AT260067B - Kombinierte Lichtruf-Sprech-Anlage - Google Patents

Kombinierte Lichtruf-Sprech-Anlage

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Publication number
AT260067B
AT260067B AT366864A AT366864A AT260067B AT 260067 B AT260067 B AT 260067B AT 366864 A AT366864 A AT 366864A AT 366864 A AT366864 A AT 366864A AT 260067 B AT260067 B AT 260067B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
call
lamp
speech
relay
intercom system
Prior art date
Application number
AT366864A
Other languages
English (en)
Inventor
Viktor Ing Stangl
Original Assignee
Schrack Elektrizitaets Ag E
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  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kombinierte   Lichtruf-Sprech-Anlage   
Die Erfindung betrifft eine kombinierte   Lichtmf-Sprech-Anlage-insbesondere   für Hotels, Kran- kenhäuser   u.   - deren Nebenstellen bzw. Zimmer mit je einer Ruf-Lampe, einer Anwesenheits-
Lampe sowie mit einem von der Zentralstelle aus durch Betätigung der Sprechtaste über ein Sprechre- lais einschaltbaren Sprechgerät ausgerüstet sind. 



   In den verschiedenartigsten Betrieben,   z. B.   in Krankenhäusern, werden mit derartigen LichtrufSprech-Anlagen Femmeldeverbindungen zwischen einzelnen Nebenstellen und einer Zentrale - also z. B. zwischen   Kranken-und Schwestern-Zimmer-hergestellt,   welche einerseits die rufende Nebenstelle am Ort selbst sowie in der Zentrale optisch anzeigen und anderseits auch eine Sprechmöglichkeit zur Zentralstelle bieten.

   Bei den bisher bekannten Anlagen dieser Art ist jede Nebenstelle (Krankenzimmer) mit einer Ruftaste sowie mit einem Fernsprechapparat bzw. mit einem Kopfkissenlautsprecher od.   dgl. - z.   B. einem   Wechselsprechgerät - und   ausserdem mit je einer Ruflampe vor dem Zimmer sowie in der Zentrale und mit einer Anwesenheits-Lampe ausgestattet, bei deren Einschalten durch den Gerufenen (Schwester) beide Ruf-Lampen gelöscht werden ; in der Zentralstelle (Schwestern-Raum) befinden sich weiters ausser dem bereits erwähnten Rufsignal ein gemeinsames Sprechgerät mit Lautsprecher sowie die entsprechenden Tasten zur Herstellung der Sprechverbindung mit den einzelnen Nebenstellen (Zimmern) ; diese Anlagen sind im allgemeinen relais-gesteuert und enthalten dementsprechend ein Ruf-Relais, ein Anwesenheits-Relais und ein Sprech-Relais. 



   Diese Systeme haben jedoch folgende Nachteile : bei Nicht-Zustandekommen einer Sprechverbindung-z. B. wegen Abwesenheit in der   Zentralstelle - fehlt   jegliche Signalisierung an der Nebenstelle, von welcher das Rufsignal kommt : weiters können bei mehreren Diensthabenden unerwünschte Überlappungen in der Betreuung entstehen, wenn der rufende Patient bereits mit dem Schwestern-Raum in Sprechverbindung steht und ausserdem auf Grund der an der Zimmertür gleichzeitig noch aufleuchtenden Ruf-Lampe eine andere Schwester eintritt. 



   Nach der Erfindung werden nun bei kombinierten   Lichtruf-Sprech-Anlagen   der eingangs beschriebenen Art diese beiden Nachteile dadurch behoben-u. zw. lediglich unter Ausnutzung der bereits vorhandenen   Schakelemente - dass das Sprech-Relais   einen zusätzlichen Arbeitskontakt enthält, welcher bei Herstellung einer Sprechverbindung die Anwesenheits-Lampe der Nebenstelle an eine Speisespannung mit gegenüber der normalen Anwesenheits-Schaltung unterschiedlicher-vorzugsweise intermit-   tierender - Charakteristik   anschliesst und dieselbe dadurch zu einer andersartigen   Signalisiernng - z. B.   zum Blinken - bringt. 



   An Hand des in der Zeichnung beispielsweise dargestellten Schaltschemas einer erfindungsgemässen Lichtruf-Sprech-Anlage wird die Wirkungsweise derselben erläutert. 



   An jeder Nebenstelle-z. B. im Hotelzimmer oder   Krankenzimmer - sind   die Ruftaste   tr,   das Sprechgerät   LSP, (z. B.   ein   Kopfkissenlautsprecher)   sowie die Anwesenheits-Klinke k vorhanden und an der Türe aussen die Ruflampe   IR,   sowie die   Anwesenheitslampe   LA angebracht in der   Zentrale-z.

   B.   im Schwestern-Raum - ist nun für jedes Zimmer eine parallelgeschaltete Ruflampe   LR2   sowie eine Sprechtaste ts und ferner ein   gemeinsamer Sprechapparat LSP ;   angeordnet, der mittels der zugehörigen Sprechtaste   t   an das rufende Zimmer angeschlossen werden kann. 

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 EMI2.1 
 ein und schliesst gleichzeitig den Hilfskontakt   c ;   im Selbsthaltekreis des dem rufenden Zimmer zugeordneten Sprech-Relais S ;

   tritt nun auf Grund dieses Signals der Ruflampe   LR.   eine Person in das Zimmer ein, dann schaltet dieselbe mittels der Anwesenheitsklinke   k - z.   B. einer Steck-Klinke-über das Relais K mit dem Kontakt kl die Anwesenheits-Lampe LA ein, wobei gleichzeitig der Kontakt   k   im Haltekreis rl des Rufrelais R geöffnet und beide Ruflampen   LR und LR   gelöscht werden ; anderseits kann aber auch von der Zentrale aus auf Grund des dortigen Lichtruf-Sig- 
 EMI2.2 
 des Zimmers   anschliesst ;   so weit die Schaltung der bisher   bekannten Lichtruf-Sprech-Systeme - bei   denen also ein etwa zuerst, also vor Eintritt einer Schwester, erfolgter Rückruf von der Zentrale aus an der Nebenstelle nicht gesondert kenntlich gemacht wird. 



   Die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Lichtruf-Sprech-Anlage besteht nun in der Ausstattung des Sprech-Relais S mit einem zusätzlichen vierten Kontakt   su,   der an eine gesonderte Speisespannungsquelle Us mit einer   unterschiedlichen-z. B. intermittierenden- Charakteristik   fix angeschlossen ist und bei Betätigung dieses Relais, also bei Herstellung einer Sprechverbindung, diese Speisespannung an die Anwesenheits-Lampe LA des Zimmers anlegt und dieselbe dadurch zu entsprechender   Signalgebung-z.   B. zum Blinken - bringt, so dass nunmehr ein bereits erfolgter Rückruf der Zentrale an der Nebenstelle selbst von aussen kenntlich gemacht und von andern, etwa gleichzeitig rufenden Zimmern deutlich unterschieden ist. 



   Mit dieser neuen Lichtruf-Sprech-Anlage werden also-u. zw. ohne zusätzliche Signal-Einrichtungen-folgende wesentliche Vorteile erzielt : kommt von der Zentrale aus irgend einem Grunde keine Sprechverbindung zustande, dann bleibt das rufende Zimmer eindeutig optisch gekennzeichnet. wird anderseits der Rufende bereits von der Zentrale aus auf akustischem Wege betreut, dann braucht dieser Ruf von andern diensthabenden Personen nicht mehr weiter verfolgt zu werden. Nach erfolgter akustischer Betreuung werden dann von der Zentrale aus durch Betätigung der Taste tt der Ruf aus dem Zimmer sowie die Sprechverbindung zwischen Zentrale und Zimmer gelöscht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kombinierte Lichtruf-Sprech-Anlage-insbesondere für Hotels, Krankenhäuser u. dgl. - deren Nebenstellen bzw. Zimmer mit je einer Ruf-Lampe, einer Anwesenheits-Lampe sowie mit einem von der Zentralstelle aus durch Betätigung der Sprechtaste über ein Sprechrelais einschaltbaren Sprechgerät ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprechrelais (S) einen zusätzlichen Arbeits- kontakt (st) enthält, welcher bei Herstellung einer Sprechverbindung die Anwesenheits-Lampe (LA) der Nebenstelle an eine Speisespannung (Us) mit gegenüber der normalen Anwesenheits-Schaltung (Uk) un- terschiedlicher - vorzugsweise intermittierender - Charakteristik anschliesst und dieselbe dadurch zu einer andersartigen Signalisierung-z.
    B. zum Blinken - bringt.
AT366864A 1964-04-24 1964-04-24 Kombinierte Lichtruf-Sprech-Anlage AT260067B (de)

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AT260067B true AT260067B (de) 1968-02-12

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