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Ladewagen, insbesondere für die Bergheuernte
Die Erfindung betrifft einen Ladewagen, insbesondere für die Bergheuernte. Ziel der Erfindung ist, einen Ladewagen zu schaffen, der das bisher sehr mühsame und umständliche Schwadenabführen bei der Bergheuernte erleichtert.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass an einem Ende des Ladewagens als Triebachse ein aus Motor, Getriebe, Differential bestehendes Antriebsaggregat anbaubar ist, wobei am andern En- de des Ladewagens Stützräder angeordnet sind, die über ein Lenkgestänge von der Antriebsseite her lenkbar sind. Bei einheitlicher Ausbildung der Anschlussvorrichtung zwischen Antriebsaggregat und Ladewagen ist es möglich, an den Ladewagen jedes gebräuchliche Antriebsaggregat als Triebachse anzubauen und so den Ladewagen selbstfahrend zu machen und dabei die lenkbaren Stützräder von der Seite des Antriebsaggregates her zu lenken.
Ist das Antriebsaggregat mit einem Fahrersitz und wenigstens einem lenkbaren Stützrad versehen, so kann gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung die Anschlussverbindung zwischen dem Ladewagen und dem Antriebsaggregat in der Höhenbeweglichkeit sperrbar sein und die Lenkung für das Stützrad des Antriebsaggregates zur Betätigung der Stützräder des Ladewagens auf denselben umsteckbar sein. Die ge- sperrte Höhenbeweglichkeit des Anschlusses gestattet ein Hochschwenken der Stützräder des Antriebsaggregates, die vorteilhaft hochklappbar oder umsteckbar ausgebildet sind, um durch das auf der Gegenseite des Ladewagens liegende Gewicht des Motorgetriebeblockes und des Fahrers eine grössere Belastung der Fahrachse zu bekommen.
Der Ladewagen ist so ausgebildet, dass etwa zwei Drittel des Gesamtgewich- tes auf der Triebachse des Antriebsaggregates lasten.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen an ein Antriebsaggregat angebauten Ladewagen ; Fig. 2 eine andere Ausführungsform des Ladewagens ; Fig. 3 eine Draufsicht auf den Ladewagen nach Fig. 2 ; Fig. 4 eine weitere Ausbildungsform eines Ladewa- gens'und Fig. 5 eine Draufsicht auf den Ladewagen nach Fig. 4.
Ein Ladewagen 22 bzw. 23 ist mit lenkbaren Stützrädern 38 versehen, die am hinteren Ende des Ladewagens angeordnet sind. Ein Antriebsaggregat 10, das einen Motor 5, ein Getriebe 15, ein Differential 16 und eine Triebachse l mir Antriebsrädern 2,3 aufweist, ist am vorderen Ende des Ladewagens 22 bzw. 23 angebaut. Der Anschluss zwischen dem Antriebsaggregat 10 und dem Ladewagen 22 bzw. 23 erfolgt über eine Anschlusshülse 7, in die ein Anschlusszapfen 24 des La- dewagens einbringbar ist und deren Höhenbeweglichkeit sperrbar ist, um eine starre Verbindung zwischen den beiden Geräten herzustellen. Am Ladewagen ist eine Pick-up-Einrichtung 28 und eine Presse vorgesehen, dieentwederübereineZapfwelle 18 (Fig. 3und5) vom Antriebsaggregat 10 oder von einem eigenen, auf dem Ladewagen vorgesehenen Aufbaumotor 39 antreibbar sind.
Bei Strassenfahrt ist die Pick-up 28 mittels eines Hebels 29, der am Ladewagen angebracht ist, aushebbar.
Das Antriebsaggregat 10 weist ferner ein hochklappbares oder umsteckbares Stützrad 9 auf, das nach dem Anschluss des Ladewagens an das Antriebsaggregat hochgeklappt od. dgl. wird, so dass die Antriebsräder 2,3 durchMotorgetriebeblock 5,15 und Fahrer zusätzlich belastet werden. Der Fahrer-
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gelradgetriebe 14, waagrecht nach vorne geführte Wellen 13 und über ein Gestänge oder einenKet- tentrieb 12 mit der Lenksäule 11 verbunden.
Am Ladewagen kann als kennzeichnend hervorgehoben werden, dass die lenkbaren Stützräder 38 weithintenliegenundPick-up 28 und Presse an die Triebachse 1 des Antriebsaggregates 10 herangeschoben sind, um eine gute Belastung der Triebachse zu erzielen. Der Laderaum des Fahrzeuges ist so ausgestaltet, dass dieser möglichst die Triebachse überragt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ladewagen, insbesondere für die Bergheuernte, dadurch gekennzeichnet, dassan einem Ende des Ladewagens (22,23) als Triebachse (l) ein aus Motor, Getriebe, Differential bestehendes Antriebsaggregat (10) anbaubar ist, wobei am andern Ende des Ladewagens Stützräder (38) angeordnet sind, die über ein Lenkgestänge (11,12, 13,14) von der Antriebsseite her lenkbar sind.
2. LadewagennachAnspruchl, wobei das Antriebsaggregat mit einem Fahrersitz und wenigstens einem lenkbaren Stützrad versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussverbindung (7, 24) zwischen dem Ladewagen (22,23) und dem Antriebsaggregat (10) in der Höhenbeweglichkeit sperrbar ist und die Lenkung (11) für das Stützrad (9) des Antriebsaggregates zur Betätigung der Stützräder (38) des Ladewagens auf denselben umsteckbar ist.