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Mittel auf Grundlage von Organosiliziumverbindungen zum Verkleben von Polyolefinen mit Oberflächen beliebiger Werkstoffe
Frühere Versuche, Polyolefine mit den Oberflächen verschiedener Werkstoffe zu verkleben, verliefen wenig erfolgreich, da nicht nur die anfängliche Verklebungsfestigkeit zwischen Polyolefin und Werkstoff gering, sondern vor allem die Hydrolysebeständigkeit der Verklebung sehr schlecht war.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Mittel auf Grundlage von Organosiliciumverbindungen, zum Verkleben von Polyolefinen mit Oberflächen beliebiger Werkstoffe, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es auf jeweils 1 Mol an Silanen der allgemeinen Formel
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worin R einen zweiwertigen Kohlenwasserstoffrest ohne aliphatische Mehrfachbindungen mit mindestens 3 C-Atomen, Z Wasserstoffatome oder einwertige, gegebenenfalls mit Aminogruppen substituierte Kohlenwasserstoffreste, R'Alkylreste mit 1-4C-Atoment oder Reste der Formeln-CHCHOH,-CHCHOCHg und-CH CH, OCH Ct , R"einwertige, gegebenenfalls Fluoratome enthaltende Kohlenwasserstoffreste ohne aliphatische Mehrfachbindungen, wobei gegebenenfalls vorhandene Fluoratome an mindestens das dritte C -Atom vom Si-Atom aus gebunden sind, bedeuten, a 0,
1 oder 2 ist und die Z2N-Gruppe an mindestens das dritteC-Atom vom Si-Atom aus gebunden ist, 0, 33-3 Mol Monocarbonsäuren und/oder Silane der allgemeinen Formel
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sind Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, Pentyl-, Octyl-, Decyl-, Dodecyl-, Octadecyl-, Phenyl-, Tolyl-, Benzyl-, Xenyl-, Naphthyl-, Cyclohexyl-, Cyclopentyl-reste oder Reste
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oder CFgCgH- ; Beispiele für Alkylreste R'" sind Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Iso- butyl-, Pentyl-, Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, Decyl-, Dodecyl- oder Octadecylreste ;
Beispiele für ResteZ sind beliebige einwertige Kohlenwasserstoffreste, wie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Amyl-,
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Die Mengen der einzelnen Bestandteile im erfindungsgemässen Verklebungsmittel richten sich nach der Art der Zusammensetzung. Enthält das Verklebungsmittel z. B. Silane der allgemeinen Formel (I), worin R, R', R" und a die angegebene Bedeutung haben und Z vorzugsweise Wasserstoffatome oder substituierte, einwertige Kohlenwasserstoffreste ohne aliphatische Mehrfachbindungen und mit mindestens 1 H2N-Gruppe sind, und Monocarbonsäuren, so kann die Säuremenge im Bereich von 1/3 bis zum dreifachen Betrag der stöchlometrischen Menge liegen, die für die Salzbildung der Aminoverbindung erforderlich ist. Vorzugsweise wird die Säure jedoch in stöchiometrischer bis zum zweifachen Betrag der stöchiometrischen Menge eingesetzt.
Wenn die zweite Komponente ein Silan der allgemeinen Formel (II) ist, worin R'und R", die angegebenen Bedeutungen haben, werden die beiden Silane (I) und (II) im Molverhältnis 2 : l-l : 3 und vorzugsweise 1 : l-l : 2 eingesetzt. Wenn die zweite Komponente aus einem Gemisch von Carbonsäuren und Silan (II) besteht, werden die einzelnen Bestandteile des Gemisches in den angegebenen Mengenverhältnissen zu Silan (l) eingesetzt.
Enthalten die Verklebungsmittel z. B. Silane der allgemeinen Formel (I), worin R, R', R" und a die angegebene Bedeutung haben und Z vorzugsweise Wasserstoffatome oder aminosubstituierte, einwertige Kohlenwasserstoffreste ohne aliphatische Mehrfachbindungen oder einwertige Kohlenwasserstoffreste sind, und Natriummonomethylsilikonat, liegen die Mengenverhältnisse der Komponenten (1) und (2) im Bereich von l : l bis 10 : 1 und vorzugsweise im Bereich von 1 : 1 bis 7 : 1. Die Natriummonomethylsilikonate können ein Na : Si-Verhältnis von etwa 1 : 1 bis 3 : 1 aufweisen ; vorzugsweise beträgt das Na : Si-Verhältnis etwa l : l.
Vorzugsweise ist das erfindungsgemässe Verklebungsmittel im wesentlichen aus 1 Mol der Verbindung der Formel H2NCH2CH2NHCH2CH2CH2Si (OCH3) und 3 Mol Essigsäure zusammengesetzt. Weitere bevorzugte Zusammensetzungen enthalten im wesentlichen 1 Mol der Verbindung der Formel H2NCH2CH2NHCH2CH2CH2Si (OCH3)3 und 1 Mol der Verbindung der Formel CHgSi (OCH3)3; oder im wesentlichen 1 Mol der Verbindung der Formel H2NCH2CH2NH (CHg Si (OCHg) g und l Mol der Ver-
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und 1 Mol Natriummonomethylsilikonat mit einem Na : Si-Verhältnis von etwa 1 : 1.
Das erfindungsgemässe Verklebungsmittel wird auf den Werkstoff oder das Polyolefin in flüssiger Form und in beliebiger, üblicher Weise aufgetragen. Der Ausdruck "in flüssiger Form" ist so zu verstehen, dass die Verklebungsmittelzusammensetzung, wenn sie flüssig ist, als solche direkt oder, wenn sie flüssig oder fest ist, in organischen Lösungsmitteln gelöst aufgebracht wird. Vorzugsweise erfolgt die Aufbringung als Lösung in einem organischen Lösungsmittel und Anwendung üblicher Aufbringungsarten, wie Aufstreichen, Aufbürsten oder Aufsprühen.
Beliebige organische Lösungsmittel, die weder mit der Verklebungsmittelzusammensetzung noch mit den Werkstoffen reagieren, können verwendet werden ; beispielsweise Methylalkohol, Äthylalkohol, Propylalkohole, Butylalkohole, Hexan. Heptan, Erdölfraktionen mit Siedebereichen von 141 bis 188, 30C oder von 175 bis 2100C Toluol und Perchloräthylen. Gegebenenfalls kann auch Wasser als Lösungsmittel dienen.
Isopropylalkohol ist als Lösungsmittel bevorzugt oder ein Gemisch aus Isopropylalkohol mit einem beliebigen andern Lösungsmittel. Die Konzentration der Bestandteile des Verklebungsmittels in der Lösung beträgt etwa 0, 1 - 10 und vorzugsweise etwa 1 - 50/0, bezogen auf das Gewicht des Lösungsmittels.
Das erfindungsgemässe Verklebungsmittel wird entweder auf die Oberfläche der Werkstoffe, womit das Polyolefin verklebt werden soll, oder auf das Polyolefin oder auf beide aufgetragen und dann getrocknet. Anschliessend wird das Polyolefin auf den Werkstoff geschichtet und unter Anwendung von Hitze und Druck damit verpresst. Hiebei können beliebige, für die Herstellung von Schichtpressstoffen bekannte Vorrichtungen verwendet werden. Die erforderlichen Temperaturen und Drücke sind von der Art der Werkstoffe und des Polyolefins abhängig.
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Mit Hilfe des erfindungsgemässen Verklebungsmittels können Polyolefine mit beliebigen festen Werkstoffen, wie Metallen, keramischen, silicatischen oder organischen Werkstoffen verbunden werden, z. B. regenerierten Cellulosebahnen oder regenerierten Cellulosebahnen, die mit Mischpolymerisaten aus Vinylchlorid und Vinylidenchlorid beschichtet sind, Äthylenglykol-Terephthalatpolyesterbahnen, Aluminiumfolien, Pergaminpapier, mit Organopolysiloxanen behandeltes Pergamentpapier, Baumwoll- gewebe, Glas oder Keramikkacheln.
Mitunter ist es vorteilhaft, beide Seiten des Werkstoffes mit dem Polyolefin zu beschichten, da dieses sonst zum Aufquellen neigt, was zum Brüchigwerden der Verklebungsschichten führt.
Ebenso können beliebige Polyolefine verklebt werden, z. B. Polyäthylen, Polystyrol, Polypropylen, Polyäthylenbutylenmischpolymerisate, Polyisopren und Butadienstyrolmischpolymerisate.
Beispiel l : Die in Tabelle I aufgeführten Verk1ebungsmittelzusammensetzungen wurden her- gestellt, mittels Seidenpapier auf die Werkstoffe aufgetragen und anschliessend 30 min luftgetrocknet.
Dann wurde ein 0, 0508 mm dicker Polyäthylenfilm mit dem Werkstoff verpresst ; Temperatur und Druck waren je nach der Art des Werkstoffes verschieden. Die Verklebungsfestigkeit zwischen dem Polyäthylenfilm und dem Werkstoff wurde jeweils sofort und nachdem der Schichtstoff 24 h einer Atmosphäre mit einer relativen Feuchtigkeit von 100% ausgesetzt war, zur Prüfung der Hydrolysebeständigkeit bestimmt.
Die Verklebungsfestigkeit wurde durch Abziehen eines Streifens des Polyäthylenfilmes vom Schichtpressstoff in einem Winkel von 1800 zur Substratoberfläche mit einer Geschwindigkeit von 30, 5 cm/min bestimmt. Die hiezu erforderliche Kraft wurde mit Hilfe einer Federwaage gemessen und in g/cm Streifenbreite angegeben. Diese Prüfmethode mittels des Keil-Testers ist in Tappi, Bd. 43, Nr. 8, [August., 1960] S. 164 A und 165 A beschrieben.
Die Schichtstoffe aus Pergaminpapier und Baumwollgewebe wurden durch 10 sec langes Verpressen bei einer Temperatur von 160OC und einem Druck von 141 kg/cm2 hergestellt. Die übrigen Schichtstoffe wurden 10 sec auf 2000C bei einem Druck von 352 kg/cm2 erhitzt. Die Schichtstoffe aus regenerierten Cellulosebahnen und Äthylenglykol-Terephthalatpolyesterbahnen wurden auf beiden Seiten mit dem Polyäthylenfilm beschichtet.
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Tabelle I
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<tb>
<tb> Verklebungsfestigkeit <SEP> von <SEP> Polyäthylen <SEP> mit <SEP> verschiedenen <SEP> Werkstoffen <SEP> in <SEP> g/cm
<tb> Zusammensetzung <SEP> Lösungsmittel <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G
<tb> bekanntes <SEP> Ver- < 19, <SEP> 7 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 197 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 19, <SEP> 7 <SEP> < 197 <SEP> < 197 <SEP>
<tb> klebungsmittel <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 500) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 50) <SEP> ( < 500) <SEP> ( < 500)
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2 <SEP> NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Isopropyl <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 138 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 177 <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> > 197
<tb> NH <SEP> (CH2)3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3 <SEP> alkohol
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> Natriummono- <SEP> und
<tb> methylsilikonat
<tb> Na <SEP> : <SEP> Si-1 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> Wasser
<tb> 9 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> - <SEP> 197 <SEP> 98,5 <SEP> NH(CH2)3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3 <SEP> alkohol
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> Natriummono- <SEP> und
<tb> methylsilikonat
<tb> Na <SEP> : <SEP> Si-l <SEP> :
<SEP> l <SEP> Wasser <SEP>
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2 <SEP> NCH2CH2- <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> - <SEP> 197 <SEP> 98,5
<tb> NH <SEP> (CH) <SEP> g <SEP> Si <SEP> (OCH3)3 <SEP> alkohol
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> Essigsäure
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2- <SEP> Isopropyl- <SEP> > <SEP> 197 <SEP> > <SEP> 197 <SEP> > <SEP> 197 <SEP> 118 <SEP> > 197 <SEP> > 197 <SEP> > 197 <SEP> > 197 <SEP> 177 <SEP> 187 <SEP> > 197 <SEP> 157 <SEP> > 197 <SEP> > 197
<tb> NH <SEP> (CH2) <SEP> g <SEP> Si <SEP> (OCH <SEP> a) <SEP> 3 <SEP> alkohol <SEP>
<tb> 3 <SEP> Mol <SEP> Essigsäure
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 7,6 <SEP> NH <SEP> (CH2)3 <SEP> Si <SEP> tOCH3)3 <SEP> alkohol
<tb> 5 <SEP> Mol <SEP> Essigsäure
<tb>
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T a b e l l e I (Fortsetzung)
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<tb>
<tb> Verklebungsfestigkeit <SEP> von <SEP> Polyäthylen <SEP> mit <SEP> verschiedenen <SEP> Werkstoffen <SEP> in <SEP> g/cm
<tb> Zusammensetzung <SEP> Lösungsmittel <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 98,5 <SEP> - <SEP> NH <SEP> (CH2) <SEP> 3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3 <SEP> alkohol <SEP> und
<tb> 3 <SEP> Mol <SEP> Essigsäure <SEP> Wasser
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Wasser <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 78,6 <SEP> - <SEP> NH <SEP> (CH2) <SEP> 3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3
<tb> 3 <SEP> Mol <SEP> Essigsäure
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H@NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> - <SEP> 59 <SEP> 59 <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 98, <SEP> 5 <SEP> 177 <SEP> 118 <SEP> > 197 <SEP> > 197 <SEP> > 197 <SEP> > 197
<tb> NH <SEP> (CH2)3Si <SEP> (OCH3)
3 <SEP> alkohol
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> CH3Si(OCH3)3
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 39,4 <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> > 197
<tb> NH <SEP> (CH2)3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3 <SEP> alkohol <SEP> und
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> Ölsäure <SEP> Wasser
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 59 <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> > 197
<tb> NH <SEP> (CH2)3 <SEP> Si <SEP> (OCH) <SEP> g <SEP> alkohol <SEP> und
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> Benzoesäure <SEP> Wasser
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Isopropyl <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 118 <SEP> - <SEP> NCH2CH <SEP> (CH3)CH2 <SEP> - <SEP> alkohol
<tb> Si <SEP> (OCH,),
<tb> 3 <SEP> Mol <SEP> Essigsäure
<tb>
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TabelleI (Fortsetzung)
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<tb>
<tb> Verklebungsfestigkeit <SEP> von <SEP> Polyäthylen <SEP> mit <SEP> verschiedenen <SEP> Werkstoffen <SEP> in <SEP> g/cm
<tb> Zusammensetzung <SEP> Lösungsmittel <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP>
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2N(CH2)3- <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 197 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 118 <SEP> - <SEP> Si <SEP> (OC2H5)3 <SEP> alkohol
<tb> 2 <SEP> Mol <SEP> Essigsäure
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> (CH3)2N <SEP> - <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> - <SEP> 118 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> (CH2)3Si(OCH3)3, <SEP> alkohol
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> Natriummono- <SEP> und
<tb> methylsilikonat
<tb> Na <SEP> : <SEP> Si-1 <SEP> :
<SEP> l <SEP> Wasser
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2 <SEP> - <SEP> Isopropyl- <SEP> - <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 59
<tb> NH <SEP> (CH) <SEP> 3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3 <SEP> alkohol
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> CH <SEP> 3Si <SEP> (OCH3) <SEP> 3 <SEP>
<tb> 3 <SEP> Mol <SEP> Essigsäure
<tb>
A = regenerierte Cellulosebahnen B = regenerierte Cellulosebahnen mit Mischpolymerisaten aus Vinylchlorid und Vinylidenchlorid beschichtet C = Äthylenglykol-Terephthalatpolyesterbahnen D = Aluminiumfolie E = Pergaminpapier F = Organopolysiloxan-behandeltes Pergamentpapier G = Baumwollgewebe.
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In Tabelle I sind in den linken Spalten jeweils die Werte für die sofort gemessene Verklebungsfestigkeit, in den rechten Spalten die Werte für die Verklebungsfestigkeit, gemessen nach 24 h. Aussetzen der Schichtpresststoffe einer Atmosphäre mit einer relativen Feuchtigkeit von 100go angegeben.
% e i s p i e l 2: Ein Verklebungsmittel, das im wesentlichen aus 1 Mol der Verbindung der Formel
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in Isopropylalkohol auf die in Tabelle II angeführten Werkstoffe mittels Seidenpapier aufgetragen. Dann wurden die Werkstoffe mit einem Polyäthylenfilm, wie in Beispiel 1 beschrieben, verbunden. Die Verklebungsfestigkeit zwischen Polyäthylenfilm und Werkstoff wurde jeweils sofort und nach 5 min langem Eintauchen in siedendes Wasser bestimmt. Die Messung der Verklebungsfestigkeit erfolgte wie in Beispiel 1 beschrieben.
Tabelle II
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<tb>
<tb> Substrat <SEP> Verklebungsfestigkeit <SEP> in <SEP> g/cm
<tb> sofort <SEP> nach <SEP> 5 <SEP> min <SEP> in <SEP> siedendem <SEP> Wasser
<tb> Organopolysilioxan-157 <SEP> 98,5
<tb> behandeltes <SEP> Pergamentpapier
<tb> B <SEP> > <SEP> 197 <SEP> 138
<tb> Pergaminpapier <SEP> 157 <SEP> 157
<tb> Baumwollgewebe <SEP> > <SEP> 197 <SEP> > <SEP> 197
<tb> Aluminiumfolie <SEP> > <SEP> 197 <SEP> 39,4
<tb> A <SEP> > <SEP> 197 <SEP> > <SEP> 197
<tb> C <SEP> > <SEP> 197 <SEP> 118
<tb>
Beispiel 3 :
Von den in Tabelle III angeführten Zusammensetzungen der Verklebungsmittel wurden jeweils l% ige Lösungen in Isopropylalkohol hergestellt und diese auf Substrat B, regenerierten Cellulosebahnen, die mit einem Mischpolymerisat aus Vinylchlorid und Vinylidenchlorid beschichtet worden waren, aufgebracht. Dann wurde ein Polyäthylenfilm, wie in Beispiel 1 beschrieben, mit B verbunden und die Verklebungsfestigkeit der Schichtpressstoffe jeweils sofort und nach 10 min langem Eintauchen in Wasser von 800C und nach 24 stündigem Aussetzen in einer Atmosphäre einer relativen Feuchtigkeit von 1001la bestimmt.
Tabelle III
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<tb>
<tb> Zusammensetzung <SEP> Verklebungsfestigkeit <SEP> in <SEP> g/cm
<tb> 10min <SEP> 24h <SEP> bei <SEP> 100%
<tb> 80 C <SEP> relativer
<tb> sofort <SEP> Wasser <SEP> Feuchtigkeit
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH <SEP> CH2NH- <SEP> > 197 <SEP> 39,4 <SEP> 49, <SEP> 2 <SEP>
<tb> (CH2)3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3
<tb> 1 <SEP> MolCH3Si <SEP> (OCHg) <SEP> 3 <SEP>
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> HzNCH2CH2NH <SEP> - <SEP> > <SEP> 197 <SEP> 118 <SEP> 138
<tb> (CH2)3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> C3H7Si <SEP> (OCH3)3
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2NH <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 39,4 <SEP> 39,4
<tb> (CH2)3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> CgHi <SEP> (OCH3),
<tb>
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TabelleIII (Fortsetzung)
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<tb>
<tb> Zusammensetzung <SEP> Verklebungsfestigkeit <SEP> in <SEP> g/cm
<tb> 10 <SEP> min <SEP> 24h <SEP> bei <SEP> 1000/0 <SEP>
<tb> 80 C <SEP> relativer
<tb> sofort <SEP> Wasser <SEP> Feuchtigkeit
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2NH <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 78,6 <SEP> 69
<tb> (CH2)3 <SEP> Si <SEP> (OCH3)3
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> C12H25Si <SEP> (OCH3)3
<tb> 1 <SEP> Mol <SEP> H2NCH2CH2NH <SEP> - <SEP> > 197 <SEP> 98,5 <SEP> 138
<tb> (CH2)3Si(OCH3)3
<tb> 1 <SEP> mOl <SEP> C6H5Si <SEP> (OCH3)3
<tb>
Beispiel 4 : Von den in Tabelle IV angeführten Zusammensetzungen der Verklebungsmittel wurden jeweils Lösungen in den angegebenen Konzentrationen hergestellt und diese zum Verkleben von
Polyäthylenfilmen mit verschiedenen Werkstoffen, wie in Beispiel 1 beschrieben, verwendet.
Die Bestimmung der Verklebungsfestigkeit liefert jeweils gute Werte.
Tabelle IV
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