AT256444B - Verfahren zur Herstellung eines Förderbandes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Förderbandes

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AT256444B
AT256444B AT195661A AT195661A AT256444B AT 256444 B AT256444 B AT 256444B AT 195661 A AT195661 A AT 195661A AT 195661 A AT195661 A AT 195661A AT 256444 B AT256444 B AT 256444B
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AT
Austria
Prior art keywords
clamp
tension
press
rubber
conveyor belt
Prior art date
Application number
AT195661A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Paasche
Original Assignee
Clouth Rhein Gummiwarenfabrik
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines   Förderbandes   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Reibung der Klemme 13 allein nicht aufgenommen werden können, ohne die Gummidecke des Förderbandes zu beschädigen. 



   Im Verlauf der Fertigstellung eines Fabrikationsabschnittes ergeben sich nun nacheinander folgende   Arbeitsgänge :   
Die Spannklemme 4 wird geschlossen und die Spannwalzenanordnung 12 einschliesslich der Klemme 13 und der Aufwickeltrommel 14 mit der Winde 15 so weit von der Klemme 4 fortbewegt, bis die Stahlseile ausreichend gespannt sind. Dann wird jedes einzelne Seil durch Hochfahren der mittleren Rolle jedes Spannrollensatzes   5a - n   auf gleiche Spannung gebracht. Ist dies geschehen, so wird die Klemme 7 geschlossen und die Vorpresse 10 unter gleichzeitiger Bedeckung der Stahlseile mit Gummi so weit vorgefahren, dass der an dem bereits vorgepressten Teil anschliessende erste Abschnitt vorgepresst werden kann.

   Dann wird mit der Vorpresse 10, die sich abschnittsweise auf die Klemme 7 zu bewegt, der gesamte Seilabschnitt bis zur Klemme 7 mit Gummi belegt und vorgepresst. Gleichzeitig werden die Kanten des Bandes seitlich auf Mass geschnitten. Die Heizpresse 11 folgt, ebenfalls abschnittsweise, dem Vorpresser 10 und vulkanisiert den Gummi. 



   Ist die Vorpresse an die Klemme 7 so weit heran-und die Heizpresse so weit aufgerückt, dass ein weiterer Fabrikationsschritt nicht mehr möglich ist, dann wird die Spannwalzenanordnung 12 durch Herausführen der mittleren Walze aus den beiden benachbarten Walzen entspannt, die Blockierung der Seitenwalzen wird gelöst, und die Spannwalzenanordnung 12 nebst der ebenfalls gelösten Spannklemme 13   undderAufwickeltrommel   14 werden nach Entarretierung der Winde 15 unter Auf-   wicklung des fertiggestellten Bandteiles   an dieHeizpresse 11 herangeführt. Danach werden die Spannklemmen 7 und 4 und die Spannrollensätze   5a - n   entspannt.

   Schliesslich wird das Band erneut durch Hineinführen der Mittelwalze der Spannwalzenanordnung 12 zwischen die Seitenwalzen und Blockierung der Seitenwalzen sowie Schliessung der Klemme 13 fixiert, wobei darauf zu achten ist, dass die Längsmitte des Bandes genau in der Mitte zwischen den Gleisen 16 liegt. 



   Dann werden sämtliche fahrbaren Teile (Aufwickeltrommel 14, Spannklemme 13, Spannwalzenanordnung 12, Heizpresse 11 und Vorpresse 10) in die Stellung nach   Fig. l zurückgeführt. Hie-   zu kann für die Aufnahmetrommel 14 und die Spanneinrichtung 13 bzw. 12 vorteilhaft das von der Winde ausgehende Seil dienen, mit dem sie verbunden sind, während die Heizpresse 11 und die Vorpresse 10 durch beliebige Mittel bewegt werden können. 



     Zusätzlich zu der geschilderten Einrichtung kann zwischen der Vorpresse   10 und der Klemme 7 eine fahrbare Einrichtung, zum Auftragen eines Haftmittels auf die Stahlseile, vor Aufbringung der Gummiplatten vorgesehen werden. 



   Bei Beginn der Fabrikation eines neuen Bandes werden alle fahrbaren Einrichtungen möglichst weit zur Klemme 7 gefahren. Ein mit Schlaufen für das Einbringen der Drahtseile versehenes Einziehband wird dann von der Aufwickeltrommel durch sämtliche fahrbaren Einrichtungen geführt und vor der Klemme 7 mit den durch sie hindurchtretenden, von den Ablauf trommeln 1 kommenden Stahlseilen verbunden.   Dann werden nach Fixierung des Einziehbandes durch Schliessen der Bandwalzenanordnung   12 und der Spannklemme 13   das Einziehband einschliesslich aller fahrbaren Geräte so weit in Richtung   der Winde 15 gezogen,   bis eine genügende Länge der Stahlseilanordnung zwischen Vorpresse   10 und Klemme 7 zur Verfügung steht. Der weitere Vorgang ist wie oben beschrieben. 



     Während beim vorbeschriebenen Verfahren die Heizpresse   abschnittsweise über die gespannte Strecke hinwegfuhr, kann auch umgekehrt die gespannte Strecke abschnittsweise durch die Presse hindurchgezogen werden (Fig. 3 und   4).   



   Die von den Trommeln l'kommenden Stahlseile 2'sind mit Hilfe der Kammwalze   3'   durch die Spannklemme 4', die   im gezeichneten Fabrikationsstadium offen zu denken ist,   geordnet geführt. Dann läuft jedes einzelne Seil über einen Spannrollensatz   5'- n.   Nach Durchführung durch die Spannrollensätze gelangen die Seile 2'in der Kammwalze 6'wieder geordnet, durch die ebenfalls offen gedachte Klemme 7'über eine weitere Kammwalze 8 vor die Vorpresse 10'. 



  Der mit Hilfe der Rollen 9'mit Gummi bedeckte, bereits fertiggestellte Bandteil durchläuft die Vorpresse   10',   in der das Band vorgeformt wurde, und geht durch die Heizpresse   11',   in der es ausvulkanisiert wurde. Anschliessend ist es durch die im gezeichneten Zustand blockierte Spannwalzenanordnung   12',   die mit der geschlossenen Klemme 13'verbunden ist, auf die Aufwickeltrommel 14' geführt. Die Spannwalzenanordnung 12'ist zusätzlich vorgesehen, weil die auftretenden Längsspannungen durch die Reibung der Klemme 13'allein nicht aufgenommen werden können, ohne die Gummidecke des Förderbandes zu beschädigen. 



   Im Verlauf der Fertigstellung eines Fabrikationsabschnittes ergeben sich nun nacheinander folgende 

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 Arbeitsgänge :
DieKlemme4'wirdgeschlossenunddieSpannwalzenanordnung12'einschliesslichderKlemme 13' durch Spannung der Zugkette 17' so weit von der Klemme 4' fortbewegt, bis die Stahlseile ausreichend gespannt sind. Dann wird jedes einzelne Seil durch Hochfahren der mittleren Rollen jedes Spannrollensatzes   5'a - n   mit dem gleichen Druck auf gleiche Spannung gebracht.

   Ist dies geschehen, so wird dieKlemme 7'geschlossen und die Vorpresse 10'unter gleichzeitiger Bedeckung der Stahlseile mit Gummi so weit vorgefahren, dass der an den bereits vorgepressten Teil anschliessende   erste Abschnitt vorgepresst werden kann.   Dann wird mit der Vorpresse 10', die sich abschnittsweise auf die Klemme 7'zubewegt, der gesamte Seilabschnitt bis zur Klemme 7'mit Gummi belegt und vorgepresst. Gleichzeitig werden die Kanten des Bandes seitlich auf Mass geschnitten.

   Anschliessend wird die Vorpresse   101 in   die Ausgangsstellung zurückgeführt und durch Drehen der Rollen 15'und 16' mit der Zugkette 171 die gespannte Seilanordnung einschliesslich der je auf einer fahrbaren Bühne montierten Teile   12'und 13'bzw. 3'- 7'abschnittsweise   durch die Heizpresse 11'gezogen und dort vulkanisiert, wobei der bereits fertiggestellte Teil des Bandes auf die Trommel 141 aufgewickelt wird. 



   Ist die Anordnung   3'-7'dicht   vor der Vorpresse 10'angelangt, so werden die Spannrollenanordnung 12'durch Herausführen der mittleren Rolle aus den beiden benachbarten Rollen und die 
 EMI3.1 
 zwischen ihnen verlaufenden Drahtseile bzw. das fertiggestellte Förderband hinweg in die Ausgangsstellung zurückgeführt. Anschliessend wird der nunmehr zwischen den Spannvorrichtungen liegende Teil der Drahtseilanordnung in schon beschriebener Weise verspannt und bearbeitet. 



   Abänderungen des vorstehenden Verfahrens, die jedoch nicht das Wesen treffen, sind möglich, z. B. kann die Vorpresse an Ort und Stelle verbleiben und die gespannte   Seilanordnungabschnittsweise   gleichzeitig durch die Vor- und Heizpresse gezogen werden. Statt die Spannung durch die Kette   17'   im Verein mit den Rollen   15'und 16'zu   erzielen, können auch die Anordnungen   12',   131 bzw. 



    3'-7'durch   einen festen Rahmen verbunden und in ihm gespannt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Förderbandes aus Gummi oder thermoplastischem Kunststoff, welches eine Einlage aus zu seiner Längsrichtung parallel verlaufenden Stahlseilen aufweist, die im gespannten Zustand mit Gummi od. dgl. umhüllt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung in den Stahlseilen (2, 2') erst nach der Vulkanisation bzw. Abkühlung des auf die Einlage aufgelegten Gummi bzw. Kunststoffes aufgehoben wird.
AT195661A 1960-04-25 1961-03-09 Verfahren zur Herstellung eines Förderbandes AT256444B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC21294A DE1177811B (de) 1960-04-25 1960-04-25 Verfahren und Vorrichtung zur abschnittsweisen Herstellung eines Foerderbandes mit Decklagen aus Gummi und mit einer Einlage aus Stahlseilen

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Publication Number Publication Date
AT256444B true AT256444B (de) 1967-08-25

Family

ID=7016976

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AT195661A AT256444B (de) 1960-04-25 1961-03-09 Verfahren zur Herstellung eines Förderbandes
AT318965A AT259856B (de) 1960-04-25 1961-03-09 Verfahren zur Herstellung eines Förderbandes aus Gummi oder thermoplastischem Kunststoff

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AT259856B (de) 1968-02-12

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