AT251734B - Verfahren zur Entparaffinierung von Ölen durch Flotation - Google Patents
Verfahren zur Entparaffinierung von Ölen durch FlotationInfo
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Description
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Verfahren zur Entparaffinierung von Ölen durch Flotation
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eine Fraktion, die im Kerosinbereich siedet. Die Menge an verwendetem Verdünnungsmittel hängt vor der benötigten Viskosität ab und sobald diese Menge festgestellt worden ist, wird die Temperatur, mit de] es zugegeben wird, durch das Ausmass der erforderlichen Kühlung bestimmt.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird vorzugsweise in Kombination einer Rückführtechnik angewendet, die in der belgischen Patentschrift Nr. 652 106 beschrieben ist, wobei das Verdünnungsmittel in der zirkulierenden Strom eingebracht wird, ehe dieser in die Flotationszone zurückkehrt. Auf diese Art kam die Intensität der Kühlung des zirkulierenden Stromes stark herabgesetzt werden, d. h. die Temperatur des zur Kühlung des zirkulierenden Stromes verwendeten Kühlmediums kann erhöht werden, wobei das Risiko eines Verstopfens des Kühlers durch Paraffinabscheidung vermindert wird. In diesem Fall wird das Verdünnungsmittel vorzugsweise bei einer Temperatur von mindestens 100C unter der des zirkulierender Stromes zugegeben.
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führte Öl solche der üblichen Art sein, wie z.
B. Röhrenwärmeaustauscher. In gleicher Weise ist die Auswahl des Kühlmittels nicht kritisch, wobei verflüssigtes Erdgas, wie flüssiges Propan oder Butan, Beispiele für geeignete Kühlmittel darstellen.
Vorzugsweise wird der Strom des rückgeführten Öls aus der Flotationszone an einem Punkt abgezogen der von der Einlassöffnung für das frische Öl entfernt liegt, und vorzugsweise wird es auch vom Boden del Zone abgezogen. Das zurückgeführte Öl kann der Flotationszone über eine getrennte Leitung zugeführt werden, die in das Bad vorzugsweise an einer Stelle in der Nähe des Einlasses für das frische Öl eintritt.
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Öl verwendet werden kann, falls diese Leitung nicht zu lange ist, so dass das rückgeführte und das frische Öl dann geeigneterweise in oder nahe den Frischö1- und Rückführpumpen gemischt werden.
Das entparaffinierte Ölprodukt muss klarerweise in einer Menge abgezogen werden, die ausreicht, eine konstante Flüssigkeitsmenge in der Zone zu halten und dies kann geeigneterweise durch Abzapfen der benötigten Menge aus der Zone erreicht werden, z. B. durch einen Kreislaufstrom. Paraffin, das sich am Oberende der Zone ansammelt, wird auch kontinuierlich oder in Abständen abgezogen. Eine besonders geeignete Methode zur Entfernung des Paraffinschaumes wird mit Hilfe eines Armes ausgeführt, welcher sich über die Länge oder Breite des Bades erstreckt, der über das Oberende des Bades streicht. Man kann diesen z. B. dadurch über das Bad streichen lassen, dass man ihn an ein endloses Band anbringt. Der Arm stösst das Paraffin über einen Überlauf in einen Sammelbehälter, welcher geeigneterweise von der Zone thermisch isoliert ist und eine Heizschlange enthält.
Das erwärmte Paraffin kann dann leicht als Flüssigkeit abgezogen werden.
Die belgische Patentschrift Nr. 652 105 beschreibt die Wichtigkeit der korrekten Auswahl des Ausgangsproduktes und die Ausgangsprodukte sind daher wünschenswerterweise diejenigen, die zumindestens einen Teil an gekracktem Material enthalten, insbesondere 0, 5-100 Vol.-% gekrackten Materials, und die bei der in dieser Patentschrift beschriebenen Abscheidungstemperatur eine Viskosität von nicht mehr als 20 Centistokes aufweisen. Es hat sich herausgestellt, dass die Rückführgeschwindigkeit so gross wie möglich sein soll, um die Wahrscheinlichkeit der Paraffinablagerung aus dem rückgeführten Strom herabzusetzen.
Paraffine können bei Ölen, die im Bereich des Kerosins des Gasöls und Paraffindestillates (d. h. 150 bis 650 C) sieden, Schwierigkeiten bereiten und das Verfahren kann bei jedem dieser Ausgangsprodukte angewendet werden, obwohl bei den schwereren Ausgangsprodukten natürlicherweise Verdünnungsmittel nötig sein werden, um die Viskosität herabzusetzen. Es hat sich herausgestellt, dass die Anwesenheit von Asphalt oder andern Materialien, die eine Herabsetzung des Fliesspunktes bewirken, sogar in kleinen Mengen schädlich ist und ihre Anwesenheit soll daher vermieden werden. Die Trübungspunkte der zu behandelnden Öle können über einen ziemlichen Bereich schwanken und daher kann auch die Flotationstemperatur variieren.
Geeigneterweise werden jedoch die Temperaturen im Bereich von-17, 8 bis + 26, 60C liegen, insbesondere zwischen-6, 7 und +4, 50C. Der Trübungspunkt des entparaffinierten Öls wird bei ausreichender Bearbeitung im wesentlichen der angewendeten Temperatur gleich sein.
Die Menge des verwendeten Gases ist nicht kritisch und zufriedenstellende Resultate wurden mit einem Volumsverhältnis von Gas : Ölausgangsprodukt, das nur 0,2 betrug, erreicht, ohne dass sich anzeigte, dass dieses Verhältnis eine untere Grenze darstellt.
Grössere Verhältnisse sind nicht schädlich, obwohl sie nur um ein Geringes mehr Nutzen bringen und ein geeigneter Bereich liegt daher zwischen 0, 1 und 10. Jedes geeignete Gas kann verwendet werden, wie z. B. Stickstoff, stickstoffreiche Gase, wie z. B. Heizungsabgase, Wasserstoff oder normalerweise gasför- mige Kohlenwasserstoffe. Luft ist auch geeignet, aber ihre Verwendung kann in kommerzieller Hinsicht
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geführt und der Trübungspunkt des Produktes blieb bei 0 C konstant.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Abscheidung von Paraffinkohlenwasserstoffen aus Öl durch Flotation, 1, da dur er gekennzeichnet, dass man ein Gas durch das auf eine Temperatur unter seinem Trübungspunkt gekühlte Öl nach aufwärts streichen lässt, wobei das Öl dadurch gekühlt wird, dass diesem ein Verdünnungmittel zugegeben wird, welches auf eine Temperatur unter derjenigen, bei der die Paraffinflotation stattfindet, gekühlt worden war, vorzugsweise auf eine Temperatur von mindestens 100C unter der, bei der die Paraffinflotation stattfindet.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdünnungsmittel de ! Ölzugabeleitung unmittelbar bevor sie in die Flotationszone eintritt, zugegeben wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Ver- dünnungsmittel so gewählt wird, dass eine Viskosität auf einen Wert von nicht über 20 Centistokes, eingestellt wird und dass die Temperatur des Verdünnungsmittels so gewählt wird, dass das gewünschte Mass ar Kühlung erreicht wird.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdünnungsmittel im Kerosinbereich siedet. EMI4.1 der Flotationszone bei einer Temperatur oberhalb seines Trübungspunktes zugegeben und das frische Öl durch Abziehen eines Ölstromes aus der Zone gekühlt wird, wobei dieser Strom gekühlt und in die Zone zurückgeführt wird und wobei dem zirkulierenden Strom ein Verdünnungsmittel zugegeben wird, welches auf eine Temperatur unterhalb der des zirkulierenden Stromes gekühlt wurde, wobei das Verhältnis von rückgeführtem Öl zu frischem Öl mindestens 5 : 1, vorzugsweise 10 : 1, beträgt.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdünnungsmittel auf eine Temperatur von mindestens 100C unterhalb der des zirkulierenden Stromes gekühlt wird.7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdünnungsmittel in die Rückführleitung an einer Stelle unmittelbar vor der Flotationszone eingeführt wird.8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Wärmeaustauscher parallel angeordnet sind, so dass ein oder mehrere Wärmeaustauscher aus dem System isoliert werden können, ohne dass der andere Austauscher oder die andern Austauscher isoliert werden müssen.9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das rückgeführte Öl aus der Flotationszone an einer Stelle abgezogen wird, die von der Einlassstelle des frischen Öls entfernt und am Boden der Zone liegt. EMI4.2 paraffinierte Öl aus dem System durch Abziehen aus der Flotationszone in einer solchen Menge abgezogen wird, dass die Menge an Öl in der Flotationszone konstant bleibt.11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dassderParaf- finschaum über eine Absperrung auf einer Seite der Zone in einen Sammelbehälter geschoben wird, in welchem der Schaum erhitzt und als Flüssigkeit abgezogen wird.
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