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Elektrischer Rasierapparat
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aus vier Stangen bestehenden Schneidkantenträger befestigte. Eine solche Befestigung hat jedoch den
Nachteil, dass eine genaue Fixierung der Achse des Wendels auf die Drehachse des Trägers nicht mög- lich ist, und dass infolgedessen die Schneidkante an verschiedenen Stellen des Wendeis mit unterschied- lichem Druck an der Siebfolie anliegt, was zu einer ungleichmässigen Abnutzung der Schneidkante führt.
Abgesehen davon ist auch diese Art der Befestigung noch relativ aufwendig.
Bei einem andern, aus der deutschen Patentschrift Nr. 912543 bekannten Rasierapparat ist zur Ver- meidung der Schwierigkeiten bei der Herstellung von Walze und Schneidkanten aus einem Stück eine
Schneidkante in Form einer Spirale mit-gegen den Aussendurchmesser relativ kleinem Innendurchmesser verwendet worden, die auf einer Welle befestigt ist. Die Herstellung einer solchen Schneidkante ist aber sehr schwierig und daher mit einem relativ grossen technischen Aufwand verbunden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung war daher, einen Rasierapparat mit einer Wal- ze zu schaffen, die die obengenannten Nachteile der für Rasierapparate bekannten Walzen nicht aufweist und insbesondere auch mit einem geringen technischen Aufwand herstellbar ist.
Erfindungsgemäss wird das bei einem elektrischen Rasierapparat mit Drehankermotor, wobei auf der Mantelfläche einer vom Motor angetriebenen Walze zumindest eine an einer Siebfolie vorbeibewegbare, als Wendel ausgebildete Schneidkante vorhanden ist, dadurch erreicht, dass in der Mantelfläche der zylindrischen Walze eine wendelförmige Aussparung vorgesehen ist, in der die Windungen einer Schraubenfeder befestigt sind, und dass letztere einen rechteckigen Querschnitt aufweist, wobei die längeren Seiten des Querschnittes in bekannter Weise zur Längsachse der Schraubenfeder unter einem Winkel von im wesentlichen 450 geneigt sind.
Durch diese Ausbildung der Walze mit gesonderter Schneidkante ist es erstens möglich, die die Schneidkante tragende Schraubenfeder aus Messerstahl herzustellen und dadurch eine lange Lebensdauer des Rasierapparates zu erreichen. Der Walzenkörper hat nur noch die Funktion eines Trägers und kann daher aus einem billigen Material, z. B. Aluminium hergestellt sein. Im Gegensatz zu der oben genannten bekannten Trägervorrichtung mit Stangen bietet die Walze eine exakte Fixierbarkeit der Schraubenfeder auf ihrer gesamten Länge und eine genaue Übereinstimmung der Drehachse mit der Achse der Schrau- . benfeder, so dass auch dadurch die Abnutzung der Schneidkante auf ein Minimumbeschränkt wird und eine weitere Ursache der kurzen Lebensdauer bekannter Apparate dieser Art wegfällt.
Der Rasierapparat nach der Erfindung gewährleistet daher eine lange Lebensdauer und hat zudem noch den wesentlichen Vorteil, dass für die Herstellung der Walze mit Schneidkante ein wesentlich geringerer technischer Aufwand als bei den bekannten Apparaten erforderlich ist.
An Hand. der nachstehenden Figuren ist die Erfindung im folgenden an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen Fig. l einen Rasierapparat im Schema, teilweise geschnitten, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Teil eines vergrösserten Lochblattes mit Schneidkante, Fig. 4 ein Stück eines Längsschnittes der Walze mit Schneidkante und Lochblatt.
In einem Gehäuse 1, 2 ist ein Rahmen 3 eingelassen. In letzterem ist ein Drehankermotor 4 sowie eine Walze 5 gelagert. Die in Kugellagern 6 gelagerte Walze 5 trägt ein Zahnrad 7 und wird vom Ritzel 8 des Motors 4 über die Zwischenräder 9-11 zur Drehung von etwa 700 Umdr/min in Richtung des Pfeiles 12 angetrieben (Fig. 2).
Die Walze 5 besteht aus einem zylindrischen Stück 13 und einer Schraubenfeder 14. Die Mantelfläche der Walze 5 ist mit einer wendelförmigen Aussparung 16 versehen, in der die Win- dungen der Schraubenfeder 14 eingebettet und z. B. durch Kleben oder Löten befestigt sind (Fig. 4).
Die Schraubenfeder 14 weist beim Aufbringen auf das Stück 13 einen rechteckigen Windungsquerschnitt auf. Die so hergestellte Walze 5 wird auf dem Umfang geschliffen, so dass sich entlang der Schraubenfeder 14 eine Schneidkante 16 bildet (Fig. 4). Die längeren Seiten 17. 18 des Windungs- querschnittes sind zur Längsachse der Schraubenfeder 14 und damit zur Walze 5 unter einem Winkel von etwa 450 geneigt (Fig. 4).
Über der Walze 5 ist eine Siebfolie 19 angeordnet (Fig. 1, 3,4). Beim Drehen der Walze 5 in Richtung des Pfeiles 12 nach Fig. 2 und in Richtung des Pfeiles 25 nach Fig. 3 wird die Schneidkante 16 in die zwei Richtungen 26, 27 bewegt (Fig. 3). Die Bewegung in Richtung 26 ergibt sich aus der Drehung der Walze 5 ; die Richtung 27 ergibt sich aus der Wendelform der Schneidkante 16. Ein an der Kontur des Loches 20 und der Schneidkante 16 anliegendes Haar wird mit ziehendem Schnitt der Schneidkante 16 geschnitten und nicht abgeschert.
Die Walze 5 des Rasierapparates kann in der beschriebenen Weise einfach hergestellt und nachgeschliffen werden.