AT259492B - Einrichtung zum Aus- und Einbau der Walzen eines liegenden Walzgerüstes - Google Patents

Einrichtung zum Aus- und Einbau der Walzen eines liegenden Walzgerüstes

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AT259492B
AT259492B AT474764A AT474764A AT259492B AT 259492 B AT259492 B AT 259492B AT 474764 A AT474764 A AT 474764A AT 474764 A AT474764 A AT 474764A AT 259492 B AT259492 B AT 259492B
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rollers
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Schloemann Ag
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  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description


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  Einrichtung zum Aus- und Einbau der Walzen eines liegenden Walzgerüstes 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Das Anheben der Einbaustücke kann in zweckmässiger Weise auch durch Rollkörper erfolgen, die in Keilstücken gelagert sind, wobei die Keilstücke auf schrägen Gleitbahnen im unteren Holm verschiebbar angeordnet sind. Bei dieser Anordnung ergibt sich ebenfalls eine durchgehende Rollenbahn zum Wechseln der Walzen. 



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. 



   Es zeigen : Fig. 1 eine Vorderansicht eines liegenden   Walzgerüstes   mit in horizontaler Ebene nebeneinander angeordnten Walzen, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, wobei die linke Hälfte das   Einbaustück   mit Walze im eingebauten Zustand und die rechte Hälfte das Einbaustück mit Walze im abgesenkten Zustand darstellt ; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 ; Fig. 4 als zweites   Ausführungsbeispiel   die Vorderansicht eines   liegend'n Walzgerüstes anderer Bauart   mit in der   Gerüstachse   verschiebbaren Zwischenplatten ; Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig.   4 ;

   Fig.   6 als drittes Ausführungsbeispiel einen Querschnitt durch ein   liegendes Walzger sc   einer weiteren Bauart mit anhebbaren   Einbaustücken, wobei   die linke Seite die   Einbmstücke im eingebauten   und die rechte Seite im angehobenen Zustand darstellt ; Fig. 7 einen Schnitt VII-VII der Fig.6; Fig. 8   als viertes Ausführungsbeispiel   einen Querschnitt durch ein liegendes Walzgerüst mit   anhebbaren Einbaustücken   mittels in   Kdlstücken   
 EMI2.1 
 transport der Einbaustücke nebst Walzen. 



   Nach den Fig. 1 und 2 sind die Walzen 1 und 2 in einer horizontalen Ebene J nebeneinander in den in den beiden Ständern 4 und 5 (Fig. 2) geführten   Einbaustücken   6 und 6 a gelagert. Die Anstellung der Walzen erfolgt durch einen schematisch dargestellten Antrieb 7. Die   Fensterhöhe   h entspricht im Einbau- 
 EMI2.2 
   Fensterhöhe h   um den Betrag s vergrössert werden.

   Dadurch, dass jede Zwischenplatte 10 gleichzeitig die untere Auflagefläche eines Einbaustückes 6 bzw. 6 a bildet, wird beim Verschieben derselben mit Hilfe von Exzentern 11 in die Ausbauposition (Fig. 2 rechte Hälfte) das Einbaustück gemeinsam mit der Walze 1 bzw. 2 abgesenkt, u. zw. so weit, bis die Auflagefläche 9 sich im Niveau von im Bereich des unteren Holmes 12 angeordneten   Rollkörpem-M bsindet.   Die Auflageebene dieser   Rollkörper   entspricht dann genau der Auflageebene von Rollkörpern 14 der feststehenden Rollenbahnen 15 und der Auflageebene von Rollkörpern 16 der ausbauseitig angeordneten Rollenbahnen. Nach dem Absenken der Einbaustücke werden diese gemeinsam mit den Walzen mittels eines Bügels   18,   der in einen Vorsprung 19 des Einbaustückes 6 a eingreift, aus dem Gerüst gezogen.

   Die Rollkörper 14 bzw. 16 können sich über die gesamte Breite der Einbaustücke erstrecken. Die in den Ständerholmen angeordneten Rollkörper haben nur eine geringe axiale Erstreckung und werden von der E-förmig ausgebildeten Zwischenplatte 10 von drei Seiten umschlossen (Fig. 3). 



  Durch das Spiel S zwischen der oberen Führungsfläche 8 des Einbaustückes und der Führungsebene 20 der Holme 4, 5 ist ein klemmungsfreier Ein- bzw. Ausbau gegeben. 



   Bei der in den Fig. 4 und 5 getroffenen Anordnung sind keilförmig ausgebildete Zwischenplatten 21 in Längsrichtung der Ständerholme 22 bzw. 23 mit Hilfe von Kraftgeräten 25 verschiebbar. Hiebei erfolgt ebenfalls ein Absenken der Einbaustücke 24. An ihrem unteren Ende haben sie über den Bereich des Ständerholmes 22 hinausreichende Ansätze 26, 27, die auf den neben dem Holm 22 angeordneten Rollkörpern 28, 29 der betreffenden Rollbahnen beim Absenken zur Auflage kommen. 



   Gemäss Fig. 6 erfolgt das Aus- bzw. Einbauen der Walzen mit den Einbaustücken durch Anheben der letzteren. Hiezu ist die obere Führungsbahn der Ständerfenster mittels der Exzenter 31 in Axialrichtung der Walzen verschiebbar, um das erforderliche Spiel zwischen oberer Führungsfläche 32 der Einbaustücke 33 und den keilförmigen Zwischenplatten 30 zum Anheben der Einbaustücke zu erhalten. Das Anheben der Einbaustücke erfolgt durch von Kraftgeräten 34 betätigbare Hebel 35, an deren oberen Ende Rollkörper 36 angeordnet sind, die an den Einbaustücken vorgesehene Nocken 37 untergreifen. Im eingebauten Zustand 
 EMI2.3 
 In der angehobenen Stellung der Einbaustücke (Fig. 6 rechte Hälfte) liegen die Auflageflächen 38 in Höhe der Auflagefläche der Rollkörper 41 bzw. 42 der Rollenbahnen 43 und 44.

   In dieser Stellung werden sie in Pfeilrichtung 45 gemeinsam. mit den Walzen ausgebaut. 



   In Fig. 8 erfolgt das Anheben der Einbaustücke 46 gemeinsam mit den Walzen 47 mit Hilfe von Rollkörpern   48,   die in Keilstücken 49 gelagert sind. Das Verschieben der Keilstücke 49 auf den schrägen Gleitbahnen 50 der unteren Holme 51 erfolgt durch Kraftgeräte 52. Die   Rollkörper   48 sind in zwei Reihen nebeneinander in dem U-förmig ausgebildeten Keilstück 49 gelagert (Fig. 9). 



   In Fig. 10 sind die Einbaustücke 53 zwischen den Oberholmen 54 und den Unterholmen 55 verschiebbar. Zwischen den beiden Unterholmen 55 ist ein in senkrechter Richtung verstellbarer Rahmen 56 mit Rollen 57 und rechts vom Unterholm ein ebenfalls mit Rollen versehener in senkrechter Richtung verstellbarer Rahmen 58 vorgesehen. Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, dass die Einbaustücke 53 sich leicht zwischen Oberholm 54 und Unterholm 55 klemmen, so dass diese Ausführung wohl nur bei leichten Walzwerken wegen ihrer Einfachheit gewählt werden wird. 

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   In Fig. 11 bezeichnet 61 das Gerüst. Zwischen dessen unteren Holmen sind Transportrollen 62 gelagert. Einbau- bzw. ausbauseitig, d. h. rechts des Gerüstes, sind Transportrollen 63 höhenverstellbar angeordnet. Mit Hilfe von Spillen 64 können die Walzen aus dem   Gzrüst   herausgezogen werden, nachdem die nicht gezeichnete Schmier- und Kühlinstallation vom Einbaustück abgeklemmt und die Antriebsspindeln 65 abgekuppelt sind.

   Sobald die Einbaustücke gemeinsam mit der jeweiligen Walze aus den Ständern herausgezogen sind, werden sie in gleicher Höhe von Transportrollen 63 aufgenommen und auf diesen   weiterbsfördert.   Quer zu den Transportrollen 63 sind weitere Transportrollen (Schwanenhälse) 66 angeordnet, um den ausgebauten Walzensatz aus der von den Transportrollen 63 gebildeten Ein- und Ausbaubahn zu bringen, um sie für den einzubauenden neuen   Walzensatz,   der auf Transportrollen 67 den Transportrollen 63 zugeführt werden kann, freizumachen. Das Einbauen des neuen Walzensatzes erfolgt mit Hilfe von Spillen 68. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Aus- und Einbau der in einer horizontalen Ebene angeordneten Walzen eines liegenden Walzgerüstes, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den unceren Holmen des Walzge- 
 EMI3.1 
 angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Höhe der zwischen den Holmen des Walzgerüstes liegenden Rollen an der Ein- bzw. Ausbauseite des Gerüstes weitere zylindrische, eine Rollenbahn bildende Transportrollen (16, 29, 42, 58, 63) angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Walze eine Transportrollenbahn zugeordnet ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportrollen in höhenverstellbaren Rahmen gelagert sind (Fig. 10).
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageebenen der Rollenbahnen ober- oder unterhalb der Auflageflächen der Einbaustücke im eingebauten Zustand angeordnet sind, dass zum Aus- oder Einbau der Einbaustücke die Ständerfensterhöhe durch verschiebbare keilförmige Zwischenplatten (10, 21, 30) veränderbar ist und die Auflageflächen der Einbaustücke in an sich bekannter Weise in die Höhe der Auflageebenen der Rollenbahnen durch Anheben oder Absenken der Einbaustücke bringbar sind. (Fig. 2-9).
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des unteren Holmes in EMI3.2 senken angeordnet sind (Fig. 2,3).
    7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen der Einbaustücke (24) über den unteren Ständerholm seitlich soweit hinausragen, dass der hinausragende Teil (26, 27) der Auflageflächen nach dem Absenken der Einbaustücke auf den neben den Holmen angeordneten Rollbahnen (28, 29) aufliegt (Fig. 5).
    S. Einrichtung nach Anspluch 5, gekennzeichnet durch mit Kraftgeräten (34) schwenkbare, mit Rollkörpern (36) versehene Hebel (35), die zum Anheben der Einbaustücke (33) in die Höhe der Rollbahnen (41, 42) die mit Nocken (37) versehenen Auflageflächen der Einbaustücke untergreifen (Fig. 6).
    9. Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch auf schrägen Gleitnuten (50) im unteren Holm (51) unter den Einbaustücken (46) geführte zum Anheben der Einbaustücke in die Höhe der Rollenbahnen an sich bekannte, verschiebbare Keilstücke (49), die an ihren an den Einbaustücken angreifenden horizontalen Flächen Rollkörper (48) tragen. (Fig. 7-9).
AT474764A 1963-06-21 1964-06-02 Einrichtung zum Aus- und Einbau der Walzen eines liegenden Walzgerüstes AT259492B (de)

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