AT256022B - Verfahren zum Herstellen von voluminösen Vliesstoffen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von voluminösen Vliesstoffen

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Herstellen von voluminösen Vliesstoffen 
Es ist bereits bekannt, voluminöse Faservliese mit wässerigen Dispersionen von Bindemitteln zu imprägnieren. Man erhält dabei dünne Flächengebilde, wie   z. B.   aus den deutschen Patentschriften Nr. 920 211 und Nr. 892 733   und denUSA-Patentschriften Nr.   2,719, 802, Nr. 2,719, 803 und Nr. 2,719, 806 ersichtlich ist. Besonders beim Imprägnieren von Zellstoffasern enthaltenden voluminösen Ausgangsvliesen findet eine beträchtliche Reduktion der Dicke der Faservliese statt. Sie klatschen zusammen. Es ist nicht möglich, die voluminöse Struktur derAusgangsfaservliese bei der Imprägnierung mit wässerigen Dispersionen oder Emulsionen von Lösungsmitteln beizubehalten, obwohl dies für manche Zwecke erwünscht wäre. 



   Man hat daher bereits vorgeschlagen, an Stelle von wässerigen Dispersionen oder Emulsionen organisch wasserfreie Lösungsmittel zu verwenden, in welchen das Bindemittel vorher gelöst wurde. Beim Imprägnieren der losen Faservliese, besonders solche, welche Kunststoffasern in erheblichem Umfang enthalten, gelingt es, die voluminöse Struktur der Ausgangsvliese trotz der Imprägnierung zu erhalten. 



   Es ist verständlich, dass die Imprägnierung mit organischen Lösungsmitteln, die zum Teil auch feuergefährlich und gesundheitsschädlich sind, schwierige Probleme aufwirft. 



   Es wurde nun gefunden, dass man auch voluminöse, überwiegend aus Zellstoffasern bestehende Vliese mit wässerigen Emulsionen oder Dispersionen imprägnieren kann, ohne dabei die voluminöse   Ausgangsstruktur   erheblich zu beeinträchtigen. Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zellwolle vor dem Einbringen des Bindemittels und vorzugsweise auch vor dem Krempeln mit einem handelsüblichen Hydrophobierungsmittel imprägniert wird. 



   Die folgenden Beispiele schildern Ausführungsformen der Erfindung :   Beispiel l :   Zellwollfasern 22 den, 80 mm werden mit einer Mischung getränkt, bestehend aus 
10 Teilen Hydrophobierungsmittel
90 Teilen Wasser anschliessend auf   einen Feuchtigkeitsgehalt von 10   o abgeschleudert   und bei einer Temperatur   von 1050C   getrocknet. 



   Aus diesen so vorbehandelten Fasern wird ein Vlies von 200   gl mZ   gekrempelt und mit einer Mischung, bestehend aus 
100 Teilen einer vernetzbaren Acrylatharz-Dispersion   50%ig (z. B. Acronal   230 D der Firma BASF) 
2 Teilen Ammonoxalat und 
400 Teilen Wasser 

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 beidseitig besprüht, so dass eine Matte mit einem Endgewicht von 280 g erhalten wird. Dassoerhaltene Produkt hat eine Dicke von zirka 20 mm. 



   (Sofern nicht hydrophob ausgerüstete Zellwollfasern verwendet werden, erhält man ein Endprodukt mit einer Stärke von zirka 4 bis 5 mm). 



   Die so erhaltene Matte eignet sich vorzüglich zur Herstellung von Staubfiltern. 



     Beispiel 2 :   Oben genannte Fasern werden mit einer 6% igen Hydrophobierungsmischung getränkt, auf   1000/0   Restfeuchtigkeit abgeschleudert und bei 1050C getrocknet. 
 EMI2.1 
 dann mit der erwähnten Mischung besprüht wird, so dass wieder ein Endgewicht von 280   g/m2   erhalten wird. 



   Die erhaltene Vliesstoffmatte weist neben ihrem Volumen noch zusätzlich die Eigenschaft auf, schwer entflammbar zu sein. 



   Beispiel 3: Ein Fasergemisch, bestehend aus 
70 Teilen der nach Beispiel 2 ausgerüsteten Zellwolle und 30 Teilen einer Polyvinylchlorid-Faser wird zu einem Vlies von 150 g/m2 gekrempelt und mit einer   20% gen   Mischung einer vernetzbaren Acrylharz-Dispersion, der auf den Festgehalt berechnet 
 EMI2.2 
 wird. Die Matte zeichnet sich neben ihrem Volumen durch eine Schwerentflammbarkeit aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Herstellen von voluminösen Vliesstoffen aus Zellwolle, durch Imprägnieren der AusgangsvliesemiteinemBindemittel, dadurchgekennzeichnet,dassdieZellwollevordemEinbringen des Bindemittels und vorzugsweise auch vor dem Krempeln mit einem handelsüblichen Hydrophobierungsmittel imprägniert wird.
AT327765A 1965-04-09 1965-04-09 Verfahren zum Herstellen von voluminösen Vliesstoffen AT256022B (de)

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