AT259500B - Verfahren zum Herstellen von Vliesstoffen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von VliesstoffenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Herstellen von Vliesstoffen Vliesstoffe, die durch Verkleben von textilen Fasern mittels kautschuk- oder kunstharzartiger Bindemittel erzeugt wurden, besitzen sowohl Steifheit als auch Sprungelastizität. Unter der letztgenannten Eigenschaft versteht man die Fähigkeit, nach dem Zerknüllen wieder das ursprüngliche glatte Aussehen ohne Hilfsmittel zurückzuerlangen. Ein Blatt Zeichenpapier besitzt zwar eine erhebliche Steifheit, jedoch bleibt es nach dem Zerknüllen ein zerknittertes Knäuel. Eine Gummibahn hingegen hängt sich nach dem Zerknüllen sofort von selbst wieder aus, jedoch besitzt sie keine Steifheit. Ein Streifen von z. B. 2 x 10 cm kippt-hochkant gestellt-sofort um, während derselbe Streifen aus nichtsprungelastischem Zeichenpapier sich nicht oder nur unwesentlich zur Seite neigt. Die Herstellung von Vliesstoffen mit beliebiger Steifheit und/oder Sprungelastizität ist bekannt. Wünscht man z. B. hohe Sprungelastizität, so wird man grobtitrige Fasern aus elastischem Material, z. B. Perlon oder Nylon, mit ebenfalls elastischen Bindemitteln, wie z. B. Kautschuk, imprägnieren. Sehr sprungelastische Fasern kann man auch mit einem nichtelastischen Bindemittel verkleben, ohne deswegen eine besondere Einbusse an Sprungelastizität befürchten zu müssen. Infolge ihrer Steifheit und Sprungelastizität finden Vliesstoffe immer mehr als Versteifungseinlagen bei Kleidungsstücken Verwendung. Wird nun ein derart versteiftes Kleidungsstück gewaschen oder chemisch gereinigt, so nehmen sowohl Steifheit als auch Sprungelastizität der Vliesstoffeinlage ab. Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher die Herstellung von Vliesstoffen, die ihre Steifigkeit und Sprungelastizität nach dem Waschen bzw. der chemischen Reinigung weitgehendst behalten. Zu diesem Zweck wird zunächst ein loses Ausgangsvlies mit einem geringen Prozentsatz an wasserlöslichen Fasern vermischt und durch Befeuchten nach der in der DAS 1088016 beschriebenen Arbeitsweise vorverfestigt. Wird ein solcher Vliesstoff in der üblichen Weise nachbehandelt, worunter auch das Imprägnieren mit verschiedenen Bindemitteln gehört, so macht das allein den Vliesstoff noch nicht sprungelastisch. Wird in einen solchen Vliesstoff jedoch erfindungsgemäss Bindemittel in einer dem Gewicht des vorverfestigten Vlieses ungefähr gleichen Menge eingebracht, so erhält man ein sprungelastisches Material unter Beibehaltung der Steifheit, das diese Eigenschaften auch bei mehrfachem Waschen oder chemischem Reinigen nicht verliert. Sofern der vorverfestigte Vliesstoff noch wasserlösliche Fasern enthält, kann der zur nachfolgenden Imprägnierung benutzten wässrigen Bindemitteldispersion ein Stoff zugesetzt werden, der diese Fasern in den wasserunlöslichen Zustand überführt. Für PVA-Fasern eignen sich z. B. Gemische aus Harnstoff Formaldehyd-Vorkondensaten und einem Katalysator. Beispiel : EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 Dabei wird die PVA-Faser klebrig. Anschliessend wird der so verfestigte Vliesstoff mit folgender wässrigen Dispersion nochmals in einer dem Gewicht des vorverfestigten Vlieses ungefähr gleichen Menge impräg- nieit : EMI1.4 <tb> <tb> Gew. <SEP> Teile <SEP> Gew. <SEP> Teile <SEP> <tb> flüssig <SEP> fest <tb> Vernetzbares <SEP> Acrylat-Harz, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Acronal <SEP> oder <SEP> Plextol......... <SEP> 240 <SEP> 97 <tb> Harnstoff-Formaldehyd-Vorkondensat <SEP> 6 <SEP> 3 <tb> Ammonoxalat <SEP> (Katalysator) <SEP> 0 <SEP> 4 <tb> Alkyl-Arylsulfonat <SEP> (Netzmittel) <SEP> 10 <SEP> 6 <tb> Wasser <SEP> 297 <SEP> 0 <tb> <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Seiten 258-260 beschriebenen Methode gemessen werden, sind in der nachfolgenden Tabelle unter III zu ersehen. Unter I sind die Werte eines nur mit Bindemittel und unter II eines nur mit PVA-Fasern verfestigten Vliesstoffes zu finden. EMI2.2 <tb> <tb> Steifigkeit <SEP> Sprungelastizität <tb> I. <SEP> Kautschuk-gebundenes <SEP> Vlies <SEP> (Bindemittel-Faser-Verhältnis <SEP> l <SEP> : <SEP> l) <SEP> 83 <SEP> 42 <tb> dreimal <SEP> gewaschen <SEP> 41 <SEP> 7 <tb> einmal <SEP> chemisch <SEP> gereinigt <SEP> 66 <SEP> 31 <tb> II. <SEP> PVA-verfestigtes <SEP> Vlies <SEP> (8% <SEP> PVA-Fasern).................. <SEP> 84 <SEP> 30 <tb> dreimal <SEP> gewaschen <SEP> 57 <SEP> 0 <tb> einmal <SEP> chemisch <SEP> gereinigt <SEP> 75 <SEP> 22 <tb> III. <SEP> Kombination <SEP> von <SEP> I <SEP> und <SEP> II <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> 85 <SEP> 42 <tb> dreimal <SEP> gewaschen <SEP> 78 <SEP> 33 <tb> einmal <SEP> chemisch <SEP> gereinigt <SEP> 85 <SEP> 42 <tb>
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Herstellen von Vliesstoffen, die nach der chemischen Reinigung oder dem Waschen ihre Steifigkeit und Sprungelastizität weitgehendst behalten, durch Vorverfestigen eines wasserlösliche Fasern enthaltenden losen Vlieses mittels Anfeuchten und Trocknen und nachherigem Imprägnieren mit einem Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel in einer dem Gewicht des vorverfestigten Vlieses ungefähr gleichen Menge eingebracht wurde.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT544061A AT259500B (de) | 1961-07-14 | 1961-07-14 | Verfahren zum Herstellen von Vliesstoffen |
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1961
- 1961-07-14 AT AT544061A patent/AT259500B/de active
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