AT247927B - Schaltungsanordnung zum Prüfen von Schaltkreisen bzw. von Leitungen auf ihren Belegungszustand in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Prüfen von Schaltkreisen bzw. von Leitungen auf ihren Belegungszustand in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

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AT247927B AT957264A AT957264A AT247927B AT 247927 B AT247927 B AT 247927B AT 957264 A AT957264 A AT 957264A AT 957264 A AT957264 A AT 957264A AT 247927 B AT247927 B AT 247927B
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   Schaltungsanordnung zum Prüfen von Schaltkreisen bzw. von Leitungen auf ihren Belegungszustand in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechvermittlungsanlagen 
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Prüfen von Schaltkreisen bzw. von Leitungen, die in Matrixform angeordnet sind, auf ihren Belegungszustand in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen. 



   Schaltkreise bzw. Leitungen, die für den Verbindungsaufbau benötigt werden, müssen laufend auf ihren Belegungszustand hin überprüft werden. In den Fernsprechsystemen, die mit elektromagnetischen Relais aufgebaut. sind, übernehmen Relais, die parallel oder in Serie zu den zu   prüfenden   Einrichtungen liegen,   diese Überprüfung.   Solche Prüfrelais in elektronisch aufgebauten Ämtern sind jedoch im Hinblick auf die geforderte hohe Arbeitsgeschwindigkeit zu träge und die Feststellung des Belegungszustandes eines Schaltkreises bzw. einer Leitung macht die Anwendung elektronischer Bauelemente notwendig. 



   EssindSchaltungenbekannt, die mit Hilfe von Halbleiterelementen, Röhren oder magnetischen Bauelementen, eine rasche Feststellung des momentanen Belegungszustandes gestatten, wobei als Anzeigekriterium das Spannungspotential, der Remanenzzustand eines magnetischen Ringkernes oder der in den   zu prüfenden Schaltkreisen   bzw. Leitungen fliessende Strom dient. Hiebei sind die Prüfeinrichtungen über eine feste Verdrahtung meist galvanisch mit den zu prüfenden Schaltkreisen bzw. Leitungen gekoppelt und belasten so mit ihrem Innenwiderstand, die in den Einrichtungen vorhandenen Strom- bzw. Spannungsquellen. 



   Weiterhin besteht häufig die Forderung, die zu prüfenden Schaltkreise bzw. Leitungen gruppenweise abzufragen, um bei einer eventuellen Störung einer Leitung, eine wiederholte Verwendung derselben Leitung unmittelbar hintereinander zu vermeiden. Beim Wechsel in eine andere Gruppe ist die defekte Leitung für eine nochmalige Belegung ausgeschlossen, was nicht der Fall ist, wenn dieser Auswahlvorgang derart durchgeführt wird, dass von einer Nullstellung aus die Ausgänge von Schaltkreisen bzw. Leitungen in bestimmter Reihenfolge nacheinander geprüft werden. 



   Weiterhin wird aus wirtschaftlichen Gründen angestrebt, nicht für jeden zu prüfenden Schaltkreis bzw. 



  Leitung eine eigene Prüfschaltung zu verwenden, da die Kosten einer solchen Abfrageeinrichtung überwiegend durch die Kosten der Prüfschaltungen bestimmt werden. Ausserdem erfordern die herkömmlichen Einrichtungen auch die Heranführung jedes zu prüfenden Schaltkreises bzw. Leitung über Hilfsleitungen an die Prüfschaltungen, wodurch die ganze Einrichtung komplizierter und verteuert wird. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile in vorteilhafter Weise zu vermeiden. Die Schaltungsanordnung gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptmatrix in gleich grosse Untermatrizen aufgeteilt ist, für deren Prüfung so viele in Matrixform angeordnete Prüfschaltungen vorgesehen sind, wie jede Untermatrix zu prüfende Elemente aufweist, und dass die die Auswahl der zu prüfenden   Untermatrix bewirkenden Torschaltungen in einer   Matrix angeordnet und   durch mit derenZeilen-undSpal-   tenleitungen verbundene Schalter betätigbar sind. 



   ImfolgendenwirdeinAnwendungsbeispiel der Erfindung beschrieben, wobei für die Erläuterungen des 

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   Prüfvorganges die an sich bekannten Eigenschaften der magnetischen Bauelemente mit rechteckförmiger Hystereseschleife benutzt werden.   
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 gibt den Aufbau einer Untermatrix Nl wieder. Fig. 4 stellt eine Prüfschaltung   Pl   dar. Fig. 5 zeigt eine Torschaltung   T.. Fig. 6   zeigt die Schalter Sxk und   Syk-  
Fig. 1 zeigt die in einer Matrix zusammengefassten zu prüfenden Schaltkreise bzw. Leitungen   Lk,   die Untermatrizen Nk und die Prüfmatrix P, die sich aus den einzelnen Prüfschaltungen Pk zu-   sammensetzt.

   Alle Untermatrizen Nk werden im Vielfach   über die Hilfsleitungen a, b, c, d, deren
Anzahl gleich der zu einer Untermatrix zusammengefassten Schaltkreise bzw. Leitungen Lk ist, auf die
Prüfmatrix P geschaltet, wobei alle Schaltkreise bzw. Leitungen der Untermatrizen Nk über die
Hilfsleitungen mit den   gleichnamigen Elementen Pk   der Prüfmatrix P verbunden werden. Hiedurch wird die Heranführung jedes   zu prüfenden Schaltkreises   bzw. Leitung an die   Prüfmatrix   vermieden und es werden somit sehr viele Hilfsleitungen eingespart. Die Grösse einer Untermatrix ist nach dererfindungsge- mässen Ausführung frei wählbar, nur muss die Anzahl der Elemente Lk der Untermatrix mit der der
Prüfmatrix Pk übereinstimmen. 



   An Hand der Fig. 2 wird die Auswahl einer Untermatrix Nk aus der Matrix M erklärt. Über die eingezeichneten Leitungen v, w, x, y, z, deren Gesamtanzahl der Anzahl aller vorhandenen Untermatrizen entspricht, wird über die ebenfalls in Matrixform angeordneten Torschaltungen   Tk, die   über die Schalter   Sxk und Syk   angesteuert werden, die gewünschte Untermatrix ausgewählt. Eine solche Tor- schaltung   T <    stellt Fig. 5 dar. Der Übersichtlichkeit halber wurde nur eine Primärwicklung des Über- tragers   Ük   eingezeichnet, dessen Mittelanzapfung auf die Spaltenleitung m und deren beide freien
Enden über die Richtleiter Gl, an den Zeilenleitungen g bzw. h der Schaltmatrix T liegen.

   Die Kathoden der Richtleiter Gl werden hiebei mit den Leitungen g bzw. h, die Anoden mit den freien
Enden der Primärwicklung wlk verbunden. Dabei können aus Sicherheitsgründen auch mehrere Primär- wicklungen wlk aufgebracht sein, die einzeln oder in Matrixform aufgerufen werden. Die Sekundär- 
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 Übertragers Ük weist ebenfallsspannung-U liegt. ÜberRichtleiter Gm, deren Kathoden an den beiden freien Enden der Sekundär-   wicklung wik   liegen, werden diese im Punkte. E" zusammengefasst, der über die dargestellten Lei- 
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    3,      ss,   y,   a,   s bezeichneten Punkte in den Fig. 5, 3,4, stellen so einen geschlossenen Leitungszug dar, in dem im Ruhezustand kein Strom fliesst.

   Wird dagegen der Übertrager Ük   primärseitig ange-   steuert, so fliesst in dem erwähnten Leitungszug ein Strom, der die gewünschte Untermatrix Nk aktiviert und der in der Vormagnetisierungswicklung wpl des Ringkernes   K.   nach Fig. 4, eine Durchflutung bewirkt. Ausserdem besitzt der Ringkern Kl eine zweite   Vormagnetisierungswicklung     Wpo,   deren Durchflutung doppelt so gross und entgegengesetzt der Durchflutungsrichtung der Vormagnetisierungswicklung   Wp..   ist. um zu vermeiden, dass der Ringkern Kl, wenn er nicht voll ausgesteuert wird, eine Spannung in der Lesewicklung Ls induziert, die zu Störungen Anlass gibt. Die Auswahl einer gewünschten Prüfschaltung Pk erfolgt dabei in Zweierkoinzidenz nach Fig. 4 über den Zeilendraht ix und den Spaltendraht iv.

   Durch die beliebige a uswahl einer Teilmatrix N1 ist es folglich möglich, einzelne Schaltkreise bzw. Leitungen Lk gruppenweise abzufragen und so die unmittelbar hintereinander wiederholte Abfragung einer bereits blockierten Leitung zu vermeiden. In Fig. 3 ist im Punkte B zwischen den Widerständen Rk, die der Strombegrenzung dienen und den Richtleitern Gr, die eine   Trennung der Prüfschaltung während   der Belegung eines Schaltkreises bzw. einer Leitung Lk von diesen bewirken, der zu prüfende Schaltkreis bzw. Leitung Lk eingeschaltet, dessen elektrischen Zustand der Schalter K versinnbildlicht. 



   Die Ansteuerung der Torschaltungen T, wird über die Schalter   Syl,   und Sxk bewirkt, deren   technischenAufbauFig. 6   darstellt. Über die   Rinkerne Kx bzw. Ky, die   eine   rechteckförmige   Hysteresekurve aufweisen, werden die beiden im Gegentakt betriebenen Transistorpaare Trx bzw. Tr angesteuert, wobei die beiden Kollektoren des Transistorpaares Try mit den Hilfsleitungen g bzw. h, die im Punkt C zusammengefassten Emitter des Transistorpaares Trx mit der Hilfsleitung m verbunden sind. 



   Zur näheren Erläuterung der vorhergehend beschrieberen Schaltungsanordnung soll nunmehr der Belegungszustand des Schaltkreises bzw. Leitung   L   geprüft werden, der während einer Belegung über den Schalter K,   Fig. 3,   geerdet ist. Der Leitungszug über   der Versorgungsspannung-U, nach Fig. 4,   

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   der Wicklung wP1 des Ringkernes K1, zum Schaltkreis oder Leitung L1, in dem der Richtleiter Gr, der durch den Schalter K, mit seiner Kathode am Erdpotential liegt, ist trotz eines Aufrufes über die Primärwicklung wk1 des Übertragers Ük gesperrt und es fliesst kein Strom durch die Vormagnetisierungswicklung wplw Im Ringkern Kl wird durch eine Ansteuerung über die Zeilen- bzw.

   Spalten- drähte il und i kein Freisignal erzeugt, da die Durchflutung durch die Vormagnetisierungswick-   
 EMI3.1 
 
A m Ende der Belegung wird die Erdung der SchalterÜbertragers Ük werden Rechteckimpulse erzeugt, die auf der Sekundärwicklung des Übertragers   Uk   gleichgerichtet und zu der Spannung-U addiert werden. Bei nicht belegtem Schaltkreis bzw. Leitung
Li fliesst dann ein Strom über die Vormagnetisierungswicklung wP1 des Ringkernes K1, der dann im
Falle einer Abfrage ein Freisignal in der Lesewicklung Ls induziert.

   Weder eine Unterbrechung noch   einDurchschlagderTransistorpaare oder der Richtleiter   Gm in der Sekundärwicklung wsk des Über-   tragers ü k führt bei   der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung zu einem Fehlaufruf, wodurch die Si-   cherheit der Gesamtschaltungsanordnung   beträchtlich erhöht wird. Daneben bringt diese Schaltungsanord- nung eine galvanische Trennung der Prüfschaltungen von den zu prüfenden Schaltkreisen bzw. Leitungen mit sich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltungsanordnung zum Prüfen von Schaltkreisen bzw. von Leitungen, die in Matrixform angeordnet sind, auf ihren Belegungszustand in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, 
 EMI3.2 
 ist, für deren Prüfung so viele in Matrixform (P) angeordnete Prüfschaltungen (Pk) vorgesehen sind, wie jede Untermatrix (Nk) zu prüfende Elemente   (Ll.   Lk) aufweist, und dass die die Auswahl der zu prüfen-   denUntermatrix (Nk)   bewirkenden Torschaltungen (Tk) in einer Matrix (T) angeordnet und durch mit deren Zeilen- und Spaltenleitungen (g, h, m) verbundene Schalter (Syk, Sxk) betätigbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Prüfschaltungen (Pk) aus in den Kreuzungspunkten der Prüfmatrix (P) angeordneten magnetischen Bauelementen (ksi) bestehen.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Abfrageleitun- gen (i, i) der einzelnen Prüfschaltungen (Pk) von den zu prüfenden Schaltkreisen bzw. Leitungen (Lk) galvanisch mittels Ringkernen (Kù mit rechteckförmiger Hystereseschleife getrennt sind.
    4. SchaltungsanordnungnachdenAnsprüchenlbis3, dadurch gekennzeichnet, dassdieAnzahl der Steuerleitungen (a, b, c, d,... v, w, x, y, z...) gleich der Summe der Elemente (pk) der Prüfmatrix (P) und der Anzahl der Untermatrizen (Nk) ist.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die die Auswahl der Untermatrizen (Nk) bewirkenden Torschaltungen (T0 aus Übertragern (Ük) bestehen, deren Primärwicklungen (w1k) mittels Richtleitern (G1) mit den Spalten und Zeilenleitungen (m, g, h) der Matrix (T) und deren Sekundärwicklungen (w2k) mittels Richtleitern (Gm) mit einer Untermatrix (Nk) verbunden sind.
    6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Matrix (T) angeordneten Primärwicklungen (w1k) der Übertrager (Ük) über die ihnen zugeordneten Richtleiter (Gl) an die Ausgänge von im Gegentakt betriebenen Transistorpaaren (Trx, Try) angeschaltet sind, deren Steuerkreise über Ringkerne (Kx, Ky) mit rechteckförmiger Hystereseschleife mit den Eingangsleitungen (x, y, vm) verbunden sind.
    7. SchaltungsanordnungnachAnspruchl, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass jeder Ringkern (K1) mit rechteckförmiger Hystereseschleife eine erste über einen Richtleiter (Gr) von dem zu prüfenden Schaltkreis bzw. von der zu prüfenden Leitung (L1'" Lk) gespeiste Vormagnetisierungswicklung (Wpl) aufweist.
    8. Schaltungsanordnungnachden Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ringkern (Kj) mit einer zweiten Vormagnetisierungswicklung (wP2) versehen ist, deren Durchflutung doppelt so gross und entgegengesetzt zur Durchflutung der ersten Vormagnetisierungswicklung (wP1) gerichtet ist.
AT957264A 1964-02-29 1964-11-12 Schaltungsanordnung zum Prüfen von Schaltkreisen bzw. von Leitungen auf ihren Belegungszustand in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen AT247927B (de)

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