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wie dies die Rohre 8 veranschaulichen, oder in unmittelbarer Nahe der Decke, wie es das Rohr 9 zeigt. Innerhalb dieser Rohre können, wenn erforderlich, Luftzngerzeugor JÖ von irgendeiner zweckmässigen Bauart vorgesehen werden. Die frische Luft verbreitet sich über den ganzen zwischen der Decke 5 und der Schicht 3 liegenden Raum und dringt, nachdem Staubteilchen usw. durch die Filterschicht 3 zurückgehalten wurden, in das Zimmer ein.
Die von der Decke herabsinkende frische, kalte Luft kommt nun auf diesem Wege mit der nach oben strömenden, allenfalls durch die Luftzugerzeuger 10 angesaugton verdorbenen, warmen Luft in ziemlich innige Berührung, ohne sich jedoch mit dieser verdorbenen Luft zu mischen. Vielmehr wird die eintretende kalte Luft, bis sie auf die im Zimmer boindihhen Personen treffen kann, soweit vorgewärmt, dass sie von letzteren wohl als frische, nicht aber als kalte Luft empfunden wird und dass daher Erkältungen aus diesem Grunde ausgeschlossen sind, um so mehr, als infolge der eigentümlichen Anordnung der Ein- und Auslassöffnungen ein Luftzug für die im Zimmer vorhandenen Personen selbst dann nicht bemerkbar wird,
wenn sowohl in den Einlassrohren als auch in den Abflussöffnungen Ventilatoren oder Luftzugerzeuger in Tätigkeit sind. Es wird auf diese Weise bei verhältnis- mässig geringer Luftzufuhrung innerhalb des Zimmers stets frische Luft erhalten, ohne einen merkbaren Luftzug hervorzurufen.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der Lüftungsoinrichtung nach der Er- findung entspricht im wesentlichen der in Fig. 1 gezeigten Anordnung. Hier ist jedoch nicht die ganze Decke mit der Filterschicht 3 bedeckt, sondern es ist mit Hilfe von Seitenwänden 11, die durch eine Gazeschicht 12 abgedeckt werden, ein flacher, in Form eines Streifens um die ganze Decke herumlaufender Kanal gebildet, der mit den Luft- einlassöffnungen 6 an einer oder an mehreren Stellen in Verbindung steht. Die Auslass- öffnungen 8 und 9 sind in gleicher Weise wie in Fig. 1 an der Decke oder an der
Seitenwand in der Nähe angeordnet. Die rein bauliche Ansführung der Erfindung kann natürlich beliebigen Abänderungen unterliegen, ohne den Erfindungsgedanken zu beeinflussen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Anwendung der gleichen Lüftungseinrichtung für
Eisenbahnwagen. Die frische Ausseninft wird hier durch den infolge der Fahrt erzeugten
Luftzug in einen Behälter 18 hineingedrückt, der mit einer leichten Klappe 14 versehen ist, die sich je nach der Fahrtrichtung nach der einen oder anderen Seite zu legt und dadurch die gegenüberliegende Einlassöffnung abschliesst. Die infolge des Luftzuges auf- gefangene Luft wird dadurch gezwungen, wie die Pfeile in Fig. 3 zeigen, Filter 15 zu durchströmen, die etwa mitgerissene Russteilchen usw. zurück alten, um in einen über die ganze Länge des Wagens sich erstreckenden Kanat-'zu gelangen.
Von diesem Kanal aus
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der Decke befinden und ebenso wie in Fig. 2 gebildet und durch Filterschichten 19'ah- gedeckt sind. Gleichzeitig mit dieser Luftzuführung wird aber die im Wagen vorhandene verdorbene Luft durch an der Decke oder in der Nähe der Decke befindliche Auslass- öffnungen 20 abgesaugt, so dass die schon früher beschriebene Lüftungswirkung eintreten muss. Die Auslassöffnungen können hiebei derart ausgebildet sein, dass gleichfalls infolge des durch die Fahrt entstehenden Luftzuges ein Absaugen dpr verdorbenen Luft eintritt, sie können aber auch mit Ventilatoren versehen sein.