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Verfahren zur Herstellung eines Förderbandes
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die Reibung der Klemme 13 allein nicht aufgenommen werden können, ohne die Gummidecke des Förderbandes zu beschädigen.
Im Verlauf der Fertigstellung eines Fabrikationsabschnittes ergeben sich nun nacheinander folgende Arbeitsgänge :
Die Spannklemme 4 wird geschlossen und die Spannwalzenanordnung 12 einschliesslich der Klemme 13 und der Aufwickeltrommel 14 mit der Winde 15 so weit von der Klemme 4 fortbewegt, bis die Stahlseile ausreichend gespannt sind. Dann wird jedes einzelne Seil durch Hochfahren der mittleren Rolle jedes Spannrollensatzes 5a - n auf gleiche Spannung gebracht. Ist dies geschehen, so wird die Klemme 7 geschlossen und die Vorpresse 10 unter gleichzeitiger Bedeckung der Stahlseile mit Gummi so weit vorgefahren, dass der an dem bereits vorgepressten Teil anschliessende erste Abschnitt vorgepresst werden kann.
Dann wird mit der Vorpresse 10, die sich abschnittsweise auf die Klemme 7 zu bewegt, der gesamte Seilabschnitt bis zur Klemme 7 mit Gummi belegt und vorgepresst. Gleichzeitig werden die Kanten des Bandes seitlich auf Mass geschnitten. Die Heizpresse 11 folgt, ebenfalls abschnittsweise, dem Vorpresser 10 und vulkanisiert den Gummi.
Ist die Vorpresse an die Klemme 7 so weit heran-und die Heizpresse so weit aufgerückt, dass ein weiterer Fabrikationsschritt nicht mehr möglich ist, dann wird die Spannwalzenanordnung 12 durch Herausführen der mittleren Walze aus den beiden benachbarten Walzen entspannt, die Blockierung der Seitenwalzen wird gelöst, und die Spannwalzenanordnung 12 nebst der ebenfalls gelösten Spannklemme 13 undderAufwickeltrommel 14 werden nach Entarretierung der Winde 15 unter Auf- wicklung des fertiggestellten Bandteiles an dieHeizpresse 11 herangeführt. Danach werden die Spannklemmen 7 und 4 und die Spannrollensätze 5a - n entspannt.
Schliesslich wird das Band erneut durch Hineinführen der Mittelwalze der Spannwalzenanordnung 12 zwischen die Seitenwalzen und Blockierung der Seitenwalzen sowie Schliessung der Klemme 13 fixiert, wobei darauf zu achten ist, dass die Längsmitte des Bandes genau in der Mitte zwischen den Gleisen 16 liegt.
Dann werden sämtliche fahrbaren Teile (Aufwickeltrommel 14, Spannklemme 13, Spannwalzenanordnung 12, Heizpresse 11 und Vorpresse 10) in die Stellung nach Fig. l zurückgeführt. Hie- zu kann für die Aufnahmetrommel 14 und die Spanneinrichtung 13 bzw. 12 vorteilhaft das von der Winde ausgehende Seil dienen, mit dem sie verbunden sind, während die Heizpresse 11 und die Vorpresse 10 durch beliebige Mittel bewegt werden können.
Zusätzlich zu der geschilderten Einrichtung kann zwischen der Vorpresse 10 und der Klemme 7 eine fahrbare Einrichtung, zum Auftragen eines Haftmittels auf die Stahlseile, vor Aufbringung der Gummiplatten vorgesehen werden.
Bei Beginn der Fabrikation eines neuen Bandes werden alle fahrbaren Einrichtungen möglichst weit zur Klemme 7 gefahren. Ein mit Schlaufen für das Einbringen der Drahtseile versehenes Einziehband wird dann von der Aufwickeltrommel durch sämtliche fahrbaren Einrichtungen geführt und vor der Klemme 7 mit den durch sie hindurchtretenden, von den Ablauf trommeln 1 kommenden Stahlseilen verbunden. Dann werden nach Fixierung des Einziehbandes durch Schliessen der Bandwalzenanordnung 12 und der Spannklemme 13 das Einziehband einschliesslich aller fahrbaren Geräte so weit in Richtung der Winde 15 gezogen, bis eine genügende Länge der Stahlseilanordnung zwischen Vorpresse 10 und Klemme 7 zur Verfügung steht. Der weitere Vorgang ist wie oben beschrieben.
Während beim vorbeschriebenen Verfahren die Heizpresse abschnittsweise über die gespannte Strecke hinwegfuhr, kann auch umgekehrt die gespannte Strecke abschnittsweise durch die Presse hindurchgezogen werden (Fig. 3 und 4).
Die von den Trommeln l'kommenden Stahlseile 2'sind mit Hilfe der Kammwalze 3' durch die Spannklemme 4', die im gezeichneten Fabrikationsstadium offen zu denken ist, geordnet geführt. Dann läuft jedes einzelne Seil über einen Spannrollensatz 5'- n. Nach Durchführung durch die Spannrollensätze gelangen die Seile 2'in der Kammwalze 6'wieder geordnet, durch die ebenfalls offen gedachte Klemme 7'über eine weitere Kammwalze 8 vor die Vorpresse 10'.
Der mit Hilfe der Rollen 9'mit Gummi bedeckte, bereits fertiggestellte Bandteil durchläuft die Vorpresse 10', in der das Band vorgeformt wurde, und geht durch die Heizpresse 11', in der es ausvulkanisiert wurde. Anschliessend ist es durch die im gezeichneten Zustand blockierte Spannwalzenanordnung 12', die mit der geschlossenen Klemme 13'verbunden ist, auf die Aufwickeltrommel 14' geführt. Die Spannwalzenanordnung 12'ist zusätzlich vorgesehen, weil die auftretenden Längsspannungen durch die Reibung der Klemme 13'allein nicht aufgenommen werden können, ohne die Gummidecke des Förderbandes zu beschädigen.
Im Verlauf der Fertigstellung eines Fabrikationsabschnittes ergeben sich nun nacheinander folgende
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Arbeitsgänge :
DieKlemme4'wirdgeschlossenunddieSpannwalzenanordnung12'einschliesslichderKlemme 13' durch Spannung der Zugkette 17' so weit von der Klemme 4' fortbewegt, bis die Stahlseile ausreichend gespannt sind. Dann wird jedes einzelne Seil durch Hochfahren der mittleren Rollen jedes Spannrollensatzes 5'a - n mit dem gleichen Druck auf gleiche Spannung gebracht.
Ist dies geschehen, so wird dieKlemme 7'geschlossen und die Vorpresse 10'unter gleichzeitiger Bedeckung der Stahlseile mit Gummi so weit vorgefahren, dass der an den bereits vorgepressten Teil anschliessende erste Abschnitt vorgepresst werden kann. Dann wird mit der Vorpresse 10', die sich abschnittsweise auf die Klemme 7'zubewegt, der gesamte Seilabschnitt bis zur Klemme 7'mit Gummi belegt und vorgepresst. Gleichzeitig werden die Kanten des Bandes seitlich auf Mass geschnitten.
Anschliessend wird die Vorpresse 101 in die Ausgangsstellung zurückgeführt und durch Drehen der Rollen 15'und 16' mit der Zugkette 171 die gespannte Seilanordnung einschliesslich der je auf einer fahrbaren Bühne montierten Teile 12'und 13'bzw. 3'- 7'abschnittsweise durch die Heizpresse 11'gezogen und dort vulkanisiert, wobei der bereits fertiggestellte Teil des Bandes auf die Trommel 141 aufgewickelt wird.
Ist die Anordnung 3'-7'dicht vor der Vorpresse 10'angelangt, so werden die Spannrollenanordnung 12'durch Herausführen der mittleren Rolle aus den beiden benachbarten Rollen und die
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zwischen ihnen verlaufenden Drahtseile bzw. das fertiggestellte Förderband hinweg in die Ausgangsstellung zurückgeführt. Anschliessend wird der nunmehr zwischen den Spannvorrichtungen liegende Teil der Drahtseilanordnung in schon beschriebener Weise verspannt und bearbeitet.
Abänderungen des vorstehenden Verfahrens, die jedoch nicht das Wesen treffen, sind möglich, z. B. kann die Vorpresse an Ort und Stelle verbleiben und die gespannte Seilanordnungabschnittsweise gleichzeitig durch die Vor- und Heizpresse gezogen werden. Statt die Spannung durch die Kette 17' im Verein mit den Rollen 15'und 16'zu erzielen, können auch die Anordnungen 12', 131 bzw.
3'-7'durch einen festen Rahmen verbunden und in ihm gespannt werden.