AT251391B - Schiffchen für Großflächenstickmaschinen - Google Patents

Schiffchen für Großflächenstickmaschinen

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AT251391B
AT251391B AT266163A AT266163A AT251391B AT 251391 B AT251391 B AT 251391B AT 266163 A AT266163 A AT 266163A AT 266163 A AT266163 A AT 266163A AT 251391 B AT251391 B AT 251391B
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Austria
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AT266163A
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Guido Koehler
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Guido Koehler
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schiffchen für Grossflächenstickmaschinen 
Die Erfindung betrifft ein Schiffchen für Grossflächenstickmaschinen aus biegsamem hochpolymerem Kunststoff, dessen schwenkbar gelagerter Deckel durch Vorsprunge der Schiffchenwandung in seiner Schliesslage festklemmbar ist. 



   Derartige aus Kunststoff gefertigte Schiffchen mit üblichem Metalldeckel, der durch leistenförmige Vorsprunge, Nocken oder sonstige Verengungen an der Innenwandung des Schiffchenkörpers in der Schliesslage gehalten wird, sind bereits vorgeschlagen worden. Sie besitzen gegenüber den Üblichen ganz aus Metall bestehenden Schiffchen einen günstigeren Schwerpunkt bei geringerem Gewicht und lassen keinen Abrieb entstehen, der an dem zu bestickenden Gewebe Verschmutzungen hervorrufen kann. Zudem sind bei besten Laufeigenschaften die Laufgeräusche wesentlich vermindert. 



   Die Erfindung hat den Zweck, das im praktischen Betrieb immer wieder vorkommende unbeabsichtigte Öffnen des Deckels sicher zu vermeiden, indem erfindungsgemäss der gegenüber dem Schiffchenkorpergrosseres spezifisches Gewicht und grössere Festigkeit aufweisende Deckel, dessen Querachse rechtwinkelig zur Symmetrieebene des Schiffchenkörpers verläuft, in der Schliesslage einerseits auf einem den Bobinenraum vorn abschliessenden Quersteg aufliegt, und anderseits mit seinem freien Ende unterhalb dieses etwas übergreifenden in der Spitze des Schiffchenkörpers angeordneten elastischen Sperrgliedes einrastet. 



   Der Deckel kann aus Metall oder aus einem mit Metalleinlagen versehenen   Formstuck   aus thermo-   plastischem Kunststoff bestehen und endigt   zweckmässig auf einer Längsseite mit Abstand von der Wandung des Schiffchenkorpers. 



   Das Sperrglied besteht vorteilhaft aus einem in der Schiffchenspitze eingelassenen elastischen Metallplättchen, das eine zentrale Bohrung aufweist und dessen mit der vorzugsweise abgerundeten Vorderkante des Deckels zusammenarbeitende Schliesskante nach aussen abgeschrägt ausgebildet ist. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Schiffchen mit Bobine, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig.   l,   Fig. 3 die Schiffchenspitze von unten gesehen in grösserem Massstab, Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Spitze des Schiffchens in grösserem Massstab. 



   Der Deckel 2 ist im Bereich der Rückwand   T'des   aus hochpolymerem Werkstoff geringer Elastizität   gefertigten Schiffchenkorpers 1, l', 1" mittels   einer Querachse 6 schwenkbar gelagert. Der Deckel besteht aus Stahl. Er ist in Verschlussstellung an seiner Oberseite durch Anlage an einer Ausformung 5 des Schiffchenkörpers 1,   l', 1 tI und   an seiner Unterseite durch ein Sperrglied 3 in Verschlussstellung gehalten. Das Sperrglied 3 ist ein das freie Ende des Deckels 2 in Verschlussstellung geringfügig Ubergreifendes Stahlblättchen, das in der massiven Spitze l'des Schiffchenkörpers eingebettet ist.

   Eine zentrale Bohrung 3'erhöht wesentlich die Festigkeit des Verbundes zwischen Schiffchenkörper und Stahlblättchen 3, das bei Fertigung des Schiffchens eingepresst bzw. - im Falle einer Fertigung des Schiffchenkörpers aus thermoplastischem Kunststoff - in die Giessform eingelegt wird. Der Stahldeckel 2 endigt auf einer Längsseite mit Abstand von der Wandung des Schiffchenkorpers. Das freie Ende des Deckels ist gerundet, während das denselben in Verschlussstellung Uberragende Ende des Sperrgliedes 3 abgeschrägt ist. 



   Bei Wahl eines ausreichend widerstandsfähigen Werkstoffes für den Schiffchenkörper 1, l', l"hat 

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 es sich auch als ausreichend erwiesen, an Stelle eines eingebetteten Sperrgliedes aus Stahl eine in der Symmetrieebene des Schiffchens liegende nasenförmige Ausformung des Schiffchenkörpers, die das freie Ende des Deckels 2 in Verschlussstellung geringfügig übergreift, als Sperrglied zu benutzen. 



   Schliesslich kann auch der Deckel 2 für spezielle Erfordernisse ein mit Metalleinlagen versehenes Formstück aus thermoplastischem Kunststoff sein. 



   Bei dem beschriebenen Klemmechanismus fur den Deckel 2 wird die Elastizität des Schiffchenkörpers   1, l', 1" ausgenutzt,   um einen sicheren Klemmverschluss ohne praktisch ins Gewicht fallende Deformierung, insbesondere seitliche Deformierung, des   Schiffchenkörpers in Kauf nehmen   zu müssen. 



  Von Bedeutung für die Funktionstüchtigkeit des Klemmverschlusses auf lange Zeit ist die absolute Fixierung des Sperrgliedes durch seine Einbettung im Kunststoff. Während das Schliessen des Schiffchens durch Druck auf den Deckel erfolgt, der diesen über die Sperre 3 gleiten und hinter ihr einrasten lässt, wird das Öffnen des Deckels durch Druck mit Daumen und Zeigefinger auf die Seitenwände des Schiffchenkörpers und der damit verbundenen reversiblen Deformation desselben erreicht. Denn beim Drücken des   Schiffchenkörpers   in der angegebenen Art, werden die leicht nach aussen gewölbten Seitenwandungen des   Schiffchenkörpers   abgeflacht, wodurch sich Schiffchendeckel und Sperrglied in geringem Masse relativ zueinanderverschieben. Diese geringfügige Verschiebung reicht aus, um den Deckel mittels eines Hakens 
 EMI2.1 
 



    BetriebesPATENTANSPRÜCHE :    
1. Schiffchen für Grossflächenstickmaschinen aus biegsamem hochpolymerem Kunststoff, dessen schwenkbar gelagerter Deckel durch VorsprUnge der Schiffchenwandung in seiner Schliesslage festklemm- 
 EMI2.2 
    dadurch gekennzeichnet, dass der gegenüber dem Schiffchenkörper (l) grösseres spezifi-schesGewichtund grössere Festigkeit   aufweisende Deckel (2), dessen Querachse rechtwinkelig zur Symmetrieebene des   Schiffchenkörpers     (1)   verläuft, in der Schliesslage einerseits auf einem den Bobinenraum vorn abschliessenden Quersteg (5) aufliegt, und anderseits mit seinem freien Ende unterhalb eines dieses etwas Ubergreifenden in der Spitze   (l*)   des Schiffchenkörpers angeordneten elastischen Sperrgliedes (3) einrastet. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Deckel (2) wenigstens auf einer Längsseite mit Abstand von der Wandung des Schiffchenkörpers endigt. 3. Schiffchen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) aus einem EMI2.4 glied (3) aus einem in der Schiffchenspitze (1') eingelassenen elastischen Metallblättchen besteht, das eine zentrale Bohrung (3') aufweist und dessen mit der vorzugsweise abgerundeten Vorderkante des Dekkels (2) zusammenarbeitende Schliesskante nach aussen abgeschrägt ausgebildet ist.
AT266163A 1963-04-03 1963-04-03 Schiffchen für Großflächenstickmaschinen AT251391B (de)

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