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Schraubenpumpe
Die Erfindung betrifft eine Schraubenpumpe für Wasser oder eine ähnliche Flüssigkeit, bestehend aus einem ortsfesten schräg nach oben geneigten Trog und einer sich axial durch diese Führungsrinne erstrekkenden Förderschnecke, die über nahezu die Hälfte ihres Querschnittes vom halbkreisförmigen zylindri- schen Boden des Troges mit einem geringen Spiel umfasst wird, und deren Spindel an ihrem oberen Ende mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist.
Bei den bekannten Schraubenpumpen dieser Art sind beide Enden der Spindel der Förderschnecke drehbar in Lagern abgestützt, und die Schraubenführung dieser Förderschnecke ist über die ganze Länge kreiszylindrisch mit gleichbleibendem Durchmesser ausgebildet. Die Folge davon ist, dass an der unteren Seite auf dem Boden der Aufwärtsführungsrinne ein Lager angeordnet werden muss, ferner die Schraubenführung einen bestimmten Abstand von dem in diesem Lager abgestützten Spillende haben muss, und die Stirnfläche der Schraubenführung senkrecht zu der Spindel liegt.
Die Nachteile sind folgende : Das untere Lager, das jedenfalls im Betrieb dauernd unter Wasser steht, bildet für das durch die Zuführungsrinne strömende Wasser gerade im Stromfaden eine Absperrung, wodurch an dieser Stelle ein zusätzlicher Strudel entsteht. Überdies sammelt sich mit der Zeit an der Vorderseite dieses unteren Lagers, gesehen in der Stromrichtung, ein Brei aus Schmutz und Verunreinigungen an, wodurch immer grössere Widerstände und ein stärkeres Kolken des Wassers auftreten. Schliesslich geht ein Teil der Leistung der Schraubenpumpe verloren, da das untere Ende der Schraubenführung einen Abstand von dem Boden der Aufwärtsführungsrinne hat.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Schraubenpumpe zu schaffen, bei der diese Nachteile beseitigt sind. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Förderschnecke lediglich an ihrer oberen Seite einseitig freitragend und drehbar von einem Lager abgestützt ist, welches an einem Haltering angeordnet ist, der mit der Tragkonstruktion des Troges verbunden ist, wogegen die Schraubenführungsfläche sich an ihrem untersten Ende verjüngt und sich ihr Aussenumfang auch an dieser Stelle dem Rinnenboden anpasst.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Haltering mit der Tragkonstruktion des Troges gelenkig verbunden. Ferner kann die Antriebsvorrichtung für die Förderschnecke ebenfalls unmittelbar am Haltering des einzigen Lagers befestigt sein.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist ein schematisierter Schnitt durch die Zuführungs- und Abführungsrinne und die Windenschraube selbst. Fig. 2 ist ein schematischer Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform des einzigen Lagers für die Spindel der Förderschnecke.
Die Vorrichtung dient zum Aufwärtsführen von Wasser, das von einem Aussenwasser durch die Zuführungsrinne 1 zugeführt wird und nach dem Aufwärtsführen zu einer Abführungsrinne 2 nach einem Aussenwasser auf einem höheren Niveau strömt.
Die Zuführungsrinne 1 und die Abführungsrinne 2 sind durch eine schräg nach oben geneigte Aufwärtsführungsrinne miteinander verbunden. Diese Rinne hat einen im Querschnitt halbkreisförmigen zylindrischen Bodenteil 3, der an beiden Seiten in einen vertikalen Seitenwandteil 4 übergeht. An der oberen Seite können die Zuführungsrinne 1 und die Abführungsrinne 2 sicherheitshalber mittels eines gegebenenfalls abnehmbaren Gitters 5 abgedeckt sein. In der Aufwärtsführungsrinne liegt axial
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ausgerichtet eine Förderschnecke 6, deren Spindel an der oberen Seite drehbar und einseitig freitragend in einem Lager 8 gelagert ist, das in der Tragkonstruktion 7 des nicht dargestellten Motorgehäuses angeordnet ist.
An der unteren Seite der Förderschnecke 6 läuft die Schraubenführungsfläche 9, die im Querschnitt kreisförmig zylindrisch ausgebildet ist, in ein spitzes oder verjüngtes Endstück 10 aus. Diese spitz auslaufende Form ist so ausgebildet, dass sich das Endstück 10 zwar bis in unmittelbare Nähe des Bodens 11 der Zuführungsrinne 1 erstreckt, aber von diesem Boden 11 frei bleibt. Der Haltering 12 des Lagers 8 kann starr in der Tragkonstruktion 7 des Motorgehäuses befestigt sein. Es ist aber ebenfalls möglich, diesen Haltering 12 mittels einer Gelenkkonstruktion 13 mit dieser Tragkonstruktion 7 des Motorgehäuses zu verbinden (s. Fig. 2). Hiemit wird in einfacher Weise erreicht, dass die Förderschnecke 6 der Schraubenpumpe aus der Aufwärtsführungsrinne nach oben verschwenkt werden kann.
Das ist für eine regelmässige Überwachung wie auch für die Unterhaltung der Einrichtung besonders wichtig. Das Lager 8 soll so starr ausgeführt werden, dass es die Förderschnecke auch im Vollbetriebinsicherere Weise einseitig freitragend tragen kann. Vorzugsweise wird dafür eineKugeldreh- verbindung verbraucht.
Am Stirnende der Spindel 14 der Förderschnecke 6 ist noch eine dünnere, durch das Lager 8 hindurchragende Welle 15 angeordnet, auf der eine Riemenscheibe 16 befestigt ist, die mittels mehrerer Riemen 17 von einem Elektromotor 18 angetrieben wird. Dieser Elektromotor 18 ist auf der Tragkonstruktion 7 des Motorgehäuses angeordnet. Dieser Aufbau ist jedoch nicht bindend. In vielen Fällen ist es vorteilhaft, die Treibvorrichtung ebenfalls unmittelbar am Haltering 12 zu befestigen, wo- beidieseTreibvorrichtungz. B. mechanisch mit der Spindel 14 der Förderschnecke 6 gekuppelt sein kann. Wenn in diesem Fall der Haltering 12 gelenkigmit der Tragkonstruktion verbunden ist, so bildet die in dieser Weise angeordnete Treibvorrichtung zu gleicher Zeit ein Gegengewicht für die Förderschnecke, wenn diese nach oben geschwenkt werden soll.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schraubenpumpe für Wasser oder eine ähnliche Flüssigkeit, bestehend aus einem ortsfesten schräg nach oben geneigten Trog und einer sich axial durch diese Führungsrinne erstreckenden Förderschnecke, die über nahezu die Hälfte ihres Querschnittes vom halbkreisförmigen zylindrischen Boden des Troges mit einem geringen Spiel umfasst wird, und deren Spindel an ihrem oberen Ende mit einer Antriebsvorrich-
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ren Seite einseitig freitragend und drehbar von einem Lager (8) abgestützt ist, welches an einem Haltering (12) angeordnet ist, der mit der Tragkonstruktion (7) des Troges (3,4) verbunden ist, wogegen die Schraubenführungsfläche (9) sich an ihrem untersten Ende (10) verjüngt und sich ihr Aussenumfang auch an dieser Stelle dem Rinnenboden (11) anpasst.
2. SchraubenpumpenachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltering (12) mit der Tragkonstruktion (7) des Troges (3,4) gelenkig verbunden ist.
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