AT262001B - Pneumatisch betriebene Vorrichtung zum Positionieren von entlang einer Verstellfläche zu verschiebenden schweren Stücken oder Gegenständen, z.B. von Werkstücken od. ähnl. schweren Gegenständen - Google Patents

Pneumatisch betriebene Vorrichtung zum Positionieren von entlang einer Verstellfläche zu verschiebenden schweren Stücken oder Gegenständen, z.B. von Werkstücken od. ähnl. schweren Gegenständen

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AT262001B
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objects
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AT506465A
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Festo Maschf Stoll G
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  Pneumatisch betriebene Vorrichtung zum Positionieren von entlang einer Verstellfläche zu verschiebenden schweren Stücken oder Gegenständen,   z. B.   von Werkstücken od. ähnl. schweren Gegenständen 
Die Erfindung betrifft eine pneumatisch betriebene Vorrichtung zum Positionieren von entlang einer
Verstellfläche zu verschiebenden schweren Stücken oder Gegenständen, z. B. von Werkstücken od. ähnl. schweren Gegenständen, bei der zur Bildung von Druckpolstern zwischen die zusammenwirkenden Gleitflächen Druckluft eingeblasen wird. 



   Das Einblasen von Druckluft zwischen zwei aneinander gelagerten Gliedern oder Elementen ist bereits bekannt. So   z. B.   hat man bereits vorgeschlagen, zwei Glieder so aneinander zu lagern, dass sie in einer Ebene relativ zueinander beweglich sind, indem man zwischen diese beiden Glieder Druckluft durch mehrere kleine Düsen einbläst. Für die Lagerung eines mit einem Rotor fest verbundenen Plattenelementes an einer am Gehäuse der Maschine befestigten Platte hat man ebenfalls das Einblasen von Druckluft zwischen die Elemente vorgeschlagen. Schliesslich ist es auch bekanntgeworden, einen Schlitten für Werkzeugmaschinen auf Druckluftpolstern zu lagern, wodurch der Schlitten   auch bei grossen Werk-   stücken leicht bewegbar und seine Lage genau bestimmbar ist.

   Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine als Einheit für sich in Verbindung mit beliebigen Maschinen und zum Erfüllen der verschiedenartigsten im Betrieb anfallenden Aufgaben verwendbare Transportvorrichtung zu schaffen, die einerseits einfach im Aufbau ist und anderseits praktisch ohne Kraftaufwand gehandhabt werden kann. 



   Zu dem oben genannten Zweck ist gemäss der Erfindung bei der neuen Vorrichtung vorgesehen, dass die als selbständiges Gerät ausgebildete, als unabhängige Transporteinrichtung dienende Vorrichtung als Hauptbestandteil eine einzige an ihrer Oberseite das zu positionierende Stück aufnehmende, mit ihrer eine vollständig ebene Auflagefläche bildenden Unterseite in der Ruhelage auf der Verstellfläche aufliegende, im Betrieb jedoch nach allen Richtungen bewegliche Unterlagenplatte enthält, die an ihrer der Verstellfläche zugekehrten Auflagefläche in an sich bekannter Weise eine Mehrzahl von auf die Verstellfläche gerichteten, auf der der Verstellfläche zugewendeten Seite der Unterlage etwa in schachbrettartiger Anordnung verteilten Strahldüsen besitzt, die mit einer Druckluftquelle über eine einzige gemeinsame,

   von einem Absperrventil beherrschte Zuleitung in Verbindung stehen und zum Ausblasen der Druckluft in Richtung von oben nach unten dienen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist   z. B.   bei spangebender Bearbeitung von besonderem Vorteil, wenn es darauf ankommt, dass Vorrichtungen mit Werkstücken von einer Arbeitsstation zur nächsten bewegt werden,   z. B.   bei Reihenbohrmaschinen, da diese Vorrichtungen besonders bei grösseren Werkstücken ziemlich gross und somit schwer sind, so dass die zum Verschieben der Vorrichtungen bzw. der Werkstücke erforderliche Kraft entsprechend gross ist.

   Ohne Anwendung einer Vorrichtung gemäss der Erfindung dürfte der Bedienungsmann in solchen Fällen vorzeitig ermüden, ganz abgesehen davon, dass ein feinfühliges, genaues Positionieren fast nicht möglich ist, was in erster Linie auf die Haftreibung und den 

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 EMI2.1 
 

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 kann die Unterlage entlang der Verstellfläche bis zum Erreichen der gewünschten Position verschoben werden, wobei während dieser Verschiebebewegung der Druckluftfilm durch kontinuierliches weiteres
Zuführen von Druckluft aufrecht erhalten wird. Diese Verschiebebewegung erfordert nur einen mini- malen, vernachlässigbaren Kraftaufwand, da praktisch keine Reibung zwischen Unterlagenplatte und Verstellfläche stattfindet. Bei Erhöhung des Gewichtes muss man nur den Luftdruck entsprechend er- höhen.

   Für die Erzielung eines Gleitfilms von zirka 3/100 bis 10/100 mm genügt bereits ein geringer
Betriebsdruck von 1 bis 3 atü. Nach Erreichen der einzustellenden Position senkt man die Unterlagen- platte durch Unterbrechung der Druckluftzufuhr auf die Verstellfläche herab, wobei man sie unter Um- ständen durch geeignete Feststellmittel auf dieser Unterlage auch noch zusätzlich festklemmen kann. 



   Die Zahl und Anordnung der Düsen und ihre Abmessungen sowie der Luftdruck und Düsenaustritt sind hiebei so aufeinander und auf das Gewicht des zu positionierenden Stückes abgestimmt, dass die Unter- lage sich immer etwa oberhalb der Verstellfläche befindet und der Zwischenraum zwischen ihr und der
Verstellfläche durch einen Druckluftfilm ausgefüllt ist. 



   Es ist zu erkennen, dass die Austrittsöffnung der Luftdüsen auf der der Verstellfläche zugewendeten
Seite der Unterlage etwa in schachbrettartiger Anordnung verteilt sind. 



   Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Unterlagenplatte an ihrer
Oberseite die normalen, üblichen T-Nuten 18 zur schnellen Befestigung von Werkstücken oder Ge- genständen beliebiger Art. 



   Eine weitere Verbilligung in der Herstellung ergibt sich, wenn man den Unterteil der Unterlagen- platte, der z. B. aus Stahl hergestellt sein kann, mit Bohrungen 19 grossen Durchmessers versieht, in die man Büchsen 20 aus weicherem Material, z. B. Aluminium einsetzt oder einpresst, die durch
Presssitz gehalten werden und die Düsen 3 enthalten. Auf diese Weise ist es nicht erforderlich, die
Düsen in die Stahlplatte selbst einzubohren, was im Hinblick auf die Art des hiefür erforderlichen
Materials unter Umständen schwierig sein könnte. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Pneumatisch betriebene Vorrichtung zum Positionieren von entlang einer Verstellfläche zu ver- schiebenden schweren Stücken oder Gegenständen,   z. B.   von Werkstücken   od. ähnl.   schweren Gegen- ständen, bei der zur Bildung von Druckpolstem zwischen die zusammenwirkenden Gleitflächen Druckluft eingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die als selbständiges Gerät ausgebildete, als unabhängige Transporteinrichtung dienende Vorrichtung als Hauptbestandteil eine einzige an ihrer
Oberseite das zu positionierende Stück aufnehmende, mit ihrer eine vollständig ebene Auflagefläche bildenden Unterseite in der Ruhelage auf der Verstellfläche aufliegende, im Betrieb jedoch nach allen
Richtungen bewegliche Unterlagenplatte   (1)   enthält,

   die an ihrer der Verstellfläche zugekehrten Auf- lagefläche in an sich bekannter Weise eine Mehrzahl von auf die Verstellfläche gerichteten, auf der der Verstellfläche (2) zugewandten Seite der Unterlage etwa in schachbrettartiger Anordnung verteilten
Strahldüsen besitzt, die mit einer Druckluftquelle (5) über eine einzige gemeinsame, von einem Ab- sperrventil beherrschte Zuleitung in Verbindung stehen und zum Ausblasen der Druckluft in Richtung von oben nach unten dienen. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. Strömungsrichtung der Druckluft gesehen ein allen Düsen gemeinsamer Sammelraum (7,21) vorgeschaltet ist, der mit der Druckluftquelle (6) in Verbindung steht. EMI3.2 platte (1) an den den Düsen (3) entsprechenden Stellen Bohrungen (19) grossen Durchmesser besitzt, in die Büchsen (20) od. dgl. z. B. unter Presssitz eingesetzt sind, welche die Düsen (3) enthalten.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlagenplatte (1) ein Oberteil (8) und ein die etwa senkrecht von oben nach unten ausgerichteten Düsen (3) enthaltendes, mit dem Oberteil z. B. durch Schrauben (11) zweckmässigerweise unter Zwischenschaltung von Dichtungsstreifen (12) lösbar zusammengehaltenes Unterteil (9) besitzt und dass zwischen dem Oberteil (8) und dem Unterteil (9) jeweils im Bereich der mit Düsen besetzten Fläche ein Zwischenraum (7) z. B. in Form einer streifenartigen Ausnehmung an der Unterseite des Oberteils (8) vorgesehen ist, der mit der Druckluftquelle (6) in Verbindung steht.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als Sammelraum dienende Ausnehmung (7) an der Unterseite des Oberteils (8) im Querschnitt rechteckig ist und aus drei in Längsrichtung der Unterlagenplatte (1) verlaufenden, in gleichen Abständen voneinander angeordne- <Desc/Clms Page number 4> ten Längsstreifen (13a, 13b, 13c) sowie aus zwei etwa rechtwinkelig hiezu verlaufenden, die beiden Enden der beiden äusseren Längsstreifen miteinander verbindenden Querstreifen (14a, 14b) besteht, wobei die Längsstreifen und die Querstreifen durch zwischen ihnen stehengebliebene Teile voneinander getrennt sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlagenplatte (1) ein von der Seite her an das Oberteil (8) und das darunterliegende Unterteil (9) angelegtes und mit diesen z. B. durch Schrauben (15) unter Zwischenschaltung von Dichtungsstreifen (16) lösbar zusammengehaltenes Seitenteil (10) besitzt, das zur Herstellung der Verbindung mit der Druckluftquelle dient.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (10) die Gestalt eines Längsstabes mit rechteckigem Querschnitt hat, dessen Höhe der Gesamthöhe des Oberteils (8) und des Unterteils (9) zusammengenommen und dessen Länge der Breite der Unterlagenplatte (1) entspricht und das von einer an die Druckluftquelle lösbar anschliessbaren durchgehenden Längsbohrung (21) durchzogen ist, von der quer hiezu ausgerichtete Verbindungskanäle (17) ausgehen, die jeweils in die Ausnehmung zwischen dem Oberteil und dem Unterteil münden, z. B. indem sie in einen der Längsstreifen (14b) dieser Ausnehmung münden. EMI4.1 Austrittsöffnungen der Luftdüsen (3) auf der der Verstellfläche (2) zugewandten Seite der Unterlagenplatte (1) relativ eng nebeneinanderliegend angeordnet sind, z.
    B. indem zwischen zwei benachbarten Luftdüsen ein auf dem kürzesten Weg gemessener Abstand von jeweils 1, 5 bis 2,5 cm vorgesehen ist, wobei zweckmässig die Luftdüsen (3) einen Bohrungsdurchmesser von etwa 0, 5 bis 1, 5 mm, vorzugsweise von 0, 7 bis 1 mm besitzen.
AT506465A 1964-06-03 1965-06-03 Pneumatisch betriebene Vorrichtung zum Positionieren von entlang einer Verstellfläche zu verschiebenden schweren Stücken oder Gegenständen, z.B. von Werkstücken od. ähnl. schweren Gegenständen AT262001B (de)

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