nestlocheingang mit einem andern Teil der Registriervorrichtung in Berührung kommt, und dadurch den Registriervorgang auslöst. Der auf der Henne befestigte Teil der Vorrichtung hat den Nachteil, dass er die Bewegungsfreiheit der Henne behindert und anderseits leicht verschmutzt oder beschädigt wird, wodurch die Funktion der Vorrichtung in Frage gestellt wird. 



   Um die Nachteile der bekannten Registriervorrichtungen zu vermeiden, wird ein Legenest der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen,   bei welchem erfindungsgemäss die Registriervorrichtung als Markier-   vorrichtung ausgebildet ist, welche bei Berührung mit dem Gefieder der Henne an diesem Farbspuren hinterlässt. 



   Die Vorrichtung hat nicht den Zweck, die tatsächliche Zahl der Nestbesuche festzuhalten, vielmehr soll sie dem Züchter nur bekannt geben, ob die Henne überhaupt das Nest betritt und allenfalls die Häufigkeit ihrer Besuche angeben. Eine Überdeckung der Markierungsmerkmale ist dabei belanglos, sie findet aber in der Tat gar nicht statt. Da der   Markierungsstift-oder-docht   immer an der selben Stelle ist, müsste die Henne praktisch immer auf dem gleichen Punkt das Nest betreten, was in der Praxis nicht vorkommt, da der Nesteingang 25 cm breit ist und die Henne daher mit grosser Wahrscheinlichkeit immer an einer andern Stelle das Nest betritt und daher mehrere Markierungsstriche am Rücken bekommt. Sollte sie aber auch nur einen einzigen Markierungsstrich haben, dann weiss der Züchter, dass die Henne das Nest betritt.

   Da die Farbe auf dem fetten Gefieder nach einiger Zeit schwindet, kann man Hennen, die das Nest nicht mehr betreten, erkennen. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Legenestes dargestellt. Es 
 EMI1.1 
 und 4 eine weitere Ausführungsform der Markierungsvorrichtung in Seitenansicht und Draufsicht. 



   Das erfindungsgemässe Legenest weist ein beispielsweise aus verzinktem Eisenblech bestehendes kastenförmiges   Gehäuse-l-auf,   welches zweckmässig eine Seite eines Hühnerstalles abschliesst und ein zum Stall hin abfallendes   Dach --2-- aufweist.   Das   Gehäuse-l-enthält   mehrere, im vorliegenden Falle zwei übereinanderliegende, horizontale Reihen von   Nestlöchern--3--,   welche auf einer Seite in den Stall und auf der gegenüberliegenden Seite in einen Bedienungsgang münden.

   Jedes Nestloch ist mit einem Bodeneinsatz --4-- versehen, der mit seinen Längsrändern auf je einer   Stütze --5--   aufsitzt, die mit ihrem oberen, hakenförmig abgebogenen Ende --6-- am unteren Rand der im Ge-   häuse-l-ausgenommenen Begrenzöffnung-7   bzw.   7'-- eingehängt   ist und eine waagrecht abstehende, das ihr gegenüberliegende Längsende des   Bodeneinsatzes-4-abstätzende Auflageplatte-8-   

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 aufweist. An der Stallseite ist im Bereich einer jeden Nestlochreihe ein Rost vorgesehen, welcher in der dargestellten horizontalen Lage von der Henne als Trittbrett zum Einsteigen in das Nest benutzt wird.

   Diese Rost kann in der Richtung des Pfeiles --B-- um die   Scharniere --10 -- nach   oben verschwenkt werden, wodurch die   Nestlöcher   beispielsweise während der Nacht verschlossen werden können. 



   In der Mitte des oberen Randes der stallseitigen   Öffnung --7- eines   jeden Nestloches --3-- ist eine Markierungsvorrichtung vorgesehen, welche aus einer in lotrechter Richtung bewegbaren, an einem   Farbkissen-11-abrollenden Rolle-12-besteht,   die in einer, an einem   Bolzen -- 13 -- befestigten   Gabel --14-- gelagert ist. Der Bolzen --13-- sitzt in einer, als Lager ausgebildeten, am Gehäuse -   1-- befestigten Lasche --15-- und   ist in seiner Bewegung nach unten durch einen Anschlag --16-begrenzt. 



   Eine um den Bolzen --13-- gewundene Schraubenfeder --17-- drückt die Markierungsvorrichtung in die unterste Lage. 



   Beim Einsteigen in das Nestloch und beim Verlassen desselben streift die Henne   mit ihrem Rücken,   allenfalls unter Anheben der Markiereinrichtung, die Rolle --12-- und erhält dadurch am Gefieder einen Strich. 



   Die Markiervorrichtung kann selbstverständlich auch anders ausgeführt sein. So kann, wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, am Nestlocheingang ein horizontal verlaufendes, die Höhe desselben unterteilendes Rohr --18-- vorgesehen sein, welches mit seinem einen Ende unmittelbar und mit seinem andern direkt oder über einen Stutzen --19-- mit lotrechten U-förmig ausgebildeten   Führungen --20--   verbunden ist, die ihrerseits an lotrechten, sich entlang der äusseren Ränder der Zwischenwände erstreckenden   Schienen --21-- höhenverstellbar   gelagert und in der untersten Stellung allenfalls durch einen Anschlag gehalten sind.

   Ein Teil des Innenraumes des Rohres --18-- ist beiderseits durch je einen Stopfen --22-- abgeschlossen und dient zur Aufnahme von Stempelfarbe, die durch ein   Fülloch --23--   nachgefüllt werden kann. In die Stempelfarbe taucht ein Kissen --24-- ein, welches aus dem Rohr unten hervorragt. Das Rohr --18-- kann im Stutzen --19-- axial verstellt werden und ist in der eingestellten Lage durch eine   Stellschraube --25-- fixiert.   
 EMI2.1 
 der Seitenwände des Nestloches geführten Welle angeordnet sein. Weiters ist es möglich die Markierung durch eine Farbe ausspritzende Düse durchzuführen, die in Tätigkeit gesetzt wird, wenn an ihr die Henne beim Einsteigen in das Nestloch ankommt. Schliesslich kann auch ein Docht oder Pinsel bzw. 



  Füllpinsel mit Farbzufuhr vorgesehen sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Legenest mit einer am Eingang des Nestloches angeordneten, beim Durchschlüpfen der Henne ansprechenden Registriervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Registriervorrichtung als Markiervorrichtung   (11-17)   ausgebildet ist, welche bei Berührung mit dem Gefieder der Henne an diesem Farbspuren hinterlässt.

Claims (1)

  1. 2. Legenest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markiervorrichtung höhenverstellbar ist und vorzugsweise unter dem Einfluss einer sie nach unten drückenden Feder (17) steht. EMI2.2 mit Stempelfarbe gefüllt ist und mit einem in die Stempelfarbe tauchenden nach unten ragenden Kissen versehen ist. EMI2.3 (18) zu beiden Seiten an Führungen (20) befestigt ist, die auf am Nestlochrand angeordneten Schienen (21) verschiebbar sind.
    5. Legenest nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das höhenverstellbare Rohr (18) zumindest an seinem einen Ende in einem mit der lotrechten Führung verbundenen Stutzen (19) axial verstellbar ist.
AT710365A 1965-08-02 1965-08-02 Legenest AT263444B (de)

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AT263444B true AT263444B (de) 1968-07-25

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