AT25379B - Lüftungseinrichtung. - Google Patents

Lüftungseinrichtung.

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AT25379B
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Austria
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Inventor
Sergius Timochowitsch
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Sergius Timochowitsch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 wie dies die Rohre 8 veranschaulichen, oder in unmittelbarer Nahe der Decke, wie es das Rohr 9 zeigt. Innerhalb dieser Rohre können, wenn erforderlich,   Luftzngerzeugor JÖ   von irgendeiner zweckmässigen Bauart vorgesehen werden. Die frische Luft verbreitet sich über den ganzen zwischen der Decke 5 und der Schicht 3 liegenden Raum und dringt, nachdem Staubteilchen usw. durch die Filterschicht 3 zurückgehalten wurden, in das Zimmer ein. 



   Die von der Decke   herabsinkende   frische, kalte Luft kommt nun auf diesem Wege mit der nach oben strömenden, allenfalls durch die Luftzugerzeuger 10 angesaugton verdorbenen, warmen Luft in ziemlich innige Berührung, ohne sich jedoch mit dieser verdorbenen Luft zu mischen. Vielmehr wird die eintretende kalte Luft, bis sie auf die im Zimmer   boindihhen   Personen treffen kann, soweit vorgewärmt, dass sie von letzteren wohl als frische, nicht aber als kalte Luft empfunden wird und dass daher   Erkältungen   aus diesem Grunde ausgeschlossen sind, um so mehr, als infolge der eigentümlichen Anordnung der Ein- und Auslassöffnungen ein Luftzug für die im Zimmer vorhandenen Personen selbst dann nicht bemerkbar wird,

   wenn sowohl in den Einlassrohren als auch in den Abflussöffnungen Ventilatoren oder Luftzugerzeuger in Tätigkeit sind. Es wird auf diese Weise bei verhältnis-   mässig   geringer Luftzufuhrung innerhalb des Zimmers stets frische Luft erhalten, ohne einen merkbaren Luftzug hervorzurufen. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der   Lüftungsoinrichtung   nach der   Er-   findung entspricht im wesentlichen der in Fig. 1 gezeigten Anordnung. Hier ist jedoch nicht die ganze Decke mit der Filterschicht 3 bedeckt, sondern es ist mit Hilfe von Seitenwänden 11, die durch eine   Gazeschicht 12   abgedeckt werden, ein flacher, in Form eines Streifens um die ganze Decke herumlaufender Kanal gebildet, der mit den Luft-   einlassöffnungen   6 an einer oder an mehreren Stellen in Verbindung steht. Die   Auslass-   öffnungen 8 und 9 sind in gleicher Weise wie in Fig. 1 an der Decke oder an der
Seitenwand in der Nähe angeordnet. Die rein bauliche Ansführung der Erfindung kann natürlich beliebigen Abänderungen unterliegen, ohne den Erfindungsgedanken zu beeinflussen. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen die Anwendung der gleichen Lüftungseinrichtung für
Eisenbahnwagen. Die frische Ausseninft wird hier durch den infolge der Fahrt erzeugten
Luftzug in einen Behälter   18 hineingedrückt,   der mit einer leichten Klappe 14 versehen ist, die sich je nach der Fahrtrichtung nach der einen oder anderen Seite zu legt und dadurch die gegenüberliegende Einlassöffnung abschliesst. Die infolge des Luftzuges auf- gefangene Luft wird dadurch gezwungen, wie die Pfeile in Fig. 3 zeigen, Filter 15 zu durchströmen, die etwa mitgerissene   Russteilchen   usw.   zurück alten, um in   einen über die ganze Länge des Wagens sich erstreckenden   Kanat-'zu   gelangen.

   Von diesem Kanal aus 
 EMI2.2 
 der Decke befinden und ebenso wie in Fig. 2 gebildet und durch   Filterschichten      19'ah-   gedeckt sind. Gleichzeitig mit dieser   Luftzuführung wird   aber die im Wagen vorhandene verdorbene Luft durch an der Decke oder in der Nähe der Decke befindliche   Auslass-   öffnungen 20 abgesaugt, so dass die schon früher beschriebene Lüftungswirkung eintreten muss. Die Auslassöffnungen    können hiebei   derart ausgebildet sein, dass gleichfalls infolge des durch die Fahrt   entstehenden   Luftzuges ein Absaugen dpr verdorbenen Luft eintritt, sie können aber auch mit Ventilatoren versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Lüftungseinrichtung, bei der die Zu-und Ableitung der Luft an oder in der Nähe der Decke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischluft dem zu belüftenden Raum durch an oder in der Nähe der Decke längs dieser oder längs der Gesimse angeordnete, nach dem Zimmer zu durch Filter abgedeckte Kanäle gleichmässig verteilt zugeführt wird, während die Ableitung der verdorbenen Luft quer durch diese Kanäle oder in deren Nähe erfolgt.
AT25379D 1904-01-03 1904-01-03 Lüftungseinrichtung. AT25379B (de)

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AT25379B true AT25379B (de) 1906-08-25

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