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Verfahren zur Herstellung von neuen 4H-m-Dithiino 5,4-d pyrimidinen und ihren Salzen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen 4H-m-Dithiino[5, 4-d] pyrimidinen der allgemeinen Formel
EMI1.1
In dieser Formel besitzen die einzelnen Reste folgende Bedeutungen :
Rl und R2, die gleich oder verschieden sein können, bedeuten Wasserstoffatome, Alkylreste, die gegebenenfalls durch Halogenatome, Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sein können, Alkenylreste, Aryl- oder Aralkylreste, die beide im aromatischen Kern gegebenenfalls durch Halogenatome, niedere Alkyl- oder Alkoxygruppen oder durch Amino-, Monoalkyl- oder Dialkylaminogruppen substituiert sein können, oder zusammen mit dem benachbarten Kohlenstoffatom einen 5 - 7 gliedrigen spirocyclischen Ring, der gegebenenfalls durch ein Schwefel- oder Stickstoffatom unterbrochen sein kann ;
R3 bedeutet ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, einen Aryl- oder Aralkylrest, die beide im aromatischen Kern durch Halogenatome, niedere Alkyl-oder Alkoxygruppen oder durch Amino-, Monoalkyl-oder Dialkylaminogruppen substituiert sein können, eine durch einen Alkyl-, Alkenyl-, Alkoxyalkyl-, Mono- oder Dialkylaminoalkylrest oder durch einen Aralkylrest substituierte Hydroxylgruppe, eine durch einen Alkyl-, Carbalkoxyalkyl-, Mono- oder Dialkylaminoalkylrest oder durch einen Aryloder Aralkylrest substituierte Mercaptogruppe oder eine substituierte Aminogruppe der allgemeinen Formel
EMI1.2
wobei Rs ein Wasserstoffatom, eine freie Aminogruppe, einen Alkyl-, Hydroxyalkyl-, Alkoxyalkyl-, Alkylthioalkyl-, Halogenalkyl-, Aminoalkyl-, Mono- oder Dialkylaminoalkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-, Aryl- oder Pyridylrest und R6 einen Alkyl-,
Alkenyl- oder Hydroxyalkylrest oder zusammen mit Rs und dem Stickstoffatom einen heterocyclischen Ring, der gegebenenfalls durch ein
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Sauerstoff- oder Schwefelatom oder durch ein weiteres Stickstoffatom unterbrochen und/oder durch niedere Alkyl- oder Arylreste substituiert sein kann, darstellen ; ruz bedeutet ein Wasserstoffatom, eine freie oder eine wie bei Rg angegeben substituierte Hydroxylgruppe, eine freie oder eine wie bei Ra angegeben substituierte Mercaptogruppe, eine freie Aminogruppe oder eine substituierte Aminogruppe der allgemeinen Formel
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wobei Rs und R6 die oben angeführten Bedeutungen besitzen.
Die neuen Verbindungen werden erfindungsgemäss nach folgendem Verfahren erhalten :
Umsetzung eines 4H-m-Dithiino[5, 4-d] -pyrimidins der allgemeinen Formel
EMI2.2
in der Rl und R2 die angeführten Bedeutungen besitzen und einer der Reste Al und A2 ein Halogenatom oder eine freie oder durch einen niederenAlkylrest substituierte Mercaptogruppe bedeutet, und der andere der Reste Al und A2 entweder ein Halogenatom oder eine freie oder durch einen niederen Alkylrest
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der andernbesitzt, mit Verbindungen der Formeln RgH und/oder R4H, wobei Rg und R4 die eingangs erwähnten Bedeutungen mit Ausnahme von Wasserstoffatomen, Alkyl-, Aralkyl-oder Arylresten aufweisen.
Sollen nach diesem Verfahren Verbindungen hergestellt werden, in denen Rg und R4 die gleichen Reste bedeuten, so geht man von einer Verbindung der Formel III aus, in der beide Reste Al und A2 ein Halogenatom oder eine freie oder alkylsubstituierte Mercaptogruppe bedeuten, und setzt diese Verbindung mit der zweifachen molaren Menge oder einem Überschuss der Verbindung RaH = R4H um. Sollen Verbindungen mit verschiedenen Resten Rg und R4 hergestellt werden, so kann entweder erst der Rest A gegen den Rest R4 und dann der Rest Al gegen den Rest Ra ausgetauscht werden oder man verwendet als Ausgangsstoff eine Verbindung, in der Al oder A2 bereits eine andere Bedeutung besitzt als ein Halogenatom oder eine freie oder alkylsubstituierte Mercaptogruppe.
Die Umsetzung erfolgt vorteilhaft in Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels bei Tem-
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tertiäre organische Base verwendet werden ; falls Rg und/oder R4 einen Rest der Formel II bedeutet, kann auch ein mindestens molarer Überschuss dieser Verbindung als säurebindende Mittel dienen. Ein weiterer Überschuss dieses Amins kann auch als Lösungsmittel verwendet werden.
Die Reaktionstemperatur hängt von der Reaktionsfähigkeit der Reaktionspartner ab. Im allgemeinen verläuft der Austausch eines Halogenatoms gegen die eine der angegebenen Gruppen in Gegenwart eines halogenwasserstoffbindenden Mittels bereits bei Zimmertemperatur oder mässig erhöhter Temperatur, während der Austausch einer Mercaptogruppe gegen einen Rest der Formel II erst bei Temperaturen zwischen 100 und 2000 C vonstatten geht. Bei Anwendung eines niedrig siedenden Lösungsmittels oder einer Verbindung der Formeln RgH oder R4H mit einem niederen Siedepunkt wird die Reaktion zweckmässig im geschlossenen Gefäss durchgeführt.
Falls Rg eine substituierte Hydroxyl- oder Mercaptogruppe und/oder R4 eine freie oder substituierte Hydroxyl- oder Mercaptogruppe bedeuten, wird zweckmässig eine Verbindung der Formel III eingesetzt, in der die austauschbaren Reste Al und/oder A2 Halogenatome bedeuten. Soll eine Verbindung der Formel I erhalten werden, in der Rg einen Alkyl-, Aryl- oder Aralkylrest bedeutet, so muss von solchen Verbindungen der Formel III ausgegangen werden, in der Al diese Bedeutung bereits besitzt.
Die als Ausgangsstoffe bei dem erfindungsgemässen Verfahren verwendeten Verbindungen der Formel Ill können nach dem noch nicht zum Stande der Technik gehörenden Verfahren der österr. Patentschrift Nr. 254878 erhalten werden. Sollen die Reste Al und/oder A2 freie oder alkylsubstituierte
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Mercaptogruppen bedeuten, so können diese Verbindungen direkt durch Ringschluss erhalten werden, beispielsweise durch Umsetzung eines 5-Imino-m-dithian-4-carbons urethioamids mit einem Thioharn-
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einem Phosphoroxyhalogenid hergestellt werden. Verbindungen, in denen nur A ein Halogenatom bedeutet, können aus den entsprechenden, gemäss dem erwähnten Verfahren herstellbaren8-Hydroxyver- bindungen durch Umsetzung mit einem Phosphoroxyhalogenid erhalten werden.
In den Beispielen A-X wird die Herstellung einer Reihe solcher Ausgangsstoffe für das Verfahren gemäss der Erfindung beschrie- ben.
Werden nach dem erfindungsgemässen Verfahren Verbindungen erhalten, in denen die Reste Ra und/oder R4 eine freie Hydroxyl-, Mercapto- oder Aminogruppe bedeuten, so können diese gegebenenfalls nachträglich auf bekannte Weise in eine der bei der Definition von Ra und R4 angegebenen substituierten Hydroxyl-, Mercapto- oder Ammogruppen übergefühtt werden, beispielsweisedurch Umsetzung mit reaktionsfähigen Estern der entsprechenden Alkohole, insbesondere mit Halogenwasserstoff- säure- oder Sulfonsäureestern. Aryl- und Pyridylreste können auf diese Weise nicht eingeführt werden.
Werden nach dem erfindungsgemälkn Verfahren Verbindungen erhalten, in denen die Reste R und/oder R4 freie oder substituierte Mercaptogruppen bedeuten, so können diese gegebenenfalls nachträglich auf bekannte Weise, beispielsweise in Gegenwart von Raney-Nickel, gegen Wasserstoff ausgetauscht werden. Verbindungen, in denen R4 ein Wasserstoffatùm bedeutet, lassen sich nur durch einen solchen nachträglichen Austausch erhalten.
Verbindungen der Formel I, die einen basischen Rest enthalten, können gegebenenfalls nachträg- lich auf an sich bekannte Weise in ihre Säureadditionssalze mit physiologisch verträglichenanorganischen oder organischen Sauren übergeführt werden. Als solche kommen beispielsweise Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Essigsaure, Citronensäure, Weinsäure oder Maleinsäure in Frage. Verbindungen der Formel I, in denen R4 eine freie Hydroxyl- oder Mercaptogruppe bedeutet, können gegebenenfalls nachträglich auf bekannte Weise in ihre Alkalisalze übergeführt werden.
Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmazeutische Eigenschaften, insbesondere wirken sie sedativ, analgetisch, antiphlogistisch, antipyretisch und cardiovasculär ; sie können ausserdem als Zwischenprodukte zur Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln verwendet werden.
Die nachstehenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern.
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midin in 10 ml absolutem Äthanol werden bei Raumtemperatur U, 8 ml (0,0092 Mol) Morpholin getropft.
Dabei ist eine schwach positive Wärmetonung zu beobachten : es tritt jedoch keine Lösung ein.
Die Reaktionsmischung wird noch 1 1/2 h bei Raumtemperatur gerührt.
Man saugt ab, wäscht die Kristalle mit Äthanol und Wasser und kristallisiert aus Äthanol um. Die Verbindung hat den F = 181 - 1820 C. Die Ausbeute beträgt 0,7 g (58% der Theorie).
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Analyse <SEP> : <SEP> C. <SEP> H.2 <SEP> C1N, <SEP> OS2 <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 289, <SEP> 82
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 41, <SEP> 44 <SEP> H4, <SEP> 17 <SEP> Cl <SEP> 12, <SEP> 24
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 41,30 <SEP> 4,20 <SEP> 12,48
<tb>
Beispiel B: 6-Morpholino-8-chlor-4H-m-dithiino[5,4]d] pyrimidin
6,75 g (0, 025 Mol) 6-Morpholino-8-oxy-4H-m-dithiino-[5,4-d]pyrimidin und 30 ml Phosphoroxychlorid werden 2 h zum Rückfluss erhitzt. Es tritt völlige Losung ein.
Das überschüssige Phosphoroxychlorid wird im Vakuum abgezogen, der zähe Rückstand mit Eiswasser zersetzt und mehrmals mit Chloroform extrahiert.
Nach dem Abziehen des Chloroforms erhält man gelbbraune Kristalle, die aus Äthanol umkristallisiert werden.
Die Verbindung hat den F = 129 - 1310 C.
Die Ausbeute beträgt 6,0 g (83% der Theorie).
EMI3.4
<tb>
<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> CHCIN3OS2 <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 289, <SEP> 82
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 41, <SEP> 44 <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 17 <SEP> Cl <SEP> 12,24
<tb> Gefunden: <SEP> 41,40 <SEP> 4, <SEP> 09 <SEP> 12,31
<tb>
Nach demselben Verfahren lassen sich z. B. die folgenden Verbindungen herstellen.
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<tb> AusBei <SEP> beute
<tb> spiel <SEP> R1 <SEP> R2 <SEP> A1 <SEP> A2 <SEP> F <SEP> ( <SEP> C) <SEP> %
<tb> 2-Phenyl-6-isopropyl-8-chlor <SEP> H <SEP> CH <SEP> (CH@)CH <SEP> Cl <SEP> undestillierbares <SEP> Öl <SEP> 92
<tb> V <SEP> 4H-m-dithiino <SEP> [5,4-d]pyrimidin
<tb> W <SEP> 6,8-Dichlor-4H-m-dithiino- <SEP> H <SEP> H <SEP> Cl <SEP> Cl <SEP> 121-122,5 <SEP> (Petrol <SEP> 48
<tb> W <SEP> [5, <SEP> 4-d] <SEP> -pyrimidin <SEP> äther) <SEP>
<tb> 6 <SEP> 6-Äthylmercapto-8-chlor-4H-m <SEP> H <SEP> H <SEP> CHS <SEP> Cl <SEP> 81-82 <SEP> (Äthanol) <SEP> 78
<tb> dithiino <SEP> [5,4-d]pyrimidin <SEP> 2 <SEP> 5
<tb>
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Ri RBeispiel l :
6-Morpholino-8-pyrrolidino-4H-m-dithiino [5, 4-d]pyrimidin
3, 0 g (0,01 Mol) 6-Äthylmercapto-8-pyrrolidino-4H-m-dithiino[5,4-d] pyrimidin und 50 ml Morpholin werden 30 h in der Bombe auf 1750 C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird die Reaktionsmischung in Wasser gegossen, wobei sich ein kristallines Produkt abscheidet.
Es wird abgesaugt, mit Wasser nachgewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F = 145 - 1460 C. Die Ausbeute beträgt 2, 1 g (650/0 der Theorie).
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<tb>
<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> C14H20N4OS2 <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 324,47
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 51,82 <SEP> H <SEP> 6, <SEP> 21 <SEP> N <SEP> 17, <SEP> 27
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 52,00 <SEP> 6,25 <SEP> 17, <SEP> 46 <SEP>
<tb>
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[5, 4-d] pyrimidin5g (0, 02 Mol) 6-Äthylmercapto-8-hydrxoy-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin und 50 ml Morpholin werden 8 h unter Rühren unter Rückfluss erhitzt (Badtemperatur 1400 C).
Die klare Reaktionsmischung wird nach dem Abkühlen in 250 ml Wasser gegossen, das ausgefallene kristalline Produkt abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus Dimethylformamid umkristallisiert. Die Verbindung hat den F = 2850 C (unter Zersetzung). Die Ausbeute beträgt 4,8 g (S90/0 der Theorie).
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<tb>
<tb> Analyse <SEP> : <SEP> C10H13N2O2S2 <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 271, <SEP> 37
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 44,26 <SEP> H4, <SEP> 83 <SEP> S <SEP> 23, <SEP> 63
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 44, <SEP> 11 <SEP> 4,97 <SEP> 23, <SEP> 82
<tb>
In gleicher Weise wurden die folgenden 4H-m-Dithiino- [5, 4-d] pyrimidine der angegebenen For- mel I aus 6-Äthylmercapto-8-hydrxoy-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin erhalten.
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Beispiel 6 : 6-Pyrrolidino-8-morpholino-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin
1 g (0, 0034 Mol) 6-Chlor-8-morpholino-4H-m-dithiino- [5, 4-d] pyrimidin und 15 ml Pyrrolidin werden 4 h unter Rückfluss erhitzt.
Nach dem Abkühlen giesst man die klare Lösung in 100 ml Wasser. Die sich abscheidenden Kristalle werden abgesaugt, mit Wasser und Äthanol gewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F = 133-134 C. Die Ausbeute beträgt 0, 8 g (710/0 der Theorie).
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<tb>
<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> C <SEP> H <SEP> N. <SEP> OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 324, <SEP> 47 <SEP>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 51,82 <SEP> H <SEP> 6,21 <SEP> N <SEP> 17,27
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 51,90 <SEP> 6, <SEP> 28 <SEP> 17, <SEP> 07 <SEP>
<tb>
Beispiel 7 : 6-Äthylmercapto-8-pynolidino-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin
1g(0,0038 Mol) 6-Äthylmercapto-8-chlor-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin und 2 ml (0, 024 Mol) Pyrrolidin werden zusammengegeben, wobei unter heftiger Reaktion Lösung und Sieden unter Rückfluss eintritt.
Man lässt ohne zusätzliches Erhitzen 1 h stehen, saugt die ausgefallenen Kristalle ab und kristallisiert aus Äthanol um. Die Verbindung hat den F = 104 - 1050 C. Die Ausbeute beträgt 0, 8 g (70 % der Theorie).
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Analyse <SEP> : <SEP> C <SEP> H17N3S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 299, <SEP> 49
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 48,12 <SEP> H <SEP> 5,72 <SEP> S <SEP> 32, <SEP> 12
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 48, <SEP> 20 <SEP> 5,83 <SEP> 31,90
<tb>
Beispiel8 :6,8-Dimorpholino-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin
5,8 g (0, 02 Mol) 6-Morpholino-8-chlor-4H-m-dithiino[5,4-d]-pyrimidin und 15 ml Morpholin werden 3 h zum Rückfluss erhitzt (Badtemperatur 1500 C).
Nach dem Abkühlen wird die Reaktionsmischung mit Äther versetzt, das ausgefallene Produkt abgenutscht, mit Wasser nachgewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F= 126 C. Die Ausbeute beträgt 5,4 g (79% der Theorie).
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<tb>
<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> C14H20N4O2S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 340, <SEP> 47 <SEP>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 49, <SEP> 38 <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 92 <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 46 <SEP>
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 49,30 <SEP> 6,04 <SEP> 16,56
<tb>
Beispiel9 :6-Morpholino-8-amino-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin 5, 8 g (0, 02 Mol) 6-Morpholino-8-chlor-4H -m-dithiino[5, 4-d]pyrimidin und 50 ml kondensiertes Ammoniak werden in einer Bombe 5 h auf 1000 C (Badtemperatur) erhitzt.
Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur lässt man das überschüssige Ammoniak abblasen.
Der kristalline Rückstand wird mit Wasser verrührt, abgenutscht und aus Äthanol umkristallisiert.
Die Verbindung hat den F = 138 - 1390 C. Die Ausbeute beträgt 4, 1 g (76% der Theorie).
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<tb>
<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> C10H14N4OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 270, <SEP> 39
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 44, <SEP> 42 <SEP> H <SEP> 5,22 <SEP> N <SEP> 20, <SEP> 72
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 44,58 <SEP> 5,35 <SEP> 20,87
<tb>
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werden 2 h auf 1500 C (Badtemperatur) erhitzt.
Das Reaktionsprodukt kristallisiert beim Abkühlen der Lösung aus. Es wird abgenutscht, mit Äther und Wasser nachgewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F = 145-1460C.
Die Ausbeute beträgt 3,5 g (58% der Theorie).
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<tb>
<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> C12H18N4O2S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 314, <SEP> 44 <SEP>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 45, <SEP> 84 <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 77 <SEP> N <SEP> 17, <SEP> 82
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 45,80 <SEP> 5,87 <SEP> 17, <SEP> 98 <SEP>
<tb>
B e i s p i e l 11: 6-Phenyl-8-morpholino-4H-m-dithiino[5,4-d] pyrimidin
3, 7 g (0, 013 Mol) 6-Phenyl-8-chlor-4H-m-dithiino[5,4-d]-pyrimidin werden mit 10 ml Morpholin 24 h am Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das überschüssige Morpholin unter verminder-
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tem Druck abdestilliert und der Rückstand in 30 ml 2-normaler Salzsäure aufgenommen. Man schüttelt zweimal mit je 25 ml Äther aus und stellt dann die wässerige Phase alkalisch. Das abgeschiedene Öl wird in Chloroform aufgenommen, mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.
Nach Abdestillation des Lösungsmittels bleibt ein zäher Rückstand, der beim Anreiben durchkristallisiert. Das Produkt wird abgenutscht und zweimal aus Essigester umkristallisiert. Die Verbindung hat den F =103 C.
Die Ausbeute beträgt 1, 8 g (41 % der Theorie).
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<tb>
<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> C <SEP> H <SEP> N <SEP> OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 331, <SEP> 47 <SEP>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 57, <SEP> 97 <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 17 <SEP> N <SEP> 12, <SEP> 68
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 58,10 <SEP> 5,21 <SEP> 12,90
<tb>
EMI10.2
12 : 2-Methyl-6-propyl-8-mOrPholino-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin-maleinatpholin werden 24 h unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das überschüssige Morpholin unter vermindertem Druck abdestilliert und der halbfeste Rückstand mit 2-normaler Salzsäure angesäuert. Man schüttelt zweimal mit 20 ml Äther aus und stellt dann die wässerige Phase alkalisch. Das ausgefallene Öl wird in Äther aufgenommen, mit Wasser ausgewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Eindampfen des Lösungsmittels bleiben 6, 84 g öliger Rückstand.
Dieser wird in etwas absolutem Äthanol gelöst und mit 22 ml einer molaren, äthanolischen Maleinsäurelösung versetzt. Nach Abdampfen des Äthanols bleibt ein kristalliner Rückstand, der mehrmals aus absolutem Essigester umkristallisiert wird.
Die Verbindung hat den F = 94 - 950 C. Die Ausbeute beträgt 5 g (37% der Theorie).
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<tb>
<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> C18H25N6O5S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 427, <SEP> 55
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 50,57 <SEP> H <SEP> 5,89 <SEP> N <SEP> 9,83 <SEP> S <SEP> 15, <SEP> 00
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 50, <SEP> 40 <SEP> 5,97 <SEP> 9,54 <SEP> 14,70
<tb>
Nach den in den Beispielen 8 - 12 beschriebenen Methoden werden die folgenden basisch substituierten 4H -m-Dithiino[5, 4-d]pyrimidine der angegebenen allgemeinen Formel I hergestellt.
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EMI14.1
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EMI15.1
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EMI17.1
C) %12 ' = Daten des Monomaleinates
EMI17.2
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Beispiel63 :
6-Morpholino-8-methoxy-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin
Zu einer Lösung von 0, 5 g (0, 022 g-Atome) Natrium in 100 ml absolutem Methanol gibt man 5, 8 g (0, 02 Mol) 6-Morpholino-8-chlor-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin und erhitzt 2 h unter Rückfluss. Das beim Abkühlen auskristallisierende Produkt wird abgenutscht, mehrmals mit Wasser gewaschen und aus Methanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F = 140-1410 C. Die Ausbeute beträgt 3, 7 g (64% der Theorie).
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<tb>
<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> C11H15N3O2S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 285, <SEP> 40 <SEP>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 46, <SEP> 29 <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 30 <SEP> N <SEP> 14, <SEP> 73
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 46, <SEP> 40 <SEP> 5,36 <SEP> 14,62
<tb>
Die folgenden 4H-m-Dithiino[5, 4-d] pyrimidine der angegebenen allgemeinen Formel I werden in gleicher Weise hergestellt.
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Rg RBeispiel 69 : 6- (2-Methylmorpholino)-8-äthylamino-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin-hydro- chlorid
3, 1G(0,01 Mol) 6-(2-Methylmorpholino)-8-äthylamino-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin, gelöst in 100 ml absolutem Essigester, versetzt man so lange mit ätherischer Salzsäure, bis die Lösung congosauer ist.
Das ausgefallene Hydrochlorid wird abgenutscht, mit absolutem Essigester gewaschen und aus absolutem Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F = 217-218 C. Die Ausbeute beträgt 2,4 g (69% der Theorie).
EMI20.1
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<tb>
Analyse <SEP> : <SEP> C13H21ClN4OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 348, <SEP> 93 <SEP>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 44,75 <SEP> H <SEP> 6,07 <SEP> Cl <SEP> 10, <SEP> 16 <SEP>
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 44, <SEP> 65 <SEP> 6,05 <SEP> 10,26
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Nach den Verfahren der Beispiele 11 und 12 wurden noch folgende Verbindungen hergestellt :
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EMI22.1
EMI22.2
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Herstellungliert das Lösungsmittel anschliessend im Hochvakuum ab, nimmt den flüssigen Rückstand in Chloroform auf, wäscht mit 2n-NaOH und dann mit Wasser alkalifrei und trocknet über Natriumsulfat.
Nach dem Abziehen des Chloroforms verbleibt ein zäher Rückstand, der beim Anreiben durchkristallisiert und mehrmals aus Dimethylformamid umkristallisiert wird. Man erhält weisse Kristalle vom Schmelzpunkt 170 - 171 oc. Die Ausbeute beträgt 0, 15 g (23% der Theorie).
EMI23.2
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<tb>
Analyse: <SEP> C17H20N4OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 360,51
<tb> Berechnet: <SEP> %C <SEP> 56, <SEP> 64 <SEP> %H <SEP> 5, <SEP> 59 <SEP> % <SEP> N <SEP> 15, <SEP> 54
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 56,80 <SEP> 5,70 <SEP> 15,25
<tb>
EMI23.3
abscheidet. Diese wird abgenutscht, mit Wasser gewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Schmelzpunkt : 750 C.
Ausbeute : 0,6 g (58% der Theorie)
EMI23.4
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<tb> Analyse <SEP> : <SEP> C15H14N2S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 258,43
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> %C <SEP> 46, <SEP> 48 <SEP> %H <SEP> 5,46 <SEP> %N <SEP> 37, <SEP> 23 <SEP>
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 46, <SEP> 65 <SEP> 5,52 <SEP> 37, <SEP> 25 <SEP>
<tb>
Beispiel81 :6-Pyrrolidino-8-äthoxy-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin Eine Lösung von 1, 0g (0,0039 Mol) 6-Pyrrolidino-8-oxy-4H-m-dithiino[5, 4-d]pyrimidin in 60 ml In-NaOH wird bei Raumtemperatur unter Rühren tropfenweise mit 0,72 g (0,0047 Mol) Diäthylsulfat versetzt und anschliessend 15 h bei Raumtemperatur gerührt. Man nutsch die ausgefallene Substanz ab, wäscht mit Wasser und kristallisiert mehrmals aus Aceton um. Schmelzpunkt : 91 - 920 C.
Ausbeute : 0, 4 g (36% der Theorie)
EMI23.5
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<tb> Analyse <SEP> : <SEP> C12H17N3OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 283, <SEP> 42 <SEP>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> % <SEP> C <SEP> 50,86 <SEP> %H <SEP> 6,05 <SEP> %S <SEP> 22,63
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 50,80 <SEP> 6, <SEP> 03 <SEP> 22,65
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