AT249575B - Verfahren zur Herstellung von mit einem festhaftenden Überzug versehenen Formkörpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit einem festhaftenden Überzug versehenen Formkörpern

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AT249575B AT678163A AT678163A AT249575B AT 249575 B AT249575 B AT 249575B AT 678163 A AT678163 A AT 678163A AT 678163 A AT678163 A AT 678163A AT 249575 B AT249575 B AT 249575B
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  Verfahren zur Herstellung von mit einem festhaftenden Überzug versehenen Formkörpern 
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von mit einem festhaftenden Überzug versehenen Formkörpern, insbesondere von emaillierten keramischen Gegenständen. 



   Bisher wurde zur Emaillierung keramischer Gegenstände von den geformten Gegenständen ausgegangen : auf diese wurde entweder flüssige Emailmasse mit einer Spritzpistole aufgesprüht oder sie wurden in die Emailflüssigkeit getaucht. Nach keinem dieser beiden Verfahren lässt sich jedoch eine gleichmässige Stärke des Überzuges erzielen und auch seine Haftfestigkeit liess oft zu wünschen übrig. 



   Gemäss der Erfindung wird es möglich, Formgebung und Emaillierung in einem Arbeitsgang durchzuführen und Emailüberzüge von grosser Gleichmässigkeit und Haftfestigkeit zu erzeugen. 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren wird die an sich bekannte Arbeitsweise angewendet, wobei eine flüssigkeitshältige Substanz,   z. B.   eine verfestigbare keramische Masse, in eine Form aus einem porösen, die Flüssigkeit aus der Substanz absorbierenden Material eingebracht und die Form zwecks beschleunigter Entfernung der absorbierten Flüssigkeit erhitzt wird. Gemäss der Erfindung wird die Wand des Formhohlraumes vor dem Einbringen der zu verformenden Substanz mit einer Überzugsmasse, vorzugsweise einer Emailmasse überzogen, so dass die poröse Form Feuchtigkeit aus der zu verformenden Substanz durch den Überzug hindurch absorbiert. 



   Dadurch wird gewährleistet, dass ein auf diese Weise auf den Formkörper aufgebrachter Überzug eine einheitliche Stärke besitzt und zufolge des Eindringens von Überzugsmaterial in die Unterlage im Verlauf des Prozesses besonders fest mit dem Gegenstand verbunden ist. 



   Die Auskleidung der Form mit der Überzugsmasse kann auf beliebige Weise erfolgen,   z. B.   durch Ausgiessen des Hohlraumes mit einem Überschuss flüssiger Überzugsmasse, z. B. flüssigem Email, bis nach einer kurzen Trockenperiode die Innenwandung in der gewünschten Stärke überzogen ist, wonach die überschüssige Flüssigkeit abgegossen oder herausgesaugt wird, oder, wie dies z. B. bei einer zweiteiligen Form möglich ist, durch Aufstreichen des Überzugsmaterials. Die keramische Masse wird dann in die mit Email ausgekleidete Form eingebracht,   z. B.   eingegossen, vorzugsweise noch bevor eine Härtung der Emailmasse stattgefunden hat.

   Dadurch wird die Übertragung des Überzuges auf den Gegenstand und der Trocknungsvorgang beschleunigt, da die Feuchtigkeit aus der keramischen Masse durch das noch flüssige 
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 des erhaltenen keramischen Körpers eindringt und auf diesem einen einstückig mit ihm verbundenen, sehr einheitlichen Überzug bildet. 



   Die Erhitzung der Form kann in beliebiger bekannter Weise vorgenommen werden. Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn die Erhitzung der Form gemäss einem an anderer Stelle erstatteten Vorschlag durch Durchleiten eines elektrischen Stromes durch die Form erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.1
AT678163A 1961-05-19 1961-12-15 Verfahren zur Herstellung von mit einem festhaftenden Überzug versehenen Formkörpern AT249575B (de)

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