AT262915B - Drehbohrschneide, vorzugsweise mit Hartmetalleinsätzen - Google Patents

Drehbohrschneide, vorzugsweise mit Hartmetalleinsätzen

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AT262915B
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AT764964A
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Klaus Dr Ing Czudaj
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Deutsches Brennstoffinstitut
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehbohrschneide, vorzugsweise mit Hartmetalleinsätzen 
Die Erfindung betrifft eine Drehbohrschneide, vorzugsweise mit Hartmetalleinsätzen und insbesondere zum Bohren in mittelhartem Gestein. 



   Bekannt sind zwei- und mehrflügelige Drehbohrschneiden mit Hartmetalleinsätzen gleichbleibender Dicke, bei denen die Spanflächen von ebenen Flächen gebildet werden und die Schneidkanten demzufolge in der Grundrissebene stets geradlinig verlaufen. Diese haben den Nachteil, dass durch die geradlinigen Schneidkanten unterschiedliche Beanspruchungen derselben und dadurch grosser Verschleiss beim Bohren und Nachschleifen eintritt. Weiterhin sind Drehbohrschneiden bekannt, bei denen die Schneidkanten durch kurvenförmigen Anschliff in Bohrrichtung gekrümmt verlaufen. Diese haben zwar gegenüber erstgenannten den Vorteil des geringeren Verschleisses, aber einen wesentlichen Nachteil in hohem Fertigungsaufwand, und erfordern besonders beim Nachschleifen einen grossen zeitlichen Aufwand.

   Ausserdem ist es beim Freihandschleifen unmöglich, die Schneidkanten stets mit der gleichen vorgegebenen Kurvenform nachzuschleifen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drehbohrschneide zu schaffen, die die oben angeführten Nachteile beseitigt. Als ein Mass für den Verschleiss bei Drehbohrschneiden wird die Verschleissmarkenbreite an der Freifläche angesehen. Eine für die gesamte Schneidkante gleich grosse Verschleissmarkenbreite ist nur bei stetig gekrümmten Schneidkanten zu erreichen, wobei der Fertigungsaufwand und der Zeitaufwand für das Nachschleifen in ökonomisch vertretbaren Grenzen liegen muss. 



   Das geschieht erfindungsgemäss dadurch, dass die Spanflächen nicht eben, sondern in Drehrichtung konvex gewölbt ausgeführt werden, wodurch jede gerade Freifläche eine stetig gekrümmte Schneidkante ergibt. Bei geeigneter Wölbung der Spanflächen und entsprechender Neigung der Freiflächen zur Rotationsachse können durch geraden Anschliff alle erwünschten, stetig gekrümmten Schneidkanten in einer den Verschleiss mindernden Form hergestellt werden. Das hat den Vorteil, dass durch die Verringerung des Verschleisses beim Bohren eine Erhöhung der Bohrmeterleistung von Drehbohrwerkzeugen, durch geringere Verluste beim Wiederanschleifen eine Erhöhung der Gebrauchsdauer der Drehbohrschneiden, durch Vereinfachung der Anschliffarbeiten ein verringerter Zeitaufwand für das Schleifen und die Voraussetzung für die Mechanisierung der Schleifarbeiten geschaffen werden.

   Durch die Gesamtheit der Vorteile wird die wirtschaftliche Anwendung des leistungsfähigeren drehenden Bohrers in mittelhartem Gestein an Stelle des schlagenden Bohrens in grösserem Ausmass möglich. 
 EMI1.1 
 zugehörigen Zeichnungen zeigen Fig. l die Vorderansicht einer zweiflügeligen Drehbohrschneide, Fig. 2 eine Untersicht zu Fig. l und Fig. 3 einen Hartmetalleinsatz mit gewölbter Spanfläche und Neigung der Freiflachen in bezug auf die Rotationsachse der Drehbohrschneide. 

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 EMI2.1 
    --1-- sind Hartmetalleinsätze --2-- als- -5-- entsteht, Je   nach der Wölbung der Spanfläche --3-- und der Neigung der   Freifläche--4--   um die   Winkel--a und X--wird   eine unterschiedliche Krümmung der Schneidkante --5-- erreicht. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 


AT764964A 1963-09-18 1964-09-04 Drehbohrschneide, vorzugsweise mit Hartmetalleinsätzen AT262915B (de)

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