AT258017B - Absaugmelkanlage - Google Patents

Absaugmelkanlage

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AT258017B
AT258017B AT415765A AT415765A AT258017B AT 258017 B AT258017 B AT 258017B AT 415765 A AT415765 A AT 415765A AT 415765 A AT415765 A AT 415765A AT 258017 B AT258017 B AT 258017B
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AT
Austria
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milk
air
milking system
suction
line
Prior art date
Application number
AT415765A
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English (en)
Inventor
Kurt Dipl Ing Dr Karnath
Guenther Karnath
Original Assignee
Kurt Dipl Ing Dr Karnath
Guenther Karnath
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Absaugmelkanlage 
 EMI1.1 
 

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 Zwischenstück 3 geschoben, an dem das   Milchsammelstück   9 befestigt ist. In dieses Sammelstück fliesst die Milch von den Zitzenbechern über die Schläuche 2a ein und sodann durch die Milchluftleitung 10 weiter. In dieser Milchluftleitung 10 wird in üblicher Weise durch eine Saugpumpe ein Unterdruck hergestellt, so dass die zufliessende Milch zusammen mit der vom Pulsator kommenden Aussenluft durch die Öffnung lob im Sammelstück 9 abgesaugt wird. Dabei tritt laufend über die Vorkammer 4 im Pulsatortakt Aussenluft nach.

   Es muss nun unbedingt verhindert werden, dass durch irgendeinen Rückstau in der Leitung 10 Milch durch die Vorkammer 4 und den Schlauch 6 in den Pulsator eindringt, da hiedurch ein kompliziertes Auseinandernehmen des Pulsators selbst und ein Reinigen aller seiner Einzelteile erforderlich würde. Ebenso   könnte eine Verschmutzung eintreten, wenn-   was öfter vorkommt-das Melkzeug vom Euter abfällt. Letzteren Übelstand hat man bereits dadurch zu beseitigen versucht, dass unmittelbar am Sammelstück in die Milchluftleitung ein Absperrorgan eingebaut wird, welches sich beim Herunterfallen durch den Aufschlag am Boden schliesst. Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese Vorrichtungen in den seltensten Fällen funktionieren,   u. zw.   nur dann, wenn das Melkzeug senkrecht nach unten und damit auf die Handhabe des Absperrorgans fällt.

   Nach der Erfindung ist nun die Vorkammer 4 vom Milchsammelstück 9 durch ein Rückschlagventil 8 abgetrennt. 



  Solange im Sammelstück 9 ein geringerer Druck herrscht als in der Vorkammer 4, ist das Ventil 8, welches bei diesem Ausführungsbeispiel als Lippenventil dargestellt ist, offen. Sobald jedoch aus irgendwelchen Gründen ein Rückstau und damit Druckausgleich in den Kammern 4 und 9 eintritt, schliesst das Ventil durch seine eigene Elastizität. Selbstverständlich können hier auch Membranventile, Kugelventile oder andere Verwendung finden. Sobald nun das Milchluftgemisch in die Milchluftleitung 10 eingetreten ist, findet es in der gesamten Leitung bis zu deren Ende eine völlig glatte Innenwandung mit stets gleichbleibendem Querschnitt. Zu diesem Zwecke sind gemäss Fig. 2 und 3 bei allen Stossstellen, Krümmern oder anderen Ansatzstücken, zwischen die benachbarten Rohrenden 10 und 10a Zwischenstücke 11 eingesetzt.

   Diese Zwischenstücke umfassen die Enden der beiden Rohre 10 und 10a mit Muffen 1la. Der mittlere Teil 11b der Zwischenstücke greift zwischen die beiden Rohrenden und hat denselben Innendurchmesser wie diese. Die Stirnflächen der Rohrenden sind abgeschrägt und legen sich satt an den mittleren Teil 11b des Zwischenstückes an. Auf diese Weise wird an derartigen Verbindungsstellen eine durchgehend glatte Innenwandung 12 erzielt, bei der jede Absetzmöglichkeit oder Wirbelbildung vermieden ist. Auch die Zuläufe   von mehreren Melkzeugen können, wie Fig. 2   zeigt, in gleicher Weise glatt gestaltet werden. Auf diese Weise gelangt das Milch-Luft-Gemisch widerstandslos bis zum Ende der Milchluftleitung 10,   die in Fig. 4 dargestellt ist. Hier tritt die Leitung 10 in einen Vakuum-   behalter 13 ein und endet dicht hinter dessen Wandung.

   In das Ende der Leitung 10 ist ein Filterkafig 16 eingeschoben, der bei diesem Ausführungsbeispiel aus einzelnen achsparallelen Stäben besteht. Das Ende dieses Käfigs greift auf der entgegengesetzten Seite des Behälters 13 in eine Rohrmuffe 18 und wird hier durch einen Stopfen 19 abgeschlossen und lagegesichert. Dieser Stopfen kann auch als Schraubnippel ausgebildet sein und den Käfig 16 über eine Feder an die Leitung   10     andrücken. DieserFilterkäfig   ist in   üblicherweise   von einerFilterwatte 17 ummantelt. Der Filter 16. 



  17 kann horizontal oder geneigt im Gefäss 13 angeordnet sein. Wesentlich ist, dass er auf seiner gesamten Oberflache von Vakuumluft umgeben ist. Die einfliessende Milch kann daher nicht - wie es bei bekannten Anlagen der Fall ist-die Filterfläche teilweise abdecken und gelangt auch nicht nur infolge eigener Schwere durch den Filter hindurch sondern wird auf der gesamten Filteroberflache hindurchgesaugt. Alle   Schrnutzteilchen usw.   sammeln sich dabei in dem untersten Teil des Filters, der im Rohrstutzen   1H   liegt. Nach Abnehmen des Verschlussstopfens 19 kann der Filter leicht ausgewechselt werden, ohne irgendwelche andern Teile der Anlage ausbauen zu müssen. Die gefilterte Milch fliesst dann durch den Ablaufstutzen 14, gegebenenfalls nach Kühlung, zur Abfüllung weiter.

   Gleichzeitig wird die in der Leitung 10   mitgeführte   Saugluft durch den Stutzen 15 abgesaugt und gelangt, wie
Fig. 5 zeigt, durch einen flexiblen Schlauch in die Rohrleitung 21 und muss hier im Sinne der Zeich-   nun gen nach rechts abfliessen,   da die Leitung auf der andern Seite durch einen Blindflansch 21a geschlossen ist. Das Rohr 21 verläuft nun in Form eines Rechteckes oder Quadrates, welches von der
Saugluft in ganzer Lange durchflossen werden muss, um in den Absaugstutzen 23 der nicht mit darge- stellten saugpumpe zu gelangen. Dieser Rohrrahmen 21 ist entweder an der Milchkammerwand an Ösen 31 aufgehangt oder in einem geeigneten Fahrgestell aufrecht montiert.

   Die noch milchwarme
Saugluft kuhlt auf dem relativ langen Wege durch das Rohr 21 bis zum Purnpenstutzen 23 ab, so dass das Kondensat sich an den Innenwandungen des Rohres absetzt. Auf den beiden vertikalen Rohrab- schnitten fliesst das Kondensat nach unten und kann durch Tropfventile 25 oder   Hahns 26   abge- lassen werden. Die in den Pumpenstutzen 23   zurückfliessende   Luft ist daher praktisch frei von 

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Feuchtigkeitsdämpfen, so dass die Pumpe selbst ohne Wartung eine wesentlich längere Lebensdauer er- hält. Die besondere Rahmenform des Vakuumrohres 21 ergibt gleichzeitig die Möglichkeit, das Va- kuumgefäss 13 mittels Halterungen 13a an dem einen vertikalen Rohrstück 21 schwenkbar zu befestigen.

   Der Verbindungsschlauch zwischen dem Stutzen 15 und dem Rohr 21 ist aus diesem Grunde flexibel und ausreichend lang. Zum Betrieb wird das Gefäss 13 nach vorn geschwenkt, so dass die Milch über den Ablauf 14 und die Stutzen 20 in die Transportbehälter abgefüllt werden kann. 



   An dem andern vertikalen Ende des Rohres 21 ist ein übliches Waschgefäss 22 mittels Haltern- gen 22a befestigt. Dieses ist über ein Schlauchstück 24 ebenfalls mit der Leitung 21 verbunden. 



   Weiterhin sind auch die Wasserleitung 29, die Armaturen 27 und 30 sowie die Spülleitung 28 am Rohrrahmen 21 gehaltert. Der Dreiwegehahn 27,   die Hähne 15a und 24a, die Spülleitung   28 sowie die Wasserhähne 32 haben mit dem Gegenstand der Erfindung nichts zu tun, sie werden aus- schliesslich zum Spülen und Waschen der Anlage benutzt und sind nur der Vollständigkeit halber inden
Zeichnungen mit dargestellt. 



   Durch die Erfindung wird der Wirkungsgrad der Anlage erhöht, die Betriebsdauer der Pumpe verlän- gert und vor allen Dingen die Reinigung der Anlage vereinfacht und wesentlich beschleunigt. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Absaugmelkanlage mit nur einer Schlauch-bzw. Rohrleitung für Milch und Saugluft,   dadurch   gekennzeichnet, dass am Anfang der Milchluftleitung (10)   am Melkzeug (1, 2, 9) ein Rückschlag-   ventil (8) angeordnet ist, welches das Milchsammelstück (9) vom Innenraum des Pulsators   (1)   abtrennt, und dass die gesamte Milchluftleitung (10) von der Eintrittsöffnung   (10b)   an bis zum Austritt (16) der
Milch eine stets querschnittsgleiche glatte Innenwandung (12) aufweist, wobei der querschnittsgleiche
Austritt (16) als Filterkäfig ausgebildet und frei in einem Vakuumbehälter (13) angeordnet ist, in wel- chem sich Milch und Dünnluft widerstandslos trennen, und dass die Milch aus diesem Vakuumbehälter (13) durch einen Stutzen (14) zur Abfüllung gelangt,

   während die Dünnluft aus dem Oberteil desselben Be- hälters durch einen Stutzen (15) in einen Vakuumrohr-Rahmen (21) mit mindestens zwei senkrechten
Rohrteilen und aus diesem in den Stutzen (23) der Saugpumpe gesaugt wird.

Claims (1)

  1. 2. Absaugmelkanlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dassdievomPulsator (l) kommende Aussenluft über ein Schlauchstück (6) in eine Vorkammer (4) des Milchsammelstückes (3,9) eintritt, aus dem sie nur in Richtung des Milchluftschlauches (10) über das Rückschlagventil (8) weiter- fliessen kann, welches bei Druckwechsel oder Druckausgleich in den Kammern (4 und 9) automatisch schliesst.
    3. Absaugmelkanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Milch-Luft-Leitung in allen Stössen,. Krümmern oder andern die Innenwandung unterbrechenden Stellen mittels Zwischenstücken (11) zusammengesetzt ist, die die beiden Rohrstücke (10, 10a) mit Muffen (lla) übergreifen und deren Mittelstück (llb) denselben Innendurchmesser aufweist, wie die Milch-Luft-Lei- tung, so dass die Innenwandung (12) völlig glatt bleibt. EMI3.1 Ende der Milch-Luft-Leitung durch die Wandung eines Vakuumbehälters (13) greift und an das Leitungsende ein wieder querschnittsgleicher Filterkäfig (16) angesetzt ist, der den Behälter horizontal oder geneigt durchsetzt und sich auf der gegenüberliegenden Seite des Gefässes (13) in einem Rohrstutzen (18) abstützt und durch einen Verschlussstopfen (19) gesichert ist.
    5. Absaugmelkanlage nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Vakuumgefäss (13) mittels eines flexiblen Schlauches (15) abgesaugte Dünnluft durch einen rechteckigen oder quadratischen Rohrrahmen (21) zum Saugstutzen (23) einer Saugpumpe gesaugt wird, wobei das sich auf diesem Wege sammelnde Kondensat an den unteren Enden (25, 26) der senkrechten Rohre des Rohrrahmens abgezapft wird.
AT415765A 1962-10-24 1965-05-06 Absaugmelkanlage AT258017B (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962K0048043 DE1236466B (de) 1962-10-24 1962-10-24 Fuellwagen fuer Horizontalkammerverkokungsoefen
DEK0053515 1964-07-20
DEK0055433 1965-03-03
DEK0055537 1965-03-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT258017B true AT258017B (de) 1967-11-10

Family

ID=27437131

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AT415765A AT258017B (de) 1962-10-24 1965-05-06 Absaugmelkanlage

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