AT252184B - Kartenauswählvorrichtung - Google Patents

Kartenauswählvorrichtung

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AT252184B
AT252184B AT3165A AT3165A AT252184B AT 252184 B AT252184 B AT 252184B AT 3165 A AT3165 A AT 3165A AT 3165 A AT3165 A AT 3165A AT 252184 B AT252184 B AT 252184B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cards
card
housing
tray
ramps
Prior art date
Application number
AT3165A
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English (en)
Inventor
Stig Baumer
Original Assignee
Stig Baumer
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Description


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  Kartenauswählvorrichtung 
Die Erfindung betrifft eine Kartenauswählvorrichtung, welche sich z. B. als Telephonverzeichnis eignet und zugleich als Untersatz für ein Tischtelephon verwendbar ist und bei der die Telephonnummern verschiedener Teilnehmer auf Karten aufgezeichnet werden, die durch eine einfache Manipulation sichtbar gemacht werden können, wenn die Telephonnummer eines bestimmten Teilnehmers festgestellt werden soll. 



   Eine solche Kartenauswählvorrichtung ist in der   franz. Patentschrift Nr. l. 240. 948   beschrieben. Es handelt sich dabei um eine Kartenauswählvorrichtung mit einem Gehäuse und einem aus ihm ausziehbar geführten Tablett zum Tragen eines die auszuwählende Karte enthaltenden Kartenstapels, das auf einer   gemeinsamen Welle schwenkbar gelagerte Hebel mit Betätigungsarmen   und mit   etwa hakenförmigen Trenn-   b7. w. Greifarmen aufweist, welche zum Eingriff in Registerausnehmungen von Karten und zum Anheben der nicht markierten Karten bestimmt sind. Dabei ist die Welle für die Hebel an der Unterseite und etwa in der Mitte des Tablettes angeordnet.

   Die hinteren Enden der Hebel weisen nach oben vorstehende Köpfe auf, in denen jeweils eine Rolle drehbar gelagert ist, die geringfügig über die Oberseite des Kopfes vorsteht. Bei den hinteren Enden der Hebel ist das Tablett mit einer Öffnung ausgestattet, durch welche hindurch die Köpfe zusammen mit ihren Rollen, die normalerweise in ihrer Ausserbetriebstellung unterhalb der Tablettoberseite liegen, durch Verschwenkung der Hebel nach oben geschoben werden können. 



   Die Karten sind an ihren hinteren Rändern mit Ausschnitten oder Kerben versehen, deren Breite von einer Karte zur nächsten in der Weise   anwächst,   dass bei Betätigung eines Hebels, dessen Kopf durch die Ausschnitte oder Kerben in einer vorbestimmten Anzahl von Karten aufwärts bewegt wird und diese Karten mitnimmt, wenn das Tablett herausgezogen wird. Die übrigen Karten werden dabei durch die Rolle gegen die Unterseite der oberen Gehäusewand gepresst und dort, während das Tablett herausgezogen wird, durch Reibung gehalten. 



   Obwohl die beschriebene Vorrichtung weit verbreitet ist und ziemlich zufriedenstellend arbeitet, lässt sich doch nicht leugnen, dass sie einige Nachteile und Mängel aufweist. Unter anderem ist zu erwähnen, dass es wegen der ziemlich langen Hebel schwierig ist, bei der Herstellung eine ausreichende Genauigkeit zu erzielen, und dass die Hebel nach Benutzung der Vorrichtung über längere Zeit hinweg schief werden oder sich verziehen. Ein weiterer Mangel besteht darin, dass eine solche Vorrichtung aus einer ziemlich grossen Anzahl von Einzelteilen besteht, wodurch der Zusammenbau umständlich und dementsprechend aufwendig wird. Ein anderer Nachteil ist der, dass die einzelnen Karten durch Einwirkung auf ihre hinteren Ränder sozusagen herausgeschoben werden. Dies führt dazu, dass, falls eine der Karten, z.

   B. wegen einer etwas unregelmässigen Stellung, nur schwer zu bewegen ist, die ausgeübte Schubkraft der oben   erwähnten Köpfe   leicht dazu beiträgt, die Karte weiter zu verklemmen ; in jedem Fall besteht eine starke Neigung dazu, dass der hintere Rand der Karten gepresst wird, reisst, sich verwindet oder sich in anderer Weise deformiert. 



   Es ist Aufgabe der Erfindung   eine Kartenauswählvorrichtung vorzuschlagen,   bei der diese Mängel oder Nachteile vermieden sind. 

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   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Hebel vorne am Tablett gelagert sind und mit ihren Enden. frontseitige Löcher als Registerausnehmungen durchdringen, dass nahe der Einschuböffnung   zurGehäuserückwand   hin abfallendeAnheberampen für die abgehobene Karte und an der Rückwand wenigstens ein gegen die Rampen gerichteter Puffer, etwa in Form einer Blattfeder, vorgesehen sind, und dass das Tablett als Widerlager etwa eine prismatische Leiste aufweist, die bei geschlossenem Gehäuse ungefähr zwischen die Rampen tritt, während der Puffer gegen den Kartenstapel zu drücken vermag. 



   Es sind zwar Einrichtungen bekannt, bei denen die Wählhebel an frontseitigen Registerausnehmungen derKarten angreifen. Doch unterscheiden sich diese Konstruktionen von der erfindungsgemässen Anordnung grundsätzlich, weil die gewünschte Karte nicht wie beim Erfindungsgegenstand durch Herausziehen aus dem Kartenstapel, sondern durch Aufschlagen des Kartenstapels über Registerausnehmungen in Form von Einschnitten erreicht wird. Diese bekannten Vorrichtungen bestehen im wesentlichen aus einem Gehäuse 
 EMI2.1 
 einen Telephonapparat, verwendet werden kann. 



   Die Erfindung soll nun an Hand eines in der Zeichnung in schaubildlicher und teilweise geschnittener Ansicht dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. 



   Die in der Zeichnung dargestellte   bevorzugte Ausführungsform   der Erfindung weist ein flaches Gehäuse 10 auf, in dem ein Tablett 11 verschieblich geführt ist. Das Tablett trägt einen Stapel aus Karten 12, von denen jeweils eine beliebige Anzahl herausgezogen werden kann. Für die Auswahl der Karten sind zweiarmige Hebel 14 vorgesehen. Diese Hebel sind in einer Reihe schwenkbar auf einer Welle 13 gelagert. In der Zeichnung ist lediglich einer dieser Hebel durch das Bezugszeichen 14 bezeichnet. Eine detaillierte Beschreibung der Hebel 14 und der Art und Weise, in welcher eine gewünschte Anzahl von Karten ausgewählt wird, folgt im nachstehenden. 



     Das vorzugsweise aus Kunststoff bestehende. flache Gehäuse   10 besitzt Seitenwände 15,16, eine Rückwand 17 sowie eine obere Wand 18. Diese Wände sind zweckmässigerweise einstückig, wobei die Seitenwände länger sind und zwei Schenkel 19 bilden, die vorne von der oberen Wand abstehen. 



  Entlang den Innenseiten der Wände 15,16 verlaufen Führungen für das Tablett 11. Diese Führungen können in mannigfacher Weise ausgebildet werden, so das dies in der Zeichnung im einzelnen nicht angegeben   ist. Das flache Gehäuse   10 ist vorne vollständig offen. An der Öffnung sind in der Nähe der Innenseiten der Wände 15, 16 für einen noch zu beschreibenden Zweck zur   Gehäuserückwand   hin abfallende Anheberampen 21,22 vorgesehen. 



   Am vorderen Rand des Tablettes 11 ist ein kastenförmiges Gehäuse 23 befestigt, welches die vorher erwähnte Welle 13 mit den Schwenkhebeln 14 aufnimmt. Die Oberseite des Gehäuses 23 weist einen längsgerichteten Schlitz oder eine Aussparung 24 auf, um das Angreifen einer Fingerspitze zu unterstützen, wenn das Tablett 11 zusammen mit dem Kartenstapel 12 herausgezogen wird. 



  Die Vorderenden der zweiarmigen Hebel 14, welche, wie erwähnt, schwenkbar auf der Welle 13 gelagert sind, sind als Tasten 14A bezeichnet und stehen durch passend geformte Löcher in der Oberseite des Gehäuses 23 im Bereich der Aussparung 24 vor. Die hinteren Enden der Hebel sind als gebogene Haken 14B ausgebildet, die sich durch Löcher im Tablett 11 erstrecken. Je nachdem, ob die Karten 12 des Stapels Rundlöcher 25 besitzen oder nicht, durchdringen die Enden dieser Haken 14B entweder die Löcher 25 der Karten oder heben die oberhalb eines Loches gelegenen Karten an. Die Rückseite des Gehäuses 23 ist mit einer prismatischen Leiste 26 versehen, die als Widerlager dient, deren Rückseite senkrecht zur Tablettoberfläche verläuft und oben für Reklametexte oder Telephonnummern bestimmter Teilnehmer, z. B. sogenannter Notrufnummern, eingerichtet sein kann. 



   An der Innenseite der Rückwand 17 des flachen Gehäuses 10 ist ein gegen die Rampen 21,22 gerichteter Puffer in Form einer Blattfeder 27 angeordnet, der die Karten im Gehäuse nach vorne zu drücken vermag. Hinsichtlich des konstruktiven Aufbaues ist ferner zu erwähnen, dass die schwenkbar gelagerten, zweiarmigen Hebel 14 auf irgendeine Weise in Richtung auf ihre Ruhelage, in der sich die Mehrheit der in der Zeichnung dargestellten Hebel befindet, vorgespannt sind ; dies kann beispielsweise durch besondere Federn oder dadurch erfolgen, dass die Gewichtsanteile der Hebelarme in solche gegenseitige Beziehung gebracht werden, dass die Hebel von selbst bestrebt sind, in ihre Ruhelage zurückzukehren.

   In dieser Hinsicht sind dem Fachmann zahlreiche Lösungsmöglichkeiten ohne weiteres an die Hand gegeben, so dass der Einfachheit halber solche Mittel in der Zeichnung weggelassen wurden. 



   Die beschriebene Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt : 

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Soll beispielsweise die zweitoberste Karte 12 des Stapels herausgezogen werden, so wird die zweite Taste 14A von links in der dargestellten Tastenreihe gedrückt. Hiedurch bewegt sich der gebogene Hakenteil 14B durch die entsprechenden Löcher 25 in all denjenigen Karten, die an der zugeordneten Stelle ein Loch besitzen. Die oberste Karte 12A hat an dieser Stelle jedoch kein Loch, so dass sie durch das Ende des Hakens 14B leicht angehoben wird. 



   Bei eingedrückter Taste 14A wird das Tablett 11 herausgezogen, wobei man mit der Fingerspitze in die Aussparung 24 greift. Hiedurch werden alle von dem Haken 14B erfassten Karten mitherausgezogen, während die oberste, angehobene Karte 12A, von den zur Gehäuserückwand hin abfallenden Rampen 21. 22 eingefangen und auf diese Weise an einer Mitverschiebung gehindert ist. Wenn die Taste 14A anschliessend losgelassen wird, kehrt sie automatisch in ihre Ruhestellung zurück. Wenn die gewünschte Information aus der betreffenden Karte entnommen ist, wird das Tablett wieder eingeschoben. Während dieses Vorganges dient die nach hinten gekehrte, senkrechte, zur Tablettoberfläche befindliche Fläche der Leiste 26 als Anlagefläche, um die Karten im Stapel so auszurichten, dass ihre Löcher genau übereinander zu liegen kommen.

   Die oberste Karte 12A, welche durch die Feder 27 unter Druck gegen die Rampen 21, 22 gehalten wurde, wird natürlich während des Einschiebens des Tablettes von den Rampen durch die zwischen diese tretende Leiste 26 abgehoben und zusammen mit den andernKarten im Stapel genau ausgerichtet, so dass die Vorrichtung für die nächstfolgende Benutzung wieder bereit ist. 



   Die beschriebene Kartenauswählvorrichtung ist selbstverständlich nicht nur als Telephonverzeichnis von Nutzen, sondern auch für andere Fälle, beispielsweise für Stammverzeichnisse (stock indexes), Mitgliederverzeichnisse usw. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass bei einer Ausbildung der obersten Karte ohne jedes Loch es möglich ist, eine Tastfunktion zu sparen, da dann die oberste Karte stets zusammen mit dem Tablett ausgezogen wird, wenn keine Taste gedrückt ist. Diese Karte kann beispielsweise Angaben oder Codenummern od. dgl. enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kartenauswählvorrichtung mit einem Gehäuse und einem aus ihm ausziehbar geführten Tablett zum Tragen eines die auszuwählende Karte enthaltenden Kartenstapels, das auf einer gemeinsamen Welle schwenkbar gelagerte Hebel mit Betätigungsarmen und mit etwa hakenförmigen Trenn-bzw.
    Greifarmen aufweist, welche zum Eingriff in Registerausnehmungen von Karten und zum Anhebendernichtmarkier- EMI3.1 gelagert sind und mit ihren Enden frontseitige Löcher (25) als Registerausnehmungen durchdringen, dass nahe der Einschuböffnung zur Gehäuserückwand hin abfallende Anheberampen (21,22), für die abgehobene Karte (12A) und an der Rückwand wenigstens ein gegen die Rampen gerichteter Puffer, etwa in Form einer Blattfeder (27), vorgesehen sind, und dass das Tablett als Widerlager etwa eine prismatische Leiste (26) aufweist, die bei geschlossenem Gehäuse ungefähr zwischen die Rampen (21, 22) tritt, während der Puffer (27) gegen den Kartenstapel zu drücken vermag.
AT3165A 1964-01-15 1965-01-05 Kartenauswählvorrichtung AT252184B (de)

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SE4571964 1964-01-15

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AT252184B true AT252184B (de) 1967-02-10

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