AT258824B - Schußwächter für schnellaufende, insbesondere schützenlose Webstühle - Google Patents

Schußwächter für schnellaufende, insbesondere schützenlose Webstühle

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AT258824B
AT258824B AT781965A AT781965A AT258824B AT 258824 B AT258824 B AT 258824B AT 781965 A AT781965 A AT 781965A AT 781965 A AT781965 A AT 781965A AT 258824 B AT258824 B AT 258824B
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Lnarsky Prumysl Oborove Redite
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  Schusswächter für schnellaufende, insbesondere schützenlose Webstühle 
Gegenstand der Erfindung bildet ein Schusswächter für schnellaufende, insbesondere schützenlose Webstühle, mit einer den eingetragenen Schuss kontrollierenden Gabel, die periodisch durch den angeschlagenen Schuss im Gewebe abgebunden und nachher mechanisch wieder freigegeben wird, wobei bei fehlendem Schuss die im Gewebe nicht abgebundene Gabel durch ihre Bewegung eine Stromkreisunterbrechung des Webstuhl-Antriebsmotors hervorruft. 



   Derart arbeitende Schusswächter sind an sich bekannt. Die Gabel ist an einem zweiarmigen Hebel angeordnet, der mittels einer Nocke der Hauptantriebswelle bzw. mittels eines Gelenktriebes von den Ladenstützen aus ausgeschwenkt wird. Diese Anordnung ist verhältnismässig kompliziert und braucht viel Platz, so dass sie nicht bei allen Webstuhlkonstruktionen verwendbar ist. 



   Die angeführten Nachteile werden erfindungsgemäss durch einen Schusswächter beseitigt, dessen Hauptkennzeichen darin besteht, dass an der von der Ware abgewendeten Seite der Gabel ein Puffer angeordnet ist, der an einem im wesentlichen parallel zur Gabel verlaufenden Stab sitzt und samt dem Stab durch das Riet beim Schussanschlag verschiebbar ist, wobei der die Gabel tragende Stab und der den Puffer tragende Stab längsverschiebbar in einem gemeinsamen, durch die Ladenrückbewegung von der Warewegschwenkbaren Halter angeordnet und in der Grundstellung durch Federn gehalten sind, und dass am Halter in an sich bekannter Weise ein Schalter angeordnet ist, der durch eine Relativbewegung zwi-   schen den Stäben betätigt wird.

   Nach einem   weiteren Merkmal der Erfindung ist die Ausgestaltung ausserdem so getroffen, dass der Halter zur Erzielung seiner Schwenkbewegung einen Arm aufweist, der mit eineram Riet angeordneten Anlaufnase zusammenwirkt, wobei der Arm zur Vergrösserung des Ausschlages des Halters mit einem verstärkten Endteil versehen ist, der in der hinteren Endlage der Lade auf der Anlaufnase aufsitzt. 



   Vorteilhaft bei der erfindungsgemässen Ausführung sind die Einfachheit, ein störungsfreier Betrieb und eine verlässliche Funktion. Die Einrichtung wird am Brustbaum des Webstuhles angeordnet, beansprucht nur wenig Raum und ihre Funktion wird von der sich bewegenden Lade abgeleitet, wobei der nötige Bewegungsbereich sehr gering ist ; trotzdem ist die Einrichtung sehr empfindlich. 



   Ein praktisches Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt,   wobeiFig. 1 eine   Seitenansicht des Schusswächters, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Ansicht von hinten und Fig. 4 eine Seitenansicht der Kontakte darstellen. 



   Die Gabel   l ist   mittels der Schraube 3 am Stab 2 befestigt. Oberhalb der Gabel 1 ist an dem oberen, zum Stab 2 parallelen Stab 5 ein elastischer Puffer 4 befestigt, der im vorliegenden Fall aus Gummi hergestellt ist. Beide Stäbe 2 und 5 sind verschiebbar in dem Halter 6 gelagert und werden in der Grundstellung mittels der Federn 7,8 gehalten, die sich gegen Stellringe 9 legen. Der Halter 6 ist in der Konsole 24 auf dem Zapfen 25 schwenkbar gelagert. Die Konsole 24 ist mittels der Schraube 33 am Brustbaum 10 befestigt.

   Am Halter 6 ist weiters,   parallelzudenStäben 2, 5,   mittels der Schrauben 12 der Arm 11 befestigt, der mit einem ver- 

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 stärkten Ende lla versehen ist ; dieses Ende stützt sich auf die am Riet 27 angeordnete Anlaufnase 26 ab,   u.     zw. in der hinteren Lage der Lade 28. Das verstärkte Ende lla des Armes   11 und die Anlaufnase 26 bewirken die Ausschwenkung des schwenkbaren Halters 6. Um die richtige Lage der Stäbe 2, 5 sicherstellen zu können, sind an diesen mittels der Schrauben 15, 16 die Anschläge 13, 14 befestigt (Fig. 3). Am Anschlag 13 des Stabes 2 ist drehbar um die Schraube 18 der Winkelhebel 17 befestigt, der mit einer Ausnehmung 17a (Fig. 4) versehen ist, in welche die am oberen Stab 5 befestigte Schraube 19 eingreift.

   Am Winkelhebel 17 ist weiter mittels der Schraube 21 die Rolle 20 befestigt. An dem aus Isolierstoff hergestellten Halter 6 sind übereinander zwei einen Schalter bildende Kontakte 22, 23 angeordnet, wobei der Kontakt 22 federt und durch Verschwenken des Winkelhebels 17 mittels der Rolle 20 an den Kontakt 23 angedrückt wird. Mit 29 ist die Kette, mit 31 das Gewebe mit 32 der Schuss und mit 30 sind die Litzen bezeichnet. Die Kontakte 22 und 23 sind in einem Stromkreis des Webstuhlantriebes eingeschaltet. 



   Bei der Vorwärtsbewegung der Lade 28 läuft die Anlaufnase 26 auf den Arm 11 auf, so dass der Halter 6 in Richtung zum Gewebe 31 ausschwenkt und die Zinken der Gabel 1 in die Kette 29 gedrückt werden. Der eingetragene Schuss 32 sowie das Riet 27 binden die Gabel 1 beim Anschlag zwischen dem ersten und dem zweiten Schuss ab. Das Riet 27 verschiebt gleichzeitig auch den Puffer 4, so dass beide Stäbe 2, 5 aus der Grundstellung im Halter 6 um einen geringen Betrag zurückgeschoben werden. Mit Rücksicht darauf, dass gleichläufig sowohl die Gabel 1 als auch der Puffer 4 zurückgeschoben wurden, tritt kein Verdrehen des Winkelhebels 17 ein, welcher vom Stab 2 der Gabel 1 getragen und durch die im oberen Stab 5 des Puffers 4 eingesetzte Schraube 19 beeinflusst wird ; die gegenseitige Lage der Kontakte 22, 23 bleibt unverändert.

   Bei   derRUckwärtsbewegung der Lade   28 werden die Gabel 1 und der Puffer 4 freigegeben und durch   die Federn 7, 8 in ihre Ausgangsstellungen zurückgedrückt.    



   Wenn der Schuss 32 in das offene Fach nicht eingetragen wurde, so kann die Gabel 1 beim Anschlagen des Riets 27 nicht abgebunden werden und wird somit durch die Feder 8 wieder in die Grundstellung verbracht. Das anschlagende Riet 27 drückt aber den Puffer 4 zurück und der obere Stab 5 wird im Halter 6 zurückgeschoben. Infolgedessen verdreht sich der Winkelhebel 17, die Rolle 20 hebt den Kontakt 22 an und drückt ihn gegen den Kontakt 23, wodurch der Webstuhl stillgesetzt wird. 



   Der Schusswächter kann am Geweberand oder-bei Herstellung von zwei Geweben nebeneinanderauch in der Webstuhlmitte angeordnet werden. 



   Es ist selbstverständlich, dass eine konkrete Ausführung des Erfindungsgegenstandes von dem dargelegten Beispiel abweichen kann. So z. B. kann die Rolle 20 zwischen zwei dauernd geschlossenen Kontakten angeordnet werden, die sie unterbrechen kann, oder es kann ein Mikroschalter verwendet werden, der z. B. mittels des Anschlages 14 oder in ähnlicher Weise in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Der erfindungsgemässe Schusswächter eignet sich besonders für schützenlose Webstühle, wo das Anlassen und Abstellen des Webstuhls mittels elektrischer Druckknöpfe durchgeführt wird und weiters dort, wo dünne Schussfäden Verwendung finden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schusswächterfür schnellaufende, insbesondere schützenlose Webstühle, mit einer den eingetragenen Schuss kontrollierenden Gabel, die periodisch durch den angeschlagenen Schuss im Gewebe abgebunden und nachher mechanisch wieder freigegeben wird, wobei bei fehlendem Schuss die im Gewebe nicht abgebundene Gabel durch ihre Bewegung eine Stromkreisunterbrechung des Webstuhl-Antriebsmotors hervorruft, dadurch   gekennzeichnet,   dass an der von der Ware abgewendeten Seite der Gabel   (1)   ein Puffer (4) angeordnet ist, der an einem im wesentlichen parallel zur Gabel verlaufenden Stab (5) sitzt und samt dem Stab (5) durch das Riet (27) beim Schussanschlag verschiebbar ist, wobei der   dieGabel (l) tragende   Stab (2) und der den Puffer tragende Stab (5)

   längsverschiebbar in einem gemeinsamen, durch die Ladenrückbewegung von der Ware wegschwenkbare Halter (6) angeordnet und in der Grundstellung durch Federn (7, 8) gehalten sind, und dass am Halter (6) in an sich bekannter Weise ein Schalter angeordnet ist, der durch eine Relativbewegung zwischen den Stäben (2 bzw. 5) betätigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schusswächter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (6) zur Er- <Desc/Clms Page number 3> zielungseinerSchwenkbewegung einen Arm (11) aufweist, der mit einer am Riet (27) angeordneten Anlaufnase (26) zusammenwirkt, wobei der Arm zur Vergrösserung des Ausschlages des Halters mit einem verstärkten Endteil (lla) versehen ist, der in der hinteren Endlage der Lade auf der Anlaufnase aufsitzt.
AT781965A 1965-01-05 1965-08-25 Schußwächter für schnellaufende, insbesondere schützenlose Webstühle AT258824B (de)

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