AT261625B - Verfahren zur Herstellung von neuen 4H-m-Dithiino [5,4-d] pyrimidinen und ihren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 4H-m-Dithiino [5,4-d] pyrimidinen und ihren Salzen

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AT261625B
AT261625B AT891866A AT891866A AT261625B AT 261625 B AT261625 B AT 261625B AT 891866 A AT891866 A AT 891866A AT 891866 A AT891866 A AT 891866A AT 261625 B AT261625 B AT 261625B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen 4H-m-Dithiino   5,4-d   pyrimidinen und ihren Salzen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen   4H-m-Dithiino[5, 4-d]   pyrimidinen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
In dieser Formel besitzen die einzelnen Reste folgende Bedeutungen :

  
Rl und R2, die gleich oder verschieden sein können, bedeuten Wasserstoffatome, Alkylreste, die gegebenenfalls durch Halogenatome, Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sein können, Alkenylreste, Aryl- oder Aralkylreste, die beide im aromatischen Kern gegebenenfalls durch Halogenatome, niedere Alkyl- oder Alkoxygruppen oder durch Amino-, Monoalkyl- oder Dialkylaminogruppen substituiert sein können, oder zusammen mit dem benachbarten Kohlenstoffatom einen   5 - 7   gliedrigen spirocyclischen Ring, der gegebenenfalls durch ein Schwefel- oder Stickstoffatom unterbrochen sein kann ;

  
R3 bedeutet ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, einen Aryl- oder Aralkylrest, die beide im aromatischen Kern durch Halogenatome, niedere Alkyl-oder Alkoxygruppen oder durch Amino-, Monoalkyl-oder Dialkylaminogruppen substituiert sein können, eine durch einen Alkyl-, Alkenyl-, Alkoxyalkyl-, Mono- oder Dialkylaminoalkylrest oder durch einen Aralkylrest substituierte Hydroxylgruppe, eine durch einen Alkyl-, Carbalkoxyalkyl-, Mono- oder Dialkylaminoalkylrest oder durch einen Aryloder Aralkylrest substituierte Mercaptogruppe oder eine substituierte Aminogruppe der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 wobei Rs ein Wasserstoffatom, eine freie Aminogruppe, einen Alkyl-, Hydroxyalkyl-, Alkoxyalkyl-, Alkylthioalkyl-, Halogenalkyl-, Aminoalkyl-, Mono- oder Dialkylaminoalkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-, Aryl- oder Pyridylrest und   R6   einen Alkyl-,

   Alkenyl- oder Hydroxyalkylrest oder zusammen mit Rs und dem Stickstoffatom einen heterocyclischen Ring, der gegebenenfalls durch ein 

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 Sauerstoff- oder Schwefelatom oder durch ein weiteres Stickstoffatom   unterbrochen und/oder   durch niedere Alkyl- oder Arylreste substituiert sein kann,   darstellen ; ruz   bedeutet ein Wasserstoffatom, eine freie oder eine wie bei   Rg   angegeben substituierte Hydroxylgruppe, eine freie oder eine wie bei Ra angegeben substituierte Mercaptogruppe, eine freie Aminogruppe oder eine substituierte Aminogruppe der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 wobei Rs   und R6   die oben angeführten Bedeutungen besitzen. 



   Die neuen Verbindungen werden erfindungsgemäss nach folgendem Verfahren erhalten :
Umsetzung eines   4H-m-Dithiino[5, 4-d] -pyrimidins   der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 in der Rl und R2 die   angeführten   Bedeutungen besitzen und einer der Reste Al und A2 ein Halogenatom oder eine freie oder durch einen   niederenAlkylrest   substituierte Mercaptogruppe bedeutet, und der andere der Reste Al und A2 entweder ein Halogenatom oder eine freie oder durch einen niederen Alkylrest 
 EMI2.3 
 der andernbesitzt, mit Verbindungen der Formeln   RgH   und/oder R4H, wobei   Rg   und R4 die eingangs erwähnten Bedeutungen mit Ausnahme von Wasserstoffatomen, Alkyl-, Aralkyl-oder Arylresten aufweisen.

   Sollen nach diesem Verfahren Verbindungen hergestellt werden, in denen   Rg   und R4 die gleichen Reste bedeuten, so geht man von einer Verbindung der Formel III aus, in der beide Reste Al und A2 ein Halogenatom oder eine freie oder alkylsubstituierte Mercaptogruppe bedeuten, und setzt diese Verbindung   mit der zweifachen molaren Menge oder einem Überschuss der Verbindung RaH = R4H um.   Sollen Verbindungen mit verschiedenen Resten   Rg   und R4 hergestellt werden, so kann entweder erst der Rest   A   gegen den Rest R4 und dann der Rest Al gegen den Rest Ra ausgetauscht werden oder man verwendet als Ausgangsstoff eine Verbindung, in der Al oder A2 bereits eine andere Bedeutung besitzt als ein Halogenatom oder eine freie oder alkylsubstituierte Mercaptogruppe. 



   Die Umsetzung erfolgt vorteilhaft in Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels bei Tem- 
 EMI2.4 
 tertiäre organische Base verwendet werden ; falls   Rg   und/oder R4 einen Rest der Formel II bedeutet, kann auch ein mindestens molarer Überschuss dieser Verbindung als säurebindende Mittel dienen. Ein weiterer Überschuss dieses Amins kann auch als Lösungsmittel verwendet werden. 



   Die Reaktionstemperatur hängt von der Reaktionsfähigkeit der Reaktionspartner ab. Im allgemeinen verläuft der Austausch eines Halogenatoms gegen die eine der angegebenen Gruppen in Gegenwart eines halogenwasserstoffbindenden Mittels bereits bei Zimmertemperatur oder mässig erhöhter Temperatur, während der Austausch einer Mercaptogruppe gegen einen Rest der Formel II erst bei Temperaturen zwischen 100 und   2000 C   vonstatten geht. Bei Anwendung eines niedrig   siedenden Lösungsmittels oder   einer Verbindung der Formeln   RgH   oder R4H mit einem niederen Siedepunkt wird die Reaktion zweckmässig im geschlossenen Gefäss durchgeführt. 



   Falls   Rg   eine substituierte Hydroxyl- oder Mercaptogruppe und/oder R4 eine freie oder substituierte Hydroxyl- oder Mercaptogruppe bedeuten, wird zweckmässig eine Verbindung der Formel III eingesetzt, in der die austauschbaren Reste Al und/oder A2 Halogenatome bedeuten. Soll eine Verbindung der Formel I erhalten werden, in der   Rg   einen Alkyl-, Aryl- oder Aralkylrest bedeutet, so muss von solchen Verbindungen der Formel III ausgegangen werden, in der Al diese Bedeutung bereits besitzt. 



   Die als Ausgangsstoffe bei dem erfindungsgemässen Verfahren verwendeten Verbindungen der Formel Ill können nach dem noch nicht zum Stande der Technik gehörenden Verfahren der österr. Patentschrift Nr. 254878 erhalten werden. Sollen die Reste Al und/oder A2 freie oder alkylsubstituierte 

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 Mercaptogruppen bedeuten, so können diese Verbindungen direkt   durch Ringschluss   erhalten werden, beispielsweise durch Umsetzung eines   5-Imino-m-dithian-4-carbons urethioamids   mit einem Thioharn- 
 EMI3.1 
 einem Phosphoroxyhalogenid hergestellt werden. Verbindungen, in denen nur   A   ein Halogenatom bedeutet, können aus den entsprechenden, gemäss dem erwähnten Verfahren   herstellbaren8-Hydroxyver-   bindungen durch Umsetzung mit einem Phosphoroxyhalogenid erhalten werden.

   In den Beispielen A-X wird die Herstellung einer Reihe solcher Ausgangsstoffe für das Verfahren gemäss der Erfindung beschrie- ben. 



   Werden nach dem erfindungsgemässen Verfahren Verbindungen erhalten, in denen die Reste Ra und/oder R4 eine freie Hydroxyl-,   Mercapto- oder   Aminogruppe bedeuten, so können diese gegebenenfalls nachträglich auf bekannte Weise in eine der bei der Definition von Ra und   R4   angegebenen substituierten Hydroxyl-,   Mercapto- oder Ammogruppen übergefühtt werden, beispielsweisedurch   Umsetzung mit reaktionsfähigen Estern der entsprechenden Alkohole, insbesondere mit Halogenwasserstoff-   säure- oder   Sulfonsäureestern. Aryl- und Pyridylreste können auf diese Weise nicht eingeführt werden. 



   Werden nach dem   erfindungsgemälkn   Verfahren Verbindungen erhalten, in denen die Reste   R   und/oder R4 freie oder substituierte Mercaptogruppen bedeuten, so können diese gegebenenfalls nachträglich auf bekannte Weise, beispielsweise in Gegenwart von   Raney-Nickel,   gegen Wasserstoff ausgetauscht werden. Verbindungen, in denen   R4 ein Wasserstoffatùm   bedeutet, lassen sich nur durch einen solchen nachträglichen Austausch erhalten. 



   Verbindungen der Formel I, die einen basischen Rest enthalten,   können gegebenenfalls nachträg-   lich auf an sich bekannte Weise in ihre Säureadditionssalze mit physiologisch verträglichenanorganischen oder organischen Sauren übergeführt werden. Als solche kommen beispielsweise Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Essigsaure, Citronensäure, Weinsäure oder Maleinsäure in Frage. Verbindungen der Formel I, in denen R4 eine freie Hydroxyl- oder Mercaptogruppe bedeutet, können gegebenenfalls nachträglich auf bekannte Weise in ihre Alkalisalze übergeführt werden. 



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmazeutische Eigenschaften, insbesondere wirken sie sedativ, analgetisch, antiphlogistisch, antipyretisch und cardiovasculär ; sie können ausserdem als Zwischenprodukte zur Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln verwendet werden. 



   Die nachstehenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern. 
 EMI3.2 
 midin in 10 ml absolutem Äthanol werden bei Raumtemperatur U, 8 ml (0,0092 Mol) Morpholin getropft. 



   Dabei ist eine schwach positive Wärmetonung zu beobachten : es tritt jedoch keine Lösung ein. 



   Die Reaktionsmischung wird noch 1 1/2 h bei Raumtemperatur gerührt. 



   Man saugt ab, wäscht die Kristalle mit Äthanol und Wasser und kristallisiert aus Äthanol um. Die Verbindung hat den F =   181 - 1820   C. Die Ausbeute beträgt 0,7 g (58% der Theorie). 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C. <SEP> H.2 <SEP> C1N, <SEP> OS2 <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 289, <SEP> 82
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 41, <SEP> 44 <SEP> H4, <SEP> 17 <SEP> Cl <SEP> 12, <SEP> 24
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 41,30 <SEP> 4,20 <SEP> 12,48
<tb> 
 
Beispiel B: 6-Morpholino-8-chlor-4H-m-dithiino[5,4]d] pyrimidin
6,75 g (0, 025 Mol) 6-Morpholino-8-oxy-4H-m-dithiino-[5,4-d]pyrimidin und 30 ml Phosphoroxychlorid werden 2 h zum Rückfluss erhitzt. Es tritt völlige Losung ein. 



   Das überschüssige Phosphoroxychlorid wird im Vakuum abgezogen, der zähe Rückstand mit Eiswasser zersetzt und mehrmals mit Chloroform extrahiert. 



   Nach dem Abziehen des Chloroforms erhält man gelbbraune Kristalle, die aus Äthanol umkristallisiert werden. 



   Die Verbindung hat den F = 129 - 1310 C. 



   Die Ausbeute beträgt 6,0 g (83% der Theorie). 
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> CHCIN3OS2 <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 289, <SEP> 82
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 41, <SEP> 44 <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 17 <SEP> Cl <SEP> 12,24
<tb> Gefunden: <SEP> 41,40 <SEP> 4, <SEP> 09 <SEP> 12,31
<tb> 
 Nach demselben Verfahren lassen sich z. B. die folgenden Verbindungen herstellen.

   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> AusBei <SEP> beute
<tb> spiel <SEP> R1 <SEP> R2 <SEP> A1 <SEP> A2 <SEP> F <SEP> (  <SEP> C) <SEP> %
<tb> 2-Phenyl-6-isopropyl-8-chlor <SEP> H <SEP> CH <SEP> (CH@)CH <SEP> Cl <SEP> undestillierbares <SEP> Öl <SEP> 92
<tb> V <SEP> 4H-m-dithiino <SEP> [5,4-d]pyrimidin
<tb> W <SEP> 6,8-Dichlor-4H-m-dithiino- <SEP> H <SEP> H <SEP> Cl <SEP> Cl <SEP> 121-122,5 <SEP> (Petrol <SEP> 48
<tb> W <SEP> [5, <SEP> 4-d] <SEP> -pyrimidin <SEP> äther) <SEP> 
<tb> 6 <SEP> 6-Äthylmercapto-8-chlor-4H-m <SEP> H <SEP> H <SEP> CHS <SEP> Cl <SEP> 81-82 <SEP> (Äthanol) <SEP> 78
<tb> dithiino <SEP> [5,4-d]pyrimidin <SEP> 2 <SEP> 5
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

   Ri RBeispiel l :

   6-Morpholino-8-pyrrolidino-4H-m-dithiino [5, 4-d]pyrimidin   
3, 0 g (0,01 Mol) 6-Äthylmercapto-8-pyrrolidino-4H-m-dithiino[5,4-d] pyrimidin und 50 ml Morpholin werden 30 h in der Bombe auf 1750 C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird die Reaktionsmischung in Wasser gegossen, wobei sich ein kristallines Produkt abscheidet. 



   Es wird abgesaugt, mit Wasser nachgewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F =   145 - 1460   C. Die Ausbeute beträgt 2, 1 g   (650/0   der Theorie). 
 EMI8.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C14H20N4OS2 <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 324,47
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 51,82 <SEP> H <SEP> 6, <SEP> 21 <SEP> N <SEP> 17, <SEP> 27
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 52,00 <SEP> 6,25 <SEP> 17, <SEP> 46 <SEP> 
<tb> 
 
 EMI8.2 
 [5, 4-d] pyrimidin5g (0, 02 Mol) 6-Äthylmercapto-8-hydrxoy-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin und 50 ml Morpholin werden 8 h unter Rühren unter Rückfluss erhitzt (Badtemperatur 1400 C). 



   Die klare Reaktionsmischung wird nach dem Abkühlen in 250 ml Wasser gegossen, das ausgefallene kristalline Produkt abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus Dimethylformamid umkristallisiert. Die Verbindung hat den F = 2850 C (unter Zersetzung). Die Ausbeute beträgt 4,8 g   (S90/0   der Theorie). 
 EMI8.3 
 
<tb> 
<tb> Analyse <SEP> : <SEP> C10H13N2O2S2 <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 271, <SEP> 37
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 44,26 <SEP> H4, <SEP> 83 <SEP> S <SEP> 23, <SEP> 63
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 44, <SEP> 11 <SEP> 4,97 <SEP> 23, <SEP> 82
<tb> 
 
In gleicher Weise wurden die folgenden   4H-m-Dithiino- [5, 4-d] pyrimidine der angegebenen For-   mel I aus 6-Äthylmercapto-8-hydrxoy-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin erhalten. 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 



    Beispiel 6 : 6-Pyrrolidino-8-morpholino-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin   
1 g (0, 0034 Mol)   6-Chlor-8-morpholino-4H-m-dithiino- [5, 4-d] pyrimidin   und 15 ml Pyrrolidin werden 4 h unter Rückfluss erhitzt. 



   Nach dem Abkühlen giesst man die klare Lösung in 100 ml Wasser. Die sich abscheidenden Kristalle werden abgesaugt, mit Wasser und Äthanol gewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F =   133-134    C. Die Ausbeute beträgt 0, 8 g   (710/0   der Theorie). 
 EMI9.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C <SEP> H <SEP> N. <SEP> OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 324, <SEP> 47 <SEP> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 51,82 <SEP> H <SEP> 6,21 <SEP> N <SEP> 17,27
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 51,90 <SEP> 6, <SEP> 28 <SEP> 17, <SEP> 07 <SEP> 
<tb> 
   Beispiel 7 : 6-Äthylmercapto-8-pynolidino-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin   
1g(0,0038 Mol) 6-Äthylmercapto-8-chlor-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin und 2 ml (0, 024 Mol) Pyrrolidin werden zusammengegeben, wobei unter heftiger Reaktion Lösung und Sieden unter Rückfluss eintritt. 



   Man lässt ohne zusätzliches Erhitzen 1 h stehen, saugt die ausgefallenen Kristalle ab und kristallisiert aus Äthanol um. Die Verbindung hat den F =   104 - 1050 C. Die Ausbeute   beträgt   0, 8 g (70 %   der Theorie). 
 EMI9.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C <SEP> H17N3S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 299, <SEP> 49
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 48,12 <SEP> H <SEP> 5,72 <SEP> S <SEP> 32, <SEP> 12
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 48, <SEP> 20 <SEP> 5,83 <SEP> 31,90
<tb> 
 
Beispiel8 :6,8-Dimorpholino-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin
5,8 g (0, 02 Mol) 6-Morpholino-8-chlor-4H-m-dithiino[5,4-d]-pyrimidin und 15 ml Morpholin werden 3 h zum Rückfluss erhitzt (Badtemperatur   1500 C).   



   Nach dem Abkühlen wird die Reaktionsmischung mit Äther versetzt, das ausgefallene Produkt abgenutscht, mit Wasser nachgewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F= 126  C. Die Ausbeute beträgt 5,4 g (79% der Theorie). 
 EMI9.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C14H20N4O2S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 340, <SEP> 47 <SEP> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 49, <SEP> 38 <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 92 <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 46 <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 49,30 <SEP> 6,04 <SEP> 16,56
<tb> 
 
Beispiel9 :6-Morpholino-8-amino-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin   5, 8 g   (0, 02 Mol) 6-Morpholino-8-chlor-4H -m-dithiino[5, 4-d]pyrimidin und 50 ml kondensiertes Ammoniak werden in einer Bombe 5 h auf 1000 C (Badtemperatur) erhitzt. 



   Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur lässt man das überschüssige Ammoniak abblasen. 



   Der kristalline Rückstand wird mit Wasser   verrührt,   abgenutscht und aus Äthanol umkristallisiert. 



  Die Verbindung hat den F =   138 - 1390   C. Die Ausbeute beträgt 4, 1 g (76% der Theorie). 
 EMI9.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C10H14N4OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 270, <SEP> 39
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 44, <SEP> 42 <SEP> H <SEP> 5,22 <SEP> N <SEP> 20, <SEP> 72
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 44,58 <SEP> 5,35 <SEP> 20,87
<tb> 
 
 EMI9.5 
 werden 2 h auf 1500 C (Badtemperatur) erhitzt. 



   Das Reaktionsprodukt kristallisiert beim Abkühlen der Lösung aus. Es wird abgenutscht, mit Äther und Wasser nachgewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F = 145-1460C. 



  Die Ausbeute beträgt 3,5 g (58% der Theorie). 
 EMI9.6 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C12H18N4O2S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 314, <SEP> 44 <SEP> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 45, <SEP> 84 <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 77 <SEP> N <SEP> 17, <SEP> 82
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 45,80 <SEP> 5,87 <SEP> 17, <SEP> 98 <SEP> 
<tb> 
 
B e i s p i e l 11: 6-Phenyl-8-morpholino-4H-m-dithiino[5,4-d] pyrimidin
3, 7 g (0, 013 Mol) 6-Phenyl-8-chlor-4H-m-dithiino[5,4-d]-pyrimidin werden mit 10 ml Morpholin 24 h am Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das überschüssige Morpholin unter verminder- 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 tem Druck abdestilliert und der Rückstand in 30 ml 2-normaler Salzsäure aufgenommen. Man schüttelt zweimal mit je 25 ml Äther aus und stellt dann die wässerige Phase alkalisch. Das abgeschiedene Öl wird in Chloroform aufgenommen, mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.

   Nach Abdestillation des Lösungsmittels bleibt ein zäher Rückstand, der beim Anreiben durchkristallisiert. Das Produkt wird abgenutscht und zweimal aus Essigester umkristallisiert. Die Verbindung hat den F =103 C. 



  Die Ausbeute beträgt 1, 8 g (41 % der Theorie). 
 EMI10.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C <SEP> H <SEP> N <SEP> OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 331, <SEP> 47 <SEP> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 57, <SEP> 97 <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 17 <SEP> N <SEP> 12, <SEP> 68
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 58,10 <SEP> 5,21 <SEP> 12,90
<tb> 
 
 EMI10.2 
 
12 : 2-Methyl-6-propyl-8-mOrPholino-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin-maleinatpholin werden 24 h unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das überschüssige Morpholin unter vermindertem Druck abdestilliert und der halbfeste Rückstand mit 2-normaler Salzsäure angesäuert. Man schüttelt zweimal mit 20 ml Äther aus und stellt dann die wässerige Phase alkalisch. Das ausgefallene Öl wird in Äther aufgenommen, mit Wasser ausgewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Eindampfen des Lösungsmittels bleiben   6,   84 g öliger Rückstand.

   Dieser wird in etwas absolutem Äthanol gelöst und mit 22 ml einer molaren, äthanolischen Maleinsäurelösung versetzt. Nach Abdampfen des Äthanols bleibt ein kristalliner Rückstand, der mehrmals aus absolutem Essigester umkristallisiert wird. 



  Die Verbindung hat den F = 94 - 950 C. Die Ausbeute beträgt 5 g   (37%   der Theorie). 
 EMI10.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C18H25N6O5S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 427, <SEP> 55
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 50,57 <SEP> H <SEP> 5,89 <SEP> N <SEP> 9,83 <SEP> S <SEP> 15, <SEP> 00
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 50, <SEP> 40 <SEP> 5,97 <SEP> 9,54 <SEP> 14,70
<tb> 
 
Nach den in den Beispielen   8 - 12   beschriebenen Methoden werden die folgenden basisch substituierten 4H -m-Dithiino[5, 4-d]pyrimidine der angegebenen allgemeinen Formel I hergestellt. 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 
 EMI12.1 
 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 
 EMI13.1 
 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 
 EMI14.1 
 

 <Desc/Clms Page number 15> 

 
 EMI15.1 
 

 <Desc/Clms Page number 16> 

 
 EMI16.1 
 

 <Desc/Clms Page number 17> 

 
 EMI17.1 
 
C) %12 ' = Daten des Monomaleinates 
 EMI17.2 
 

 <Desc/Clms Page number 18> 

 
Beispiel63 :

  6-Morpholino-8-methoxy-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin
Zu einer Lösung von 0,   5 g (0, 022   g-Atome) Natrium in 100 ml absolutem Methanol gibt man 5, 8 g (0, 02 Mol)   6-Morpholino-8-chlor-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin   und erhitzt 2 h unter Rückfluss. Das beim Abkühlen auskristallisierende Produkt wird abgenutscht, mehrmals mit Wasser gewaschen und aus Methanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F = 140-1410 C. Die   Ausbeute beträgt 3, 7   g (64% der Theorie). 
 EMI18.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C11H15N3O2S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 285, <SEP> 40 <SEP> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 46, <SEP> 29 <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 30 <SEP> N <SEP> 14, <SEP> 73
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 46, <SEP> 40 <SEP> 5,36 <SEP> 14,62
<tb> 
 
Die folgenden   4H-m-Dithiino[5, 4-d] pyrimidine   der angegebenen allgemeinen Formel I werden in gleicher Weise hergestellt. 

 <Desc/Clms Page number 19> 

 
 EMI19.1 
 

 <Desc/Clms Page number 20> 

   Rg RBeispiel 69 : 6- (2-Methylmorpholino)-8-äthylamino-4H-m-dithiino [5, 4-d] pyrimidin-hydro-    chlorid
3, 1G(0,01 Mol) 6-(2-Methylmorpholino)-8-äthylamino-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin, gelöst in   100 ml absolutem Essigester, versetzt man so lange mit ätherischer Salzsäure, bis die Lösung congosauer    ist. 



   Das ausgefallene Hydrochlorid wird abgenutscht, mit absolutem Essigester gewaschen und aus absolutem Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung hat den F =   217-218  C.   Die Ausbeute beträgt 2,4 g (69% der Theorie). 
 EMI20.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C13H21ClN4OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 348, <SEP> 93 <SEP> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 44,75 <SEP> H <SEP> 6,07 <SEP> Cl <SEP> 10, <SEP> 16 <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 44, <SEP> 65 <SEP> 6,05 <SEP> 10,26
<tb> 
 Nach den Verfahren der Beispiele 11 und 12 wurden noch folgende Verbindungen hergestellt : 

 <Desc/Clms Page number 21> 

 
 EMI21.1 
 

 <Desc/Clms Page number 22> 

 
 EMI22.1 
 
 EMI22.2 
 

 <Desc/Clms Page number 23> 

 
 EMI23.1 
 
Herstellungliert das Lösungsmittel anschliessend im Hochvakuum ab, nimmt den flüssigen Rückstand in Chloroform auf, wäscht mit 2n-NaOH und dann mit Wasser alkalifrei und trocknet über Natriumsulfat. 



   Nach dem Abziehen des Chloroforms verbleibt ein zäher Rückstand, der beim Anreiben durchkristallisiert und mehrmals aus Dimethylformamid umkristallisiert wird. Man erhält weisse Kristalle vom Schmelzpunkt   170 - 171 oc.   Die Ausbeute beträgt 0, 15 g (23% der Theorie). 
 EMI23.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse: <SEP> C17H20N4OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 360,51
<tb> Berechnet: <SEP> %C <SEP> 56, <SEP> 64 <SEP> %H <SEP> 5, <SEP> 59 <SEP> % <SEP> N <SEP> 15, <SEP> 54
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 56,80 <SEP> 5,70 <SEP> 15,25
<tb> 
 
 EMI23.3 
 abscheidet. Diese wird abgenutscht, mit Wasser gewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Schmelzpunkt : 750 C.

   Ausbeute : 0,6 g   (58%   der Theorie) 
 EMI23.4 
 
<tb> 
<tb> Analyse <SEP> : <SEP> C15H14N2S <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 258,43
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> %C <SEP> 46, <SEP> 48 <SEP> %H <SEP> 5,46 <SEP> %N <SEP> 37, <SEP> 23 <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 46, <SEP> 65 <SEP> 5,52 <SEP> 37, <SEP> 25 <SEP> 
<tb> 
 
Beispiel81 :6-Pyrrolidino-8-äthoxy-4H-m-dithiino[5,4-d]pyrimidin   Eine Lösung   von 1, 0g (0,0039 Mol)   6-Pyrrolidino-8-oxy-4H-m-dithiino[5, 4-d]pyrimidin   in 60 ml In-NaOH wird bei Raumtemperatur unter Rühren tropfenweise mit 0,72 g (0,0047 Mol) Diäthylsulfat versetzt und anschliessend 15 h bei Raumtemperatur gerührt. Man nutsch die ausgefallene Substanz ab, wäscht mit Wasser und kristallisiert mehrmals aus Aceton um.   Schmelzpunkt : 91 - 920   C.

   Ausbeute : 0, 4 g (36% der Theorie) 
 EMI23.5 
 
<tb> 
<tb> Analyse <SEP> : <SEP> C12H17N3OS <SEP> Molekulargewicht <SEP> = <SEP> 283, <SEP> 42 <SEP> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> % <SEP> C <SEP> 50,86 <SEP> %H <SEP> 6,05 <SEP> %S <SEP> 22,63
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 50,80 <SEP> 6, <SEP> 03 <SEP> 22,65
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen 4H-m-Dithiino[5,4-d]pyrimidinen der allgemeinen Formel EMI23.6 in der Rl und Raj, dise gleich oder verschieden sein können, Wasserstoffatome, Alkylreste, diegegebenenfalls durch Halogenatome, Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sein können, Alkenylreste, Aralkyl- oder Arylreste, die beide im aromatischen Kern durch Halogenatome, niedere Alkyl-oder Alkoxygruppen oder durch Amino-, Monoalkyl- oder Dialkylaminogruppen substituiert sein können, oder zusammen mit dem benachbarten Kohlenstoffatom einen 5 - 7gliedrigen spirocyclischen Ring, der gegebenenfalls durch ein Schwefel- oder Stickstoffatom unterbrochen sein kann, Rg ein Wasserstoffatom.
    einen Alkylrest, einen Aralkyl- oder Arylrest, die beide im aromatischen Kern durch Halogenatome, niedere Alkyl- oder Alkoxygruppen oder durch Amino-, Monoalkylamino-oder Dialkylaminogruppen substituiert sein können, eine durch einen Alkyl-, Alkoxyalkyl-, Mono-oder Dialkylaminoalkyl-, Al- kenyl-oder Aralkylrest substituierte Hydroxylgruppe, eine durch einen Alkyl-, Carbalkoxyalkyl-, Mono- oder Dialkylaminoalkyl-, Aralkyl- oder Arylrest substituierte Mercaptogruppe oder eine substituierte Aminogruppe der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 24> EMI24.1 wobei Rs ein Wasserstoffatom, eine freie Aminogruppe, einen Alkyl-, Hydroxyalkyl-, Alkoxyalkyl-, Alkylthioalkyl-, Halogenalkyl-, Aminoalkyl-, Mono-oder Dialkylaminoalkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Aralkyl-, Aryl- oder Pyridylrest und R6 einen Alkyl-,
    Hydroxyalkyl- oder Alkenylrest oder zusammen mit Rs und dem Stickstoffatom einen heterocyclischen Ring, der gegebenenfalls durch ein Sauerstoff oder Schwefelatom oder durch ein weiteres Stickstoffatom unterbrochen und/oder durch niedere Alkyloder Arylreste substituiert sein kann, darstellen, und R4 ein Wasserstoffatom, eine freie oder, wie unter R3 angegeben, substituierte Hydroxylgruppe, eine freie oder, wie unter R3 angegeben, substituierte Mercaptogruppe oder eine freie oder, wie unter R3 angegeben, substituierte Aminogruppe bedeuten, und ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI24.2 in der R und R die angegebenen Bedeutungen besitzen und einer der beiden Reste Al und A,
    ein Halogenatom oder eine freie oder durch einen niederen Alkylrest substituierte Mercaptogruppe und der andere der Reste Al und A2 ein Halogenatom oder eine freie oder durch einen niederen Alkylrest substituierte Mercaptogruppe oder eine der andern oben für Rg und R angegebenen Bedeutungen besitzt, mit Verbindungen der Formel R, H, in der Rg die oben angeführten Bedeutungen mit Ausnahme eines Wasserstoffatoms, eines Alkyl-, Aralkyl-oder Arylrestes besitzt, und/oder R4H, in der R die oben angeführten Bedeutungen mit Ausnahme eines Wasserstoffatoms besitzt, bei Temperaturen zwischen 0 und 2000 C, vorteilhaft in Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels und gegebenenfalls in Gegenwart eines halogenwasserstoffbindenden Mittels,
    umgesetzt wird, worauf man gegebenenfalls eine oder mehrere der folgenden Massnahmen anschliesst : a) falls eine Verbindung erwünscht ist, in der R, und/oder R ein Wasserstoffatom ist, in einer erhaltenen Verbindung der Formel I, in der Rg und/oder Ru eine freie oder durch einen niederen Alkylrest substituierte Mercaptogruppe darstellt, letztere durch Reduktion, z.
    B. mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators, in Wasserstoff überführen ; b) falls eine Verbindung erhalten wird, in der Ra und/oder R freie Hydroxyl-, Mercapto - oder Aminogruppen bedeuten, diese gegebenenfalls auf an sich bekannte Weise nachträglich in eine Verbindung überführen, in der Rg und/oder R eine der oben erwähnten substituierten Hydroxyl-, Mercaptooder Aminogruppen bedeutet ; c) falls eine Verbindung entsteht, in der Rg und/oder R einen basischen Rest bedeuten, diese gegebenenfalls nachträglich auf bekannte Weise in ihr Säureadditionssalz überführen ;
    d) falls eine Verbindung entsteht, in der R eine freie Hydroxyl- oder Mercaptogruppe bedeutet, diese gegebenenfalls nachträglich auf bekannte Weise in ein Alkalisalz überführen.
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