<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Auf- bzw. Abgeben von runden keramischen
Gegenständen auf eine kontinuierlich laufende Maschine
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Zentrierwinkel 3 auswechselbar befestigt sind, angeordnet. Die Bolzen 9 sitzen mit dem oberen zweiseitig abgeflachten Teil nicht drehbar in den Nuten 10 der Scheibe 12 und mit dem unteren Zapfenteil in der Nut 13 der Scheibe 11. Die Nut 10 ist auf der Geraden 8 in die Scheibe 12 eingefräst. Wird nun die Scheibe 11 gegenüber der Scheibe 12 mit Hilfe der Kugelgriffe 18 gedreht-das Mass der Drehung ist an der Skala 14 ablesbar-so werden die Bolzen 9 auf der Geraden 8 verschoben und wandern in der Nut 13 nach aussen oder innen. Nach erfolgter Einstellung werden die gelockerten Knebelschrauben 16 angezogen und damit die Bolzen 9 durch die Deckscheibe 17 festgeklemmt.
Gleichzeitig wird dadurch auch eine Verdrehung der Scheibe 11 gegen- über der Scheibe 12 verhindert.
Die runden keramischen Gegenstände gelangen genau zugeteilt über ein kontinuierlich laufendes Transportband 1 auf ein Gleitblech 2, werden dort von einem der an den Bolzen 9 der Vorrichtung befestigten Zentrierwinkel 3 erfasst, zentriert und auf der Kreisbahn 4 über das Gleitblech 2 zur Übergabestelle 5 geschoben. Die Übergabestelle 5 liegt an dem Punkt oder dessen unmittelbarer Nähe, wo sich die Kreisbahn 4, die die Mittelpunkte der runden keramischen Gegenstände aufzeichnen und die Kreisbahn 6, die die Mittelpunkte der Aufnahmeteller 19 der kontinuierlich laufendenMa- schine beschreiben, berühren.
Die Vorrichtung ist so eingestellt, dass die knapp unter dem Gleitblech laufendenAufnahmeteller 19 zum gleichen Zeitpunkt an der Übergabestelle 5 sind, wie die durch die Zentrierwinkel 3 geschobenen runden keramischen Gegenstände. Es beginnt an der Übergabestelle 5 das Aufgeben, in dem die runden keramischen Gegenstände vom Gleitblech 2 auf den Aufnahmetel-
EMI2.1
diesen durch die Zentrierwinkel 3 heruntergeschoben werden, ist die Umfangsgeschwindigkeit der auf der Kreisbahn 6 laufendenAufnahmeteller grosser als die Umfangsgeschwindigkeit der Zentrierwinkel 3.
Die Aufnahmeteller 19 sind runde ebene oder unten leicht durchgezogene Scheiben aus Metall oder Kunststoff. Um die Mittelpunkte der runden keramischen Gegenstände mit verschiedenen grossen Durchmessern 7 immer auf der Kreisbahn 4 zu bewegen und sie damit immer zentrisch auf die Aufnahmeteller 19 der kontinuierlich laufenden Maschine aufzusetzen, werden die Zentrierwinkel 3 bei der Einstellung der Vorrichtung auf der Geraden 8, dem jeweiligen Durchmesser 7 der runden Gegenstände entsprechend, verschoben. Zur näheren Erläuterung sind daher in Fig. 2 die Zentrierwinkel 3 in zwei Stellungen dargestellt.
AnHand einer Skala 14 kann sofort die Einstellung für die jeweiligen Durchmesser 7 abgelesen werden. Die im Ausführungsbeispiel dargelegte Vorrichtung zum Aufgeben ist in gleicher Weise auch für das Abnehmen von einer kontinuierlich laufenden Maschine geeignet, nur dass dann die Umfangsgeschwindig- keit der Vorrichtung zumAbnehmen grösser als die der Vorrichtung zum Aufgeben sein muss und das Gleitblech 2 andere Abmessungen hat.
Würde man, wie in Fig. 3 dargestellt, die Einstellung der Zentrierwinkel 3 - zur näheren Erläuterung in zwei Stellungen dargestellt-dem jeweiligen Durchmesser 7 der runden Gegenstände entsprechend, nach dem bisherigen Stand der Technik, auf einer Kreisbahn um den Mittelpunkt der Vorrichtung vornehmen, so ergeben sich Abweichungen 20 gegenüber der Kreisbahn 4. Die Abweichungen 20 vergrössern sich bei zunehmendenDurchmesserunterschieden und bewirken ein nicht zentrisches Aufsetzen auf die Aufnahmeteller der kontinuierlich laufenden Maschine.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Aufgeben bzw. Abnehmen von runden keramischen Gegenständen auf eine bzw. von einer kontinuierlich laufenden Maschine, bei der auf einer Kreisbahn Mitnehmer angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in Nuten (10, 13) von zwei gegeneinander verdrehbaren Scheiben (11, 12) Bolzen (9) mit auswechselbaren Zentrierwinkeln (3) vorgesehen sind, welche beim Einstellen der Vorrichtung entlang einer Geraden (8) verschiebbar sind, die durch den Berührungspunkt der Kreisbahnen (6, 4) geht, die die Mittelpunkte der Aufnahmeteller (19) der kontinuierlich laufenden Maschine und die Mittelpunkte der aufzugebenden bzw. abzunehmenden runden keramischen Gegenstände während des Betriebes bilden.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.