AT257112B - Ringförmiges Gebäude - Google Patents

Ringförmiges Gebäude

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AT257112B
AT257112B AT361563A AT361563A AT257112B AT 257112 B AT257112 B AT 257112B AT 361563 A AT361563 A AT 361563A AT 361563 A AT361563 A AT 361563A AT 257112 B AT257112 B AT 257112B
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AT
Austria
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building
sliding surfaces
support rings
wall
tower
Prior art date
Application number
AT361563A
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English (en)
Inventor
Leopold Faerber
Original Assignee
Leopold Faerber
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  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description


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  Ringförmiges Gebäude 
Die Erfindung betrifft ein ringförmiges Gebäude, welches auf Tragringen, die aus der Wand eines zylindrischen Turmes frei auskragen und mit diesem fest verbunden sind, aufgebaut ist und auf den Tragringen drehbar gelagerte ringförmige Bodenplatten besitzt. Bei den bisher bekanntgewordenen Konstruktionen ruhen die drehbaren Gebäudeteile auf   Laufrädern,   die über den Umfang eines Gebäudebodens möglichst gleichmässig verteilt sind. Eine solche Bauart hat Nachteile in verschiedener Hinsicht. 



  Die Bauhöhe wird um die des Laufwerkes vergrössert. Die Auflagerung ist, durch die Tragrollen bedingt, auf einzelne, voneinander entfernte Punkte beschränkt und damit ungleichmässig verteilt. Ausserdem wird die rollende Auflagerung durch die vielen Tragrollen störungsanfällig und bedarf einer besonderen Wartung. 



   Erfindungsgemäss werden die angeführten Nachteile dadurch beseitigt, dass die drehbaren Bodenplatten des Gebäudes unmittelbar auf den mit dem Turm fest verbundenen, aus der Wand desselben frei auskragenden Tragringen bzw. auf den von der Innenseite der feststehenden Gebäudewand frei auskragenden Tragringen gleitend auflagern und dass die Oberseiten dieser Tragringe und die Unterseiten der drehbaren Bodenplatten als Gleitflächen ausgestattet sind. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung einer beispielsweisen Ausführungsform derselben hervor, die in der Zeichnung teilweise im Längsschnitt schematisch dargestellt ist. 



   Man erreicht die Turmspitze in bekannter Weise durch Aufzüge, Treppenzüge od. dgl. im Schacht des Turmes   l,   aus dem man durch Durchlassöffnungen 2 in die um die Turmröhre angeordneten Aussichtsräume, Gaststätten od. dgl. 3 gelangt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Gebäude aus dem aus der Wand des Turmes frei herauskragenden und mit dieser fest verbundenen Tragring 4 und der Aussenwand 5. Um den Besuchern ohne Wechseln ihrer Plätze leicht einen Rundblick nach allen Seiten zu ermöglichen, sind die Böden des feststehenden Gebäudeteiles, welche die Gaststätteneinrichtungen aufnehmen, als drehbare ringförmige Bodenplatten 6,11 ausgebildet. 



   Erfindungsgemäss sind die drehbaren Bodenplatten 6,11 unmittelbar auf den Tragringen 4,9, 10 gelagert ; die Oberseiten dieser Ringe sowie die Unterseiten der drehbaren Bodenplatten sind als Gleitflächen ausgestaltet. Hiedurch entsteht der Vorteil, dass die Höhen erspart werden, die durch Lauf- 
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 werden die Gleitflächen geschmiert ; zu diesem Zweck sind die feststehenden Gleitflächen 7 mit einer Vielzahl von Schmiemuten 8 versehen, die im wesentlichen radial zur Drehachse verlaufen. 



   Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel gleitet die untere drehbare Bodenplatte 6 mit ihrer gesamten Grundfläche auf dem unteren Tragring 4. Bei mehrgeschossigen Gebäuden werden die oberen Tragteile von Ringen 8 und 10 gebildet, die mit der Wand des Tur- 

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 mes 1 bzw. mit der feststehenden Gebäudewand 5 (Aussenwandung des Gebäudes) einen statischen Verband bilden. Auf diesen Ringen ist die drehbare ringsförmige Bodenplatte 11 angeordnet. Die feststehenden Auflageflächen 7 sowie der mit den Ringen 9,10 in Berührung kommende Rand der Bodenplatte sind als Gleitflächen ausgebildet ; die Auflageflächen 7 können ebenfalls mit Schmiernuten 8 versehen sein. 



   Erfindungsgemäss können die Gleitflächen der Tragringe und der Bodenplatten derart unterhalb des Flüssigkeitsspiegels eines Schmiermittels liegen, dass eine ständige Schmiermittelzufuhr gewährleistet ist. Bei dem untersten Tragring 4 ist es vorteilhaft, diesen zur Aufnahme von Schmiermitteln pfannenartig zu gestalten. 



   PATENTANSPRÜCHE   :   
1. Ringförmiges Gebäude, welches auf Tragringen, die aus der Wand eines zylindrischen Turmes frei auskragen und mit diesem fest verbunden sind, aufgebaut ist und auf den Tragringen drehbar gelagerte ringförmige Bodenplatten besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbaren Bodenplatten (6,11) des Gebäudes unmittelbar auf den mit dem Turm fest verbundenen, aus der Wand desselben frei auskragenden Tragringen (4,9) bzw. auf den von der Innenseite der feststehenden Gebäudewand (5) frei auskragenden Tragringen (10) gleitend auflagern und dass die Oberseiten dieser Tragringe (4,9, 10) und die Unterseiten der drehbaren Bodenplatten (6,11) als Gleitflächen ausgestaltet sind.

Claims (1)

  1. 2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Gleitflä- chen (7) der Tragringe (4, 9,10) mit einer Vielzahl von radial verlaufenden Schmiemuten versehen sind.
    3. Gebäude nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Gleitflächen (7) der Tragringe (4,9, 10) und der drehbaren Bodenplatten (6,11) unterhalb des Flüssigkeitsspiegels eines Schmiermittels liegen.
    4. Gebäude nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der frei aus der Wand des Turmes auskragende unterste Tragring (4) pfannenartig ausgebildet und bis oberhalb der Gleitflächen mit Schmiermitteln gefüllt ist sowie einen als Abdichtung für die drehbare Bodenplatte (6) des Gebäudes ausgestalteten Rand besitzt.
AT361563A 1961-08-08 1961-09-28 Ringförmiges Gebäude AT257112B (de)

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DEF0034634 1961-08-08

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AT257112B true AT257112B (de) 1967-09-25

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ID=7095644

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AT361563A AT257112B (de) 1961-08-08 1961-09-28 Ringförmiges Gebäude

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