AT254784B - Einrichtung zum Verpacken von flachen Gegenständen, insbesondere von Wandfliesen - Google Patents

Einrichtung zum Verpacken von flachen Gegenständen, insbesondere von Wandfliesen

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AT254784B
AT254784B AT166664A AT166664A AT254784B AT 254784 B AT254784 B AT 254784B AT 166664 A AT166664 A AT 166664A AT 166664 A AT166664 A AT 166664A AT 254784 B AT254784 B AT 254784B
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AT
Austria
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container
box
cardboard
area
blank
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Application number
AT166664A
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English (en)
Inventor
Adalbero Ing Stangel
Original Assignee
Amf Maschinen Ges M B H
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Verpacken von flachen Gegenständen, insbesondere von Wandfliesen 
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung einer Einrichtung zum Verpacken von flachen Gegenständen, insbesondere von Wandfliesen od. dgl., wie sie in der österr. Patentschrift Nr. 242624 beschieben ist. Bei dieser Einrichtung sind die Wandfliesen in mindestens einem prismatischen, hülsenförmigen Behälter gestapelt, wobei der Behälter um eine horizontale Achse schwenkbar angeordnet ist, und   wobei eine Zuführungseinrichtung für Kartonschnitte vorgesehen ist,   die je einen Zuschnitt in den Schwenkweg des mit Verpackungsgut gefüllten Behälters zuführt.

   Hiebei legt eine Falteinrichtung den Zuschnitt an die äusseren Seitenflächen des Behälters unter Bildung einer Kartonschachtel an und schliesst alle Flä-   chen der Schachtel mit Ausnahme der   im Bereich eines Verbindungsstückes des Behälters mit der Schwenkachse liegenden Fläche unter Heftung, Nietung, Klebung usw. Ferner ist eine Transporteinrichtung vorgesehen, welche die vom hülsenförmigen Behälter nach dem Schwenken desselben herabgleitende und zugleich das Stapelgut aufnehmende Schachtel aufnimmt und einer Verschliess--bzw. Klebevorrichtung für die noch offene Fläche der Schachtel zuführt. 



   Erfindungsgemäss sind mehrere Behälter, vorzugsweise fünf oder mehr, zwischen zwei drehbaren Scheiben und entlang dem Umfang derselben angeordnet, welche die Behälterseitenwände bilden, wobei zwischen den die Behälterseitenwände bildenden Teilen und dem zentralen Teil der Scheiben je ein Schlitz vorgesehen ist, der sich parallel zur Behälterrückwand erstreckt und zur Aufnahme der zugeführten Kartonzuschnitte dient, sobald er während des Schwenkens der Behälter in der verlängerten Bahn der Zuführungseinrichtung für die Kartonzuschnitte zu liegen kommt. 



   Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen   ni1. her erläutert,   in denen die Fig. 1 und 2 im 
 EMI1.1 
 Darstellung die einzelnen Phasen des Verpackungsvorganges. 



   In Fig. 1 sind mit 1 auf einem Transportband 2 die in Abständen der erfindungsgemässen Verpackungseinrichtung 3 zugeführten Stapel von Wandfliesen   od. dgl.   bezeichnet. Diese Stapel 1 wurden in einer Einrichtung gebildet, wobei vorausgehend die einzelnen Fliesen mit Papier umhüllt wurden. 



   Die erfindungsgemässe Verpackungseinrichtung besteht gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei um eine Achse gegebenenfalls schrittweise drehbaren Scheiben oder Rädern 4, die an ihrem Umfang   tangential angeordnete Behälter 5, 5a, 5b, 5c, 5d für die Aufnahme der Stapel   1 aufweisen. 



  Jeder dieser Behälter besitzt zwei nach oben abgeschrägte Seitenwände 6, einen Boden 7 und eine Rückwand 8, ist also vorne und oben offen. An den Seitenwänden 6 sind Ambosse 9 für das Ansetzen an sich bekannter Heftvorrichtungen vorgesehen. Zwischen den einzelnen Behältern und den Scheiben 4 sind tiefe Schlitze 10 angeordnet, die sich parallel zu den Rückwänden 8 erstrecken und deren Zweck nachstehend noch erläutert werden wird. 



   Die einzelnen Behälter 5, 5a-d gelangen schrittweise   zu Stationen I -V,   wobei in Station I ein Stapel in die Behälter eingesetzt, in Station II ein Kartonzuschnitt 12 zugeführt, um die   Behäl-   ter herumgelegt und teilweise verschlossen wird ; in Station LI gelangt der Behälter nach fast vollständigem Kippen nach unten auf eine weitere Transporteinrichtung. Die Stationen 1- III und die Vorgänge in diesen Stationen sind in den Fig. 3 - 7 näher dargestellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das in Fig. 1 gezeigte Beispiel der erfindungsgemässen Verpackungseinrichtung 3 weist fünf gleichmässig angeordnete Behälter auf, doch ist auch eine andere Anzahl denkbar. Es ist zu erkennen, dass der in Station I vertikal liegende Behälter 5 eben einen Stapel 1 aufgenommen hat. Der Behälter 5b befindet sich in Verlängerung einer mit 11 bezeichneten Zuführung für Kartonzuschnitte 12 und im Bereich von weiter nicht dargestellten   Falt- und Heftvcrrichtungen für   die Kartonzuschnitte, die an sich bekannt sind. Die Zuschnitte 12 werden in die Schlitze 10 eingeführt und um die Wände 6, 8 des Behälters 5a bzw. um die Vorderseite des Fliesenstapels 1 herumgefaltet (Fig.   4-6).

   Nach   dem Falten werden mit Hilfe der Ambosse 6 sofort die sich überlappenden Teile des Kartonzuschnittes 12 geheftet und auch der Boden 13 der sich bildenden Kartonschachtel verschlossen. Die den Deckel 14 bildenden Lappen bleiben hingegen noch geöffnet, worauf der Behälter samt Stapel in die Station III geschwenkt wird. In dieser Station gleitet der Stapel von Wandfliesen samt Karton vom Behälter 5b über eine Bahn 15 zu einer Aufnahmevorrichtung 16, die aus einem an einem doppelarmigen Hebel 17 befestigten Behälter 18 besteht. Die Aufnahmevorrichtung 16 ist um eine Achse 19 in den Bereich eines Transportbandes 20 schwenkbar. Im Zusammenwirken mit einem Stössel 21 gelangen die noch unverschlossenen Kartonschachteln samt Inhalt auf das Transportband 20 und werden von diesem einer an sich bekannten Deckel-Verschliesseinrichtung 22 zugeführt.

   Sowohl Deckel als   auch Boden jeder einzelnen Schachtel können mit einem Klebeband 23, 24 verschlossen gehalten wer-    den. 



   Nach Ausführung von weiteren drei Teildrehungen der Vorrichtung 3 ist jeder Behälter wieder bereit, einen Stapel 1 aufzunehmen. Die leeren Behälter sind in den Zeichnungen mit 5c bzw. 5d bezeichnet. 



   Die Geschwindigkeiten sowie die Bewegungstakte der einzelnen Vorrichtungen, nämlich der Transportbänder 2 und 20, der eigentlichen Packmaschine 3 sowie der Aufnahmevorrichtung 16 sind aufeinander abgestimmt, so dass sich ein kontinuierlicher Verpackungsvorgang ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Verpacken von flachen Gegenständen, die in mindestens einem prismatischen, hülsenförmigen Behälter gestaüelt sind, insbesondere von Wandfliesen, wobei der Behälter um eine horizontale Achse schwenkbar angeordnet ist, und wobei eine Zuführungseinrichtung für Kartonzuschnitte vorgesehen ist, die je einen Zuschnitt in den Schwenkweg des mit Verpackungsgut gefülltenbehälters zuführt, wobei eine Falteinrichtung den Zuschnitt an die äusseren Seitenflächen des Behälters unter Bildung einer Kartonschachtel anlegt und alle Flächen der Schachtel mit Ausnahme der im Bereich eines Verbindungsstückes des Behälters mit der Schwenkachse liegenden Fläche unter Heftung, Nietung, Klebung usw.
    schliesst, und wobei eine Transporteinrichtung vorgesehen ist, welche die vom hülsenförmigen Behälter nach dem Schwenken desselben herabgleitende und zugleich das Stapelgut aufnehmende Schachtel aufnimmt, und einer Verschliess- bzw. Klebevorrichtung für die noch offene Fläche der Schachtel zufUhrt, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Behälter (5, 5a -d), vorzugsweise fünf oder mehr, zwischen zwei drehbaren Scheiben (4) und entlang dem Umfang derselben angeordnet sind, welche die Behälterseitenwände bilden, wobei zwischen den die Behälterseitenwände bildenden Teilen, und dem zentralen Teil der Scheiben je ein Schlitz (10) vorgesehen ist, der sich parallel zur Behälterrückwand (8) erstreckt und zur Aufnahme der zugeführten Kartonzuschnitte (12) dient, sobald er während des Schwenkens der Behälter in der verlängerten Bahn (11)
    der Zuführungseinrichtung für die Kartonzuschnittezuliegen kommt.
AT166664A 1964-02-26 1964-02-26 Einrichtung zum Verpacken von flachen Gegenständen, insbesondere von Wandfliesen AT254784B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1810534B1 (de) * 1968-11-23 1970-09-03 Keller Spezialtechnik Gmbh Vorrichtung zum Abstuetzen eines aus Dachziegeln od.dgl. bestehenden,auf einer Palette liegenden Stapels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1810534B1 (de) * 1968-11-23 1970-09-03 Keller Spezialtechnik Gmbh Vorrichtung zum Abstuetzen eines aus Dachziegeln od.dgl. bestehenden,auf einer Palette liegenden Stapels

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