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Anordnung zur Datenverarbeitung
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zu dem auszufertigenden Dokument bewegt wird, um ein gewünschtes Stück der Information zu drucken.
Die neue Position unterscheidet sich entweder in der Vertikaleinstellung oder in der Horizontaleinstellung oder in beiden Einstellkoordinaten von der Ausgangsposition des druckenden Bauelementes.
Für eine zweckdienliche Vorbereitung der Geschäftsformulare ist es fernerhin notwendig, dieses Positionssuchen und diese Verlegung aus der Datenverarbeitung anzusteuern oder mit andern Worten, es ist erforderlich, eine Abzweigung zu jeder der beiden Lagen zu ermöglichen, von denen jede horizontal und/oder vertikal sein kann.
Für die erwähnten Zwecke ist eine umfangreiche Vielfalt von datenverarbeitenden Systemen entwikkelt worden. Der Bereich erstreckt sich von Systemen, welche sich automatisch angleichen und grosse Datenmenge mit wenig Eingriffen oder gar keinen Eingriffen des Bedienenden verarbeiten, bis zu Systemen, welche relativ kleine Datenmengen behandeln und stärker unter Kontrolle des Maschinenbedieners stehen.
Bei den grossen Systemen werden Mengen von Rohdaten und Programmanweisungen aus gelochten Karten, aus Magnetbändern oder Papierbändern oder anderer Mittel einleitend eingegeben und die Daten in der Maschine oder in einem System für einen späteren Zugriff gespeichert. Danach verarbeitet die Maschine oder das System die Daten und druckt die verlangten Dokumente ohne weitere Aufmerksamkeit des Bedienenden.
Die zuerst erwähnten Systeme haben gewöhnlich eine grosse Vielseitigkeit und können numerische Operationen unter Kontrolle verwickelter Speicherprogramme durchführen. Die kleineren Systeme haben
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Bei den kleineren Systemen hält der Bedienende gewöhnlich die Gesamtsteuerung der Maschine für die Dateneingabe für die Manipulation ihrer Verarbeitung und das Herausdrucken von Daten aufrecht, und es werden weniger automatische Operationen nach einem vorher festgelegten Programm durchgeführt.
In einigen Fällen sind diese Systeme mit Programmstreifen versehen, in denen codierte Operationsanweisungen eingetragen sind. Die Streifen werden schrittweise im Einklang mit einem Maschinenelement, z. B. einem Druckwerk oder einer Schreibmaschine, nach festgestellten Instruktionen fortbewegt und in regelmässigen Intervallen während der Maschinenoperation betätigt.
In andern Fällen wird eine einfache und billige Programmierung durch Schalttafeln erreicht, die entsprechend der gewünschten Maschinenoperation vorverdrahtet sind, und welche in die Schaltung der Maschine, während diese in Betrieb ist, eingesetzt werden kann.
Auf vielen Formularen ist es bequem, Kästchen unmittelbar unter jedem andern für verschiedene Vorgänge zu haben. So kann z. B. eine Rechnung eine Zeile für den Gesamtbetrag haben. Unter dieser haben viele Formulare Untersummen, welche eine Addition aller GesamtpostenaufderRechnungreprä- sentieren. Auf einer Zeile darunter kann der Diskontbetrag und darunter wieder ein Steuerbetrag gedruckt werden. Die nächste Zeile enthält den Gesamtrechnungsbetrag, welcher ein Bruttobetrag ist, der durch die Steuer, den Rabatt oder ähnliche Faktoren berichtigt ist.
Die kleineren bekannten Systeme haben nur eine begrenzte Dokumentformatkontrolle. Die Papierformulare werden in einer Anzahl von besonderen horizontalen Einstellungen bedruckt, es ist aber beim Bekannten keine Vorsorge für eine Modifikation oder für eine Programmabzweigung aus dem horizontalen Format getroffen. In einigen Fällen liegen schwer zu handhabende externe Kontrolleinrichtungen, z. B. lösbare Programmschienen, Einsätze oder Zahnstangen oder ähnliche Einrichtungen, vor, welche in vielen Fällen nur in der Fabrik änderbar sind.
Im Ergebnis wird beim Bekannten ein unangemessener Betrag von der Bedienerkontrolle verlangt. Da beispielsweise die Horizontalanweisung der einzige Weg sein dürfte, wo die Maschine abzweigen könnte, könnte der Bedienende hierüber zu einer besonderen Horizontalposition tabellieren und einen Zwischenraum rücktasten. Auf diesem Wege würde die Maschine wirklich in einer andem Horizonialeinsiellung sein und könnte einen andern Programmgang aufgreifen.
Bei einigen kleineren Systemen besteht beim Bekannten die Möglichkeit, einige arithmetische Funk- tionen, wie Addition, Subtraktion und Multiplikation zu realisieren. Es. fehlen hiebei aber andere arithmetische Funktionen, z. B. die Division. Selbst jene Funktionen, welche vorgesehen sind, können beim Bekannten eingeschränkt sein. So kann beispielsweise die Abrund-Spaltenverschiebeoperation auf zwei oder drei Stellen beschränkt sein.
Eine Stellenverschiebungsrechts-Operation kann erforderlich sein, um einer Aufrundoperation zugeordnet zu werden.
Ein anderes Beispiel ist, dass nur eine oder zwei Feldbreiten für das Ausdrucken der Information verfügbar ist bzw. sind.
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B. primären. Drucker für die Erstellung einer Rechnung oder eines ähnlichen Dokumentes. Die erwähnte Information kann auch für einen zweiten Drucker zum Drucken auf die magnetische Buchungskarte oder für das Aufzeichnen auf die magnetische Speicherfläche der Buchungskarte verteilt werden.
Beim Ablaufen der Operation enthält das System Einrichtungen für das Erweitern oder die Kontraktion des Betrages des einen Datentyps, welcher vom Speicher aufgenommen ist, wie z. B. die numerische Information, die mittlerweile den Betrag eines andern Datentyps, z. B. einer alphanumerischen Information, der im Speicher aufgenommen ist, umgekehrt zusammenzieht oder erweitert.
Zusätzlich ist die Speicherfläche des Systems für eine Sonderbehandlung, für eine variable alphabetische Information von halbdauerhafter Art, wie Datum, Rabattsätze od. dgl., welche unter der Kontrolle des Bedienenden änderbar sind, eingerichtet.
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Das System hat zusätzlich Speichereinrichtungen für das Empfangen und das Speichern numerischer Information in einem Zahlensystem, wie z. B. im binären System, für den Gebrauch in arithmetischen Operationen und für das Speichern alphabetischer und numerischer Information in einem andern Zahlensystem, z. B. eiiem 6 Bit codierten Aufbau, für den Gebrauch beim Ausdrucken oder bei Aufzeichnungsoperationen.
Es sind auch Vorkehrungen getroffen für die Verarbeitung einer ganz bestimmten Information in einem ersten Zahlensystem, z. B. der binären Form mit oder ohne Konversion, zu einer oder von einer andern Form, z. B. eines 6 Bit codierten Aufbaues, und mit einer gleichen Einrichtung, welche andere Informationen in einem zweiten Zahlensystem, z. B. nach einem 6 Bit codierten Aufbau ohne Konversion, verarbeitet.
Das System enthält auch Speichereinrichtungen, welche extrem anpassungsfähig sind in bezug auf die Vielgestalt der eingeführten Informationen. Diese Speichereinrichtungen sind wahlweise gesteuert durch eine Anzahl von Einrichtungen, welche selbst anpassungsfähig und in verschiedenen Kombinationen entsprechend dem laufend zu verarbeitenden Informationstyp kombinierfähig sind.
Das System enthält auch Speichereinrichtungen für dieBehandlung von'Informationseinheiten mit fester Länge, z. B. binär numerisch, und auch für die Behandlung von Informationseinheiten variabler Län- ge, z. B. alpha numerisch, mit schneller Datenverarbeitung jedes der Informationstypen unter Kontrolle bestimmter Auswahl- und Steuerapparate.
Die Erfindung sei nachstehend an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform, die in den Zeichnun-
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in welchem die Erfindung verkörpert ist. Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung einer Geschäftsmaschine mit den Eigenschaften der Anordnung nach Fig. 1, einschliesslich einer magnetischen Karteneinheit. Fig. 3a, 3b und 3c zeigen drei repräsentative Buchungskarten zur Verwendung in der Buchungskar-
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tion enthält. Die Fig. 4a und 4b sind Einzeldarstellungen des Buchungskartenstreifens nach Fig. 3. Fig. 5 repräsentiert ein typisches Rechnungsformular, welches als eine Ausgabeform für die Maschine nach Fig. 2 zusammen mit den vertikalen und horizontalen Programmstreifen dient. Fig. 6 ist eine Schalttafel, die bei der Maschine nach der Fig. 2 verwendet wird.
Fig. 7a und 7b und in Verbindung mit Fig. 2 repräsentieren verschiedenartige Eingabe- und Kontrolltastensysteme. Die Fig. 8 - 13 werden gemäss Fig. 14 angeordnet und zeigen Einzelheiten der Speichereinrichtungen des Systems nach Fig. 1 und einen Teil der zugehörigen Auswählvorrichtungen. Fig. 15 und 16 zeigen eine Zifferauswähleinrichtung und eine Woriauswähleimichtung für die in den Fig. 8 - 13 gezeigten Speichereinrichtun'gen. Fig. 17 enthält ein Zeitablaufdiagramm für das System nach der Erfindung. Fig. 18a, 18b und 19 repräsentieren die Potentialniveaus bzw. Potentialpegel und die Potentialverschiebungen, wie sie in der Anordnung nach der Erfindung vorkommen. Die Fig. 20 - 27 zeigen Grundschaltungsblocks, welche in der Anordnung nach der Erfindung zur Verwendung kommen.
Die Fig. 48 - 104 zeigen elektronische Schaltkreisanordnungen, welche bei der Erfindung benutzt werden und in welchen die Grundschaltblocks nach den Fig. 20-47 verwendet sind. Fig. 105 zeigt die Schaltungsanordnung für die Stromversorgung der Anordnung nach der Erfindung. Fig. 106 - 133, die in der Reihenfolge von Fig. 106 - 133 anzuordnen sind, zeigen Relaisschaltungen, wie sie bei der Anordnung nach der Erfindung vorgesehen sind. Fig. 134 - 136 stellen eine zusätzliche Schaltungsanordnung dar, wie man sie für einen Ziffernauswerter benötigt (Digit Analyzer).
Fig. 137 - 140 zeigen typische Speicheranordnungen und Auswählfolgespeicher, wie sie in der Anordnung nach der Erfindung vorkommen.
In der nachfolgenden Beschreibung sind die Bezugszeichen so gewählt worden, dass der erste Teil des Bezugszeichens die Figurennummer angibt. 1. 12 zeigt z. B. die Fig. 1 an.
Die Anordnung nach Fig. 1 verwendet Festkörperbauelemente sowie elektrochemische und magnetische Speichereinrichtungen für die Durchführung'und Realisierung einer Vielheit von arithmetischen Funktionen und Buchungsabrechnungsfunktionen. Es ist eine Anzahl von Eingabe-Ausgabe-Einrichtungen und Steuerungen vorgesehen. Die Anordnung nach der Erfindung arbeitet binär arithmetisch, steht jedoch in Verbindung mit Eingabesystemen und Ausgabesystemen, die nach einem 6 Bit-Code alphabetisch und numerisch bzw. mit den entsprechend codierten Zeichen betrieben werden. Jedoch kann das System die Information in jeder Form speichern. Die alphanumerischen Angaben werden nicht arithmetisch manipuliert und nicht in einen andern Code übertragen, sie bleiben im 6 Bit-Code, in welchem sie eingeführt sind.
Der Mechanismus nach der Erfindung enthält auch Eingabetasten und Druckwerke. Die Schaltungen der Maschine sind in der Konsole 2. 15 eingebaut. Hiezu gehört auch die Magnetkantenbehandlungs-
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einheit 2. 16. Die Buchungskarteneinheit 2. 16 ist in der Konsole 2. 15 durch Kabel 2. 17 und 2. 18 angeschlossen.
Nach Fig. 1 wird eine Rechnung 1. 10, die üblicherweise einen Teil eines fortlaufenden Streifens von Rechnungen bildet, vorbereitet. Die Rechnung 1. 10 hat einen horizontalen Programmstreifen 1. 24 und einen vertikalen Programmstreifen 1.25, denen die Formularausbildungssteuerungen zugeordnet sind.
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Streifen 1. 24 und 1. 25 enthalten Öffnungen, welche in vorbestimmten Lagen in bezug auf dieeiner Trägerpositions-Abtastsucheinheit 1. 65 und einer Trägerpositions-Matrix 1.66 eine neue Formulareinteilungssteuerung für die Anordnung nach der Erfindung. Der Pfeil 1. 12 zeigt an, dass die Rechnung 1. 10 durch einen primären Drucker 1. 13, geführt wird. Dieser Drucker enthält einen sphärischen Typenkopf 1. 14, nachstehend kurz Kugelkopf bezeichnet.
Eine Rechnung ähnlich der Rechnung 1. 10 ist in Fig. 5 bei 5. 10 ausführlich und zusammen mit den horizontalen und vertikalen Programmstreifen 5. 11 und 5. 12 gezeigt.
Die Programmierleistung wird durch den Gebrauch der beiden Dimensionen, nämlich der horizontalen und vertikalen Dimensionen, stark vergrössert, da es möglich ist, eine Gesamtmatrix von Positionen in jeder Gebrauchsform zu definieren. Beispielsweise wird eine Horizontalposition für den Kopf der Rechnung eine gänzlich andere Bedeutung haben wie dieselbeHorizontalposition für den Hauptteil einer Rechnung, oder einer Gesamtbetragzeile einer Rechnung oder der vorbestimmten Datumszeile. Es kann wünschenswert sein, Gesamtpositionen herauszudrucken, u. zw. auf der rechten unteren Seite des Schreibpapiers. Anderseits kann es gewünscht werden, auf die darunterliegende Postenzeile den Gesamtrechnungsbetrag zu drucken. Dies ermöglicht die Formular-Aufteilungs-Steuerung.
Eine magnetische Buchungskarte 1. 11 aus einer grossen Anzahl von Buchungskarten repräsentiert die eingehenden Konten, die eingehenden Rechnungen, das Inventar u. dgl. Sie wird während der Erstellung einer Rechnung 1. 10 benutzt. Die Buchungskarte 1.'11 (Ledger card) enthält einen magnet-
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Buchungskartenstreifen sind. Informationsspuren, und ein : :, vierter Längskanal ist für Redundanz-Prüfbits vorgesehen, um die Anzahl der Bits'in jeder Vertikalspalte ungerade zu machen.
Das System nach der Erfindung hat eine numerische Eingabestatur 1. für die Einführung numerischer Zeichen 0 bis 9, welche von einem 1-2-4-8 Code in einen binären Code übertragen werden, eine alphanumerische Tastatur 1. 20 für die Eingabe sowohl von alphabetischen als auch numerischen Zeichen im 6 Bit Code-Aufbau und eine Sonderfunktion- oder Steuertastatur 1. 22 für die Signalbildung-, wobei die gebildeten Signale über eine Schalttafel 1. 23 für Spezialzwecke aufgeprägt werden.
Die numerischen Tasten 1. 21 sind bei 2. 11 und ausführlicher auch in Fig. 7b bei 7. 11 gezeigt. Beim Drücken betätigen die numerischen Tasten Kontakte gemäss Fig. 68, welche Signale gemäss einem 1-2-4-8 Code liefern.
Diese Tasten werden verwendet, um eine Information einzuführen, welche arithmetisch manipulierbar ist.
Die Kontakte sind während der ersten vier Bit-Zeiten eines elektronischen Zyklus nacheinander beaufschlagt, so dass 1-2-4 und 8 Bits zustandekommen. Die Ziffern werden nacheinander in die Einheit 1. 21 eingeführt, u. zw. die höchste Stelle zuerst.
Die numerischen, im 1-2-4-8 Code verschlüsselten dezimalen Zeichen von der'Tastatur 1. 21 laufen über das Kabel 1. 31 zu einer Additions- und Subtraktionseinheit 1. 32 für die. Umwandlung in das binäre System und von dort über das Kabel 1. 33 in den Eingang zum Speicher.
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alphanumerischen Tasten 1. 20 sind in Fig. 2 auch bei 2. 10 und ausführlich in Fig. 7a beiUSA-Patentschrift Nr. 2, 919, 002 beschrieben ist. Diese Schreibmaschine ist eine Maschine mit einem Einzelelementdruckkopf, der auf einen Träger beweglich montiert ist. Auf diesem Kopf sind alle Zeichen einer Schrifttype angeordnet, u. zw. auf der Oberfläche des Kopfes. Das jeweilige Zeichen ist durch die Verstellgrade einer Dreh- und einer Kippbewegung wählbar bestimmt.
Die Multiplikationen er-
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lauben eine manuelle Betätigung des Apparates oder eine automatische Betätigung unter Kontrolle des Druckmagneten und der Solenoide. Die Druckmagnete werden im Falle einer Impulserregung dazu benutzt, um alle Schriftzeichen, Zahlen und Sonderzeichen zu schreiben bzw. zu tippen. Die Solenoide werden zur Betätigung der Zeilenabstandschiene, des Wagenrücklaufes und zur Durchführung der Tabulierfunktionen verwendet. Das Gerät enthält auch eine Wählereinheit, welche dazu dient, elektrische Impulse auf das Eingabe-Ausgaberegister 1. 28 jedesmal zu geben, wenn eine Schreibtaste, der Wagenrücklauf, der Tabulator, die Verschiebungsschiene oder die Zwischemaumschiene betätigt wird.
Die Betätigung der Tastatur der alphanumerischen Eingabeeinheit 1. 20 bewirkt, dass jedes Zeichen, welches durch Tastenhebel repräsentiert wird, in einen 6 Bit-Code gemäss Fig. 101 verschlüsselt wird. Die alphanumerischen Zeichen werden in dieser besonders codierten Form von der Tastatur 1. 20 über das Kabel 1. 27 auf das Eingang-Ausgang-Register 1. 28 gegeben und von dort über das Kabel 1. 29 auf den Eingang in den Speicher übertragen.
Die Maschine führt ihre Funktionen in einer programmierten Aufeinanderfolge unter Kontrolle einer Schalttafel 1. 23, welche in Fig. 6 ausführlich gezeigt ist, u. zw. bei 6. 10, und der Spezialfunk- tionstastatui 1.22 aus. Zusätzlich wird eine kleine Gruppe von Kontrolltasten 2. 14 für die Steuerung einer Anzahl von Funktionen, eingeschlossen jene Funktionen, welche die Buchungskartenbearbeitung..- einrichtung 2. 16 und den Formulartransport 2. 21 betreffen, verwendet.
Die Schalttafel liefert Impulse an einen Instruktionswähler und an eine Vollzugseinheit 1. 67 für die Durchführung verschiedenartiger Maschinenfunktionen, wie Addieren, Subtrahieren und sonstige Funktionen.
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automatisch die Operation der Maschine.
Die Programmschrittmatrix 1. 70 liefert Impulse an die Schalttafel bei jedem Programmschritt und sorgt für ein regelmässiges Weiterschreiten der Maschine von einem Programmschritt zum nächsten. Wenn der letzte Programmschritt einer Folge erreicht ist, wird dieser Zustand festgestellt, und diese Einheit wird automatisch durch die Einheit 1. 71 zurückgestellt.
Die Spezialfunktionstasten 1. 22 sind auch bei 2. 11 und ausführlich in Fig.'Tb bei'7. 12 und 7.13 gezeigt.
Die, Spezialfunktionstasten können verwendet werden bei der Realisierung verschiedenartiger Funktionen, einschliesslich der Modifizierung der Programmierfolge, der Bewegung des Druckelementes in eine programmierte Stellung unter manueller Kontrolle, des Startens einer neuen Programmfolge, der Einleitung der vertikalen Schreibpapierbewegung, wenn die vertikale Formulareinteilung angesteuert wird, und des Öffnens und Schliessens des manuellen Frontvorschubes in der Profilgleitbahn.
Andere manuelle Steuerungen oder Tastensteuerungen schliessen ein : einen Ein-Ausschalter 7. 15, welcher der Leistungsschalter ist, eine"R"-Taste 7. 16, welche dazu'verwendet wird, um die Maschine in die Ausgangsstellung zu bringen oder um die Maschine anzusteuern, damit ein neuer Eingang im Falle eines Fehlers am Tasteneingang der Zehnertasteneinheit gemacht werden kann, eine Programmstartschiene 7. 17, welche verwendet wird, um den Start einer Programmfolge einzuleiten, eine Ferntabuliertaste 7. 18 für das Steuern des Tabulierens und eine FernwagenrücMLaufiaste 7. 19,, um den Primärdruckkopfträger in seine Ausgangslage zu steuern.
In Fig. 7b sind mehrere Magnetbuchungskarten-Steuertasten gezeigt. Zu diesen gehört, eine Feld- markentaste 7. 14, welche verwendet wird, um Feldmarken bei der Eingabe einer alphabetischen und magnetisch aufzuzeichnenden Information einzuführen. Ferner gehört dazu eine MLC-Auswurftaste 7.20, welche benutzt wird, um das manuelle Ablegen der magnetischen Buchungskarten zu bewerkstelligen.
Schliesslich gehört noch dazu die MLC-Rückstelltaste 7.21. Wenn durch die Maschine Aufzeichnungsfehler abgefühlt werden, dann wird die Buchungskarte abgeworfen, das MLC-Licht 7. 22 geht an und die Maschine sperrt. Es ist dann nach der Entfernung der Karte aus der Maschine nur erforderlich, die Taste 7. 21 zu drücken, um die Maschine in den Ausgangszustand einer Operation'zurückzuführen, worauf die Kartenaufzeichnungsoperation erneut versucht werden kann.
Die Konsole 2. 15 enthält den primären Drucker, welcher dem primären Drucker 1. 13 nach Fig. 1 ähnlich ist, und welcher auf das Drücken der alphanumerischen Tasten 2. 10 und auch auf die vom Kernspeicher der Maschine gelieferten Signale anspricht. Die Konsole 2. 15 enthält auch die Schalttafel gemäss Fig. 6. Sie ist hinter einem Gatter 2. 22 für die Steuerung der Maschinenfunktion angeordnet und kann leicht eingeführt oder wieder entfernt werden, wenn das Gatter'2. 22 offen ist.
Im oberen Teil der Konsole 2.15 befindet sich der Formularwagen 2.21, welcher eine Vielheit von
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Abrechnungsformularen führen und aufnehmen kann. Der Formularwagen hat zwei stiftgeführte Primär- dokumenttraktoreinheiten auf der Vorderseite. Dort ist ein Raum für den Frontvorschub der Formulare.
Die Konsole 2. 15 enthält auch den Kernspeicher nach den Fig. 8 - 13 und praktisch alle elektronischen Schaltkreise nach den Fig. 48 - 104 und 136 und die Relaisschaltungen nach den Fig. 105 - 135.
Die logischen elektronischen Schaltungen enthalten Trigger, Weder-Noch-Schaltungen (NOR), Tastimpulstreiber, Leisiungsinverier, Integratoren, Emitterfolgeschaltungen, Schalter, Magnetkernspeicher und Thyratrons. Diese sind logisch miteinander verknüpft, damit die arithmetischen Operationen, das Taktgeben und andere Kontrollfunktionen durchgeführt werden können.
Die Relaisschaltungen werden verwendet, um jedes Weiterschalten des Programmschrittes anzusetzen. Sie liefern die Horizontal-und Vertikaleinstellung für den Träger und das Formular und sorgen für das aufeinanderfolgende Fortschreiten von einem Programmschritt zum andern Programmschritt und sind erforderlich bei den Rückstelloperationen.
Die Einheit 2. 16 enthält den Magnetkartendrucker 1. 19 nach Fig. 1 und den Lese- und Auf- zeichnungsapparat einschliesslich Magnetkopf 1. 16 und der zugeordneten Abtaststeuerung 1.26.
Eine grosse Gruppe von Buchungskarten ist bei 2. 19 gezeigt. Durch den Bedienenden werden während des Laufes eines Programmes besondere Karten ausgewählt und in einen Schlitz 2. 20 eingeführt.
Die Einheit 2. 16 transportiert jede Karte automatisch'in vorbestimmte Druckpositionen und in vorbestimmte Positionen für das Lesen und Aufzeichnen der Information am Magnetstreifen. Unter der Kontrolle des Bedienenden wird durch die Einheit 2. 16 eine Karte nachfolgend abgeworfen. Dies geschieht auch, wenn die Programmfolge zu Ende geführt ist.
Die Buchungskarteneinheit 2. 16 spricht auf das Einlegen einer magnetischen Buchungskarte an und leitet den Kartenantrieb für den Kartenvorschub nach einer magnetischen Lese-Aufzeichnungsstation ein, zu wélcher Zeit unter Steuerung des Magnetkopfabtastmechanismus 1. 26 der Magnetkopf 1. 16 über den magnetischen Streifen auf der Rückseite der magnetischen Buchungskarte : streicht. Unter der Steuerung des Lese-Aufzeichnungsapparates 1. 34 wird die vorher auf den magnetischen Streifen der Karte aufgezeichnete Information über das Vierleiterkabel 1. 35 auf das Eingang/Ausgang-Register 1. 28 übertragen.
Drei Leitungen des Kabels 1. 35 führen die Informationsbits zu drei Triggern 4, 5 und 6 in das Eingang/Ausgang-Register 1. 28, und eine Leitung des Kabels 1. 35 überträgt das Paritätsprüfbit auf den Paritätsprüftrigger, welcher dem Eingang/Ausgang-Register zugeordnet ist.
Die auf dem Streifen der magnetischen Buchungskarte erscheinende Information wird nach den Fig. 4a und 4b in den Magnetkartenabschnitt des Speichers 6-42 eingeführt, ohne dass eine Übersetzung oder eine sonstige Änderung stattfindet.
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die Informationsbits direkt von der Vorverstärkereinheit 1. 36 und führt sie dem Speichercrigger 1. 30 über das Kabel 1. 59 zu.
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lau & n die Informationsbits über den Abfühlverstärker 1. 60 sowie über den Speichertrigger 1. 30zugeführt.
Zusätzlich zur Operation des Ausdruckens numerischer oder alphanumerischer Informationen stehen die Drucker 1. 13 und 1. 19 ausserdem noch unter der Steuerung einer Druckerfunktion-Übertragerein- heit 1. 16, um andere Schreibmaschinenfunktionen, wie Tabulieren, Wagenrücklauf, Verschieben
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Der B-Zähler kann über die Leitung 1. 53 eingestellt werden zur Steuerung der Trennung der numerischen und alphanumerischen Informationen im Magnetkartenspeicher. Der B-Zähler ist auch über die Leitung 1. 54 unter der Steuerung einer numerischen Schreiboperation oder Spaltenverschiebeoperation einstellbar. Der C-Zähler wird über die Leitung 1. 55 eingestellt, um eine besondere variable Länge des alphanumerischen Feldes im Magnetkartenspeicher auszuwählen.
Das System nach Fig. 1 enthält eine Anzahl Speichereinheiten für die Speicherung der Information und für deren Betätigung während der Datenverarbeitung.
Hierin sind zweidimensionale Kernspeichereinrichtungen enthalten. Diese Einrichtungen enthalten wieder einen binären numerischen Speicher oder Hauptspeicher (MM) 1. 36, einen Magnetbuchungs- kartenspeicher (MLC) 1.37, welcher sowohl numerische als auch alphabetische Informationen einführt, und einen Festfaktorspeicher 1. 38. Jeder Kernspeicher speichert ein Bit der Information als eine "1" oder eine "0".
Der Hauptspeicher 1. 36 enthält insgesamt 40 Worte mit je 36 Bits. Die Worte sind wie folgt bezeichnet : 38 numerische binäre Worte, welche 10 dezimale Ziffern und das Vorzeichen speichern, 1 Ein- gabetastatur-Pufferwort (KB) von 10 dezimalen Ziffern plus Vorzeichen und 1 Überflussregisterwort (OR) von 10 dezimalen Ziffern plus Vorzeichen.
Der Magnetkartenspeicher 1. 37 enthält 40 Wortplätze, jedes Wort enthält 36 Bits. Alle Worte 1-32 im Speicher 1. 37 können zur Speicherung der alphabetischen und der numerischen codierten Dezimalzeichen von je 6 Bits verwendet werden, welche von der alphanumerischen Tastatur 1. 20 oder dem Magnetstreifen 1. 15 auf der Buchungskarte 1. 11 abgeleitet sind.
Der alphanumerische Speicher wird nicht für Rechenzwecke benutzt und ist nur für die Eingabe, für das Ausdrucken oder für das Aufzeichnen auf die magnetische Buchungskarte 1. 11 verfügbar. Die Anzahl der verfügbaren alphanumerischen Zeichen ist aufgestellt in neun variable Längenworte LA 1 bis LA 9 für Adressierzwecke. Irgendeines dieser Zeichen kann irgendeinem LA-Wort zugewiesen sein.
Die in diesem Speicher in 6 Bit-Form gespeicherte Information wird für Dinge verwendet, wie Strasse, Adresse oder dergleichen Posten.
Alle oder irgendeines der Worte 1 - 15 im Speicher 1. 37 kann für die Speicherung binärer numerischer Information für den Gebrauch bei arithmetischen Operationen verwendet werden. In diesem Falle stehen diese Worte für die Speicherung von alphanumerischer Information nicht zur Verfügung. Es ist möglich, diese Worte zu adressieren und sie in den arithmetischen Operationen zu verwenden. Die im Hauptspeicher enthaltene Information kann durch die Magnetkartenspeicherdaten abgewandelt werden. Es kann statt dessen auch nie Magnetkartenspeicherinformation durch die im Hauptspeicher gespeicherte Information multipliziert werden.
In Abhängigkeit von der Anzahl der binären Worte 1 - 15, welche in den Magnetkartespeicher programmiert sind, sind für die Speicherung von alphanumerischen Informationen ein Minimum von 17 Worten und ein Maximum von 32 Worten verfügbar.
Die Worte 33--40 des Magnetkartenspeichers 1. 37 sind für eine spezielle alphabetische Information (SA) von 48 alphanumerischen Zeichen reserviert, welche in vier variable Längenfelder SA1 bis SA4 eingeteilt sein können. Diese Speicherplätze werden allgemein für eine Information von halbper- manenter Art gebraucht. Diese Zeichenpositionen können von der alphanumerischen Tastatur 1. 20 eingegeben werden und wie verlangt ausgedruckt werden. Sie bleiben gewöhnlich über die Gesamtheit des Abrechnungsprojektes unverändert.
Die 36 Bits jeden binären Wortes im Speicher enthalten eine Scheinziffer (DD bit), ein Vorzeichenbit (SB Bit) und 34 Informationsbits. Die 36 Bits in jedem alphanumerischen Wort enthalten 6 alphanumerische Zeichen von je 6 Bits.
Jedes variable Längenfeld im LA- oder SA-Speicher ist durch ein Feldmarkenzeichen definiert. Die Feldmarke ist ebenfalls in der 6 Bitform codiert. Da die Felder eindeutig definiert sind, ist es möglich, jedes Feld individuell zu adressieren. Der primäre Drucker mit seiner zugehörigen alphanumerischen Tastatur und der Buchungskartendrucker arbeiten in einem 6 Bit-Code, welcher identisch ist mit jenem 6 Bit-Code, der in den alphanumerischen Worten des Speichers 1. 37 verwendet ist. Daher ist keine Übersetzung zwischen dem Speicher und diesen Einrichtungen notwendig.
Der Speicher 1. 38 enthält eine Gruppe von Magnetkernen, welche feste Faktoren speichern. Es ist ein Satz von 10 Treiberleitungen vorgesehen. Jede von diesen koppelt selektiv einen besonderen Kern
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Ausdruckber 16. 10, und ein besonderes Lese-Schreibschalter-Paar, wie das Paar 16. 15-16. 19, wird durch die Direktsteuerung aus der Schalttafel oder unter Kontrolle des B-Zählers 1. 41 ausgewählt.
Die Prinzipien der Wortauswahl können auf den Fall nach den Fig. 8 - 13 bei der Ziffernauswahl an- gewendet werden. 5 Worttreiber 11. 29-11. 33 arbeiten mit 8 Lese-Schreibschalter-Kombinationen (Rl-Wl über RS-W8) nach Fig. 11 zusammen, um die Auswahl für 40 Worte des Speichers zu liefern. Durch Verdrahtung des Hauptspeichers nach den Fig. 9 und 10 bezüglich der 40 Worte in Reihe mit den entsprechenden 40 Worten des Magnetkartenspeichers nach den Fig. 12 und 13 können 80 Worte des Speichers für das Lesen und Schreiben halbausgewählt werden.
Zum Beispiel ist der Worttreiber 11. 29 (Worttreiber 1) durch die'Kabel 11.83, 12.83,
13.83, 10. 83 und 9. 83 angeschlossen" um die mit"l"in den Fig. 9 und 10 bezeichneten 8 Vertikalleitungen, z. B. die Leitung 10. 85, zu treiben. Dieser Treiber ist auch mit 8 gleichartigen Vertikalleitungen nach den Fig. 12 und 13 verbunden, welche ebenfalls mit"l", z. B. die Leitung 13.86, bezeichnet sind. Die Leitung 13. 86 läuft bei 13. 86' weiter, ist aber aus Gründen der besseren Übersicht unterbrochen dargestellt.
Die Leitung 10. 85 verläuft abwärts über eine Einzelspalte von 36 Kernen nach Fig. 10 und über eine gleichartig in Serie angeschlossene Spalte von 36 Kernen nach Fig. 11, welche schliesslich über eine Diode 13. 13 zu einem Kabel 13. 88 führt. Die Diode 13. 13 gehört zu einer Gruppe von Dioden, die generell mit "RS7" bezeichnet ist. Dies zeigt an, dass alle über Kabel 13. 88, 12. 88 und 11. 88 mit dem Leseschalter R7 nach Fig. 11 verbunden sind.
Die Leitung 13. 86 verläuft in ähnlicher Weise aufwärts über die 36 Kerne des Magnetkartenspeichers und über die 36 Kerne-des Hauptspeichers. Die Leitung 13. 86 ist bei 10. 15 durch eine Pfeilspitze als Abschluss dargestellt, in Wirklichkeit besteht aber eine Verbindung. zu einer Klemme 10. 16 und einer Diode 10. 17. Die Diode 10. 17 gehört zu einer Gruppe von Dioden, die mit"WS7"be- zeichnet ist. Diese Dioden sind über Kabel 10.89, 13.89, 12.89 und 11.89 mit dem Schreibschalter W7 in Fig. 11 verbunden.
Beispielsweise wird der Kern 10. 19 über eine Halbwahl vom Bittreiber 11. 14 (BD5) bis Bitschalter 11. 21 (BS6) in Kombination abgefühlt, wenn der Worttreiber 11. 29 (WD1) und der Leseschalter (R7) nach Fig. 11 betätigt werden. Der Kern 10. 19 wird durch eine Halbwahl eingeschrieben u. zw. vom Birrreiber 11. 15 (BD6) und Bitschalter (BS6) 11. 21 in Kombination, wenn der Worttreiber 11. 29 (WD1) und der Schreibschalter (W7) nach Fig. 11 aktiviert werden.
Wegen der Leitungsrückführungsanordnung wird ein anderer Kern 10. 20, durch dieselben Treiber und Schalter, aber mit entgegengesetzter Gatterbedingung (opposite gating) eingeschrieben. Der Kern 10. 20 wird durch eine Halbwahl von der Kombination des Bittreibers 11. 15 (BD6) mit dem Bitschalter 11. 21 (BS6) gelesen, wenn der Worttreiber 11. 29 (WD1) und der Leseschalter (R7) nach Fig. 11 aktiviert werden. In gleichartiger Weise wird der Kern 10. 20 durch eine Halbwahl von der Kombination aus Bittreiber 11. 14 (BD5) und Bitschalter 11. 21 (BS6) eingeschrieben, wenn der Worttreiber 11. 29 (WD1) und der Schreibschalter 7 (W7) nach Fig. 11 aktiviert werden.
Gleiche Auswahlprinzipien gelten auch für die andern Magnetkernplätze im Hauptspeicher und im Magnetkartenspeicher.
Die 5 Worttreiber 11. 29-11. 33 arbeiten mit einem Festfaktorschalter (gerade) 11. 37 und einem Festfaktorschalter (ungerade) 11. 38 zusammen, um eine 5 X 2-Anordnung für das Auswählen der 10 Worte des Festfaktorspeichers unter gewissen Bedingungen, die im einzelnen später beschrieben werden, zu bilden. Die Auswahl individueller Bits im Festfaktorspeicher für das Lesen geschieht wie bei der Hauptspeicherbitauswahl mit den Bittreibern 11. 10 - 11. 15 und den Bitschaltern 11. 16 - 11. 21.
Da jedoch der Festfaktorspeicher seiner Art nach ein Dauerspeicher ist, werden alle Kernplätze zurückgeschrieben in jedem Zyklus, u. zw. durch einen gemeinsamen Festfaktorschreibtreiber 8. 15, wel-
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sind zwei physikalische Worte von je 36 Kernen vorgesehen. Fünf feste Faktoren sind durch Verdrahtung ihrer Treiberleitungen in vorbestimmter Weise durch ein erstes Wort eingestellt, welches den oben erwähnten Kernen 8. 12 und alle Kerne direkt unter diesen einschliesst. Die physikalischen Kernplätze sind durch Kreise dargestellt, die sich durch einen diagonal gesetzten Schrägstrich (/) unterscheiden, wie beim Kern 8.12.
Fünf andere feste Faktoren werden durch auswählende Verdrahtung eines zweiten physikalischen Wortes eingestellt, welches den Kern 8. 13 und alle Kerne direkt unter diesem gemäss Fig. 8 enthält.
Ein Kreis in der Zeichnung ohne die Schrägmarkierung zeigt an, dass durch den am nächsten liegenden physikalischen Kern auf derselben horizontalen Bitleitung eine Festfaktorworttreiberleitung gewunden
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ist. Beispielsweise ist die Festfaktorleitung 10 (8. 17) physikalisch, wie bei 8. 19 angezeigt, mit dem Magnetkern 8. 18 verdrahtet. Er ist ausserdem über andere ausgewählte Kerne verdrahtet, aber nicht über den Kern 8. 20 und die ausgewählten Kerne mit fehlendem Kreis am Schnittpunkt 8. 21 verdrahtet.
Fig. 17 zeigt einige typische zeitliche Zustände, in welche Bittreiber und Schalterfolge eingeschlossen sind. Ein kristallgesteuerter Oszillator 1. 45 nach Fig. 1 (50. 10) (Fig. 50), welcher beispielsweise bei 100 kHz arbeitet, liefert den Grundtakt für die Maschine. Der Oszillatorausgang liefert bei 17. 10 Impulse an einen Tastimpulstreiber (DSP) 50. 11, welcher die Impulse 17. 11 liefert, um die Taktschaltung zu treiben.
Die Anfangszeitimpulse, welche vom Taktgeber entwickelt sind, sind die 01/02 Impulse 17. 12 und 17. 13, die Lese/Schreib-Impulse 17. 14 und 17. 15 und die Leseverzögerungsimpulse 17. 16. Ein 01/02-Trigger 1. 46 (50. 12 in Fig. 50) funktioniert in binärer Form, um die Oszillatorfrequenz zu
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Ein Zyklus der 01/02 Impulse erfordert vier Oszillatorperioden, während der nächste Zyklus nur zwei Os- zillatorperioden braucht. Dies sind im einen Falle 40 J1 sec und im andern Falle 20 m sec. Die Frequenz der 01/02 Schaltung wird wieder durch einen Lese/Schreib-Trigger 1. 48 (50. 14) halbiert. Der Trig- ger 1. 48 ist während der langen Periode von 01/02 im Lesezustand. Er ist während der kürzeren Periode im Schreibzustand.
Die Ausgangswerte des Lese/Schreib-Triggers 1. 48 und des 01/02 Triggers
1. 46 werden dazu verwendet, um einen X/Y Trigger 1. 49 zu treiben.
In der Maschine werden mit den Ziffern (Bits) in jedem Wort, welches in einer zeitlichen Aufeinanderfolge, nicht aber wechselweise verarbeitet wird, zwei Worte gleichzeitig ausgewählt. Das eine Wort bezieht sich auf das X Wort (Aus-Wort) und das andere Wort ist auf das Y Wort (Ein-Wort) bezogen. Der Lese/Schreib-Trigger 1. 48 wird verwendet, um die Speicherauswahlschaltungen zu treiben, damit die Information aus einem Kern gelesen und die Information in einen Kern geschrieben werden kann. Da es notwendig ist, das zu adressierende besondere Wort zu definieren, werden auch die Ausgangswerte des Triggers X/Y (1. 49) verwendet, um die Wortauswählschaltungen zu treiben. Während der X Zeit, wie bei 17. 17, wird eine Lese-Schreib-Operation an einem einzelnen Kern in einem programmierten Wort durchgeführt.
Während der Y Zeit, wie bei 17. 18, wird am entsprechenden Kern eines andern programmierten Wortes eine Lese-Schreib-Operation durchgeführt.
Es ist fernerhin noch nötig, jeden der 36 Bits (Ziffer), welche ein Wort eines Speichers aufbauen, zu definieren. Wie oben gezeigt, bestimmt die X/Y Zeit ein Bit in jedem von zwei Worten. Um die jedes Wort aufbauenden 36 Bits aufeinanderfolgend zu adressieren, ist eine zusätzliche logische Schaltung erforderlich.
Diese wird erreicht durch den Gebrauch von zehn Triggern und einer Schaltmatrix. Der DreitriggerABC-Ring 1. 42 wird am Anfang jeder X Zeit weitergeschaltet. Daher sind durch den ABC-Ring drei Bitzeiten, wie bei 17.19, 17.20 und 17.21, definiert. Ein zusätzlicher Trigger D, 1. 43 (52. 10) arbeitet in Phase mit dem Lese-Schreib-Vorgang für einen ABC-Zyklus, er arbeitet 180 Grad ausser Phase zum Lesen-Schreiben für den folgenden Zyklus. Dies wird durchgeführt, indem man einen Vorschubimpuls zum D-Trigger, wie bei 17.22, am Ende jeder ABC-Zeit auslässt. In dieser Weise arbeitet der ABC-Ring in Verbindung mit dem D-Trigger und definiert die 6 Bitzeiten.
Der A-Zähler 1. 44 ist ein anderer 6-Tiigger-Ring, 1A-6A, welcher die logische Schaltung schliesst, welche erforderlich ist, um die 36 Bits eines Wortes zu definieren. Der A-Zähler ist ausführlich in Fig. 53 gezeigt.
Dieser 6-Trigger-Ring erhält seinen Vorschub am Ende von zwei Zyklen des ABC-Ringes. Daher bleibt der l-Trigger im lA-6A-Ring für sechs Bitzeiten im Ein-Zustand. Da im Ring 6 Trigger vorhanden sind, sind jetzt alle 36 Bits definiert.
Die Bittreiber und die Schalter nach Fig. 15 laufen gemäss Fig. 17 nacheinander ab, um ein Muster für die Bitauswahl für jedes X Wort und für jedes Y. Wort gemäss der folgenden Tabelle zu liefern :
Ziffertreiber 1 ausgew. z. Lesen l Zifferzeit Schalter Ni. l geschlossen (wie bei 17. 23)
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<tb>
<tb> Ziffertreiber <SEP> 2 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Schreiben <SEP> 1 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schalter <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> geschlossen <SEP>
<tb> Ziffertreiber <SEP> 3 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Lesen <SEP> 2 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schalter <SEP> Nr. <SEP> l <SEP> geschlossen <SEP>
<tb> Ziffertreiber <SEP> 4 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Schreiben <SEP> 2 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schaller <SEP> Nr. <SEP> l <SEP> geschlossen <SEP>
<tb> Ziffertreiber <SEP> 5 <SEP> ausgew. <SEP> z.
<SEP> Lesen <SEP> 3 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schalter <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> geschlossen
<tb> Ziffertreiber <SEP> 6 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Schreiben <SEP> 3 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schalter <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> geschlossen <SEP>
<tb>
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Die Folge, in welcher die Treiber für die nächsten drei Zifferzeiten ausgewählt werden, ist :
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<tb>
<tb> Ziffertreiber <SEP> 2 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Lesen <SEP> 4 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schalter <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> geschlossen
<tb> Ziffertreiber <SEP> 1 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Schreiben <SEP> 4 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schalter <SEP> Ni. <SEP> l <SEP> geschlossen
<tb> Ziffertreiber <SEP> 4 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Lesen <SEP> 5 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schalter <SEP> Nr. <SEP> l <SEP> geschlossen <SEP>
<tb> Ziffertreiber <SEP> 3 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Schreiben <SEP> 5 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schalter <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> geschlossen
<tb> Ziffertreiber <SEP> 6 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Lesen <SEP> 6 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schalter <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> geschlossen <SEP>
<tb> Ziffertreiber <SEP> 5 <SEP> ausgew. <SEP> z. <SEP> Schreiben <SEP> 6 <SEP> Zifferzeit <SEP> Schaller <SEP> Nr.
<SEP> l <SEP> geschlossen <SEP>
<tb>
Die Treiber werden in derselben Aufeinanderfolge, wie oben angegeben, für die nächsten 6 Bits ausgewählt, u. zw. beginnend bei 17. 24 mit Ziffern (7) sieben bis (12) bei geschlossenem Schalter Nr. 2.
Diese Aufeinanderfolge verläuft über den Rest der 36 Bits. Eine Operation, welche 36 X/Y Zeiten umfasst, ist als ein Operationszyklus anzusehen.
Der Ablauf der Taktgeberschaltungen wird durch die Steuerung eines Starttriggers 48. 10 nach Fig. 48 eingeleitet. Der Taktgeber stoppt normalerweise am Ende einer Scheinzifferzeit, wie bei 17.25 in Fig. 17 angezeigt ist. Dieses ist nach dem letzten Oszillatortastimpuls in der Schcinzifferzeit. Wenn der Taktgeber wieder gestartet ist, liegt sein Anfang am Beginn des Vorzeichenbitintervalles bei 17. 26.
In jeder Operation, ausgenommen s-ine alphanumerische Operation, kehrt der Taktgeber zu diesem Punkt zurück und stoppt. In einer alphanur. 1eri chenInformationsoperation startet der Taktgeber im ersten Zyklus bei 17.26, er stoppt jedoch in aufeinanderfolgenden Zyklen, ausgenommen der letzte Zyklus, zu Beginn des Scheinzifferintervalles, wie bei 17. 27 angezeigt ist. Die alphanumerischen Operationen
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Aufzeichnen in die Magnetkarte ein.
Die Schalttafel.
Die Schalttafelbuchsen sind nach Fig. 6 in neun allgemeine Kategorien wie folgt aufgeteilt :
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2. Programmschrittsteuerung
3. Operationsausgänge
4. Operationseingänge
5. Primärdrucker-und Buchungskartendrucker-Steuerung
6. Kontrolltastenausgänge
7. Wähler
8. Magnetkartensueuerung
9. Ziffernauswe-rter.--
In Fig. 6 ist ieder in der Maschine verwendete Schalttafelbuchsentyp gezeigt. Um jedoch Wiederholungen zu vermeiden, sind nur einige wenige repräsentative Buchsen einiger Typen gezeigt.
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liefern mit Hilfe des Startens eines besonderen Programmganges einen Anteil, welcher auf der Vertikaleinstellung des Ausgabedokumentes und der Horizontaleinstellung des Typenkopfträgers im Primärdrucker basiert.
Diese Anordnung, wird durch die Verwendung der Koordinateneinstellungen der vertikalen und horizontalen Programmstreifen vervollständigt.
Es gibt sieben (7) duale Venikalpositionsbuchsen, die mit A - G bezeichnet sind, z. B : die Buchse 6. 12, welche eine Spannung von 48 V impulsweise zur Einleitung des Wagenrücklaufes und der Formularsuche für die programmierten Positionen aufnehmen. Wird einmal eine Vertikalpositionseingabebuchse mit einem Impuls versorgt, dann werden der Vertikalstreifen 5. 12 und das Dokument 5. 10 weitergeschoben, bis eir. vertikales Abfühlrad entsprechend dem gewünschten programmierten Eingangsbuchsenkanal in eine Lochung des Streifens eingreift. Der Abfühlmechanismus zeigt dann der Anordnung an, dass die richtige vertikale Position erreicht worden ist, und die Bewegungen des Bandes und des Dokumentes hören auf.
Nachdem die gesuchte vertikale Position erreicht ist, gibt eine Ausgangsbuchse, z. B. die Buchse 6. 13, einen Impuls ab. Es gibt sieben Vertikalpositionsausgangsbuchsen, je eine entsprechend jeder, Vertikalposition.
Fernerhin ist einSatz von fünfzehn (15) Horizontalpositionseingangsbuchsen, z. B. die Buchse 6. 14, vorgesehen. Diese Buchsen sind für 48 V Signale aufnahmefähig und bewirken im Rahmen der Schaltung, dass der Träger des Primärdruckers eine Suche für eine Druckposition einleitet oder für ein Feld einleitet, welches horizontal entspricht der mit Impulsen versorgten Positionsbuchse. Wenn Impulse auf eine Horizontalpositionseingangsbuchse gegeben werden, wird über diese Buchse die Horizontalpositionsein-
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heit 1. 65 zuerst die Einstellung des Trägers für den Typenkopf 1. 14 prüfen. Wenn der Träger in einer Einstellung ist, welche der mit Impulsen versorgten Position entspricht, wird eine Horizontalsuchoperation nicht eingeleitet.
Ist jedoch der Träger nicht in dieser Position, dann wird der Träger bei je- dem folgenden Tabulatorstopp tabuleren, wobei jede Position geprüft wird, bis die genaue Horizontalposition erreicht ist. Wenn der Träger am rechten Rand fabuliert, ohne die gesuchte Horizontalposition einzunehmen, dann wird eine automatische Trägerrückführung eingeleitet und die Tabulatorsuchoperation vom linken Rand fortgesetzt. Es ist erforderlich, den Horizontalprogrammstreifen 5 zu codieren. Dieser Horizontalprogrammstreifen 5. 11 ist mit Lochungen versehen, welche den Horizontalpositionen, wie verlangt, entsprechen. Ein Tabulatorstopp wird eingestellt in jedem Feld, welches für die Programmsteuerung verwendet wird.
Wenn eine gesuchte Horizontalposition erreicht ist, dann wird die Suchoperation vervollständigt, und eine entsprechende Horizontalpositionsausgangsbuchse, z. B. die Buchse 6. 15, gibt einen Impuls, ab.
Eine Gruppe von einhundertfünf (105) (7 X 15) Buchsen, wie jene bei 6. 16,'ist vorgesehen. Diese si.'1d für elektrische Impulse aufnahmefähig und werden bei dem Auswählen eines Programmganges benutzt, der sowohl auf der Vertikalposition des Formulars als auch auf der horizontalen Position des drukkenden Bauelementes basiert. Für jede Koordinateneinstellung des vertikalen'und des horizontalen Programmstreifens ist eine Koordinatenausgangsbuchse vorgesehen. Es gibt 7 mögliche Vertikaleinstellungen und 15 Horizontalpositionen. Damit wird eine Auswahl von 105 (7 x 15) verschiedenen Programmgängen welche auf der Koordinateneinstellung des primären Dokumentes basieren, ermöglicht.
Eine Koordinatenausgangsbuchse gibt einen elektrischen Impuls ab, wenn die Programmstartschiene 7. 17 gedrückt ist oder wenn eine Selbststartbuchse, z. B. die Buchse 6. 17, Impulse erhält.
Es gibt achtzehn (18) Selbststartbuchsen, z. B. die Buchse 6. 17, die elektrisch miteinander verbunden sind. Diese Buchsen sind auf elektrische Impulse ansprechbar, damit ein Programmgang der Maschine ohne das Drücken der Programmstartschiene 7. 17 automatisch starten kann. Die Selbststart-
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erhält, dann wird die Maschine die vertikale und horizontale Position abtasten, so dass an der Koordinatenausgangsbuchse, welche der Vertikalposition des Formulars'und der Horizontalposition des Trägers entspricht, ein Impuls abgegeben. Bei 6. 18 ist ein Satz von 3 Buchsen für die Anzeige eines Überflusszustandes in bezug auf das Ausgabedokument vorgesehen.
Nach Fig. 5 besteht im unteren Teil des primären Feldes des Ausgabedokumentes 5. 10 eine Lochung im Vertikalscreifen, welche einer bestimmten Position entspricht. Wird diese Lochung durch die Vertikalbandeinheit 1. 64'ab gefühlt, dann wird ein Relais erregt, und von dem Buchsensatz 6. 18 für die Anzeige eines Überflüsszustandes sind die Impulse verfügbar.
Die Schalttafel enthält auch eine Anzahl von Programmschritteingangsbuchsen, z. B. Buchse 6. 19, und Programmschrittausgangsbuchsen, z. B. Buchs 6. 20. Die Programmsc1iritteingangsbchsen spre- chen auf elektrische Impulse an, damit die Maschine einen Programmschritt einleiten kann. Die Pro- graminschrittausgangsbuchsen geben Impulse ab bei der Vervollständigung des. entsprechenden Programmschrittes. Für'die Einleitung des Schrittes 1 des Programmes sind drei Programmschritt-l-Eingangsbuchsen bei 6. 21 vorgesehen.
Wenn die Maschine einmal in einer Programmschrittfolge der automatischen Betriebsart gestartet ist, schreitet das Programm von Programmschritt zu Programmschritt in irgendeiner Stelle, für welche die Schalttafel vorverdrahtet ist, fort, bis die Reihenfolge unterbrochen wird oder beendet ist. Wenn'die Programmschrittfolge unterbrochen wird, kann sie nicht neu gestartet werden, bis eine Selbststartbuchse Impulse aufnimmt oder bis die Programmstartschiene betätigt wird. Es gibt für jeden Programmschritt drei diesbezügliche Ausgangsbuchsen. Diese sind in drei Gruppen eingeteilt und mit Funktionsausgängen bezeichnet, z. B. Ausgang 6. 21. Ausser den Buchsen (Funktionsausgänge) gehören zu dieser Dreiergruppe
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arithmetischen Operation oder einer andern Operation, z. B.
Drucken, wenn dies in einem besonderen Programmschritt gewünscht wird, verwendet. Die Ein-Wort-Ausgangsbuchsen werden bei dem Auswählen eines der Operanden in einer arithmetischen oder entsprechenden Funktion verwendet und ausserdem benutzt, wenn die Zifferkapazität eines numerischen Wortes zu drucken ist, wenn die Anzahl der Zeilenabstände nach rechts oder nach links zu verschieben sind usf. Die Aus-Wort-Ausgänge werden generell benutzt, um einen andern Operanden auszuwählen oder um eine besondere variable Länge des Feldes im Magnetkartenspeicher auszuwählen.
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einer Station in der Druckeinheit 2. 16 geführt. Jedoch bewirkt ein Satz von "Nur-Lesen-Buchsen" 6. 49, wenn sie angeschlossen sind, eine Leseoperation ohne anschliessendes Drucken.
Die Buchungszeilen (PL) Buchse 6. 53 gibt einen Impuls ab, wenn eine Buchungskarte die Buchungsstation in der Einheit 2. 16 für das Drucken erreicht. Die Vollkarten (FC) Buchse 6. 54 liefert ein Signal, wenn alle Buchungszeilen auf einer Buchungskarte bedruckt worden sind. Beim Auftreten des Vollkartensignals wird die Maschine automatisch in den Zustand der Duplikatoperation gebracht.
Die einverleibte Karte wird ohne eine Buchungskartenaufzeichnungsoperation abgeworfen. Eine neue Karte kann dann zum Drucken der Formularkopfinformation eingelegt werden. Der Inhalt des Magnetkartenspeichers wird dann auf die neue Karte durch eine Aufzeichnungsoperation in Verbindung mit der Buchungskarte übertragen.
Eine neue Buchungskarte kann von einer andern Buchungskarte dupliziert werden, einerlei ob letztere vollständig gebucht ist oder nicht. Dies geschieht durch Impulsgabe auf jede der Neukarten (NC) Buchsen, z. B. Buchse 6. 55.
Eine Impulsgabe auf eine Journal-Index-(J.I.)-Buchse, z.B. Buchse 6. 56, liefert in dem von der Walze geführten Journal und auf den frontseitig geführten Formularen die zeitliche Eintragung einer Position. Wenn eine Wagen-Offen- (OPENCAR)-Buchse, z. B. Buchse 6. 57, impulsbeaufschlagt wird, wird der Wagen zum Einlegen der frontgeführten Formulare geöffnet.
Bei 6. 58, 6. 59, 6. 60 und 6. 61 sind Buchsen vorgesehen, die bei der Einleitung der Vielheit von Satzzeichen und Schaltungen während einer numerischen Schreibmaschinenoperation verwendet werden.
Die Buchsen 6. 62 und 6. 63 werden bei Operationen zur Realisierung der Nul1ausgleichs-Tastfunktionenbenutzt. Fürdie, Negativ-Ausgleichs-TestfunktionensinddieGruppenvonBuchsen 6. 64und6. 65 vorgesehen.
Die Buchsen bei der Einleitung arithmetischer Operationen, einschliesslich Addieren [Add (-f-)], Subtraktion (-), Multiplikation (X), Division (./.) und anderer Operationen sind bei 6.66 gezeigt.
Eine Anzahl von Buchsen bezieht sich auf denZifferauswerter und ist bei 6. 46, 6. 47 und 6. 48 gezeigt. Die Buchse 6. 46 gehört zum belasteten Zifferauswerter, die Buchse 6. 47 gehört zum Zifferauswertereingang und die Reihe der Buchsen 6. 48 gehört zum Zifferauswerterausgang 1 - 20.
Logische Blocks und Schaltungen.
In der vorliegenden Maschine werden logische Kreise verwendet, die aus Transistoren und Widerständen zusammengestellt sind. Diese sind in den Zeichnungen mit (CTRL) bezeichnet. Sie sind durch eine grosse Signalamplitude und durch die Sättigung der Transistoren gekennzeichnet. Die logische Blocks beschreibenden Schaltungen folgen ausgangsseitig den Regeln der Phasenverschiebung. Wo die Ausgänge ausser Phase sind, werden oben die Mitten der Blocks in Phase sein.
Die Fig. 18a und 18b zeigen grundlegende Spannungsausschläge und Leitungspegel der CTR-Kreise.
Maximale und minimale Signale sind als Wegweiser zu den Pegeln aufgeführt, welche erwartet werden können. Es erg. eben sich folgende vier Sätze von Spannungsausschlägen oder Leitungen :
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<tb>
<tb> - <SEP> R <SEP> Pegel <SEP> +R <SEP> Pegel
<tb> R <SEP> Leitung <SEP> Minimwn <SEP> - <SEP> + <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> V <SEP> zu <SEP> + <SEP> 5,6 <SEP> V
<tb> Maximum <SEP> - <SEP> - <SEP> 0, <SEP> S <SEP> Y <SEP> zu <SEP> +12, <SEP> 0 <SEP> V
<tb> -S <SEP> Pegel <SEP> +S <SEP> Pegel
<tb> S <SEP> Leitung <SEP> Minimum--5, <SEP> 6 <SEP> V <SEP> zu <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> V <SEP>
<tb> Maximum--12, <SEP> 0 <SEP> V <SEP> zu <SEP> + <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> V <SEP>
<tb> - <SEP> V <SEP> Pegel <SEP> +V <SEP> Pegel
<tb> V <SEP> Leitung-10, <SEP> 8 <SEP> V <SEP> zu <SEP> - <SEP> 2,
<SEP> 0 <SEP> V <SEP>
<tb> - <SEP> W <SEP> Pegel <SEP> +W <SEP> Pegel <SEP>
<tb> W <SEP> Leitung <SEP> 0 <SEP> V <SEP> zu <SEP> +48, <SEP> 0 <SEP> V <SEP>
<tb>
Diese Schaltungen sind charakterisiert durch Widerstandseingangsnetzwerke und durch invertiert Ausgangssignale. Die in der Anordnung nach der Erfindung verwendeten legierten Flächentransistoren sind im allgemeinen im Sättigungszustand betrieben, wenn der Fall des leitendenZustandes vorliegt. Die lo-
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gische Verknüpfung des funktionellen Blocksymbols wird durch das Widerstandseingangsnetzwerk gebildet.
Der Transistor invertiert und verstärkt den Ausgangswert des Widerstandsnetzwerkes. Einige der Schaltungen arbeiten durch die Spannungsverschiebung einer Leitung und haben im Eingangskreis einen Kondensator. Dies ist die Spannungsbetriebsweise, sie. verwendet Spannungs- oder Potentialverschiebungen gemäss Fig. 19.
Der "S"auf"S"-Inverter (+Und,-Oder).
Diese nichtübersetzende PNP-Schaltung nach Fig. 20 wird verwendet für die Erneuerung (repowering) und für die Pegeleinstellung von CTRL Signalen. Diese Schaltung wird zuweilen die NOR-Schaltung genannt. Sie realisiert irgendeine der drei logischen Grundfunktionen : +Und, -Oder, Inversion. Die logische Funktion wird durch das Eingangswiderstandsnetzwerk gebildet. Die inverse Funktion wird durch die gemeinsam Emitter-Transistor-Konfiguration erzielt.
Mit den Komponentenwerten und den gezeigten Spannungspegeln werden die Funktionen der Schaltung nach Fig. 20 in folgender Weise erhalten :
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<tb>
<tb> Funktion <SEP> Eingänge <SEP> Ausgang
<tb> komplementiertes <SEP> +Und <SEP> alle <SEP> Eingänge <SEP> 0 <SEP> V-6 <SEP> bis-12 <SEP> V
<tb> komplementiertes-Oder <SEP> Ein <SEP> oder <SEP> mehr <SEP> Eingänge
<tb> - <SEP> 6 <SEP> bis-12V <SEP> 0V <SEP>
<tb> Inverter <SEP> Einzeleingang
<tb> - <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> -12 <SEP> V <SEP> \ <SEP> 0V <SEP>
<tb> Einzeleingang
<tb> 0V''-6 <SEP> bis-12 <SEP> V <SEP>
<tb> (Restliche <SEP> Eingänge, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Eingänge <SEP> 20. <SEP> 10 <SEP>
<tb> und <SEP> 20. <SEP> 11, <SEP> sind <SEP> nicht <SEP> angeschlossen <SEP> und
<tb> haben <SEP> daher <SEP> einen <SEP> Null-Pegel)
<tb>
Die Basis des Transistors 20.
12 wird durch den Spannungsabfall über dem Spannungsteiler des Ein- gangsretzwerkes vorgespannt. Der genaue Pegel dieser Vorspannung hängt von der Anzahl der benutzten Eingänge und deren Pegel ab. Die Eingangspegel können bei ihren unteren Niveaus (-S) variieren, sie werden aber alle Erdpotential beim +S-Pegel erreichen. Wenn an allen Eingangsklemmen +S-Pegel bestehen, liegt die Basis des Transistors 20. 12 auf +65 V. Der Transistor ist im Aus-Zustand in Sperrichtungvorgespannt, da das Potential seines Emitters auf Erdpotential zurückgegangen ist. Dies führt dazu, dass ausgangsseitig an der Klemme 20. 14 ein-S-Pegel besteht. Der exakte Ausgangspegel 20. 14 hängt von der Schaltungsbelastung ab.
Das Abfallen des Potentials an irgendeinem Eingang 20. 15-20. 17 auf den-S-Pegel hat zur Folge, dass das Potential der Basis des Transistors 20. 12 sich auf -3, 15 V ändert. Der Transistor 20. 12 wird im Ein-Zustand in Durchlassrichtung vorgespannt und begrenzt das Potential der Basis auf-0, 2 V.
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Der S auf R-Konverter (+Und,-Oder).
Diese NPN-Übersetzungsschaltung nach Fig. 21 wird für die Erneuerung (repowering) und für die Pegeleinstellung der CTRL Signale verwendet. Sie bildet irgendeine der drei grundlegenden logischen
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-Oder,wird mit Hilfe der gemeinsamen Emitter-Transistor-Konfiguration erreicht.
Die Anwendung der +Und-Funktion und der logischen Inversions-Funktion ist in Fig. 21 gezeigt. Hier wird an der Klemme 21. 10 ein -R-Ausgangswert nur erhalten, wenn alle Eingangswerte der Eingänge 21. 11 - 21. 13 potentialmässig oben liegen (+A). Die Basis des Transistors 21. 14'ist durch die Einstellung am Spannungsteiler des Eingangsnetzwerkes vorgespannt. Der genaue Pegel dieser Vorspannung hängt von der Anzahl der verwendeten Eingänge und deren Pegel ab. Die Eingangspegel können variieren bei ihren unteren Niveaus, sie werden aber alle Erdpotential erhalten, wenn das Potential steigt (+S).
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Ein Pegel von-S an irgendeinem Eingang hält die Basis des Transistors 21. 14 unter die Emitterspan- nung und damit im Aus-Zustand, was zur Folge hat, dass ausgangsseitig an der Klemme 21. 10 ein +R-Pegel besteht. Der genaue Ausgangspegel an der Klemme 21. 10 hängt von der Schaltungsbelastung ab.
Wenn alle verwendeten Eingänge auf einem +S-Pegel liegen, steigert die Basisspannung des Transi- stors 21. 14 ihren Wert auf über Erdpotential. Der Transistor 21. 14 ist in Durchlassrichtungvorge- spannt. und wird in die Sättigung getrieben. An der Klemme 21. 10 fällt der Potentialpegel auf-R ab.
In entsprechender Weise, wie oben beschrieben, sind auch die folgenden Schaltungen zu verstehen : Der R auf S-Konverter (+Oder, -Und), vgl. Fig. 22, der S-Leitungs-Leistungsinverter (IP) nach Fig. 23, der S auf R-Leitungs-Leistungsinverter (IP) nach Fig. 24, der S-Leitungs-Emitterfolger (DE) nach Fig. 25, der R-Leitungs-Emitterfolger (DE) nach Fig. 26, die Fernbelastungsschaltung (R) nach Fig. 27, der Indikator-Treiber (DI) nach Fig. 28, die 4 oder 5- Weg-NOR (+0) nach Fig. 29, die Dioden-Trennschaltung (ID) nach Fig. 30, der Spannungs-Trigger 1 (Voltage Mode Trigger l) nach Fig. 31, Spannungs-Trigger 2 (Voltage Mode Trigger 2) nach Fig. 32, Gatterabtastimpuls-Treiber (Gated Sample Pulse Driver ;
DSP) nach Fig. 33, die Integrator-Schaltung nach Fig. 34, die Einschuss-Kippschaltung nach Fig. 35, der Thyratron-Relais-Treiber nach Fig. 36, der Speichertreiber (DC) nach Fig. 37, die Speicherschalter Nr. l und Nr. 2 nach den Fig. 38 und 39, die Verzögerungsleitung nach Fig. 40, der Abfühlverstärker-Former nach Fig. 41, der Abfühlverstärker nach Fig. 42, der Magnetkartentreiber (MLC) nach Fig. 43, die MLC Former-Verstärkerschaltung nach Fig. 44, die MLC Verstärkerschaltung nach Fig. 45, die Schaltung für die Punkt-Funktionen (Dot Functions) nach Fig. 46.
Alle diese Schaltungen sind an Hand der angegebenen Figuren, in Verbindung mit den Fig. 10a : 10b und lY, sowie in Verbindung mit der auf S. 15 angegebenen Tabelle in ihrer Wirkungsweise zu verstehen.
Sie sind in dem auf S. 5, letzter Absatz, zitierten Docket 11101 ausführlicher beschrieben.
Die Schaltung nach Fig. 22 dient zur Signalerneuerung und zur Pegeleinstellung von CTRL Signalen.
Die Schaltung nach Fig. 23 liefert einen leistungsstarken Ausgangswert, mit dem Verzweigungsschaltungen oder Übertragungsleitungen betrieben werden. Die Schaltung nach Fig. 24 ist der nach Fig. 23 ähnlich. Hier liefert ein Eingang mit einem S-Pegel einen Ausgangswert mit einem invertierten R-Pegel.
Die Schaltung nach Fig. 25 wird dazu benutzt, um zusätzliche logische Kreise oder Verzweigungsschaltungen zu treiben. Das gleiche gilt für die Schaltungen nach Fig. 26, die ebenfalls dazu benutzt wird, um zusätzliche logische Kreise oder Verzweigungsschaltungen zu treiben. Sie wird dabei als nicllt übersetzender Stromverstärker benutzt. Die Schaltung nach Fig. 27 dient Belastungszwecken, um den Strom durch den Transistor zu begrenzen, und zweitens einen Spannungspegel zu schaffen, der auf dem Betrag des Stromflusses basiert, so dass andere Transistoren gesteuert werden können. Die Schaltung nach Fig. 28 dient zur Speisung einer Lampe. Dabei wird ein-S-Eingangspegel gefordert, um den Transistor 28. 11 auszuschalten und die Lampe 28. 14 zu zünden.
Die Schaltung nach Fig. 29 dient dazu, um +48 V Signale auf-R-Leitungssignale zu konvertieren und gleichzeitig die Oder-Funktion zu Bilden. Die Schaltung nach Fig. 30 dient zur Dioden-Trennung. Dabei werden +48 V von der Schalttafel über jeden der beiden Eingänge 30. 10 und 30. 11 auf einen gemeinsamen Belastungswiderstand übertragen. Die Schaltung nach Fig. 31 wird beim Taktgeber und in den Ringschaltungen verwendet. Sie enthält zwei Inverter und zwei Emitterfolger und arbeitet bei einer Frequenz von etwa 150 kHz. Der Trigger kann dabei so verbunden sein, dass viele Eingangskonfigurationen betrieben werden, er kann mit einem binären Eingang, mit einem einzelnen Gattereingang AC, einem dualen Gattereingang AC oder einem DC Einstelleingang zusammenarbeiten. Dabei sind sowohl in Phase als auch ausser Phase Ausgangswerte verfügbar.
Die Schaltung nach Fig. 32 unterscheidet sich von der vorhergehenden Schaltung lediglich in der Eingangsverdrahtung. Sie kann mit einem binären Eingang oder einem AC Einstelleingang betrieben werden. Diese Schaltung wird für die Akkumulator-Trigger-Funktion verwendet. Die Schaltung nach Fig. 33 wird als Treiber, d. h. als Tastimpulstreiber, für die Schaltungen nach den Fig. 31 und 32 verwendet. Er liefert eine Ausgangsspannungsverschiebung von 3'V. Die Schaltung gibt einen Ausgangsimpuls ab von etwa 1 gsec Dauer ohne Rücksicht auf die Dauer des Eingangssignales. Die Schaltung nach Fig. 34 wird von einer W-Leitung betrieben und liefert einen S-Pegel, der relativ störungsfrei ist. Bei einem Eingangs-
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abhängig vom Eingangssignal.
Wenn die Einschuss-Schaltung im Aus-Zustand ist, ist der Transistor 35. 12 im Aus-Zustand, der Transistor 35. 13 im Ein-Zustand und der Transistor 35. 14 im Ein-Zustand.
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Die Kondensatoren 35. 16 und 35. 17 erhalten etwa +6 V von der Klemme 35. 21. Die Zeitkonstante der Kondensatoren 35. 16 und 35. 17 bestimmt die Schaltzeit der Kippschaltung nach Fig. 35. Die Schaltung nach Fig. 36 enthält einen Thyratron-Transistor 36. 10, welcher, wenn er durch ein Signal an der Eingangsklemme 36. 11 gezündet wird, im Ein-Zustand bleibt, bis der Kollektorscromkreis ge- öffnet wird. Der Widerstand 36. 12 reduziert den Lastwiderstand der Schaltung, welche die Schaltung nach Fig. 36 treibt. Normalerweise ist der Transistor 36. 10 wegen seiner negativen Basisspannung im Aus-Zustand. Ein Eingangswert von 0 V schaltet den Transistor 36. 10 ein. Wenn der Transistor 36. 10 in den Ein-Zustand kommt, wirkt das Relais 36. 13 wie ein Induktor.
Die'Schaltung nach Fig. 37 wird als Treiberschaltung für den Kemspeicher bzw. für die Speicher-Treiberleitungen verwendet. Beim Fehlen eines Eingangsimpulses am Gatter 37. 10 ist der Transistor. 37. 11 normalerweise leitend. Der Transistor 37. 11 ist normalerweise im Ein-Zustand und der Transistor 37. 12 ist normalerweise im Aus-Zustand. Die Schaltung enthält eine Diode 37. 17 und weitere Dioden-Eingänge 37. 13 und 37. 14. Eine andere Diode ist mit 37. 17 bezeichnet. Der Widerstand 37. 19 und der Kondensator 37. 15 bilden ein RC - Netzwerk für die Ansteuerung des Transistors 37. 11.
Die Schaltungen nach den Fig. 38 und 39 werden in Verbindung mit der Kernspeichertreiberschaltung nach Fig. 37 verwendet. Die Schaltung Nr. l gemäss Fig. 38 enthält die beiden Transistoren 38. 11 und 38. 12. Die Klemme ist mit 38. 13 bezeichnet. Mit der Klemme 38. 14 ist die. Klemme 39. 10
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nach Fig. 41 in Verbindung. Letztere enthält die drei Transistoren 41. 10, \ 41. 11 und 41. 12. Diese Formerschaltung ist im wesentlichen eine Einschuss-Schaltung (Single Shot Circuit). Die Schaltung nach Fig. 42 enthält sechs Transistoren 42. 10-42. 15. Sie steht in Verbindung mit 12. 13 in Fig. 12 und 8. 22 in Fig. 8. Die Schaltung nach Fig. 43 liefert Vorstrom und Schreibstrom für den Magnetkopf der Magnetkarteneinheit.
Er enthält eine logische Schaltungsstufe mit dem Transistor 43. 10 ; und zwei Treiberstufe mit den Transistoren 43. 11und43. 12, welche-in ihrem leitenden Zustand den Schreibstrom für die obere Spulenkopfh 1fte und den Vorstrom bzw. Löschstrom für die untere Hälfte des Spulenkopfes liefern. Die Information am Eingang 43. 13 variiert von +12 (+R) V bis zu 0 (-R) V, und der Gattereingang 43. 14 variiert von-12 (-S) V auf (+S) V. Der Eingang der Schaltung nach Fig. 44 ist mit dem Ausgangder Verstärkerschaltung nach Fig. 45 verbunden. Der Eingang des Formierverstärkers ist über einen Kondensator wechselstrommässig (Kondensator 44. 10) mit der Basis des Transistors 44. 11 gekoppelt.
Die Diode 44. 13 ist durch eine Spannung von 12 V, die der Spannungsteiler mit den Wi-
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14, 44. 15 und 44. 1644. 18 ist ein Widerstand bezeichnet. Die Schaltung nach Fig. 45 ist ein zweistufiger Verstärker mit den Transistoren 45. 10 und 45. 11. Der Widerstand 45. 14, der Kondensator 45. 15 und der Widerstand 45. 16 liefern eine negative Rückführung und dienen der Stabilisation. Die Schaltung enthält noch die Kondensatoren 45. 17 und 45. 18. Die Schaltung nach den Fig. 46a - 46d dient der Realisierung von Punktfunktionen. In den Fig. 47a-. 47d sind Einzelheiten dieser Schaltung enthalten. Viele der CTRL Grundschaltungen können verbunden werden, um eine logische Funktion zu bilden, ohne die Verwendung zusätzlicher Transistoren.
Diese Verbindung ist als ein (. ) dargestellt und die logische Funktion wird als Punktfunktion bezeichnet. Der Ausgang der Transistoren der Schaltungen, welche in die Punktfunktion einführen, sind zu einer gemeinsamen Belastung verbunden. Irgendeiner der Transistoren kann leitend werden und bewirkt einen Spannungsabfall am gemeinsamen Lastwiderstand,- so dass sich der Ausgangspegel ändert. In diesem Sinne sind alle Punktfunktionen logische Oder-Schaltungen. Wenn jedoch der Leitungspegel sinkt, ist dies nur möglich, wenn keiner der Transistoren leitet. Die Punktfunktion kann dann als Und-Schaltung angesehen werden. Das Vorzeichen einer Punkt-Oder-Funktion ist entgegengesetzt dem Vorzeichen einer Punkt-Und-Funktion.
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