AT263202B - Kombinierter Massageapparat für Naß- und Trockenmassage - Google Patents

Kombinierter Massageapparat für Naß- und Trockenmassage

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AT263202B
AT263202B AT1130765A AT1130765A AT263202B AT 263202 B AT263202 B AT 263202B AT 1130765 A AT1130765 A AT 1130765A AT 1130765 A AT1130765 A AT 1130765A AT 263202 B AT263202 B AT 263202B
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AT
Austria
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water
massage
shower
housing
sep
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AT1130765A
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English (en)
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Josef Koenig
Original Assignee
Josef Koenig
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kombinierter   Massageapparat für Nass- und Trockenmassage   
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein kombinierter Massageapparat für   Nass- und Trocken-   massage mit einem druckwasserbetriebenen Wasserrad, welches das eigentliche Massagegerät, z. B. eine Massagebürste bewegt, und mit einem von Hand aus regelbaren Wasseraustritt, bei welchem Apparat ein Brausenkörper und ein Wasserrad mit einer Wasserverteilerkammer verbunden sind, welche vor dem Wasserrad angeordnet und-durch ein Handrad verstellbar ist.

   Durch entsprechendes Einstellen der Verteilerkammer gelangt Druckwasser wahlweise in vier Zweigleitungen und ermöglicht die nachstehenden verschiedenen Funktionen des Apparates : Vibration einer Massagebürste oder eines andern Massageeinsatzes, Erzeugung eines Eindüsenstrahles, Erzeugung von   Mehrdüsenstrahlen, Betätigung   der Brause allein ; das Druckwasser erhält wahlweise Zutritt zum Wasserrad, zur Druckkammer im Brausenkörper oder zu einem Abfluss, der das Wasser in die Badewanne führt. 



   Es kann also dieser Apparat wahlweise für Trockenmassage oder für Nassmassage und Unterwassermassage verwendet werden. Da mit diesem Apparat eine örtliche Massage von Haut und Muskeln vorgenommen werden kann und dabei eine ausgiebige Durchblutung der behandelten Stellen erreicht wird, eignet er sich besonders zur Behandlung von   Kreislaufstörungen,   rheumatischen Erkrankungen aller Art. sowie zur Behandlung von Unbeweglichkeiten nach Lähmungen oder   Brüchen. r  
Bekannte, mit Druckwasser betriebene Massageapparate besitzen zwar auch Wasserräder oder einen Rotor ; da diese aber nur eine Funktion ausüben können, ist der erfindungsgemässe Mehrzweckvibrator diesen   bekannten Apparaten überlegen.-.'.   



   So werden   z. B.   in dem bekannten Wassermassagegerät nach der USA-Patentschrift   Nr. l, 101, 8 04   durch einen druckwasserbetriebenen Rotor nur die Wasserstrahlen periodisch unterbrochen, während durch das im Wassermassage-Vibrator nach der USA-Patentschrift   Nr. l, 210, 292   angeordnete Wasserrad beim Umlauf die Wasserstrahlen ebenfalls periodisch unterbrochen und gleichzeitig   Vibrationsgeräte   angetrieben werden.

   Da die in der Schweizer Patentschrift Nr. 301577 und in der USA-Patentschrift Nr. 1, 038, 656 beschriebenen und dargestellten   druckwasserbetriebenen Räder nur rotierende Massage-   geräte oder Bürsten in Bewegung setzen, so unterscheidet sich der erfindungsgemässe Apparat grundsätzlich von diesen Geräten, weil bei ihm keine rotierenden Elemente auf die Haut einwirken ; bei dem erfindungsgemässen Apparat wird nur ein stossweise wirkender Vibrator durch das Wasserrad angetrieben. 



    . - Der   durch die USA-Patentschrift   Nr. 2, 905, l71 bekanncgewordene   Stossvibrator mit Hin- und Herbewegung eines Gummisaugkopfes ist nur von einer Brause umgeben, welche das abfliessende Antriebswasser des Rades in dünnen Strahlen auf die behandelten   Körperstellen   spritzt ; eine Regelung der Strahlstärke oder die wahlweise Zu-oder Abfuhr des Druckwassers und damit entweder Nass-oder Trockenmassage wie beim erfindungsgemässen Gerät ist aber mit dem Apparat nach der genannten USA-Patent- 
 EMI1.1 
 Wasserverteilerkammer versehen, welche es vor allem ermöglicht, das Wasser durch einen Abwasserstutzen in die Badewanne oder in einen Abfluss zu leiten, so dass mit dem neuen Apparat auch eine mechanische Behandlung des Körpers ohne Wasserzufuhr (Trockenmassage) erfolgen kann. 



     Ausserdem kann   durch die Wasserverteilerkammer des   erfindungsgemässen Apparates   die Nassmassage variiert werden, indem das Wasser entweder nur einer starken Düse oder mehreren schwächeren Düsen 

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 zugeführt oder schliesslich in eine Brause geleitet wird. Durch die besondere Ausbildung der Brause und durch die im Brausenkörper befindliche Druckkammer, von welcher das Wasser durch mehrere schwächere Düsen nach aussen gepresst wird, kann die Behandlung wie folgt vorgenommen werden : Brause oder Mehrdüsenstrahler oder Eindüsenstrahler werden für sich allein betrieben, oder die Brause wird mit dem Mehrdüsenstrahler oder der Mehrdüsenstrahler wird mit dem Eindüsenstrahler zugleich in Tätigkeit gesetzt. 



   Der Vorteil und das wesentliche Merkmal dieser Erfindung liegt also darin, dass nach einmaligem Anschluss des Apparates an eine Wassermischbatterie mittels des normalen Wasserleitungsdruckes durch einfache Betätigung eines Handrades in stufenlosem Übergang vier verschiedene Funktionen ausgelöst werden können, deren Intensität individuell verstellbar ist.

   Ausserdem können drei dieser Funktionen auch bei der Unterwassermassage wirksam gemacht werden, u. zw. : a) Vibration der Bürste oder anderer an deren Stelle einsetzbarer, verschieden geformter Massageeinsätze aus Gummi, Kunststoff od. dgl. ; b) Eindüsenstrahler, der beim Durchströmen des gesamten Leitungswassers einen besonders intensiven Strahl erzeugt, welcher auch noch unter Wasser auf eine Entfernung von zirka 20 cm gut wirksam 
 EMI2.1 
 c) Mehrdüsenstrahler, welcher über eine eigene Druckkammer gespeist wird und mildere Strahlen abgibt, die vor allem dann verwendet werden können, wenn der Wasserdruck des Eindüsenstrahles als zu heftig empfunden wird. 



   Die vierte Funktion der Brause entspricht voll der einer üblichen Badezimmerbrause. 



   Die Umstellung von der Nassmassage auf Trockenmassage erfolgt durch Ableitung des die Turbine betreibenden Wassers mittels eines Schlauches, der am Wasserablaufstutzen mit einem Bajonettverschluss befestigt wird und in die Badewanne oder in einen Abfluss mündet. Das die Turbine betreibende Wasser kann also auch zur Füllung der Badewanne dienen, und während die Wanne gefüllt wird, kann bereits jede Art der Massage durchgeführt werden. 



   Die Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. l stellt den gesamten Massageapparat in Seitenansicht und dabei zum Teil im Schnitt dar, Fig. 2 zeigt den Apparat in Vorderansicht im Schnitt, Fig. 3 zeigt die Halterung für die Massagebürste bzw. andere Massageeinsätze am Massageapparat, Fig. 4 zeigt die Schlauchbefestigung am Hauptzuleitungsrohr, Fig. 5 zeigt die Wasserverteilerkammer mit Handrad, Fig. 6 zeigt den Mantel über der Wasserverteilerkammer in zwei Ansichten. 



   Die Seitenansicht des Massageapparates 1 gemäss   Fig ; 1   zeigt das Hauptzuflussrohr   4,.   durch welches das Wasser zur Wasserverteilerkammer   7 - geleitet wird : Von   dort aus wird das Wasser durch Verstellen eines Handrades 6 in die jeweils gewünschte Zweigleitung 8,9,   louder   11   geführt,   wobei ein stufenloser Übergang dadurch erreicht wird, dass durch die in der drehbaren Wasserverteilerkammer 7 vorhandene eine Ausflussöffnung bei Umschalten von einer Zweigleitung zur nächsten   je, :   weils zwei nebeneinanderliegende Leitungen zur gleichen Zeit mit je einem Teil der Wassermenge 
 EMI2.2 
 Durch Verstellen des Handrades 6 Können folgende vierFunktionen zur Auslösung gebracht werden:

   
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> a) <SEP> Massage,
<tb> b) <SEP> Eindüsenstrahl,
<tb> c) <SEP> Mehrdüsenstrahl,
<tb> d) <SEP> Brause..'-.'---.
<tb> 
 
 EMI2.4 
    flie-derSürstenhalterung   18 und 19 durch ein Gestänge, verbunden ist, die Bürste 20 in eine vibrierende   Bewegung versetzt. - ¯   
Zur Auslösung der   Funktion-b' : (Eindüsenstrahl)   wird die gesamte Wassermenge über die Rohrleitung 9. durch die   Düse, welche   sich im Zentrum des   Brausenkörpers   befindet, geleitet. 



   Zur Auslösung der Funktion c (Mehrdüsenstrahl) führt die Leitung 11 zu einer im Brausen-   körper - 12   befindlichen Druckkammer, von welcher das Wasser durch mehrere Düsen nach aussen gepresst    wird.   



   Zur Auslösung der Funktion'd (Brause) wird das Wasser durch die Leitung 10 zum Brausenkörper 12 geleitet. 



   Das Wasser, welches die Auslösung der Funktion a das Wasserrad 2 in Bewegung gesetzt hat, wird durch den Abwasserstutzen 13 abgeleitet, auf welchem zum Zweck der Trockenmassage ein 

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 Schlauch aufgesetzt werden kann, der in die Badewanne oder in den Abfluss mündet. Die auswechsel-   baren Massageeinsätze   20 werden mit einem darin eingesetzten Rohr 19 auf das Halterungsgestänge am Massageapparat, auf welchem in einer Rille ein Gummiring 18 (Fig. 3) sitzt, bis zu einem Anschlag aufgesteckt. 



   Die Massageeinsätze 20 können mit einer Bohrung versehen werden, welche durch das Gestänge bis in das Innere des Turbinengehäuses reicht und die auf eine Querbohrung trifft, durch welche das Wasser aus dem Turbinengehäuse während des Massierens direkt über den Massageeinsatz auf die behandelte Stelle gebracht werden kann. 



   Die Abdichtung des Gehäuses 1 an der Stelle, an der sich das auf- und abbewegende Halterungsgestänge des Massageeinsatzes 20 befindet, erfolgt durch einen Gummiring mit einem daraufsitzenden Haltering 17. 



   Fig. 2 zeigt das Turbinengehäuse, in welchem das Wasserrad 2, angetrieben durch das Wasser aus der Zweigleitung mit der Düse 8, läuft. Die Antriebswelle ist in einem Einkugellager 14 so gelagert, dass das Lagerspiel durch eine von aussen zu betätigende Einstellschraube 15 geregelt werden kann, welche durch eine Feststellschraube 16 fixiert wird, wobei ein Anschlag das zu weite Herausdrehen der Einstellschraube verhindert. 



   Der Brausenkörper 12 mit der eingebauten Druckkammer für den Mehrdüsenstrahler und den Austritt des Eindüsenstrahlers sitzt dicht auf dem Turbinenteil des Gehäuses 1. 



   6 bezeichnet das in Fig. 2 dahinter befindliche Handrad. 
 EMI3.1 
 Turbinenteiles des Gehäuses 1. 



   Fig. 4 zeigt im Schnitt das durch den Handgriffteil des Gehäuses 1 laufende Wasserzuführungsrohr 4, auf welchem der Wasserzuführungsschlauch 21 derart befestigt wird, dass durch von aussen verstellbare Klemmschrauben 22 und 23, die in einem Gewinde in der Aussenwand des Griffes sitzen, der Schlauch an zwei Stellen in eine trichterförmige, sich zur Rohrachse zu verjüngende Öffnung des Zuleitungsrohres hineingepresst wird. 



   Fig. 5 zeigt die mit einer   Ausflussöffnung   versehene Wasserverteilerkammer 7 mit zwei darin befindlichen Dichtungsringen 24, die das Hauptzuleitungsrohr 4 (Fig. l) dicht umschliessen. 



   Fig. 6 zeigt den feststehenden Mantel 5 um die Wasserverteilerkammer 7 mit den vier Ausströmungsöffnungen für die vier Zeigleitungen 8,9, 10 und 11, in welchem die Wasserverteilerkammer 7 mittels Handrad 6 bewegt werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kombinierter Massageapparat für   Nass- und   Trockenmassage mit-druckwasserbetriebenem Wasserrad, welches das eigentliche Massagegerät, z. B. eine Massagebürste bewegt, und der mit einem von Hand aus regelbaren Wasseraustritt versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Brausekörper (12) und das Wasserrad (2) mit einer vor dem Wasserrad angeordneten Wasserverteilerkammer verbunden sind, welche durch eine durch ein Handrad (6) verstellbare Kammer (7) durch vier Zweigleitungen (8,   ¯9,   10 und 11) das Wasser entsprechend den vier verschiedenen Funktionen des Apparates, nämlich :

   
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> a) <SEP> Vibration <SEP> einer <SEP> Massagebürste <SEP> (20) <SEP> oder <SEP> eines <SEP> andern <SEP> Massageeinsatzes,
<tb> b) <SEP> Erzeugung <SEP> eines <SEP> Eindüsenstrahles,
<tb> c) <SEP> Erzeugung <SEP> von <SEP> Mehrdüsenstrahlen, <SEP> 
<tb> d) <SEP> Betätigung <SEP> der <SEP> Brause <SEP> allein,
<tb> 
 waniweise zum Wasserrad (z), zur   jJruckKammer im BrausenKörper (lz) oder m   einen   AbtuH   gelangen lässt.

Claims (1)

  1. 2. Hand-Brause- und Massageapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Wasserrad (2) und die von einem kegelstumpfförmigen Mantel (5) umgebene, kegelstumpfförmige Wasserverteilerkammer (7) in einem Gehäuse (1) befinden, in welches die Wasserzuleitung (4) und die Abflussleitung (13) einmünden, während der Brausenkörper (12), der im Inneren eine Druckkammer mit mehreren Düsen und im Zentrum die Einstrahldüse (9) einschliesst, und die Massagebürste (20) ausserhalb dieses Gehäuses (1) angeordnet sind.
    3. Hand-Brause- undMassageapparatnachdenAnspruchenlund2, dadurch gekennzeich- net. dass das Lagerspiel der Antriebswelle des in einem Einkugellager (14) gelagerten Wasserrades (2) <Desc/Clms Page number 4> durch eine von aussen betätigte Einstellschraube (15) geregelt wird, wobei eine Feststellschraube (16) und ein Anschlag das unbeabsichtigte Herausschrauben des halbkugelförmigen Lagers verhindern.
    4. Hand-Brause-undMassageapparatnachdenAnspruchenIbisS, dadurch gekennzeich- net, dass der Wasserzuführungsschlauch (21) an dem im Handgriffteil des Gehäuses (1) befindlichen Wasserzuführungsrohr (4) durch von aussen verstellbare, in einem Gewinde in der Aussenwand des Handgriffteiles sitzende, an zwei Stellen in trichterförmige, sich zum Rohrmittelpunkt verjüngende Öffnungen des Zuleitungsrohres (4) hineingepresste Schrauben (22 und 23) festgehalten wird.
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