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Kettenverstärker in einer Kabelmuffe
Zur Signalverstärkung breitbandiger Hochfrequenzsignale ist es üblich, Breitbandverstärker, insbesondere Kettenverstärker, zu verwenden. Die Kettenverstärker sind hiebei in bestimmten Abständen voneinander in den Leitungszug eingeschaltet und mit der Leitung selbst, beispielsweise einer Koaxialleitung in der Erde verlegt. Es ist hiebei jeweils ein Kettenverstärker in einer im Leitungszug liegenden Kabelmuffe angeordnet.. Werden höhere Signalverstärkungen gefordert, so müssen mehrere Kettenverstärker am gleichen Ort beispielsweise in Serie, Kaskade usw. geschaltet werden. Bei der herkömmlichen Bauart verwendet man hiezu eine einzige Kabelmuffe, in welcher die einzelnen Kettenverstärker gemäss ihrer elektrischen Zusammenschaltung in Serie oder Kaskade hintereinander angeordnet sind.
Infolge der grossen Baulänge der einzelnen Kettenverstärker ergibt sich als Baulänge der Kabelmuffe mindestens die Summe der Baulängen der einzelnen Kettenverstärker. Kabelmuffen mit derartigen Baulänge sind jedoch ziemlich umständlich zu handhaben, zu verlegen und auch zu reparieren. Ausserdem werden in der Erde verlegte lange Kabelmuffen durch Unterschiede im Erddruck leicht beschädigt bzw. gebrochen. Die Erfindung verfolgt den Zweck, kurze Kabelmuffen zu schaffen, wobei eine elektrische Zusammenschaltung der einzelnen Kettenverstärker in Serie oder Kaskade ohne gegenseitige Störung innerhalb der Kabelmuffe erstrebt wird.
Die erfindungsgemässe Anordnung, bei welcher eine kurze Kabelmuffe Verwendung findet, ist dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Innenraum der Kabelmuffe durch radial verlaufende Abschirmwände in eine der Anzahl der Kettenverstärker gleiche Anzahl prismatischer Kammern mit kreissektorförmigem Querschnitt geteilt ist, wobei in jeder Kammer ein Kettenverstärker angeordnet ist.
Gemäss einem andern Merkmal der Erfindung sind die Kettenverstärker in ungerader Anzahl in Kaskade geschaltet und benachbarte Kettenverstärker elektrisch miteinander verbunden.
Hiebei sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Ein- und Ausgangsklemmen der in Kaskade geschalteten Kettenverstärker an den einander gegenüberliegenden kreisförmigen Grund-und Deckflächen der zylindrischen Kabelmuffe angeordnet.
Jeder Kettenverstärker ist hiebei jeweils auf einer Montageplatte aufgebaut, welche zwecks Raumausnutzung der prismatischen Kammer mit kreissektorförmigem Querschnitt an den Längsrändern abgewinkelt ist und in der Mitte einen nach aussen weisendenstufenförmigen Absatz besitzt, der zur Aufnahme von Schaltelementen, insbesondere von Transistoren dient.
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halten werden können, wenn die Ein- und Ausgangsklemmen auf einander gegenüberliegenden Flächen der Kabelmuffe angeordnet sind und dadurch die Kabelmuffe unmittelbar in den Leitungszug der Breitbandleitung eingeschaltet werden kann.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Anordnung für drei in Kaskade geschaltete Kettenverstärker dargestellt. Fig. 1 zeigt die Anordnung im Schrägriss, während in Fig. 2 die Ansicht von oben dargestellt ist. Die Kabelmuffe ist gemäss der Verwendung von drei Kettenverstärkern durch drei radial verlaufende Abschirmwände l, 2 und 3 sternförmig in drei prismatische Kammern ge- teilt, deren jede einen kreissektorförmigen Querschnitt mit einem Winkel von 1200 besitzt.
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Die Schaltelemente der Kettenverstärker selbst sind auf Montageplatten 4,5 und 6 angeordnet, die inLängsrichtung abgewinkelt sind und in der Mitte einen nach aussen weisenden stufenförmigen Absatz besitzen und von denen jede in einer der drei von den durch die Abschirmwände 1,2 und 3 ausgebildeten prismatischen Kammern mit kreissektorförmigem Querschnitt eingesetzt ist. Mit 7 sind die mit gestrichelten Linien angedeuteten Konturen des Innenraumes der Kabelmuffe bezeichnet. Die Eingangsklemme für die gesamte Anordnung ist mit 8 und die Ausgangsklemme mit 9 beziffert.
Die elektrischen Verbindungen zwischen den auf den Montageplatten 4, 5 und 6 angeordneten Kettenverstärkern sind so geführt, dass der an die Eingangsklemme 8 unmittelbar angeschlossene, auf der Montageplatte 4 aufgebaute Kettenverstärker mit seinem oben liegenden Ausgang an den oben liegenden Eingang des auf der Montageplatte 5 aufgebauten Kettenverstärkers mittels einer kurzen Verbindungsleitung angeschlossen ist. Der letztgenannte Kettenverstärker hat demgemäss seinen Ausgang unten, wo er mildern untenliegenden Eingang des benachbarten auf der Montageplatte 6 aufgebauten Kettenverstärkers direkt verbunden ist. Der oben liegende Ausgang des letztgenannten Kettenverstärkers ist schliesslich an die Ausgangsklemme 9 angeschlossen.
Mit Hilfe der angegebenen Anordnung der Ein- und Ausgänge der Kettenverstärker und deren elektrischer Verbindungen lässt sich ein gegenüber Störfeldem weitgehend unabhängiger Aufbau der Kettenverstärker erzielen.
PATENTANSPRÜCHE :
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bei in jeder Kammer ein Kettenverstärker angeordnet ist.